Salzige Karamell-Brownies

Die Idee für das Rezept stammt aus dem wunderbaren Kochbuch A Modern Way to Eat. Über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag von Anna Jones, allerdings habe ich fast alles daran geändert, damit es LC-tauglich wird. 😉 Trotzdem: Die Brownies mit köstlich-klebrigen Seen aus Salzkaramell von Anna Jones waren eine fantastische Inspiration!

 

Für 12 Brownies:

Für das Karamell:

Für die Brownies:

  • 170g Schoko-Drops mit Erythrit (oder andere LC-konforme Edelbitter-Schokolade)
  • 30g Kokosöl
  • 20g Butter
  • 50g Erdnussmus
  • 90g Erythrit
  • 1 TL Erythrit-Streusüße mit Stevia
  • 4 Eier M
  • 4 EL Milch (noch besser Buttermilch, wenn zufällig vorhanden)
  • 30g Kokosmehl (ersatzweise Walnussmehl)
  • 30g Mandelmehl, stark entölt
  • 30g Eiweißpulver, Schoko (ersatzweise Haselnuss)
  • 1/2 TL Weinstein-Backpulver
  • 1/4-1/2 TL Flor de Sal

 

Zunächst das Karamell bereiten. Dafür erst mal ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Öl bepinseln. Das ist ernst gemeint, sonst kriegt man später Probleme beim Ablösen!

Kokosblütenzucker und Erythrit vermischen und unter ständigem Rühren in einem Stielpfännchen schmelzen. Achtung, nicht anbrennen lassen! Wenn alle Zuckerkristalle geschmolzen sind, die Butter unterrühren. Wenn die Butter geschmolzen ist, die Milch und das Salz unterrühren und wieder etwas erhitzen, bis das Karamell schön eingedickt ist. Dann auf das Backbleck gießen und zum Aushärten für 30min in den Tiefkühler stellen (wer keinen hat muss sich länger gedulden).

In einem Topf Butter, Kokosöl, Erdnussmus und Schoko-Drops unter dauerndem Rühren schmelzen lassen.

Inzwischen Backrohr auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Eier in der Küchenmaschine schaumig schlagen. Erythrit, Streusüße und Milch unterrühren.

Mehle, Eiweißpulver und Backpulver miteinander verrühren und dann mit der Schoko-Fett-Mischung zu den Eiern geben.

Das Karamell vom Blech nehmen und 2/3 davon in grobe, ca. 1cm² große, Stücke brechen. Den Rest in kleinere Stücke brechen oder hacken und unter die Schokomasse heben.

Das Backpapier in eine Brownie-Form geben (meine ist 27x20cm, aber auch eine etwas kleinere ist in Ordnung, dann sind die Brownies halt dicker und müssen 1min länger im Rohr bleiben) und die Schokomasse hineinstreichen.

Die großen Karamellstücke obenauf legen.

Bei 180°C Ober-/Unterhitze 20min backen (für zartschmelzenden Brownie-Kern) bzw. 25min (für konventionelleren, komplett durchgebackenen Schoko-Kuchen).

20min überkühlen lassen (vorsicht, das Karamell wird sehr heiß!!) und erst dann in Stücke schneiden. Mit noch ein wenig Flor de Sal bestreuen.

 

 

* Kokosblütenzucker ist eigentlich nicht Low Carb, jedoch wegen seines sehr geringen glykämischen Werts durchaus als Ergänzung geeignet. Er lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, was bedeutet, dass er keine Insulinspitzen zur Folge hat. Die Bauchspeicheldrüse, die mithilfe des Insulins die Glukose aufnimmt, wird durch den häufigen Verzehr hoch-glykämischer Nahrung (gewöhnlicher Zucker, weißes Mehl etc.) überlastet, was zu Diabetes (Typ II) und Hypoglykämie führen kann. Kokosblütenzucker hilft, diese “Zivilisationskrankheiten” vorzubeugen.

 

Hirnis (Weihnachtskekse)

Hihi, ich glaube nicht, dass das der echte Name dieser Kekse ist, deren Rezept meine Mama dieses Jahr zum traditionellen Keksebacken mitgebracht hat, aber mein Mann hat sie so schön „Hirnis“ getauft, weil sie doch ehrlich gesagt ein bisschen so aussehen. Obwohl ich auch finde, dass manche von ihnen wie gerupfte Hendln ausschauen… 😀

Sei’s drum, die sind wahnsinnig köstlich, also gebt ihnen einfach selbst einen Namen, den man auch Gästen präsentieren kann. 😉

 

Für so in etwa eine haushaltsübliche Menge Kekse (ich hab das Zählen vergessen):

Für die Marzipankugeln:

  • 150g Erythrit, zu Staub“xucker“ gemahlen
  • 1 Msp. Stevia
  • 50g Kokosblütenzucker
  • 150g Mandelmehl, teilentölt
  • 50g geriebene Mandeln
  • 3 geh. EL Mandelmus
  • 1 TL Rum
  • 1/2 TL Rosenwasser (gibt’s in der Apotheke; ggf. weglassen und etwas mehr Rum nehmen)
  • 1/2 TL Carob oder 1 Msp. Kakaopulver in Rohkostqualität
  • etwas Wasser

Sonstiges:

  • 150g Trockenmarillen=Aprikosen
  • 200g Walnüsse (wenn möglich solche kaufen, wo wenig Bruch in der Packung ist)
  • 50g sehr dunkle, gute Schokolade
  • 50g Vollmilch-Xukkolade (oder andere LC-taugliche Schokolade; für vegane Hirnis milchfreie Schokolade nehmen)
  • 1 EL Kokosöl

 

Erythit mit dem Mörser zu Staub“xucker“ mörsern oder, was noch besser geht, eine elektrische Kaffeemühle zuhilfe nehmen. Dann Kokosblütenzucker und Stevia zugeben und die Kaffeemühle nochmals einschalten.

Mit den weiteren Zutaten vermengen und tropfenweise so viel Wasser zugeben, bis eine gut formbare Masse entsteht.

Die Marillen=Aprikosen möglichst fein würfeln und in die Masse einkneten. Aus dem Low Carb-Marzipan mit nassen Händen haselnussgroße Kugeln formen.

Je eine Marzipankugel zwischen zwei Walnusshälften oder -viertel drücken.

Schließlich die Schokolade mit dem Kokosöl im Wasserbad schmelzen und die Hirnis (am besten mit einem Šašlikspieß) zur Hälfte eintunken. Trocknen lassen und genießen. 🙂

 

Schokolierte Früchtelebkuchen-Knöpfe

Dieses Rezept ist kein No Carb-Rezept, sondern einfach nur als low carb im Gegensatz zu ’normalen‘ Lebkuchen anzusehen. Ich habe die Grundidee von Bettis Happy Carb-Blog, habe jedoch ein wenig nach meinem Geschmack experimentiert und Trockenfrüchte, Haferkleie, Kokosblütenzucker sowie typische Lebkuchen-Backtriebmittel hinzugefügt; dafür anderes weggelassen. Dabei ist auch der KH-Anteil wieder gestiegen, jedoch finde ich das verschmerzbar, da die Früchtelebkuchen eine absolute Bereicherung der Adventzeit für uns sind. 🙂

Danke, liebe Betti, für die schöne Anregung!

26 kleine Lebkuchen-Knöpfe:

  • 50g weiche Butter
  • 1 Ei L
  • 50g Erythrit
  • 25g Kokosblütenzucker*
  • 1 Prise Salz
  • 50g entöltes Mandelmehl
  • 100g geriebene Mandeln
  • 50g gehackte Mandeln
  • 25g Kokosraspeln
  • 25g Haferkleie
  • 1 TL Guakernmehl
  • 10g Goji-Beeren
  • 10g Datteln (ohne Stein)
  • 10g Cranberries
  • 10g Trockenmarillen=Aprikosen oder Kletzen=Trockenbirnen
  • 1 kl. Apfel
  • 50ml Orangensaft
  • 50ml Zitronensaft
  • 4 TL Carobpulver (alternativ max. 2 TL stark entöltes Kakaopulver)
  • 1 Schuss Rum
  • 2 TL Bio-Orangenschale
  • 2 TL Bio-Zitronenschale
  • 1 TL Hirschhornsalz (Achtung, Teig mit Hirschhornsalz soll man nicht roh kosten, weil das Ammoniak erst beim Backen verfliegt)
  • 2 TL Pottasche
  • 2 TL Lebkuchengewürz

Zum Glasieren:

  • 50g gute dunkle Schokolade m. 85% Kakaoanteil
  • 50g Vollmilch-Schokolade m. Erythrit
  • 10g Kokosöl

Die Trockenfrüchte möglichst fein hacken. Orange und Zitrone abreiben und auspressen. Apfel (ohne Schale) fein reiben. Ggf. Mandeln grob hacken (ich hatte fertig gehackte).

Butter in kleine Stücke schneiden.

Erst die trockenen Zutaten vermischen und dann alle Zutaten für den Teig gut mit der Küchenmaschine verrühren. 10min quellen lassen.

Aus dem Teig nassen Händen zwei Rollen formen und diese in Frischhaltefolie einpacken. Mind. 2 Stunden ab damit in den Kühlschrank.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Mit einem nassen Messer Scheiben abschneiden und auf zwei Backbleche mit Backpapier drapieren. 18-20min backen. Abkühlen lassen.

Zum Schluss die Schokolade und das Kokosöl im Wasserbad schmelzen und damit die Knöpfe bepinseln.

Fruechtelebkuchen-Knoepfe_04

*Kokosblütenzucker ist eigentlich nicht Low Carb, jedoch wegen seines sehr geringen glykämischen Werts durchaus als Ergänzung geeignet. Er lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, was bedeutet, dass er keine Insulinspitzen zur Folge hat. Die Bauchspeicheldrüse, die mithilfe des Insulins die Glukose aufnimmt, wird durch den häufigen Verzehr hoch-glykämischer Nahrung (gewöhnlicher Zucker, weißes Mehl etc.) überlastet, was zu Diabetes (Typ II) und Hypoglykämie führen kann. Kokosblütenzucker hilft, diese “Zivilisationskrankheiten” vorzubeugen.

Kokosbusserl

Jajajaja ich weiß, es ist noch nicht mal der 1. Advent undsoweiterundsofort. Aber Betti hat doch für ihren Plätzchen-Adventkalender auf Happy Carb schon sooo viele leckere Kekse veröffentlicht, da konnte ich nicht anders. Ich habe mich ganz genau an ihr Rezept für Low Carb-Kokosmakronen gehalten, nur hab ich Vollmilch-Xukkolade genommen, weil ich die daheim hatte. Ach ja und ich hatte keinen Frischkäse mehr – ging auch mit Griechischem Joghurt!

Da ich von meinen Butterbroten noch 3 Eiklar übrig hatte, hab ich mich gleich ans Backen gemacht. 🙂 Die sind sooooo supergut, danke für das Rezept, liebe Betti!!

Für 2 Blech:

  • 3 (kalte) Eiweiß
  • 65g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 75g Griechisches Joghurt 10% Fett oder Frischkäse
  • 1 Schuss Rum
  • 125g Kokosraspeln
  • 15g Eiweißpulver Haselnuss oder Vanille
  • 50g grob gehackte Schokolade (ich hatte Vollmilch-Xukkolade; sehr dunkle Schokolade geht genauso)
  • 1 Prise Salz

Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen.

Erythrit mit Stevia in der Kaffeemühle zu Staub“x“ucker vermahlen oder im Mörser zerstoßen. Es gibt auch Puder-Erythrit zu kaufen, aber das ist mir zu teuer.

Alle Zutaten bis auf den Eischnee mit der Küchenmaschine vermengen. Löffelweise immer etwas Eischnee zugeben, damit sich die Sache rühren lässt. Den größten Teil vom Schnee aber erst zum Schluss vorsichtig unterheben.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen aufs Backblech setzen. 15min backen, dann Rohr ausschalten und 15min trocknen lassen.

In einer Keksdose aufbewahren.

Kokosbusserl_01 Kokosbusserl_02 Kokosbusserl_03

Kokosbusserl_04 Kokosbusserl_05

Butterbrote (Weihnachtskekse)

Betti von Happy Carb hat mich gefragt, ob ich bei ihrem Plätzchen-Adventkalender* mitmachen möchte, an dem sie jeden Tag zu einem anderen Low Carb-Rezept verlinkt. Was für eine schöne Idee! Da ich allerdings noch keine LC-Kekserfahrung hab, habe ich mich erst langsam herantasten müssen.

Butterbrote habe ich immer gerne mit meiner Mama gebacken. Sie waren meine absolute Lieblingskekse und davon haben wir eigentlich immer zu wenige gemacht. Für diesen Advent hab ich mir allerdings eine Low Carb-Variante davon überlegt – und siehe da, es hat erstaunlich gut funktioniert, die schmecken wie die „echten“!

Und wie bei den „echten“ hat sich auch mein übliches „Butterbrot-Defizit“ ereignet: SCHON WIEDER sind ein paar der Kekse zu dunkel geraten. Und das, obwohl mir Mama extra per SMS geschrieben hat, ich solle daran denken, die Kekse nicht zu verbrennen. 😀 Das hat gewissermaßen auch schon Tradition: Ich hab meinen Ofen eigentlich echt im Griff, mir wird nie etwas zu dunkel, doch über die Butterbrote dürfte ein Zauber verhängt sein. 😉 Fazit: Passt gut auf und geht in den letzten Minuten besser öfter mal zum Rohr und schaut nach. Die Kombination aus Nüssen, Schokolade und Butter neigt dazu, in Sekunden braun zu werden.

Der Duft von Keksen in der Luft ist einfach schön. Ich finde es so schade, dass viele Leute heute keine eigenen Kekse mehr backen und sie nur noch kaufen. Auch wenn ich müde und spät von der Arbeit heimkomme, ist das Keksebacken ein entspannendes Ritual, das ich nicht missen möchte!

1 sehr volles Backblech oder 2 halbvolle:

  • 70g weiche Butter
  • 100g geriebene Mandeln
  • 30g Mandelmehl, entölt
  • 30g Eiweißpulver mit Haselnussgeschmack (alternativ Vanille)
  • 2 gestr. TL Kokosmehl
  • 2 gestr. TL Guakernmehl
  • 70g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 2 Rippen° sehr dunkle, gute Schokolade (ca. 40g)
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 Msp. Lebukchen-Gewürz
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schuss Rum
  • 2 Dotter

Für die Glasur:

  • 30g Erythrit
  • 20g Kokosblütenzucker^ (ich finde die Mischung von Erythrit und Kokosblütenzucker, notfalls konventionallem Zucker, hier besser als einen Guss aus purem Erythrit – damit wird das „kühle“ Gefühl im Mund vermindert)
  • 1/2 Msp. Stevia
  • 2 TL Rum
  • 2 TL Wasser
  • 1 Dotter

Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Alle trockenen Zutaten verrühren und dann alles zusammen mit den Händen gut verkneten. Den Teig zu einer Rolle (so dick wie man die Kekse später groß will) formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Std. ab in den Kühlschrank zum Rasten.

Von der Rolle mit einem scharfen Messer Scheibchen abschneiden. Sollte der Teig zu krümelig sein (das hängt immer auch ab von den verwendeten Mehlen) kann man auch alternativ mit den Händen kleine „Murmeln“ rollen und diese zwischen den Handflächen zu Scheibchen/“Broten“ flachdrücken.

Für 12-15min ins auf 175°C Heißluft vorgeheizte Backrohr geben. Zum Schluss unbedingt kontrollieren – Butterbrote dunkeln sehr schnell! 😉

In der Zwischenzeit Erythrit und Stevia gemeinsam in der Kaffeemühle oder, wenn nicht vorhanden, im Mörser weich stoßen. Die Kaffeemühle ist besser, da drin wird die Konsistenz wirklich wie fein gesiebter Staubzucker! Es gibt auch „Puderxucker“ zu kaufen, jedoch kostet der doppelt so viel wie normales Erythrit.

Zum Schluss den Staubzucker zum gemahlenen Erythrit geben und die Kaffeemühle nochmal einschalten (alternativ Staubzucker wie gewöhnlich mit dem Sieb verarbeiten.)

Erst den Dotter einrühren, dann nach und nach Rum und Wasser – langsam, damit man nicht zu viel Flüssigkeit erwischt (kommt auch darauf an, wie groß das Ei war).

Auf die noch heißen Brote die Glasur auftragen und erkalten lassen.

Butterbrote_01 Butterbrote-Kekse_02 Butterbrote-Kekse_03 Butterbrote-Kekse_04

 Butterbrote-Kekse_05 Butterbrote-Kekse_06

* österr. Standarddeutsch ohne Binnen-s (habe schon Foren-Diskussionen gesehen darüber, ob das nun ein Fehler sei oder nicht)

° österr. für die Reihen einer Schokolade (nicht die Stücke, die nennen wir „Polster“ – ich kenne auch hier dazu einen Thread bei Chefkoch, in dem heiß diskutiert wird, was wohl mit einer „Rippe“ gemeint sein könnte, dabei ist das doch eh so schön bildlich)

^ Kokosblütenzucker ist eigentlich nicht Low Carb, jedoch wegen seines sehr geringen glykämischen Werts durchaus als Ergänzung geeignet. Er lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, was bedeutet, dass er keine Insulinspitzen zur Folge hat. Die Bauchspeicheldrüse, die mithilfe des Insulins die Glukose aufnimmt, wird durch den häufigen Verzehr hoch-glykämischer Nahrung (gewöhnlicher Zucker, weißes Mehl etc.) überlastet, was zu Diabetes (Typ II) und Hypoglykämie führen kann. Kokosblütenzucker hilft, diese “Zivilisationskrankheiten” vorzubeugen.

Zweierlei Pralinen

Jetzt, wo es kühler wird, hab ich wieder mehr Lust auf Süßes. Die Pralinchen sind eine gute Idee, um die Naschwut nicht ausufern zu lassen. 🙂 Sie halten einige Zeit in gut schließenden Tupperdosen im Kühlschrank – das Haltbarkeitsdatum haben wir allerdings noch nie ausgereizt, weil sie stets relativ schnell auf mysteriöse Weise verschwanden…

Marzipankartoffeln:  
  • 50g Mandelmehl, teilentölt
  • 50g geriebene Mandeln
  • 3 geh. EL Erythrit, fein gemörsert
  • ½ Msp. Stevia
  • 2 geh. EL Mandelmus
  • ½ TL Rosenwasser (gibt’s in der Apotheke), alternativ (brauner) Rum
  • Wasser
  • ½ gestr. TL Kakaopulver, stark entölt
  • ½ TL Kokosblütenzucker

Erythrit mit dem Mörser zu „Staubxucker“ mörsern.

Die Süßungsmittel (bis auf den Kokosblütenzucker) mit 1 TL Wasser mischen, damit sie sich etwas auflösen.

Mandelmehl, Mandeln, Mandelmus und Rosenwasser dazugeben und alles gut miteinander verkneten (geht am besten mit den Händen). Ggf. vorsichtig noch etwas Wasser hinzufügen, damit eine formbare Masse entsteht.

Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermischen.

Aus der Masse mit nassen Händen kleine Kugerl formen. Diese in einen flachen Behälter mit Deckel legen, die Kakaomischung darüber stäuben, Deckel auflegen und die Marzipankartoffeln darin schütteln, bis sie fein überzogen sind. Kakao nicht zu dick auftragen, damit es nicht bitter wird. Die Kugerl sollen nach dem Schütteln ruhig unförmig aussehen – es sind ja Kartoffeln. 🙂

Für mind. 1 Stunde kalt stellen, besser über Nacht durchziehen lassen.

Die Marzipankartoffeln sind vegan und damit logischerweise auch laktosefrei.

Marzipankartoffeln_01

Kokospralinen à la Raffaello:
  • 50g Magertopfen=Quark
  • 50g Frischkäse
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 geh. EL Kokosmehl
  • 30g+20g Kokosraspeln
  • 1 geh. EL geriebene Mandeln
  • Mark v. 1 Vanilleschote
  • 1 Schuss (weißer) Rum
  • 3 geh. EL Erythrit, fein gemörsert
  • ½ Msp. Stevia
  • ½ TL Kokosblütenzucker
  • ganze Mandeln (je 1 Mandel pro Praline, also ca. 15-20 Stück)

Die Mandeln 1min in kochendem Wasser blanchieren und kalt abschrecken. Dann ganz einfach aus ihren braunen Häuten flutschen lassen. Danach in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis das Wasser verdampft und sie angenehm duften. Das ganze Prozedere kann man sich natürlich sparen, wenn man blanchierte weiße Mandeln kauft – aber die sind mir persönlich zu teuer, und das Häuten geht wirklich verblüffend schnell.

Die Süßungsmittel mit 1 TL Wasser mischen, damit sie sich etwas auflösen. Topfen, Frischkäse, Kokosöl, Kokosmehl, Vanillemark, Rum, geriebene Mandeln und 30g Kokosraspel in zugeben und gut verrühren. Es kommt hier v.a. auf die Beschaffenheit der Kokosraspeln und der geriebenen Mandeln an (ob sie besonders frisch oder trocken sind). Wenn die Konsistenz noch nicht passt, einfach mit Wasser oder mehr Raspeln nachhelfen.

Aus der Masse mit nassen Händen kleine Kugeln formen und in jede Kugel eine Mandel stecken. Die Kugeln in den restlichen Kokosraspeln wälzen und für mind. 1 Stunde, besser über Nacht, kalt stellen.

Kokospralinen_02 Kokospralinen_01

Kokospralinen_03 Kokospralinen_Marzipankartoffeln

Schoko-Kokos-Riegel à la Bounty

Hmmm eine sommerlich-leckere Low Carb-Nascherei, inspiriert von Melanies Blog Low Carb Köstlichkeiten.

Ergibt ca. 6 Stk:

  • 100g Kokosrapseln
  • 100ml Kokosmilch
  • 1 geh. EL Kokosmehl
  • 25g Eiweißpulver, neutral (ich ergänze den Tag „Vegan“, weil es veganes Eiweißpulver gibt, aber ich weiß nicht, wie damit die Backeigenschaften sind!)
  • 2+2 geh. EL Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1+1 EL Rum
  • 1 gestr. EL Kokosöl
  • 80g Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (gibt es z.B. mit 85%)

Kokosraspel, -milch, -mehl, Eiweißpulver, Vanille, 2 EL Erythrit , Stevia und 1 EL Rum mit der Küchenmaschine vermengen. Kurz quellen lassen.

Die Kokosmasse mit der Teigkarte auf ein mit Backpapier überzogenes Brett streichen und mit einem nassen Messer Riegel schneiden.

Für ca. 30min in den Kühlschrank geben.

Die Schokolade mit 2 EL Erythrit, 1 EL Rum und Kokosöl bei sanfter Hitze schmelzen und die Riegel eintunken. Die Glasur mit dem Buttermesser glattstreichen. Hart werden lassen. Evtl. mit noch ein paar Kokosraspeln oder –chips bestreuen.

Schoko-Kokos-Riegel-Bounty_01 Schoko-Kokos-Riegel-Bounty_02

Schoko-Kokos-Riegel-Bounty_03

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Chewy Chocolate Chunk and Nuts Cookies

Tüdeldü – endlich halte ich mein Versprechen, amerikanische Schlemmereien à la Low Carb nachzukochen. Die Cookies sind so richtig chewy (ich liebe das, das unterscheidet echte USA-Cookies ganz massiv von unseren Knusperkeksen) und nicht zu süß.

12 Stück:

  • 25g Butter
  • 25g Kokosöl
  • 1 geh. EL Nussmus, z.B. Mandelmus
  • 2 Eier
  • 50g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 TL Kokosblütenzucker* (muss aber für „strenges“ Low Carb nicht sein – 2 TL Erythrit mehr sind auch ok)
  • 40g Schoko-Eiweißpulver
  • 10g Eiweißpulver, neutral (alternativ Vanille)
  • Mark v. 1 ausgekratzer Vanilleschote (entfällt bei Vanille-Eiweißpulver)
  • 25g Mandelmehl, teilentölt
  • 25g Kokosmehl
  • 25g Haferkleie
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • ½ TL Natron (kaufe ich beim Türken, ist dort am günstigsten)
  • 1 Prise Salz
  • 1 geh. TL Senf (kein Schreibfehler, ernst gemeint)
  • 25g grob gehackte Mandeln
  • 25g grob gehackte Haselnüsse
  • 50g grob gehackte Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (gibt es z.B. mit 85%)

Buter und Kokosöl im Stielpfännchen schmelzen. Etwas abkühlen lassen und mit der Küchenmaschine gemeinsam mit den Eiern, den Süßstoffen, dem Nussmus, dem Senf und dem Salz vermischen.

Alle übrigen Zutaten in einer separaten Schüssel vermischen und anschließend unterrühren. 10min quellen lassen. In der Zwischenzeit Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

12 Kleckse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und mit dem Esslöfel etwas flachdrücken.

In 14min hellbraun backen.

Chocolate-Nuts-Cookies_01

Chocolate-Nuts-Cookies_03 Chocolate-Nuts-Cookies_02

*Kokosblütenzucker ist eigentlich nicht Low Carb, jedoch wegen seines sehr geringen glykämischen Werts durchaus als Ergänzung geeignet. Er lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, was bedeutet, dass er keine Insulinspitzen zur Folge hat. Die Bauchspeicheldrüse, die mithilfe des Insulins die Glukose aufnimmt, wird durch den häufigen Verzehr hoch-glykämischer Nahrung (gewöhnlicher Zucker, weißes Mehl etc.) überlastet, was zu Diabetes (Typ II) und Hypoglykämie führen kann. Kokosblütenzucker hilft, diese “Zivilisationskrankheiten” vorzubeugen.

Bento mit Dattel-Haselnuss-Konfekt

Hier zeige ich auch nach und nach meine abfotografierten Bentos. Dabei kann es sich um Low Carb– oder um More Carb-Bentos handeln.

Bento von 11/2014:

dattelkonfektbento

  • Apfelstücke
  • Mini-Cabanossi
  • Gouda-Sternchen
  • Paprika-Sterne
  • Gurken-Herzen
  • Dattel-Haselnuss-Konfekt

Die Idee für das Dattel-Haselnuss-Konfekt habe ich aus dem kleinen, schönen Kochbuch von Jutta Grimm: Vollwert-Naschereien (Pala Verlag). Einfach Datteln mit Orangensaft pürieren, geriebene Haselnüsse dazugeben. Eine ganze Haselnuss reinstecken und zur Kugel formen, in geriebenen Haselnüssen wälzen.

Ein ähnliches und sicher genauso leckeres Rezept gibt es bei charsiubau von Bento-Mania. Sie bastelt Konfektkugeln aus Mandeln und Datteln. Das probiere ich das nächste Mal aus! 🙂

Übrigens: Natürlich sind Datteln sehr süß und deshalb reich an Kohlenhydraten. Trotzdem sind sie insofern für Low Carb geeignet als sie als kleine Nascherei zwischendurch wesentlich besser und gesünder sind als konventionelle Süßigkeiten. Ab und zu und in Maßen ist das mit Low Carb nicht nur vereinbar, sondern regelrecht sinnvoll, um den Körper nicht zu sehr auf Sparflamme zu halten (Stichwort: Jojo). Diese Kugeln sorgen für schnelle Energie und sind damit gut fürs Bento im Job geeignet.