Gurken-Ayran (Resteverwertung)

Meine Lieben,

wir ihr bemerkt habt, hab ich momentan einfach überhaupt keine Zeit. Bis zum Herbst muss ich mit der Herausgabe von zwei Büchern und meiner Diss. fertig werden – mich strudelt’s ein bissl, auf gut österreichisch… meine Zeitplanung ist einfach mies.

Bis es den nächsten ‚richtigen‘ Rezeptblog-Eintrag geben wird, wird es daher leider noch etwas dauern. Dabei freu ich mich schon so darauf! Ich habe hier (gefühlt) hunderte von mit Kochspuren befleckten Zettel rumkugeln und mein Handy quillt über vor Fotos. 🙂

Weil es heute gar so heiß ist, kommt hier aber eine sommerliche Blitz-Anleitung für

Gurken-Ayran

oder: Zatziki-Resteverwertung

1. Man nehme eine Gurke (idealerweise eine dicke Landgurke, keine dünne Schlangengurke):

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2. Wenn die Gurke schon so riesig und dickschalig ist wie meine, schäle man sie

3. Man entferne (schlampig) die Kerne der Gurke, reibe sie für Zatziki und salze sie.

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4. Nachdem man alles ein wenig stehen gelassen hat, gieße man das salzige Gurkenwasser ab (noch ein wenig ausdrücken), püriere es mit ein paar Esslöffeln Naturjoghurt, füge Eiswürfel hinzu et voilà: ein erfrischender Sommerdrink! Prost!

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İmam bayıldı (türkisches Melanzani-Gericht)

Gerade noch kann man so ein Rezept posten, wenn man Wert auf saisonales Gemüse legt. Ich habe unsere letzten Melanzani=Auberginen verarbeitet, und außerdem fast die letzten Tomaten. Bitte entschuldigt das misslungene Foto… aber glaubt mir, das ist sooo lecker, da muss man ein Auge (oder zwei) zudrücken. 🙂

Melanzani

İmam bayıldı heißt diese fantastische Speise, die zu den türkischen Olivenöl-Gerichten zählt. Auf Deutsch gibt es zwei Übersetzungsmöglichkeiten, weil das Türkische hier Raum für Interpretationen lässt (und ich vermute, dass der Name des Gerichtes absichtlich mit beiden Deutungsebenen spielt):

  • „Der Imam war entzückt“ oder
  • „Der Imam fiel in Ohnmacht“ 🙂

In Ohnmacht ist er auf jeden Fall gefallen, weil das Essen ihn so entzückt hat – das steht doch außer Frage!

Es gibt wahrscheinlich so viele Methoden, den Imam kulinarisch zu entzücken, wie es türkische Hausfrauen gibt. Hier meine Variante des Klassikers:

2 Portionen:

  • 4 sehr kleine Melanzani (insg. max. 400g)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lauchzwiebelchen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • 1 großer, grüner Spitzpaprika
  • 3 Tomaten
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • 2 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 2 geh. TL Erythrit
  • frische Petersilie, Thymian und Ysop
  • reichlich Olivenöl, Salz, Pfeffer

Die Melanzani putzen und mit dem Sparschäler Streifen abschälen. Das soll ungefähr so aussehen (die Abschnitte können nachher zur Fülle gegeben werden):

Imam-Ohnmacht_01

Dann 30min in Salzwasser einlegen (kräftig salzen; soll wie Meerwasser schmecken!).

In der Zwischenzeit schon mal Zwiebel, Chili und Knoblauch sehr fein hacken, Winterzwiebeln und Paprika in möglichst feine Ringe schneiden und Tomaten sowie Melanzani-Abschnitte klein würfeln.

Die Melanzani scharf in Olivenöl anbraten. Wenn sie rundherum gebräunte Stellen hat, etwas Salzwasser angießen und 5min mit Deckel dünsten. Rausnehmen und auf einem Teller abkühlen lassen.

Das restliche Gemüse in reichlich Olivenöl anbraten (hier nicht sparen; bei den türkischen Olivenöl-Gerichten darf man großzügig sein!); Tomatenmark, Gewürze und Zitronensaft zufügen und dahinköcheln lassen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Die etwas überkühlten Melanzani nehmen und mit einem scharfen Messer Taschen schlitzen. Falls man sie noch nicht gut auseinanderdrücken kann, etwas aushöhlen (und das Innere fein hacken und zur Tomaten-Paprika-Masse geben).

Melanzani füllen. Eine Form mit Olivenöl ausstreichen, die restliche Fülle hineingeben und die Melanzani daraufsetzen. 30min backen.

Fetastäbchen auf Bärlauch-Blattgemüse

Ich bin ja ein ganz großer Fan von türkischen Olivenöl-Gerichten, die warm oder kalt gegessen werden können. Ihr ganz eigener Reiz entsteht durch die Kombination von Unmengen bestem Olivenöl (wer hier spart, kann das natürlich machen, isst dann aber keine authentisch türkische Speise mehr) und Zitrone.

Hier habe ich schon einmal Fisolen=Grüne Bohnen als ein solches Gericht zubereitet: Loubieh b zeyt – Fisolen mit Tomaten in Öl. (Achtung, damals war gerade meine Kamera defekt und ich musste die gaaanz miese vom Tablet nehmen. Im Sommer, wenn es frische Fisolen gibt, korrigiere ich das mit der Digitalen Spiegelreflexkamera, die ich mir bis dahin hoffentlich endlich gönnen kann. 🙂 )

Noch ein Wort zum Blattgemüse: Ich habe Kohlrabiblätter verwendet, die ich direkt nach der Kohlrabi-Ernte gerne kleinschneide und frisch in einem Sammelsackerl einfriere. Sie haben ein großartiges Aroma und sind VIEL zu schade für den Kompost! Sie sind übrigens auch eine wertvolle Zutat für schnell gemachte Grüne Smoothies. Natürlich, wenn man nur Lager-Kohlrabi mit welken Blättern im Supermarkt bekommt, hält sich der Genuss in Grenzen, aber vielleicht findet ihr ja mal wo ganz knackig-frische Ware, z.B. am Wochenmarkt. Alternativ könnt ihr selbstverständlich auch gekauftes Blattgrün wie Mangold, Wirsing, Grünkohl, Schwarzkohl oder Spinat verwenden.

2 Portionen:

  • ca. 6 Handvoll kleingehacktes Blattgrün nach Wahl (Kohlrabiblätter, Wirsing, Mangold, Spinat, Grünkohl, Schwarzkohl etc.)
  • 3 TL Bärlauchpesto (oder 1 Handvoll frischer Bärlauch + 1 EL Olivenöl extra)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chili
  • 4 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 1 roter Spitzpaprika
  • Saft v. 1/2 gr. Zitrone
  • 1 Pkg. Feta oder Schafkäse
  • 1 Ei
  • 4 EL Magermilchpulver (ersatzweise Eiweißpulver)
  • 3 EL Flohsamenschalen
  • 3 EL Haferkleie
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Erst die Fetastäbchen panieren. Dazu Sticks in der Form von Fischstäbchen schneiden, diese pfeffern, durch Magermilchpulver, dann durch das verquirlte Ei und schließlich durch eine Mischung aus Flohsamenschalen und Haferkleie ziehen.

Zwiebel halbieren und die Hälften in Ringe schneiden. Chili fein schneiden. Paprika halbieren; die eine Hälfte in Würferl, die andere in grobe Stücke schneiden.

Zwiebelringe und Chili in ordentlich Olivenöl (6 EL oder mehr) andünsten, dann das Blattgrün und die Paprikawürferl zugeben. Mit Zitronensaft ablöschen, Bärlauchpesto und Tomatenmark unterrühren und Deckel aufsetzen. Sanft dünsten lassen (festes, dunkelgrünes Blattgrün braucht länger als zarter Spinat).

Fetasticks von allen Seiten in Fett (nicht zu sehr sparen, damit sie gleichmäßig braun werden) anbraten. Die groben Paprikastücke auch in der Pfanne anbraten und als Farbtupfer servieren.

 

Übrigens: Die Reste der Panade kann man mit einem weiteren Ei verquirlen und einen netten Fladen als Beilage daraus machen:

Reste-Fladen

 

 

Und hier hab ich noch einen kleinen Kerl für euch, den ich heute Morgen vom Badezimmerfenster aus fotografiert hab, und den ich euch nicht vorenthalten wollte. Ist der nicht schick? Schönes Wochenende euch allen!

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Muhammara mit Joghurt und pochiertem Ei

Müsste ich mich jetzt entscheiden, was ich ab sofort bis an mein Lebensende jeden Tag essen möchte, dann würde ich wahrscheinlich „Muhammara“ sagen.

Ich kannte diese Delikatesse bis vor Kurzem nicht – bis ich über das fantastische Kochbuch A Modern Way to Eat. Über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag von Anna Jones, das mir meine Freundin L. zu Weihnachten geschenkt hat (DANKE!!) darauf aufmerksam wurde. Ich bin ja nicht so die Werbung-auf-dem-Blog-Freundin, aber dieses Kochbuch ist mit das beste, das ich je hatte (und ich habe sooo viele). Es ist unheimlich dick, 200 Rezepte sind wirklich ein starkes Stück, und bei nahezu JEDEM Rezept darin knurrt mein Magen und ich will es unbedingt ausprobieren. So etwas ist mir noch nie bei einem Kochbuch passiert!

Ich muss Anna Jones einfach zitieren, denn ich habe selten eine so passende Beschreibung eines Gerichts gelesen:

Falls Sie jemanden kennen, der vegetarische Küche für langweilig hält, drücken Sie der Person eine Schüssel hiervon in die Hand, zusammen mit einem Stück gegrilltem Fladenbrot zum Dippen, und geben Sie ihr fünf Minuten.

Also. Was ist jetzt Muhammara – abgesehen von einem Aromafeuerwerk, von einem Mundorgasmus, von einem sphärisch-sinnlichen Paradies? Es ist, kurz gesagt, eine Paste aus gegrilltem Paprika, Walnüssen und Granatapfelsirup. Das klingt nicht einmal annähernd so phänomenal wie es schmeckt. Muhammara (arab. محمرة‎ ) heißt ‚rötlich‘. Das Gericht kommt angeblich ursprünglich aus Syrien und wird auch häufig in der Türkei gegessen.

Ich hatte nicht mehr genug Walnüsse, daher hab ich die Hälfte durch Haselnüsse ersetzt.

Konventionelles Fladenbrot hatte bzw. wollte ich auch nicht (ich muss endlich mal ein Low Carb-Rezept dafür ausprobieren), daher hab ich ein Sesam-Herzerl in Scheiben geschnitten und in der trockenen Pfanne angeröstet. Der Sesam harmoniert ganz wunderbar – er kommt ja auch viel in der ‚Muhammara-Gegend‘ zum Einsatz.

Und dann noch diese hinreißende Idee mit dem pochierten Ei. Ich LIEBE ja pochierte Eier, nur kann ich das nicht so gut. Es ist jedes Mal ein Vabanquespiel, ob ich es versaue oder nicht. Deshalb hol ich mir gerne meinen Mann zur Hilfe, der kriegt das Pochieren meist besser hin. Anna Jones kredenzt ein ursprüngliches Muhammara mit Fladenbrot, ergänzt dann aber gleich noch ein paar Tipps, die da wären:

  • auf Toast streichen und ein pochiertes Ei darauf setzen (daher meine Variante)
  • zum Verfeinern von Ofengemüse einsetzten, evtl. mit etwas Öl verdünnt als Dressing
  • als Marinade für Tofu oder Gemüse zum Grillen verwenden
  • zu einem Linsengericht mit einem Klecks Joghurt anbieten (daher meine Idee mit dem Joghurt)

Muhammara ist natürlich vegan. Ei und Joghurt sind Goodies, die man nicht zwingend braucht (aber ICH finde sie köstlich!).

Meine Muhammara-Kreation ist ein bisschen ‚low carbiger‘, also mit Flohsamenschalen statt Brotstücken usw. Auf den Granatapfel-Sirup wollte ich aber keinesfalls verzichten, da der so ein wunderbares Aroma gibt. Wer partout keinen Sirup will kann es mit umständlich selbst eingekochten Granatapfelkernen und Erythrit probieren und anschließend die eigentlichen Kerne durch ein Sieb abstreichen. Ich finde, das steht sich nicht dafür. Die 1,5 EL Sirup pro Portion sollten nicht verteufelt, sondern gezielt genossen werden.

Glaubt mir. Probiert das aus. Gerne auch zum herzhaften Frühstück bzw. Brunch (original wird Muhammara auch morgens gegessen, wobei es ein wenig an Shakshuka erinnert). Wenn eure Geschmacksnerven auch nur annähernd so gepolt sind wie meine, dann werdet ihr dahinschmelzen!! 😀

2 Portionen:

  • 75g Walnüsse (oder Haselnüsse oder halb-halb)
  • 1 kl. Glas gegrillte Paprika in Öl (meines hatte mit Öl 280g, aber ein bisschen mehr oder weniger schadet auch nicht)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 3 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 3 EL Granatapfel-Sirup
  • 1 EL Pul Biber (alternativ Paprikapulver und Chilipulver)
  • Saft v. 1/2-1 Zitrone (ich mag es gerne sauer, daher eine ganze für mich)
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eier
  • 2 geh. EL Joghurt
  • 200ml einfachster Essig zum Pochieren des Eis
  • Low Carb-Brot nach Wahl

Nüsse in einer trockenen Pfanne anrösten.

Paprika abtropfen lassen (es sei denn, die sind schon in gutem Olivenöl eingelegt, dann kann man dieses Öl gleich mitverwenden).

Alle Zutaten für die Paste in einen Hochleistungsmixer geben und so lange pürieren, bis die Sache cremig wird. Wer nur einen einfachen Küchenmixer hat, muss die Nüsse vorher über Nacht einweichen.

Auf Teller klecksen und eine Mulde machen.

Low Carb-Brot in Scheiben schneiden und in der trockenen Pfanne anrösten.

Einen hohen Topf mit Wasser und Essig erhitzen. Das Wasser darf noch nicht blubbern, nur sanft sieden! Die Eier in je eine Tasse aufschlagen. Mit einem Kochlöffel einen Strudel im Essigwasser machen und ein Ei hineingleiten lassen. Sofort zwei Esslöffel zur Hand nehmen und das Eiweiß rundherum modellieren. 3min sieden lassen. Am Ende mit einem Sieblöffel oder -schöpfer herausheben und auf etwas Küchenrolle abtropfen lassen. Mit dem zweiten Ei genauso verfahren.

Joghurt in die Mulde des Muhammara geben und je ein pochiertes Ei darauf setzen. Aufschneiden, sodass der Dotter ausläuft.

Genießen. Mmmmhm!! (Es gibt einfach nicht genug Muhammara auf der Welt, ich schwör’s!)

Ach ja, eins noch: Verschlossen in einem Glas hält sich das Muhammara einige Tage. Wenn man es auch noch mit einer Schicht Olivenöl bedeckt, hält es sicher auch zwei Wochen. Aber WER isst so etwas denn nicht SOFORT ratzeputz auf??


Winter-Lahmacun (türkische Pizza)

Lahmacun heißt auf arab. „Brot mit Fleisch“. Richtig, dieses Rezept wird noch mit Fleisch gemacht, denn ich habe es mir ausgedacht, bevor ich meinen Entschluss gefasst hab, zukünftig darauf zu verzichten. 🙂 Alternativ kann ich mir die/den/das Lahmacun auch gut mit einer vegetarischen Bolognese aus geraspeltem Gemüse (insbes. Pilzen, Karotten, Sellerie) sowie Nüssen & Kernen (Sonnenblumenkerne) vorstellen.

Noch ein Tipp zum Teig: Betti hat in ihrem Happy Carb-Blog eine neue Idee entwickelt, mit der Mozzarella-Teig noch einfacher zuzubereiten ist. Man schneidet den Mozzarella klein und püriert ihn mit dem Ei. Dann gibt man die restlichen Zutaten dazu. Allerdings muss diese Variante dann vor der Zubereitung nochmal 1-2 Stunden in den Kühlschrank. Wenn ihr die Zeit dafür habt, probiert es auch mal aus. Evtl. macht dann aber die Germ=Hefe Probleme, also vorsichtshalber etwas mehr Backpulver nehmen.

Für den Teig:

  • 250g Mozzarella (die normale Vollfett-Version)
  • 20g Butter
  • 20g Griechisches Joghurt 10% Fett
  • 1 geh. TL Guakernmehl
  • 30g Flohsamenschalen
  • 30g Kokosmehl
  • 3 Eier M
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 TL Trockengerm=Hefe
  • 1 Msp. Kokosblütenzucker

Für den Lahmacun-Belag:

  • 1/2 kl. Kopf Weißkraut oder Eisbergsalat
  • evtl. 2 geh. EL gekeimte Sprossen
  • 100ml Gemüsesuppe (aus Bio-Instant-Gemüsesuppe und Wasser)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 kl. rote Zwiebel
  • 1 kl. gelbe Zwiebel
  • 1 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50ml passierte Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 125g Rinderfaschiertes=Hackfleisch (oder Lammfaschiertes)
  • ½ Pkg. Schafkäse oder Feta
  • einige schwarze Oliven
  • etwas Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Sumach, Pul Biber
  • Kräuter frisch oder getrocknet: Thymian, Petersilie, etwas Minze
  • (im Sommer: ein paar Tomaten- und Gurkenscheiben zur Garnierung)

Für das WinterCacık (Cacık=eine türkische Variante von Zatziki):

  • 1-2 Stangen Sellerie oder 1 Selleriewurzel oder 1 Pastinake oder 1 Petersilwurzel (im Sommer: ½ Gurke)
  • 180g Griechisches Joghurt 10%
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Krautsalat am besten zuallererst zubereiten, damit er schön durchziehen kann. Dazu das Weißkraut feinnudelig schneiden. Den Apfelessigund das Olivenöl mit 100ml heißer Gemüsesuppe verrühren. Über das Kraut gießen, Olivenöl und evtl. Sprossen zugeben, salzen und pfeffern und stehen lassen. Wer Eisbergsalat verwendet, kann zwar dieselbe Marinade machen, sollte den Salat jedoch erst vor dem Servieren mit der erkalteten Marinade vermischen.

Die Trockengerm mit dem Kokosblütenzucker und 2 EL warmem Wasser verrühren und 10min stehen lassen.

Die trockenen Zutaten für den Teig mit den Eiern und der Germmischung=Hefemischung verrühren und an einem warmen Ort etwas gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Mozzarella in Stücke schneiden und gemeinsam mit der Butter und dem Joghurt auf kleiner Flamme in einem Stielpfännchen schmelzen. Mit einem Schneebesen gut sämig verrühren – das kann ein wenig anstrengend sein, aber es lohnt sich.

Die geschmolzene, noch heiße Mozzarella-Mischung esslöfelweise auf höchster Stufe in den Teig einrühren. Immer wieder Pausen machen (währenddessen die Mischung wieder auf den Herd stellen, damit sie nicht erkaltet) und ordentlich Gas geben mit der Küchenmaschine. Mozzarella so nach und nach in den Teig einarbeiten.

Das ist ein wenig aufwändig, aber dieser Teig ist wirklich ausgesprochen lecker!

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Den Teig möglichst dünn auf einem Backpapier ausbreiten. Das geht am besten mit den (nassen) Fingern oder, noch etwas einfacher, wenn man eine Schicht Frischhaltefolie über dem Teig ausbreitet und dann mit einem Teigwalker=Nudelholz darüberrollt. Außerdem ist es einfacher, wenn man das Backpapier erst nach dem Ausbreiten des Teiges auf das Backblech zieht.

Für 20min ins Backrohr geben und den Boden vorbacken.

Inzwischen die gelbe Zwiebel, die Knoblauchzehen und die Chili fein hacken, in etwas Erdnussöl anbraten. Das Rindfleisch mit den passierten Tomaten und dem Tomatenmark zugeben, kräftig würzen. Scharf anbraten, es sollte nicht mehr zu flüssig sein, da sonst der Teig zu sehr aufweicht.

Für das Winter-Cacık den Sellerie fein raspeln (im Sommer eine Gurke entkernen und raspeln, salzen, ziehen lassen, Wasser abgießen). Die Raspel zusammen mit einer frisch gepressten Knoblauchzehe, dem Zitronensaft, dem Olivenöl und dem Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den vorgebackenen Boden aus dem Rohr nehmen.

Mit der Fleischmischung bestreichen und wieder für 20min ab ins Rohr, jetzt allerdings bei 200°C Heißluft.

Die rote Zwiebel in Ringe schneiden (und im Sommer ein paar Tomaten- und Gurkenscheiben extra).

Nach Ende der Backzeit Lahmacun aus dem Ofen holen. Mit dem Salat, den Zwiebelringen, den Oliven und dem zerbröselten Schafkäse belegen (und im Sommer den Gemüsescheiben). Zum Abschluss Cacık mit einem Löffel auf dem Salat verteilen und sofort servieren.

Weißkraut-Tex Mex-Auflauf

Zuerst ein Foto unserer Chilis. Die sind heuer ganz besonders hübsch geworden, finde ich. Irgendwas muss sich da gekreuzt haben… Samen hab ich nämlich abgenommen von den winzigkleinen, gelben, runden Chilis, die man auch erkennen kann; und dann hatte ich noch Samen von normalen roten Chilischoten. Die Pflanzen standen nebeneinander und offenbar hab ich eine mittelkleine bunte Mischung durch die Fremdbestäubung herausgebracht. 😀 Werde Samen abnehmen und versuchen, die nächstes Jahr wieder so aussehen zu lassen…

Hier beim Rezept für Zucchini-Nudeln mit Kakisauce übrigens ein Foto, wo sie noch am Baum hängen (im Hintergrund; das vorne sind Paprika).

Sind die nicht schön? ❤

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2 gute Portionen:

  • 75g Adzukibohnen, über Nacht in Wasser mit 1 Msp. Natron eingeweicht (alternativ andere Bohnen)
  • 200g Weißkraut=Weißkohl
  • 200g Rinderfaschiertes=Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Chilis (von meinen kleinen, die aber ordentlich scharf sind; bei großen evtl. nur eine)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kl. Dose Tomaten (400g)
  • 1 Ei
  • 100ml Obers=Sahne
  • 100g geriebener Cheddar
  • wenn vorhanden: einige eingelegte Jalapeñoscheiben zum Belegen (alternativ evtl. ein paar Cocktailtomaten in Scheiben geschnitten)
  • 1 Bund frischer Koriander
  • Salz, Cayennepfeffer, Korianderpulver, Kreuzkümmel, Suppenpulver, Erdnussöl

Tipp 1: Ich habe gleich die doppelte Portion Chili (d.h. Bohnen, Fleisch, Zwiebel, Chilis, Knoblauch, Koriander und Tomaten) gekocht und eingefroren. Ist nach dem Auftauen fast noch besser!

Die Adzukibohnen 10-15min im Kelomat=Dampfkochtopf weich kochen.

Das Weißkraut feinnudelig schneiden und ca. 10min in ganz wenig Suppe weich kochen.

Währenddessen Zwiebel, Knoblauch und Chili würfeln und in etwas Erdnussöl anbraten. Das Faschierte=Hackfleisch zugeben, bis es krümelig ist. Bohnen zugeben. Großzügig würzen, die Tomatendose zugeben und 30min köcheln lassen. Gegen Ende die Hälfte des gehackten Korianders (insbes. die Stiele) zugeben.

Backrohr auf 175°C vorheizen.

Eine Auflaufform fetten und das Weißkraut einfüllen. Dann darauf das Chili geben.

Das Ei mit Obers und Cheddar verrühren, etwas abschmecken und über das Chili gießen.

Jalapeñoscheiben auflegen und 30min bei 175°C backen.

Vor dem Servieren mit dem restlichen gehackten Koriander bestreuen.

Tipp 2: Ohne Bohnen (mit mehr Fleisch+Kraut), ohne frischen Koriander, mit Sauerrahm oder Griechischem Joghurt statt Obers und Schafkäse statt Cheddar wir daraus ein leckerer türkischer Lahmacun-Auflauf!

 

Türkisch inspirierter Rindsauflauf mit Schafkäse-Topping

Der Auflauf würde bestimmt auch sehr gut mit Lamm oder sogar Ziege funktionieren. Wer nicht so viel Zeit fürs Marinieren hat, kann auf Kalb zurückgreifen, aber da der Bauer meines Vertrauens nur ausgewachsene Rinder schlachtet, findet sich kaum Kalb auf meinem Speiseplan.

Übrigens bin ich mir ziemlich sicher, dass das Rezept auch wunderbar mit in Scheiben geschnittenem Räuchertofu schmecken würde – da spart man sich natürlich auch das stundenlange marinieren, auch wenn ein Stündchen dem Tofu nicht schadet, damit er mehr Geschmack bekommt. Ich probier das demnächst mal aus.

2 Portionen:

Für das Fleisch:

  • 2 Rindsschnitzel
  • 1/2 Paprika (ich hatte gelb)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Sojasauce
  • frisch: Thymian, Minze
  • getrocknet: Pul Biber (türk. Flockenpaprika), Schwarzkümmel

Für die Tomatensauce:

  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 geh. TL Erythrit
  • 2 EL Balsamico-Essig oder Rotwein
  • 2 geh. EL Tomatenmark a. d. Tube
  • Pul Biber, Salz, Pfeffer

Für die Schafkäse-Creme:

  • 200g Salzlaken-Schafkäse (z.B. türkischer „Dosenkäse“ oder auch schlicht Feta)
  • 1 Schuss Milch
  • 2 Knoblauchzehen
  • frische Petersilie
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • einige schwarze Oliven
  • Schwarzkümmel
  • Olivenöl

Rindsschnitzel in längliche Streifen schneiden. Paprika, Zwiebel, Chili und Kräuter möglichst fein hacken. Knoblauch pressen. Alles zusammen mit dem Öl und der Sojasauce verrühren und das Fleisch darin für mind. 6 Stunden (gerne auch länger) im Kühlschrank marinieren.

Zur eigentlichen Zubereitung das Fleisch mitsamt Marinade in einer Pfanne anbraten. Rausnehmen.

In derselben Pfanne die gehackte Zwiebel und die klein gewürfelte Karotte anbraten. Mit der Tomatendose aufgießen und die Tomaten mit dem Kochlöffel zerdrücken. Mit den restlichen Zutaten für die Sauce abschmecken und einköcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Käse mit Milch, Knoblauchzehen und Zitronensaft pürieren. Petersilie fein hacken und unterheben.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Nun folgendermaßen in eine Auflaufform einschichten: Ganz unten das Fleisch mitsamt ausgetretenem Saft. Darauf die Tomatensauce. Darauf die Schafkäse-Creme. Darauf gehackte Olivenstückchen und noch etwas Schwarzkümmel. Mit Olivenöl beträufeln.

Den Auflauf für 30min ins Rohr geben.

Wir hatten dazu noch einen ganz und gar „untürkischen“ Vogerlsalat=Feldsalat mit Balsamico-Dressing. Traditioneller passen würde z.B. Krautsalat mit Sumach.

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Loubieh b zeyt – Fisolen mit Tomaten in Öl – dazu Bratkohlrabi

Ein libanesisches Gericht, das ich ganz ähnlich auch aus der Türkei kenne. Diese Olivenölgerichte isst man frisch und warm oder auch lauwarm oder ganz kalt, was natürlich besonders bei sommerlichen Temperaturen besonders lecker ist. Meist gibt es dazu Fladenbrot. Bei uns hingegen schnellen Bratkohlrabi. 🙂

2 Portionen: 

  • 400g Fisolen=Grüne Bohnen
  • 400g Tomaten (ich hatte rote und gelbe, sieht schön aus)
  • ca. 100g Zucchini (wenn sie der Kühlschrank hergibt – muss aber nicht sein)
  • 1-2 Zwiebeln (je nachdem, ob Zucchini vorhanden ist)
  • 6 Zehen Knoblauch
  • ½ kl. Tasse bestes Olivenöl
  • Saft v. ½ Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kl. Kohlrabi
  • Kokosöl
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • Petersilie zum Bestreuen

Mit dem Kohlrabi-Bratgemüse beginnen. Dazu den Kohlrabi schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Kokosöl erhitzen und darin unter gelegentlichem Rühren den Kohlrabi würzen und wie Braterdäpfel braten, bis die Stücke bräunen. Das dauert ca. 15min. Zum Schluss mit gehackter Petersilie bestreuen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch klein hacken. Fisolen putzen und dritteln. Zucchini (wenn vorhanden) würfeln.

Olivenöl in einem großen Topf, am besten im Wok, erhitzen. Zwiebel- und Knoblauchwürferl darin braten.

Fisolenstücke und Zucchiniwürferl dazugeben.

Tomaten würfeln (oder Cocktailtomaten halbieren) und zu den Bohnen geben. Das Ganze aufkochen lassen.

Sobald die Fisolen gar sind, alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Mit dem Bratkohlrabi servieren und alles mit Petersilie dekorieren.

Die Loubieh b zeyt schmecken warm und kalt gut! Kalt hatte ich sie am nächsten Tag ins Büro mit – wunderbar!

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Kürbis- & Zucchinikroketten mit Dip

Huiiii – langsam geht die Zucchinisaison in die Kürbissaison über. Was liegt näher, als beide Gemüsesorten in einem Gericht zu vereinen, um diesen Wechsel zu feiern?

4 Portionen:

Kroketten:
  • 200g Zucchini
  • 200g Kürbis (z.B. Butternuss oder Hokkaido)
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 2 Eier (Größe M)
  • 25g + 25g Haferkleie
  • 25g + 25g Kichererbsenmehl
  • ½ TL + ½ TL Weinstein-Backpulver
  • 1 + 1 EL Erdnussöl
  • 1 TL + 1 TL Pul Biber (türk. Paprikaflocken; alternativ scharfes Paprikapulver)
  • 1 TL + 1 TL Garam Masala (ind. Gewürzmischung; alternativ je 1 Prise Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Nelken und Zimt)
  • frische Kräuter: Thymian, Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • Erdnussöl und Butter (gemischt) zum Ausbacken
Dip:
  • 100g Zucchini
  • 125g Sauerrahm=Saure Sahne
  • 2 Knoblauchzehen
  • frische Kräuter: Thymian, Oregano
  • Salz, Pfeffer
Zur Deko:

Zucchini und Kürbis für die Kroketten getrennt fein reiben. In zwei separaten Schüsseln mit je 1 TL Salz bestreuen und 10-15min stehen lassen, damit das Gemüse Wasser zieht. Danach gut ausdrücken.

Die Schalotte und die Chilischote fein hacken.

Zucchini und Kürbis mit je 1 Ei, 1 gepresster Knoblauchzehe, 25g Haferkleie, 25g Kichererbsenmehl, 1 EL Erdnussöl, ½ TL Backpulver, jeweils der Hälfte von Schalotte und Chili sowie von den Gewürzen verrühren. Nochmals 10-15min quellen lassen, bis der Teig eine formbare Konsisenz bekommt.

In der Zwischenzeit können auch die 100g Zucchini für den Dip gerieben werden – diese allerdings grob raffeln. Ebenfalls mit 1 TL Salz verrühren und stehen lassen, bis der Gemüseteig für die Kroketten fertig ist. Dann ausdrücken und mit Sauerrahm, gepresstem Knoblauch und Gewürzen verrühren.

Öl-Butter-Gemisch in einer Pfanne erhitzen und die mit nassen Händen geformten Zucchini- und Kürbispuffer darin ausbacken, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Wer sich nicht ganz sicher ist, wann das Fett heiß genug ist, kann den Stäbchentest machen: Dafür einfach ein Holzstäbchen ins heiße Fett halten – wenn Bläschen aufsteigen kann es losgehen.

Die Kroketten mit Dip, Cocktailtomaten und gerösteten Zucchinikernen servieren. Schmecken frisch am besten, allerdings kann man sie auch gut kalt essen und z.B. am nächsten Tag ins Büro mitnehmen (Zucchini-Dip getrennt transportieren).

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Zucchini-Kürbis-Kroketten_05 Zucchini-Kürbis-Kroketten_06

Hummus

Kürzlich beim Hofer: „Entschuldigen Sie, wo steht denn bitte der Hummus, kann das sein, dass der aus ist?“ – „Da vorne haben wir Blumen- und Gemüseerde.“ 😀

(Ok, mein Fehler… Obwohl der Hummus vom Hofer wirklich erstaunlich lecker ist – und unnötiges Kunstzeug ist da auch keines drin. Den besten gekauften Hummus Salzburgs gibt es aber m.M. beim Kebab-Standl in der Pfeifergasse, leider nur am Kaiviertelfest im Angebot … das ist so schade!! Starten wir dort eine Petition „Hummus an jedem Tag“?)

Alsooo ich glaub, ich mach mir meinen Hummus doch lieber weiterhin selbst, das ist einfacher 😉

Kichererbsen enthalten zwar Kohlenhydrate (100g gekocht: 16,8g KH), doch gleichzeitig sind sie sehr eiweißreich und eignen sich deshalb ab und zu ganz gut für die Low Carb-Küche. Aufgrund ihres hohen Proteingehalts (20%) sättigen Kichererbsen sehr lange und die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge.

  • 125g getrocknete Kichererbsen, über Nacht in Wasser eingeweicht (kaufe ich beim Türken)
  • 1 Msp. Natron
  • Saft v. 1/2 Zitrone, evtl. mehr
  • 3 EL bestes Olivenöl
  • 1 EL Pul Biber 
  • 2 EL Tahin (Sesampaste)
  • 1 TL Salz, evtl. mehr
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • etwas Pfeffer
  • Varianten: manchmal püriere ich noch 1 kl. Knoblauchzehe, 1/2 TL Kurkuma oder 2 EL Goji-Beeren dazu

Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag Wasser nur teilweise abgießen (gutes Blumenwasser!), das restliche Wasser mit den Kichererbsen und 1 Msp. Natron im Kelomat 15+5min weichkochen (soll heißen: 15min kochen und 5min bei ausgeschalteter Platte den Kelomat nachziehen lassen). Kochwasser auffangen!

Tipp 1: Ich koche gleich doppelt so viele Kichererbsen und mache aus der anderen Hälfte z.B. Espinacas con Garbanzos oder friere sie ein.

Noch warme Kichererbsen mit dem Erdäpfelstampfer und etwas Kochfflüssigkeit zerstampfen. Alternativ den Zauberstab nehmen, da wird es cremiger (ich mag die leicht stückige Konsistenz aber gern, die man mit dem Stampfer erzielt).

Mit den restlichen Zutaten gut abschmecken.

Tipp 2: Alternativ kann man auch halb Kichererbsen, halb Avocado pürieren, das schmeckt auch sehr lecker!

Hummus_01

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