Spargel in Paprika-Lachs-Sauce

Gegen Ende der Spargel-Saison ganz tolles aus Bettis Blog Happy Carb, bei dem ich ein bisschen was verändert hab. Statt des Stremel-Lachses gab es Räucherlachs, zudem noch eine Menge Kräuter und ein paar Tomaten, Erbsen sowie etwas Chili extra. Damit hab ich auch nicht so viel Spargel gebraucht (da ich versuche, nur österreichischen Bio-Spargel zu kaufen, kostet das sonst ganz schön viel… ab nächstem Jahr probier ich es daher endlich mal mit dem Eigenanbau!).

Das war so gut!! Danke für die Anregung, Betti!

2 Portionen:

  • 500g weißer Spargel
  • etwas Zitronensaft oder Essig
  • 1 TL Erythrit
  • 1 roter Spitzpaprika
  • 1 hellgrüner Spitzpaprika
  • 1 Chili
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 1 Handvoll TK-Erbsen
  • 1 Handvoll Cocktail-Tomaten
  • 50g Ajvar (Achtung bei strengem Low Carb: Es gibt Ajvar ohne Zucker, aber man muss ihn suchen)
  • 125g Räucherlachs (aus zertifizierter Haltung oder Bio-Sockey-Wildlachs)
  • 100g Kräuterfrischkäse
  • Basilikum und Estragon
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Den Spargel waschen, schälen und die Enden abschneiden. Dann in mundgerechte Stücke schneiden. Spargel-Schalen und -Enden kommen ins Kochwasser, das intensiviert den Spargelgeschmack (und das Kochwasser kann später als Basis für ein gutes Süppchen dienen). Außerdem noch ein Schuss Essig oder Zitronensaft sowie ein TL Erythrit dazugeben. Ich hatte sehr dicken weißen Spargel, der hat 15min gebraucht! Normalerweise sollte er aber in 10min gut durch werden. 1/2 Tasse Kochwasser auffangen.

Paprika ebenfalls in mundgerechte Stücke, Frühlingszwiebel (mit dem Grün) in Ringe schneiden und Chili fein hacken. Alles zusammen in einer tiefen Pfanne (ich hatte den Wok) scharf in Erdnussöl anbraten.

Mit Kochwasser ablöschen und Frischkäse sowie Ajvar einrühren. Erbsen (können ruhig noch gefroren sein) zugeben und ein wenig köcheln lassen.

Dann den Räucherlachs fein würfeln und unterrühren. Die Kräuter hacken und ebenfalls zugeben (ein paar für die Deko aufbewahren).

Erst gegen Ende die gekochten Spargelstücke unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren noch ein paar Cocktailtomaten halbieren und gemeinsam mit den restlichen Kräutern anrichten.

Dazu hatten wir noch grünen Salat mit Weinessig und kräftigem Olivenöl.

Lachs-Krautroulade mit glasierten Walnüssen

Dieses Rezept hab ich (in von mir etwas abgewandelter Version) von Chefkoch.de, genauer gesagt vom Autor baumbart66. Der Serviervorschlag war eine Kombination mit Rosmarinkartoffeln, was ich in dem Fall auch gemacht habe, weil wir noch so schöne bunte Erdäpfel aus eigener Ernte hatten (sind die kleinen lavendel- und lilafarbenen nicht einfach putzig?).

Für Low Carb kann man aber ganz wunderbar Topinambur-, Pastinaken-, Petersil- oder Sellerie“erdäpfel“ machen, wie in diesem Rezept für Gebratene Forelle mit Petersil-Wurzelgemüse. Daniela zeigt auf LowCarbGoodies auch ein Rezept für Rosmarin“kartoffeln“ aus Radi (Weißem Rettich). Das klingt lecker, hab ich aber noch nicht ausprobiert. Alles in allem also keine Kunst, in diesem Rezept auf die Erdäpfel zu verzichten.

Ich schildere daher in der Rezeptbeschreibung auch nur die Zubereitung der Lachs-Krautroulade:

2 Portionen:

  • 2 (TK-)Lachsfilets (aufgetaut)
  • 1/2 kl. Weißkrautkopf oder Kopf Braunschweigerkraut=Jaromakohl=Urkohl
  • 1-2 Karotten (je nach Größe)
  • 2 Stangen Sellerie
  • 80g Walnüsse
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kl. Chili
  • mind. ein Achterl=125ml trockener Weißwein
  • 1 geh. TL Erythrit
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Als Beilage:

  • gekochtes Wurzelgemüse, Butter zum Braten und Rosmarin

Die größeren äußeren Blätter des Krautkopfs vorsichtig abziehen. Das restliche Kraut feinnudelig schneiden. Die Karotte, den Sellerie, die Knoblauchzehen und die Chilischote hacken.

Den (aufgetauten) Lachs mit etwas Zitronensaft säuern.

Die großen Krautblätter in Salzwasser ca. 3min blanchieren und etwas überkühlen lassen.

Das zerkleinerte Gemüse in Erdnussöl anbraten, salzen und pfeffern. Ca. 5min braten (es soll ruhig noch Biss haben).

Eine Auflaufform fetten und das Gemüse hineingeben.

Den Lachs scharf in derselben Pfanne scharf von allen Seiten in etwas Erdnussöl anbraten. Dann mit dem Weißwein ablöschen, salzen, pfeffern und etwas ziehen lassen. Herausnehmen und in die blanchierten Krautblätter einrollen (evtl. nochmals etwas würzen). Auf dem Gemüsebett in der Auflaufform drapieren.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Die Walnüsse und das Erythrit im Weißwein-Sud einkochen, bis er etwas eindickt. Dann über die Fischrouladen geben und 10-15min (je nach Größe der Fischfilets) garen.

In der Zwischenzeit das Rosmarin-Wurzelgemüse (oder die Rosmarinkartoffeln) zubereiten.

Dazu passen ein Klecks Sauerrahm und ein frischer grüner Salat.

 

 

Kunterbunte Futo-Maki

Low Carb-Sushi? Jaaa, das klappt ganz wunderbar! 😀

Ich kenne nun schon einige Varianten, z.B. mit Cottage Cheese=Hüttenkäse oder reiner Karfiol=Blumenkohl-Fülle. Diese hier haben wir nach unserem Geschmack perfektioniert. Der typische Sushi-Geschmack kommt eigentlich weniger vom Reis als vielmehr vom Sushi-Essig und den Nori-Blättern (Algenblättern zum Einrollen).

Futo-Maki ist übrigens eine Unterart von den bekannten Sushi-Rollen, den Maki (巻き寿司, dt. ‚Rollen-Sushi‘). Diese werden mit einer Bambusmatte (Makisu) gerollt – so ein Exemplar besitzen wir, aber ehrlich gesagt ginge es auch mit einem Geschirrtuch und Frischhaltefolie. Hoso-Maki sind die bekanntesten, das sind diese ganz kleinen, dünnen Röllchen mit meist nur einer Art von Fülle (z.B. Fisch oder Gurke). Futo-Maki werden aus einem ganzen Nori-Blatt gerollt und haben verschiedene Füllzutaten darin. California Rolls sind Futo-Maki, bei denen der Reis außen am Nori-Blatt angebracht und die in Sesam oder anderen körnigen Panaden gerollt werden.

Ich mache am liebsten Futo-Maki, weil ich die ganz kleinen Hoso-Maki erstens nicht richtig hinkriege und zweitens gerne viele verschiedene Füllungen in meine Röllchen stopfe. 🙂

 

2 Portionen:

  • 300g geschredderter Karfiol=Blumenkohl (=ca. 1/3 eines mittelgroßen Kopfes)
  • 4 geh. EL Frischkäse
  • 6 EL Reisessig
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Erythrit
  • ca. 6 halbe Nori-Blätter (oder 4 ganze)

Zum Füllen (vegetarisch):

  • Rote Rüben=Rote Bete, gekocht
  • (bunte) Karotten (wir hatten normale orange, lila ‚Urkarotten‘ und gelbe Rüben)
  • Avocado mit etwas Zitrone beträufelt
  • (Gold-)Kiwi
  • Gomashio-Furikake
  • Wasabi

Zum Füllen (Fisch):

  • Sockey-Wildlachs

Dazu serviert man:

  • eingelegten Ingwer
  • Sojasauce

 

Den Karfiol mit der Küchenmaschine mittelfein bis fein schreddern. 300g entsprechen ca. einem Drittel Karfiolkopf. (Meist schreddere ich den ganzen und friere die anderen beiden Drittel für weitere Rezepte ein, z.B. Blumisotto oder Karfiol-Calzoni). In wenig Salzwasser 5min kochen.

Den Karfiol soweit abkühlen lassen, dass man ihn angreifen kann, und dann mithilfe eines Geschirrtuches etwas ausdrücken.

Sämtliche Würzzutaten sowie den Frischkäse einrühren und ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllzutaten vorbereiten und in Streifchen schneiden.

Eine Bambusmatte (oder ein Geschirrtuch) mit Frischhaltefolie belegen, dann ein Noriblatt auflegen. Zwei EL der Karfiolpaste daraufstreichen (geht am besten mit einem nassen Löffel) und die Füllstreifchen auflegen. Ich gebe dann noch gerne Wasabi und Gomashio darauf. Das oberste Ende des Noriblattes mit etwas Wasser befeuchten und dann mithilfe der Matte die Röllchen formen.

So weitermachen bis alle Röllchen verarbeitet sind. Dann mit einem nassen Messer Maki abschneiden.

Serviert werden die Maki mit Ingwer und Sojasauce.

Lachsfilet auf Gurkenragout

Ich sehe jeden Morgen aus dem Fenster und bin immer wieder aufs Neue perplex wegen dieses traumhaften Wetters. An so einen wunderschönen Herbst kann ich mich überhaupt gar nicht erinnern. Und ob ihr’s glaubt oder nicht – ich habe gestern, am 10. NOVEMBER, diese drei letzten Gurken geerntet – in ÖSTERREICH!!

Gurken

Daraus muss man doch gleich etwas kochen! 🙂 Und weil es auch noch frischen norwegischen Lachs in Aktion gab, hab ich zugeschlagen.

2 Portionen:

  • 2 Lachsfilets mit Haut
  • 1 dicke Landgurke (keine Schlangengurken)
  • 125g Obers=Sahne
  • Saft v. 1/2 Zitrone (und evtl. noch 2 Spalten für die Deko)
  • 1 TL gelbe Senfkörner
  • 2 EL Dill, gehackt (und evtl. noch 2 Zweiglein für die Deko)
  • 2 EL weißer Balsamico-Essig
  • Butter, Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer

Lachs waschen und mit Küchenrolle abtupfen. Dann die Haut mit einem scharfen Messer alle 1-2cm einschneiden. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gemörserten Senfkörnern einreiben (wer keinen Mörser hat, kann die Körner auch mit dem Nudelwalker=Teigroller zerdrücken).

Die Gurken schälen, die Kerne mit einem Teelöffel ausschaben, Fleisch in 1cm-Würfel schneiden.

Etwas Butter und Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und den Lachs auf der Hautseite 2min bei hoher Hitze braten. Dann umdrehen, Hitze auf mittelschwach reduzieren und 7-9min weiterbraten (je nach Dicke des Filets).

In der Zwischenzeit 1 EL Butter in einem Topf erhitzen. Gesalzene Gurkenwürfel darin schwenken, dann mit Obers ablöschen. Mit Essig, Dill und Pfeffer abschmecken. Köcheln lassen, bis der Lachs fertig ist.

Und das war’s auch schon! Lachsfilet auf dem Gurkenragout anrichten.

Lachs-auf-Gurkenragout_01 Lachs-auf-Gurkenragout_02

Lachs-auf-Gurkenragout_03

Lachs auf Ofengemüse

Ganz simpel und schnell gemacht – auch das muss manchmal sein. 🙂

Ich hatte das Glück, ein tolles frisches Lachsfilet (300g) zu ergattern – TK und sanft aufgetaut geht natürlich auch.

2 Portionen:

  • 1-2 Lachsfilets, je nach Größe
  • 1 Melanzani=Aubergine
  • 1/2 Paprika, der Farbe wegen am besten rot (ich hatte grün)
  • 1 Handvoll Champignons
  • 1 rote Zwiebel
  • etwas „Grünzeug“, z.B. Petersilie (ich hatte Kohlrabi-Blätter)
  • gepresste Knoblauchzehen oder Bärlauchpesto
  • 1/2 Zitrone, ausgepresst
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Die Melanzani in dicke Scheiben schneiden und gut salzen. Stehen lassen.

Paprika in Streifen, Zwiebel in dicke Ringe, „Grünzeug“ klein schneiden. Champignons halbieren. Knoblauchzehen auspressen, wenn kein Bärlauchpesto vorhanden ist. Zitrone auspressen.

Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Melanzanischeiben müssten jetzt Wasser gezogen haben – gut abtupfen mit einer Küchenrolle. Ggf. umdrehen und nochmal salzen, etwas warten, nochmal abtupfen.

Alles Gemüse am besten in eine große Schüssel geben. Mit reichlich Zitronensaft, Olivenöl und Bärlauchpesto (oder Knoblauch) vermischen – am einfachsten ist das, wenn man den Deckel auf die Schüssel gibt und kräftig schüttelt.

Das Gemüse kommt nun für ca. 40min in den Ofen.

Den Lachs salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. Ziehen lassen.

5min vor Ende der Gemüse-Backzeit den Lachs in etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Ich hatte ein Lachsfilet mit Haut – bei einem solchen erst die Hautseite bei höherer Hitze, dann die Fleischseite bei mäßiger Hitze anbraten. Nicht zu lange braten, damit es nicht trocken wird – der Lachs sollte innen noch rosa bleiben.

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Lachsfilet auf Roten Rüben, Schafkäse und Avocado

Die Inspiration für dieses tolle Rezept habe ich von der Seit Low Carb-Ernährung. Schaut dort mal rein, da gibt es schöne Anregungen! Ich habe es ergänzt um frischen Schafkäse, Kürbiskernöl und Apfelessig (eine köstliche Kombination mit Roten Rüben).

2 Portionen:

  • 1 reife Avocado
  • 2 TK-Lachsfilets, aufgetaut
  • 2 Rote Rüben=Rote Bete
  • 1/2 Zitrone, ausgepresst
  • 1 Schafkäserolle (in Lake)
  • Salz, Pfeffer, Sesamkörner, Tabasaco, Erdnussöl, Kürbiskernöl, Apfelessig

Lachsfilets mit Zitronensaft säuern. Salzen und pfeffern.

Die Roten Rüben ungeschält im Kelomat=Schnellkochtopf 20-30min kochen (je nach Größe; unsere waren  nach 20min fertig). Kalt abschrecken, schälen.

Avocadofleisch mithilfe einer Gabel auf einem Teller zerdrücken, mit Zitronensaft großzügig beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Tabasco abschmecken. Abdecken und stehen lassen.

Die Roten Rüben in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Den Schafkäse in Scheiben schneiden. Beides kreisförmig auf zwei Tellern anordnen. Salzen, pfeffern, mit Apfelessig beträufeln und zur Seite stellen.

Die Lachsfilets kurz in wenig Erdnussöl anbraten (am besten sind sie, wenn sie innen noch etwas rosa sind).

Währenddessen etwas Avocadomus in die Mitte des Rüben-Käse-Arrangements geben. Die fertig gegarten Lachsfilets darauf legen. Mit Sesam bestreuen und mit Kürbiskernöl dekorieren.

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