Kohl mit Knusperkernen und Tahin-Dressing

Dieses geniale Gericht ist nicht wirklich meiner eigenen Fantasie entsprungen, sondern ich habe ein Rezept aus dem tollen Kochbuch A Modern Way to Eat. Über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag von Anna Jones variiert. Anna Jones nimmt Grünkohl, Brokkoli, grünen Spargel oder Fisolen=grüne Bohnen (je nach Jahreszeit), außerdem keine Cashews und Pinienkerne, sondern Pistazien. Ihr Dressing ist ebenfalls etwas anders. Ihr seht also: Diese Speise erlaubt zahlreiche Variationsmöglichkeiten, die ich auch alle entsprechend taggen werde. Hier meine Variante – es wird sie sicher noch oft geben, wir haben uns absolut in dieses Ruckzuck-Essen verliebt!!

2 Portionen:

  • 120g Wirsing (Alternativ: Grünkohl)
  • 120g Stängelkohl (Alternativ: Brokkoli)
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 2 EL gehackte Cashewkerne
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 gestr. EL Erythrit
  • Saft v. 1/2-3/4 Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Tahin
  • 1 EL Mandelmus (oder anderes Nussmus)
  • Flor de Sal, Pfeffer

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Kerne mit 1 EL Erythrit und einer ordentlichen Menge Salz und Pfeffer vermischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 10min backen. Das Erythrit schmilzt und bindet somit die Gewürze an die Knusperkerne. Übrigens kann man gerne die doppelte Portion Kerne machen und ein paar Tage aufbewahren… so gut sind die!

Wirsing und Stängelkohl putzen und in sehr grobe Stücke teilen.

Ein cremiges Dressing anrühren aus dem Zitronensaft, Olivenöl, Tahin, Nussmus, Salz, Pfeffer, Ahornsirup und 1 EL Erythrit.

Eine Servierplatte zum Anwärmen ins heiße Backrohr geben.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und das Kohlgemüse darin kurz blanchieren. 40 Sekunden sollten eigentlich schon ausreichen!

Kohlgemüse gut abtropfen lassen, auf die Platte geben, mit dem Dressing beträufeln, mit noch etwas Flor de Sal und den Kernen bestreuen.

Knusperkerne


Spargel-Pesto-Schiffchen

Betti hat auf ihrem Blog Happy Carb mal vor einiger Zeit ein tolles Rezept für Schlemmerzungen Caprese veröffentlicht. Ich hab mich grob daran orientiert, jedoch noch etwas Spargel und Frühlingszwiebel draufgegeben, dafür weniger Mozzarella, und mein Radieschenblätter-Pesto genommen. Das Original hab ich aber auch schon mal gekocht, das war ebenfalls köstlich – und ist dann eher was für den Sommer. Zur Zeit nutze ich aber noch exzessiv die letzten Spargelstände am Straßenrand, bevor sie sich zum Sommerschlaf zurückziehen. 🙂

Im Sommer kann man statt des Spargels auch ganz wunderbar Artischockenherzen aus dem Glas nehmen!

2-4 Portionen (mit Salat reicht’s für 4 und die Schiffchen schmecken auch kalt gut)

Für den Teig:

  • 50g Haferkleie
  • 10g Weizenkleie (oder 10g mehr Haferkleie)
  • 40g Eiweißpulver, neutral
  • 3 Eier M
  • 200g Sauerrahm=Saure Sahne
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Für den Belag:

  • 70g Radieschenblätter-Pesto (alternativ: Pesto Genovese)
  • 150g Cocktailtomaten
  • 125g Mozzarella
  • evtl. noch etwas zusätzlichen Parmesan oder Grana Padano (wenn vorhanden)
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 4-6 dicke Stangen weißer Spargel (oder entsprechend mehr dünne)
  • frische mediterrane Kräuter

Alle Zutaten für die Teigschiffchen mit ver Küchenmaschine vermischen und 10min quellen lassen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Den sehr klebrigen Teig in Form von zwei Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech klecksen. Keine Angst, die Konsistenz soll so sein und wird noch fester! 🙂

30min backen.

In der Zwischenzeit den Spargel schälen und kochen (am besten nimmt man aber gekochte Stangen vom Vortag) und etwas auskühlen lassen. Ich koche Spargel immer, indem ich die Schalen und die abgeschnittenen Enden gemeinsam mit einem Spritzer Essig oder Zitronensaft ins kochende Wasser gebe. Je nach Dicke braucht der Spargel 8-12min.

Die Teigfladen auskühlen lassen, bis sie maximal lauwarm sind. Dann mit einem scharfen Messer in Längsrichtung halbieren, sodass man 4 belegbare Teigplatten bekommt.

Den Mozzarella grob hacken mit der Hälfte Pesto vermischen. Das restliche Pesto auf die Teigplatten streichen.

Darauf gehackte Frühlingszwiebel, in Scheiben geschnittene Tomaten sowie Spargelstangen (in Stücke oder ganz, je nach Vorliebe) verteilen. Den Mozzarella und ggf. noch etwas geriebenen Parmesan darüber verteilen.

Etwa 20min ins bereits vorgeheizte Backrohr (175°C Heißluft) geben.

Mit frischen Kräutern bestreut servieren.

Wie gesagt: Die Schiffchen behalten ihre stabile Form und können tags darauf wunderbar ins Büro mitgenommen und kalt gegessen werden. 🙂

Pesto-Spargel-Schiffchen_01Pesto-Spargel-Schiffchen_02

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Spargel in Paprika-Lachs-Sauce

Gegen Ende der Spargel-Saison ganz tolles aus Bettis Blog Happy Carb, bei dem ich ein bisschen was verändert hab. Statt des Stremel-Lachses gab es Räucherlachs, zudem noch eine Menge Kräuter und ein paar Tomaten, Erbsen sowie etwas Chili extra. Damit hab ich auch nicht so viel Spargel gebraucht (da ich versuche, nur österreichischen Bio-Spargel zu kaufen, kostet das sonst ganz schön viel… ab nächstem Jahr probier ich es daher endlich mal mit dem Eigenanbau!).

Das war so gut!! Danke für die Anregung, Betti!

2 Portionen:

  • 500g weißer Spargel
  • etwas Zitronensaft oder Essig
  • 1 TL Erythrit
  • 1 roter Spitzpaprika
  • 1 hellgrüner Spitzpaprika
  • 1 Chili
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 1 Handvoll TK-Erbsen
  • 1 Handvoll Cocktail-Tomaten
  • 50g Ajvar (Achtung bei strengem Low Carb: Es gibt Ajvar ohne Zucker, aber man muss ihn suchen)
  • 125g Räucherlachs (aus zertifizierter Haltung oder Bio-Sockey-Wildlachs)
  • 100g Kräuterfrischkäse
  • Basilikum und Estragon
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Den Spargel waschen, schälen und die Enden abschneiden. Dann in mundgerechte Stücke schneiden. Spargel-Schalen und -Enden kommen ins Kochwasser, das intensiviert den Spargelgeschmack (und das Kochwasser kann später als Basis für ein gutes Süppchen dienen). Außerdem noch ein Schuss Essig oder Zitronensaft sowie ein TL Erythrit dazugeben. Ich hatte sehr dicken weißen Spargel, der hat 15min gebraucht! Normalerweise sollte er aber in 10min gut durch werden. 1/2 Tasse Kochwasser auffangen.

Paprika ebenfalls in mundgerechte Stücke, Frühlingszwiebel (mit dem Grün) in Ringe schneiden und Chili fein hacken. Alles zusammen in einer tiefen Pfanne (ich hatte den Wok) scharf in Erdnussöl anbraten.

Mit Kochwasser ablöschen und Frischkäse sowie Ajvar einrühren. Erbsen (können ruhig noch gefroren sein) zugeben und ein wenig köcheln lassen.

Dann den Räucherlachs fein würfeln und unterrühren. Die Kräuter hacken und ebenfalls zugeben (ein paar für die Deko aufbewahren).

Erst gegen Ende die gekochten Spargelstücke unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren noch ein paar Cocktailtomaten halbieren und gemeinsam mit den restlichen Kräutern anrichten.

Dazu hatten wir noch grünen Salat mit Weinessig und kräftigem Olivenöl.

Spargel in Orangen-Ingwer-Sauce mit Kichererbsen-Kokos-Talern

Ich habe unlängst den schönen Blog homesteadnotes von Marlies für mich entdeckt. Marlies präsentiert u.a. vegane Rezepte, und eines davon haben wir vorgestern nachgekocht. Es war ganz einfach fantastisch!

Die Taler aus Kichererbsen-Polenta habe ich ein wenig abgeändert. Sie bestehen nun nicht mehr aus 100% Kichererbsen-Mehl (obwohl das auch für Low Carb gerade noch so ginge), sondern zum Teil aus Kokosmehl und aus Flohsamenschalen. Außerdem habe ich noch Schwarzkümmel, Garam Masala, Sojasauce, frischen Ingwer und Koriander sowie eine Frühlingszwiebel genommen. Mah war das gut!

Übrigens empfiehlt es sich, gleich die doppelte Menge Polenta zuzubereiten, um sie schon am Vortag (denn für die Taler muss sie eine Nacht lang stehen) zu verschnabulieren. Wir haben sie übrigens in Mini-Muffin-Förmchen gefüllt und in eine Buddha Bowl gegeben. Das Foto davon folgt in den nächsten Tagen.

2 Portionen:

Am Vortag: Kichererbsen-Kokos-Polenta für 4 Portionen zubereiten:

  • 90g Kichererbsenmehl
  • 50g Kokosmehl
  • 10g Flohsamenschalen
  • 4 EL Sojasauce
  • ca. 750ml kräftige Gemüsesuppe (evtl. mehr)
  • Salz, Pfeffer, Garam Masala, türk. Schwarzkümmel
  • Erdnussöl

Für das Gemüse:

  • 500g grüner Spargel
  • 2 Karotten
  • 1 große Frühlingszwiebel
  • 2-3 -Bio-Orangen (je nach Größe)
  • frischer Ingwer, etwa 2cm groß
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe, Erdnussöl

Am Vortag die Polenta zubereiten. Dazu ca. 750ml kräftige Gemüsesuppe aufkochen (je nach Beschaffenheit der Mehle kann man auch mehr brauchen) und mit dem Schneebesen sorgfältig nach und nach die vermischten Mehle sowie die Gewürze unterrühren. Kräftig (über-)würzen, die Mehle verbrauchen viel davon! Kurz leicht köcheln lasssen.

Dann die halbe Masse in eine gefettete Auflaufform o.ä. (ich hab eine Brownie-Form genommen) geben und über Nacht kalt stellen. Anfangs ist die Masse breiig, jedoch zieht diese über Nacht an und wird schön kompakt wie normale Polenta.

Die andere Hälfte der Masse kann für ein aktuelles Essen verwendet werden, etwa pur, als Auflauf oder als im Mini-Muffinblech ausgebackene Polenta-Schüsselchen.

Am nächsten Tag den Spargel putzen (beim grünen nur die untersten Enden schälen), in ca. 5cm lange Stücke, die Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe und die Karotten in Scheiben schneiden. Orangen auspressen und etwas Schale abreiben. Ingwer schälen und fein hacken.

Alles zusammen in einem Wok in Erdnussöl anbraten. Dann mit dem Orangensaft ablöschen, salzen, pfeffern, mit etwas Instant-Gemüsesuppe sowie der Orangenschale würzen und Deckel drauf geben. Ca. 5min mit Deckel dünsten (Spargel soll noch bissfest sein). Dann den Deckel wegnehmen und die Hitze erhöhen, bis der Orangensaft zu einer sirupartigen Sauce eindickt.

In der Zwischenzeit die Polenta-Taler mit einem angefeuchteten Glas ausstechen und in Erdnussöl ausbacken. Sie bräunen sehr schnell, also pro Seite braucht es nur wenige Minuten. Die noch rohen Teig-Taler mit Schwarzkümmel bestreuen und den so miteinbacken.

Vor dem Servieren noch mit frischem Koriander bestreuen.

Supergut, oder? Danke, liebe Marlies!

 

Und hier mal wieder ein paar Fotos aus dem Garten. Die ersten Tulpen und Traubenhyazinthen unserer Wildblumenwiese sind jetzt endlich aufgegangen – und auch einige wunderschöne Schachbrettblumen! Außerdem haben wir schon soo hohen Salat! Den hatten wir den ganzen Winter über mit Vlies abgedeckt und konnten auch während der Wintermonate Schnittsalat ernten, aber jetzt wächst er sich brav zu richtigen Häupteln aus (sogar ein Häuptel zwischen den Ritzen des Hochbeets hihi).

 

 

Frühlings-Garnelenpfännchen im Salatblatt

2 Portionen:

  • 150g TK-Garnelen, aufgetaut
  • 1/2 Bund grüner Spargel (=4-5 Stangen)
  • 2 Stangen Rhabarber
  • 1 gr. Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zitrone, ausgepresst
  • 4-6 große Häuptelsalatblätter=Kopfsalatblätter
  • Salz, Pfeffer, Basilikum, Erdnussöl

Die Salatblätter waschen und den Kochvorgang über trocknen lassen.

Den Spargel waschen und die untersten=dicksten Enden schälen. In Stücke schneiden. Die untersten=dicksten Enden zur Seite legen.

Den Rhabarber schälen (einfach mit dem Messer oben ansetzen und abziehen) und ebenfalls in Stücke schneiden.

Ganz wenig Salzwasser zum Kochen bringen – am besten wäre es, wenn man einen Dampfeinsatz für den Topf hat, aber ohne geht auch. Zuerst die untersten=dicksten Spargelstücke für 2min im Wasserdampf od. Salzwasser kochen. Dann die restlichen Spargelstücke für 4min zugeben. Zum Schluss die Rhabarberstücke zugeben und noch 1-2min weiterkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel und den Knoblauch fein hacken und in Erdnussöl anbraten.

Die Garnelen zugeben, salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln.

Wenn alles soweit fertig aussieht, Spargel und Rhabarber zugeben (es macht nichts, wenn der Rhabarber zerfallen ist, er legt sich als „Paste“ um die Garnelen und den Spargel und gibt Geschmack!). Nochmal abschmecken und Basilikum zugeben.

Salatblätter drapieren und das Garnelenpfännchen darin anrichten.

Sehr gut dazu passt Tomatensalat mit Frühlingszwiebeln und Basilikum! Meiner war diesmal zusätzlich ergänzt um lila Karotten (Urform der heutigen orangen Karotten). Davon wird die Marinade immer so schön lila (und meine Finger hihi). 🙂

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Spargel-Erdbeer-Salat mit Karreeschinken

2 Portionen:

  • 1/2 Bund grüner Spargel (=ca. 5 Stangen)
  • 12 Erdbeeren
  • 1/2 Kopf Häuptelsalat=Kopfsalat
  • 30g Walnüsse
  • 1 EL Erythrit (Infos dazu hier)
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 80g Kareeschinken od. Kaiserteil (ich kaufe gerne das Bio-Kaiserteil von der Bio-Marke beim Discounter)
  • evtl. etwas Ziegenfrischkäse
  • frische, pikante Kräuter, z.B. Estragon und Ysop
  • Salz, Pfeffer, Essig, Kernöl

Den grünen Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und den untersten Teil schälen. Stangen dritteln. Salzwasser mit den Enden und den Schalen zum Kochen bringen, die jeweils untersten Drittel der Stangen 2min ins kochende Wasser geben. Dann erst die restlichen (dünneren=oberen) Spargelstücke zugeben und weitere 5min kochen. Abseihen und abschrecken. Auskühlen lassen.

Walnüsse ohne Fett in der Pfanne bei mittlerer Hitze rösten. Wenn sie duften, Herd ausschalten und den EL Erythrit darüberstreuen, umrühren. Auskühlen lassen.

Häuptelsalat waschen und zerpflücken, Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Alles hübsch drapieren, salzen und pfeffern.

Spargelstangen in die Mitte legen, salzen. Kareeschinken in Röschen draufsetzen, ggf. noch etwas Ziegenfrischkäse darin einwickeln. Frühlingszwiebel und Kräuter hacken und drüberstreuen. Walnüsse darübergeben. Zum Schluss mit Essig und Kürbiskernöl beträufeln.

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Spargel-Päckchen mit Feta

2 Portionen:

  • 250g Spargel (= ca. 5-6 Stangen, ein halber Bund)
  • 1 Pkg. Feta
  • 4 Cocktailtomaten
  • 8 Kapernbeeren
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian, Zitrone
  • Alufolie und Butterpapier

Spargel putzen und in Salzwasser 15min kochen (wer Zitrone zuhause hat, kann etwas Saft ins Kochwasser geben, dann bleibt der Spargel weißer).

In der Zwischenzeit zwei Blätter Alufolie und zwei Butterpapier-Blätter vorbereiten. Außen die Alufolie, innen das Butterpapier. Butterpapier mit Olivenöl bestreichen.

Spargel rausnehmen und mit Küchenpapier abtupfen. Spargel, gewürfelten Feta, Tomatenscheiben, Kapern und Gewürze aufs Papier schichten. Nochmal salzen und mit Olivenöl beträufeln.

Zu Päckchen formen und für 20min bei 200°C ins Backrohr geben.

Wir hatten dazu Rucola-Salat.

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Melanzani-Carpaccio mit Tomatensalsa und Spargel

Die Anregung für dieses Rezept habe ich von Chefkoch.de. Ich habe es nur leicht abgewandelt. Toll sieht es aus, wenn man wie auf den Chefkoch-Rezeptfotos eine Grillpfanne benutzt, aber so eine hab ich leider nicht.*

2 Portionen:

  • 1 Melanzani=Aubergine
  • 8 Cocktailtomaten
  • 1 TL Knoblauchpaste od. 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Tomatenmark
  • 250g Spargel (= ca. 5-6 Stangen, ein halber Bund)
  • einige Rucolablätter oder Rucolasprossen
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Olivenöl, Essig

Die Melanzani längs in dünne Scheiben schneiden und salzen. Stehen lassen.

Spargelstangen putzen (Enden und Schalen aufheben). Einen Topf mit Salzwasser und einem Schuss hellen Essig zum Kochen bringen und die Spargelstangen darin ca. 15min kochen.

In der Zwischenzeit die Tomaten in möglichst kleine Würferl schneiden mit Salz, Pfeffer, Knoblauch(-paste/gepresst), Cayennepfeffer und Tomatenmark verrühren.

Das Backrohr auf 50°C heizen und Teller hineinstellen (wichtig, sonst hat man nachher kalte Melanzani).

Wenig Olivenöl in eine Pfanne geben. Die Melanzani abtupfen und in mehreren Chargen von beiden Seiten braten. Die fertigen Scheiben auf die Teller im Ofen legen, während weitergebraten wird.

Melanzanischeiben anrichten, Rucola und Tomatensalsa darauf geben. Spargelstangen darüber drapieren. Noch etwas frisches Olivenöl darüber träufeln und servieren.

Melanzani-Carpaccio_03

Melanzani-Carpaccio_01 Melanzani-Carpaccio_02

*Ein Tipp für alle, die trotzdem Grillstreifen wollen: Nadia schreibt in ihrem Blog Eat Better Not Less davon, dass man Gemüse ganz leicht im Sandwich-Toaster grillen kann. Dabei muss man natürlich einen Tischgriller-Toaster mit geriffelten Toastplatten (und nicht mit Sandwichschalen) verwenden. Das probiere ich das nächste Mal aus! 🙂

In dem tollen Blog Einfach Bento grillt Bentolily Zucchinischeiben übrigens sogar im Waffeleisen (ja, richtig gelesen!). 😀