Blumi-Paella

Ein Blumisotto ist Risotto aus geschreddertem Karfiol=Blumenkohl; eine Blumi-Paella eine entsprechende spanische Variation davon (ich verwende hier gerne den bundesdeutschen Ausdruck, weil „Karfisotto“ oder „Karfi-Paella“ nicht so hübsch klingen…).

Dieses Rezept ist übrigens auch wunderbar geeignet für Veganer, weil nur die Shrimps weggelassen werden müssen. Da ohnehin schon so viele andere leckere Gemüse-Zutaten vorkommen, fällt das nicht weiter auf. Um für Veganer den Eiweiß-Anteil ein wenig zu erhöhen, können noch etwas mehr Erbsen reingegeben werden.

Paella ist ja eigentlich die spanische Version eines Grillabends: Man isst sie nur gemeinsam mit vielen Leuten und außerdem im Freien. Der spanische Arbeitskollege meines Mannes findet es ein wenig seltsam, wenn wir Paella (ob mit Reis oder ohne – von Letzterem hab ich mich noch nicht erzählen getraut hihi) am heimischen Herd für uns zwei kochen. ABER es schmeckt halt einfach unbeschreiblich lecker, und das ist doch das Wichtigste, oder? 🙂 Obwohl… so eine richtig große, gesellige Runde… dann an einem lauen Sommerabend auf der Terrasse unter Bäumen serviert… ach, ich glaub, das machen wir auch noch!

3 Portionen (4 mit Salat):

  • 1/2 geschredderter mittelgroßer Karfiol=Blumenkohl
  • 2 große Frühlingszwiebeln oder Lauchzwiebeln
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 kl. Chili
  • 1 Handvoll getrocknete Tomaten (entweder solche in Öl oder in Wasser eingeweichte)
  • 1 roter (Spitz-)Paprika
  • 1 hellgrüner (Spitz-)Paprika
  • 1 Handvoll Erbsen (TK-Ware)
  • 1 Handvoll Oliven
  • 4 Artischockenherzen aus dem Glas
  • 1/2-1 reife Avocado
  • 125g Party-Garnelen oder Mini-Shrimps aus nachhaltiger Fischerei
  • für die Optik: 2 exquisite Black Tiger-/King Prawn-Garnelen aus nachhaltiger Fischerei
  • 2 geh. EL Tomatenmark aus der Tube
  • 1 Bio-Zitrone
  • 0,2g Safran
  • etwas Paprikapulver
  • etwas Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Bio-Gemüsesuppen-Pulver
  • rotes Palmöl (gibt extra schöne Farbe) aus nachhaltigem Anbau

Den Karfiol grob mit der Küchenmaschine schreddern. Die andere Hälfte der Raspeln kann gut eingefroren werden.

Das Gemüse zerkleinern.

Zwiebel, Frühlingszwiebel, Chili und Knoblauch in rotem Palmöl in einer tiefen, möglichst gusseisenen Pfanne anschwitzen (ich hab den Wok benützt; der gusseiserne Schmortopf wär vielleicht noch besser gewesen). Dann die in grobe Stücke geschnittenen Paprika zugeben, scharf anbraten.

Wenn die Farbe stimmt, den Karfiol sowie die Erbsen, einen Teil der Oliven, die zerkleinerten getrockneten Tomaten, die Gewürze (nicht sparen!) und einen Schuss Wasser zugeben. 10-15min (mit Deckel) dünsten und ab und zu umrühren.

Gegen Ende noch die Mini-Shrimps unterrühren und noch kurz warm werden lassen. Mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Die zwei großen Garnelen salzen, pfeffern und in einem Pfännchen anbraten, bis sie rosa sind.

Die Avocado schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.

In der Pfanne anrichten. Dazu noch die Artischockenherzen, ein paar Oliven, die Avocado, ein paar Zitronenspalten sowie die King Prawns drapieren und mit einem Schöpfer direkt am Tisch servieren.

Dazu passt ein gutes Glas Wein! 🙂

Schmeckt übrigens aufgewärmt am nächsten Tag fast noch besser!

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Ofengemüse auf Quinoa mit Romesco-Sauce

Ich habe nun schon mehrmals von dem wahnsinnig tollen Kochbuch A Modern Way to Eat. Über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag von Anna Jones geschrieben, und es wird heute auch sicher nicht das letzte Mal sein, weil ich so begeistert davon bin. 🙂 Dieses Rezept von Anna Jones hab ich ein bisschen abgeändert, indem ich beim Gemüse varriert und Quinoa* anstatt Emmer genommen hab, das einzige (Pseudo-)Getreide, das mit Low Carb verträglich ist. Die Idee mit der Romesco-Sauce ist grandios!

Übrigens: Wenn ihr nur rote geröstete Paprika nehmt (in meinem Glas waren gelbe, orange und rote), dann wird die Farbe der Sauce noch schöner. Das vegane Gericht ist aber auch so schon eine Augenweide!

2 Portionen:

  • 1 kl. Tasse Quinoa* (ca. 100g)
  • 1/2 normalgroßer Butternuss-Kürbis
  • 1 roter Paprika
  • 4 große Frühlingszwiebeln oder Lauchzwiebel (alternativ Lauch)
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft+Schale einer Bio-Zitrone
  • viel frische Petersilie und/oder Koriandergrün
  • Salz, Pfeffer

Für die Romesco-Sauce (Menge reicht für dieses Essen und ein kleines Vorratsglas, das sich mit Olivenöl bedeckt 2 Wochen im Kühlschrank hält, wenn man zum Rauslöffeln immer wieder einen neuen Löffel nimmt und Olivenöl nachgießt):

  • 2 Gläser gegrillte Paprika aus dem Glas à 280g (Abtropfgewicht 160g; im Idealfall findet ihr welche in Olivenöl)
  • 100g (blanchierte) Mandeln (oder Mandeln und Walnüsse gemischt)
  • 1 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 2 EL Pul Biber (türk. Paprikaflocken) oder Pimenton de la Vera (span. Räucherpaprika)
  • mind. 8 EL Olivenöl oder das Einlege-Öl und Olivenöl gemischt
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Wasser

 

Zuerst die Mandeln blanchieren, wenn diese ungehäutet sind. Dafür einfach 2min in Wasser kochen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Haut kann dann ganz einfach und schnell abgezogen werden.

Mandeln in einer Pfanne trocknen und in weiterer Folge anrösten.

In der Zwischenzeit Knoblauch und Chili hacken.

Wenn die Mandeln langsam braun werden, 1 EL Olivenöl unterrühren und Knoblauchzehen, Chili sowie die  Paprikaflocken unterrühren. Kurz bräunen lassen, dann Pfanne ausschalten.

Die schlampig abgetropften eingelegten Paprika mit den Nüssen und den restlichen Zutaten im Mixer oder mit dem Zauberstab pürieren. Hier kann man entscheiden, ob man die Sauce lieber sämig oder stückig will. Wenn sie zu dick ist, etwas Wasser zugeben, dann ggf. noch einmal abschmecken.

Stehen lassen und durchziehen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Nun den Butternut schälen und in ziemlich große Stücke schneiden. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Die Kerne kann man übrigens super in einer Ecke mit aufs Backblech legen und zu knusprigen, gewürzten Kürbiskernen verarbeiten wie in diesem Rezept.

Paprika und Frühlingszwiebeln ebenso in große Stücke schneiden und aufs Backblech geben.

Das Gemüse salzen, pfeffern, mit der Zitronenschale bestreuen. Schließlich etwas Olivenöl darüber träufeln.

Für 35-40min ab ins Backrohr.

Den Quinoa in einem Sieb waschen, dann mit der doppelten Menge Wasser, etwas Salz, Pfeffer und dem übrigens Zitronensaft in 15min weich kochen. Platte ausschalten und die restliche Zeit durchziehen lassen.

Wenn alles fertig ist, Quinoa auf einer vorgewärmten Servierplatte verteilen, Gemüse darauf legen, mit Romesco-Sauce beträufeln und mit ordentlich Petersilie und/oder Koriander bestreuen.

 

 

*Quinoa enthält zwar Kohlenhydrate (59g KH auf 100g ungekochte Quinoakörner; 17g auf 100g gekochte), weist jedoch auch einen besonders hohen Proteinanteil und essentielle Aminosäuren auf.  Auch der Eisen-, Mangan- und Magnesiumanteil sind sehr hoch (und Kohlenhydrate werden übrigens in Anwesenheit von Mangan effizienter abgebaut). Die enthaltenen Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und sättigen lange. Die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge. Alles in allem ist Quinoa demnach ab und zu eine gute Ergänzung für die Low Carb-Ernährung, wenn er in Maßen gegessen wird. Er wird auch von div. Low Carb-Ernährungsformen als einziges “Getreide” (ist ja eigentlich ein Pseudogetreide, weil die Pflanze nicht zur Familie der Süßgräser gehört) empfohlen.

 

Spaghettikürbis mit Pisto Manchego

Mit diesem Beitrag mache ich mit bei der Blogparade von SPICEWORLD. Der SPICEblog hat mich kontaktiert mit einem Aufruf, einen Beitrag zum Thema „Kürbis“ zu schreiben und diesen auf meinem Blog zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei gleichzeitig um ein Gewinnspiel: Wer am öftesten „geteilt“ wird (und zwar auf Facebook, Twitter, Google+, Instagram und Pinterest), gewinnt tolle Gewürz-Sets. Es würde mich also sehr freuen, wenn ihr dieses Rezept von der Blogparade aus in euren sozialen Netzwerken verbreiten würdet! 🙂 Wer ebenfalls mitmachen möchte, kann Genaueres hier nachlesen.

Pisto Manchego ist ein spanisches Gemüsegericht, das aus verschiedenen Gemüsesorten der Saison zubereitet wird. Es ist fast dasselbe wie Ratatouille – aber verratet den Spaniern nicht, dass ich das gesagt habe. 😉 Pisto Manchego bedeutet übrigens „Pisto aus La Mancha”. Man isst es pur mit Brot, aber auch auf Salzerdäpfeln, Butterreis oder mit Spiegeleiern (die letzte Version erinnert an Shakshuka und ist ebenfalls super Low Carb-tauglich). Wir haben das Pisto allerdings auf Spaghettikürbis serviert, einer ganz wunderbaren Spielerei der Natur, die beim Kochen von allein in Gemüsenudeln zerfällt.

2 Portionen:

  • 1 kl. Spaghettikürbis (ca. 1kg – wenn es nur größere gibt, kann man das gekochte Fruchtfleisch auch gut einfrieren!)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili od. 1/2 TL scharfes Chilipulver
  • 1 Karotte
  • 1 kl. Zucchini
  • 300g Tomaten
  • 100g Fisolen
  • 50g Chorizo (vegane Version: 1 roter Paprika)
  • 1/2 Glas trockener Weißwein
  • etwas Zitronensaft
  • Oregano, Petersilie
  • Saz, Pfeffer, Olivenöl

Tipp: Die Gemüsesorten sind bei echt spanischem Pisto je nach Saison und Verfügbarkeit frei variierbar. Sehr lecker schmecken z.B. auch Fenchel, Champignons oder Melanzani=Aubergine.

Den Spaghettikürbis rundherum mit einer Gabel einstechen und 30min in kochendem, gesalzenem Wasser wallend kochen lassen.

Währenddessen alle Zutaten klein hacken/würfeln.

Zwiebel, Knoblauch, Chili und Chorizo/Paprika in Öl anbraten. Wenn die Zwiebel schön glasig ist, kleingewürfelte Fisolen und Karottenstücke zugeben und 5min braten lassen.

Dann kleingewürfelte Zucchinistücke zugeben, salzen, pfeffern, 5min braten.

Danach mit Wein und etwas Zitronensaft ablöschen, Kräuter zugeben und 5min mit Deckel dünsten.

Die Tomaten zugeben und weitere 5min dünsten.

Wenn die 30min Kürbis-Kochzeit vorüber sind, Kochwasser abgießen und den Spaghettikürbis längs aufschneiden. Die wenigen innenliegenden Kerne entfernen und das restliche Fruchtfleisch, das jetzt komplett in spaghettiartige Fasern zerfällt, mit einer Gabel auflockern. Auf Teller verteilen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und salzen.

Pisto auf die Kürbisspaghetti verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Spaghettikuerbis_Pisto-Manchego_03 Spaghettikuerbis_Pisto-Manchego_04

Espinacas con Garbanzos (Spinat mit Kichererbsen)

Espinacas con Garbanzos ist ein typisches Mauren-Essen, man findet es recht ähnlich nicht nur in Südspanien, sondern auch in Nordafrika, der Türkei und teilweise auch in Süditalien.

Kichererbsen enthalten zwar Kohlenhydrate (100g gekocht: 16,8g KH), doch gleichzeitig sind sie sehr eiweißreich und eignen sich deshalb ab und zu ganz gut für die Low Carb-Küche. Aufgrund ihres hohen Proteingehalts (20%) sättigen Kichererbsen sehr lange und die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge.

Übrigens ist das eines jener Gerichte, die vegan sind, ohne dass man es ihnen anmerkt und ohne dass man ihnen das groß ans Revers heftet. Sie waren einfach Immer schon vegan, wie das gleichnamige Kochbuch von Katharina Seiser heißt (2014, Brandstätter Verlag). Einige meiner liebsten Kochbücher wurden von Brandstätter verlegt. Katharina Seiser kommt darin ganz ohne Ersatzprodukte etc. aus, sondern listet nur Rezepte, die in ihrer Tradition mehr „zufällig“ vegan sind, ohne Chichi und Tamtam, (zu) strenge Ideologie und kiloweise Ersatzzeug, dafür köstlich, saisonal, international. Espinacas con Garbanzos kommt auch vor, ein bisschen anders als bei mir, ich koche das Rezept schon länger und weiß gar nicht mehr, wo damals die Erstidee herkam…

2 Portionen:

  • 200g Blattspinat, frischer (auch Mangold wäre lecker)
  • 125g getrocknete Kichererbsen, über Nacht in Wasser eingeweicht (kaufe ich meist beim Türken)
  • 1 Msp. Natron
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Kreuzkümmel (kaufe ich beim Türken oder am Wiener Naschmarkt)
  • 1 geh. TL Tomatenmark aus der Tube
  • 1 geh. TL Harissa
  • 1 geh. EL Tahin
  • 1 geh. EL Pul Biber oder Pimentón de la Vera (scharfe Paprikamischung, kaufe ich gerne beim Türken oder im Urlaub in Spanien)
  • 2 EL Weißweinessig
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • frischer Ysop, Oregano und Thymian
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl
  • evtl. ein paar Pinienkerne (ohne Fett in der Pfanne geröstet) zum Bestreuen

Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag Wasser nur teilweise abgießen (gutes Blumenwasser!), das restliche Wasser mit den Kichererbsen und 1 Msp. Natron im Kelomat 15+5min weichkochen (soll heißen: 15min kochen und 5min bei ausgeschalteter Platte den Kelomat nachziehen lassen). Kochwasser auffangen!

Tipp: Ich koche gleich doppelt so viele Kichererbsen und mache aus der anderen Hälfte z.B. Hummus oder friere sie ein.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Erdnussöl anbraten. Mit etwas Kichererbsen-Kochwasser ablöschen und Tomatenmark sowie Harissa einrühren.

Blattspinat grob hacken und dazu geben. Salzen, Deckel drauf, bis der Spinat zusammenfällt. Gut mit den restlichen Zutaten abschmecken.

Zum Schluss die Kichererbsen untermengen. Am Teller mit noch etwas mehr Pul Biber oder evtl. auch mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.

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Tortilla de Nabos – Sellerietortilla

Eigentlich heißt die klassische Tortilla española ja „Tortilla de Patatas – Tortilla mit Erdäpfeln“. Ich mache sie aber für Low Carb mit Knollensellerie (apio nabo), Pastinaken (pastinaca) oder Wurzelpetersilie (perejil de hamburgo, hihi).

4 Portionen:

  • 400g Knollensellerie, Wurzelpetersilie od. Pastinaken (auch Kohlrabi wäre einen Verusch wert)
  • 100g Champignons
  • 5 Eier
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Oregano, Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe
  • 2 EL Butter

Den Sellerie in 0,5cm große Würferl schneiden, Schalotte und Knoblauch ebenfalls fein würfeln. Alles zusammen in 1 EL Butter anbraten. Deckel draufgeben und 5min braten lassen.

Champignons ebenso klein würferln, zugeben. Nochmal 5min dünsten lassen. Dann salzen, pfeffern und Suppenpulver sowie etwas Oregano zugeben. So lange weiterdünsten lassen, bis der Sellerie durch ist.

In einer Schüssel die Eier mit der Gabel verquirlen und nochmals etwas salzen. Das Gemüse in die Eiermischung einrühren.

1 EL Butter in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze die Eier-Gemüse-Mischung in die Pfanne geben. Ohne Deckel ca. 5min braten lassen, bis die Unterseite schön braun ist.

Nun wird es ein bisschen tricky, denn die große Tortilla muss gewendet werden: Dazu einen möglichst flachen Teller nehmen und auf die Tortilla stülpen. Pfanne überdrehen, sodass die Tortilla auf dem Teller liegt. Ggf. noch etwas Butter in die Pfanne geben, wenn das Fett darin nicht reicht. Die Tortilla wenden und nochmals für 5min in die Pfanne geben. Wichtig: Probiert es erst gar nicht, die Tortilla ohne Teller umzudrehen! Es klappt nicht und am Ende habt ihr Eier-Gemüse-Schmarrn! 🙂 Aber so schwer ist der Tellertrick nicht, man muss sich nur trauen.

Dazu unbedingt grünen Salat! ¡Que aproveche!

P.S.: Schmeckt übrigens auch kalt sehr lecker – ideal also fürs Büro am nächsten Tag. 🙂

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