Indisches Kokos-Mandel-Gemüse (+Pangasius+)

Wieder ein Rezept aus der Kategorie Veg+: Veg+ bedeutet, dass es sich eigentlich um ein vegetarisches oder veganes Gericht handelt (diesmal vegan), das einfach um Fisch oder Fleisch ergänzt werden kann, wenn sich nicht alle im Haushalt fleischlos ernähren.

2-3 Portionen (ohne bzw. mit Fisch):

  • 1/2 Brokkoli inkl. Stiel
  • 2 Karotten
  • 1 großer Paprika (ich hatte 1/2 gelb und 1/2 rot)
  • 1 grüner Spitzpfefferoni=Spitzpeperoni
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Kokosflocken
  • 3 geh. EL Mandelmus
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Tamarindenpaste
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Asant (alternativ 1 gepresste Knoblauchzehe)
  • 3 geh. EL Mandeln
  • 3 geh. EL Kokoschips
  • Kokosöl, Salz, Pfeffer

Als mögliche Ergänzung:

  • Pangasius-Filets (oder anderes Fischfilet)
  • Zitronensaft
  • Kokosöl, Salz, Pfeffer, Garam Masala

Wenn Fisch gewünscht ist, diesen mit Zitronensaft beträufeln und zur Seite stellen.

Brokkolistiel und Karotten in Ringe schneiden. In sehr wenig Salzwasser (am besten in einem Dampf-Einsatz) 5min dünsten. Dann die Brokkoliröschen dazugeben und weitere 3min dünsten.

Frühlingszwiebel (mit dem Grün), Paprika und Pfefferoni in mundgerechte Stücke schneiden.

In einem ofenfesten Topf (ich hatte einen Schmortopf) Kokosöl zerlassen und Zwiebel, Paprika sowie Pfefferoni 5min anbraten. Gedünstetes Gemüse unterheben und Ofen ausschalten. 3 EL Kokosraspeln unterheben.

Backrohr auf 175°C vorheizen.

Mandelmus, Sojasauce, Tamarindenpaste, Garam Masala und Asant zu einer Paste verrühren und unter das Gemüse mischen.

Mandeln grob hacken und gemeinsam mit den Kokoschips auf das Gemüse streuen.

Für 20-25min ab ins Rohr.

Wer Fisch dazu isst, muss diesen nun noch 5min vor Ende der Garzeit würzen und in Kokosöl anbraten.

 

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Frühlingsgruß-Törtchen

Die Farbkombination ist doch wirklich entzückend! Die erinnert mich an unsere Hochzeit im Mai 2012, wo wir alles in Maigrün-Rosa-Weiß gehalten haben. 😉 Die Candybar war richtig cool, find ich!

Ich wollte schon ewig mal was mit Matcha-Tee grün färben; dazu gibt es ja alle möglichen Anregungen im Internet. Das hat richtig gut geklappt! Ich seh schon: Demnächst gibt es einige grüne Gerichte hier auf Genussspecht.

Ach ja, ein Wort zum Mehl: Etwa ein Drittel des Mehles ist nicht Low Carb, sondern konventionelles Dinkelmehl. Da es mir aber darum geht, Kohlenhydrate allgemein zu reduzieren, sehe ich in diesem Törtchen immer noch eine gute, vergleichsweise gesunde Alternative zum herkömmlichen Naschzeug. Wer partout kein Dinkelmehl verwenden will, kann sich z.B. mit Mandelmehl und etwas Guakernmehl zum ‚Zusammenkleben‘ behelfen.

Zutaten f. einen kleinen Kuchen (18cm-Springform):

Für den Boden:

  • 50g Kokosmehl
  • 50g Dinkelmehl, glatt
  • 40g Eiweißpulver, Haselnuss oder Vanille
  • 70g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 100g Kokosöl
  • 1/2 TL Weinstein-Backpulver

Für die Kokosmakronen-Fülle:

  • 3 Eiklar von Eiern der Größe M (Eidotter kann man gut einfrieren)
  • 1 TL Matcha-Pulver
  • 70g Erythrit, in der Kaffeemühle fein gemahlen (oder gekauften „Puderxucker“)
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Rum
  • 100g Kokosraspeln

Außerdem:

  • 100g TK-Himbeeren
  • 100g TK-Heidelbeeren
  • 1 kl. Handvoll gestiftelte Mandeln

Wer wie ich nur eine Rührschüssel (und keine Lust auf abwaschen) hat, sollte mit der Kokosfülle anfangen. Dazu Erythrit, Stevia und Matcha-Pulver zusammen in der Kaffeemühle fein mahlen. Die Eiklar damit und mit Salz und Rum sehr steif schlagen bis Spitzen stehen bleiben. Das kann länger dauern als man es gewohnt ist, gelingt aber mit der Küchenmaschine garantiert.

Dann die Kokosraspel vorsichtig mit einem Teigspachtel unterheben und die Masse kühl stellen. Wer eine zweite Rührschüssel hat, kann hingegen mit folgendem Schritt beginnen und die Eischnee-Masse erst später zubereiten:

Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.

Kokosöl und Erythrit schmelzen. Die trockenen Zutaten vermischen und dann das Kokosöl unterrühren. Die Masse mit den Fingern in eine gefettete Springform drücken und einen Rand hochziehen.

10min backen. Dann rausnehmen und vollständig erkalten lassen.

Die meisten Beeren (können ruhig noch gefroren sein) auf dem Kuchenboden verteilen. Dann die grüne Kokosmasse aufstreichen und ein paar hübsche Beeren oben reindrücken. Schließlich noch die Mandel drüber streuen.

20min backen. Sollte das Törtchen zu dunkel werden, die restlichen 5min abdecken. Wenn die Masse innen noch leicht feucht und saftig ist, so ist das durchaus gewünscht. Wer das nicht möchte, sollte sie noch 5min länger im Rohr lassen.

Lecker ist auch eine Füllung mit Kirschen oder Weichseln (aus dem Glas oder frisch) anstelle der Beeren!

 

 

Kürbis-Kokos-Blumisotto

Ein Blumisotto ist ein ‚Risotto‘ aus Karfiol, bundesdeutsch Blumenkohl. Weil ‚Blumisotto‘ süßer klingt als ‚Karfisotto‘ hab ich den Namen beibehalten. 😉

Hier hab ich schon mal ein Garnelen-Blumisotto mit Bärlauch nachgekocht, das war auch super.

Das folgende Gericht ist sehr flott zubereitet, vor allem wenn man bereits geschredderten, tiefgefrorenen Karfiol vorrätig hat.

2 Portionen:

  • 300g geschredderter Karfiol=Blumenkohl (das ist ca. 1/3 Karfiol; meistens schreddere ich einen ganzen und friere die anderen zwei Drittel in Sackerln ein)
  • 300g Butternut-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Zitronensaft
  • 1 TL Bio-Instant-Gemüsesuppe
  • 1 TL Pilzpulver (selbst hergestellt aus getrockneten Herbsttrompeten und Parasolstielen)
  • Salz, Pfeffer, Kokosöl

Für die Kokoscreme:

Für das Nusstopping:

  • 1/4 Handvoll Cashewkerne
  • 1/4 Handvoll Walnüsse
  • 1 TL Bio-Instant-Gemüsesuppe oder Hefewürze

Karfiol in der Küchenmaschine mittelfein schreddern. Kürbis in 1cm-Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch hacken.

Den Kürbis in etwas Kokosöl scharf anbraten, mit Zitronensaft beträufeln und dann mit Deckel 10min dünsten. Wenn nötig, ein paar Tropfen Wasser zugeben.

In der Zwischenzeit die Kokoscreme zubereiten. Dafür die Raspel in 1 EL Kokosöl erhitzen. Vorsichtig, nicht zu heiß und immer gut umrühren, damit sie nicht verbrennen! Dann mit den Gewürzen und der Kokosmilch aufgießen und eindicken lassen.

Jetzt müsste noch Zeit für das Nusstopping sein: Dazu einfach die Nüsse bzw. Kerne und das Suppenpulver (oder die Hefewürze) mit der Küchenmaschine mittelgrob reiben.

Nach 10min den Karfiol zum Kürbis geben, mit Gewürzen abschmecken und 5-7min (je nach Dicke der Karfiolraspel) weiterdünsten lassen.

Zum Schluss die Kokoscreme unterziehen und nicht mehr allzu grob umrühren.

Blumisotto mit den geriebenen Nüssen bestreut servieren.


Schoko-Kokos-Riegel à la Bounty

Hmmm eine sommerlich-leckere Low Carb-Nascherei, inspiriert von Melanies Blog Low Carb Köstlichkeiten.

Ergibt ca. 6 Stk:

  • 100g Kokosrapseln
  • 100ml Kokosmilch
  • 1 geh. EL Kokosmehl
  • 25g Eiweißpulver, neutral (ich ergänze den Tag „Vegan“, weil es veganes Eiweißpulver gibt, aber ich weiß nicht, wie damit die Backeigenschaften sind!)
  • 2+2 geh. EL Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1+1 EL Rum
  • 1 gestr. EL Kokosöl
  • 80g Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (gibt es z.B. mit 85%)

Kokosraspel, -milch, -mehl, Eiweißpulver, Vanille, 2 EL Erythrit , Stevia und 1 EL Rum mit der Küchenmaschine vermengen. Kurz quellen lassen.

Die Kokosmasse mit der Teigkarte auf ein mit Backpapier überzogenes Brett streichen und mit einem nassen Messer Riegel schneiden.

Für ca. 30min in den Kühlschrank geben.

Die Schokolade mit 2 EL Erythrit, 1 EL Rum und Kokosöl bei sanfter Hitze schmelzen und die Riegel eintunken. Die Glasur mit dem Buttermesser glattstreichen. Hart werden lassen. Evtl. mit noch ein paar Kokosraspeln oder –chips bestreuen.

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