Schoko-Kokos-Riegel à la Bounty

Hmmm eine sommerlich-leckere Low Carb-Nascherei, inspiriert von Melanies Blog Low Carb Köstlichkeiten.

Ergibt ca. 6 Stk:

  • 100g Kokosrapseln
  • 100ml Kokosmilch
  • 1 geh. EL Kokosmehl
  • 25g Eiweißpulver, neutral (ich ergänze den Tag „Vegan“, weil es veganes Eiweißpulver gibt, aber ich weiß nicht, wie damit die Backeigenschaften sind!)
  • 2+2 geh. EL Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1+1 EL Rum
  • 1 gestr. EL Kokosöl
  • 80g Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (gibt es z.B. mit 85%)

Kokosraspel, -milch, -mehl, Eiweißpulver, Vanille, 2 EL Erythrit , Stevia und 1 EL Rum mit der Küchenmaschine vermengen. Kurz quellen lassen.

Die Kokosmasse mit der Teigkarte auf ein mit Backpapier überzogenes Brett streichen und mit einem nassen Messer Riegel schneiden.

Für ca. 30min in den Kühlschrank geben.

Die Schokolade mit 2 EL Erythrit, 1 EL Rum und Kokosöl bei sanfter Hitze schmelzen und die Riegel eintunken. Die Glasur mit dem Buttermesser glattstreichen. Hart werden lassen. Evtl. mit noch ein paar Kokosraspeln oder –chips bestreuen.

Schoko-Kokos-Riegel-Bounty_01 Schoko-Kokos-Riegel-Bounty_02

Schoko-Kokos-Riegel-Bounty_03

Merken

Kokosschnitten à la Schwiegermama H.

Natürlich bäckt meine Schwiegermama ihren Kuchen traditionell, d.h. mit Zucker und Weizenmehl und köstlicher, hausgemachter Ribisel-Marmelade. Dieses Rezept lässt sich aber ganz einfach „verlowcarbisieren“. Und es schmeckt mir genauso gut wie bei ihr, ich freu mich so! 🙂 (ICH bin ja eigentlich kein Kriterium, fällt mir gerade ein… aber meinem Ehemann schmeckt es ebenso, und der hat die Kokosschnitten immerhin seine ganze Kindheit lang genossen!) Danke, liebe H.!

Leider habe ich nur ein Foto von den Schnitten, weil meine SD-Karte heute Morgen den Geist aufgegeben hat. 😦 Zum Glück hat dieses Foto überlebt! (Die Fotos für die Chialade im Gläschen und auch für die mit Spinat und Feta gefüllten Zucchini vom gestrigen Abendessen sind leider verloren… Klumpert!!)

1 kleines Backblech:

Beeren-Chialade (mind. 3 Std. vorher zubereiten!):

  • 200g TK-Beerenmischung oder TK-Ribisel
  • 1 EL Rum
  • 2 geh. EL Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 Msp. Guakernmehl
  • 3 geh. TL Chia-Samen*

Teig:

  • 130g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 150g weiche Butter
  • 150g Kokosmehl
  • 50g Eiweißpulver, neutral oder Vanille
  • 2 ganze Eier
  • 3 Dotter
  • 3 geh. EL Sauerrahm
  • 1 geh. EL Kakaopulver, stark entölt
  • 2 EL Rum 
  • 2 geh. TL Weinstein-Backpulver

Belag:

  • 200g Erythrit 
  • 1 Msp. Stevia
  • 200g Kokosraspeln
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz

Schokoladeglasur:

  • 30g Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (gibt es z.B. m. 85%)
  • 20g Kokosöl
  • 1 geh. EL Erythrit

Chialade:

Chialade am besten am Vortrag bereiten:

Die gefrorenen Beeren mit dem Rum auf dem Herd zum Kochen bringen; die zuvor vermischten trockenen Zutaten einrühren und abkühlen lassen. Im Kühlschrank 2-3 Stunden stehen lassen (oder über Nacht); am besten immer wieder mal durchrühren.

Chialade ist auch ein guter Brotaufstrich (als Marmeladeersatz) oder macht sich im Joghurt besonders lecker. Sie hält sich im zuvor heiß ausgespülten Schraubglas einige Tage im Kühlschrank, jedoch nicht so lange wie konventionelle Marmelade.

Kokosschnitten:

Alle Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine vermischen. Teig kneten, ausrollen, mit den Fingern Kuhlen eindrücken (damit mehr Chialade Platz hat und der Kuchen saftiger wird), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und dick mit Chialade bestreichen.

Die Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schalgen. Die restlichen Zutaten für den Belag unterheben und auf den Teig geben.

Bei 175°C Heißluft (vorgeheizt) ca. 30min auf die unterste Schiene ins Backrohr geben. Sollte der Belag zu dunkel werden, die letzten 10min mit Folie abdecken.

In der Zwischenzeit die Glasur aus Kokosöl, Schokolade, Erythrit und Butter bereiten. (Am besten geht das im Wasserbad, ich bin dafür immer zu faul und schmelze die Zutaten bei geringer Hitze auf dem Herd.)

Nach dem Backen die Schnitten mit Glasur verzieren; dafür schwungvoll längliche Streifern auftragen.

Tipp meiner Schwiegermama:

Wenn der Kuchen und die Schokoladeglasur ausgekühlt sind schneidet Schwiegermama H. den Kuchen in große Teile, dreht ihn um und bestreicht ihn auf der Rückseite mit einem Pinsel mit einem Rum-Wasser-Zucker-Gemisch (es soll nicht zu rumig sein, sonst schmeckt es bitter) und deckt ihn mit Alufolie ab, damit er saftig bleibt.

Kokosschnitten

*Chia-Samen gelten besonders wegen ihrer Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffe als “Superfood”. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist enorm (z.B. 7x so viel Vitamin C wie Orangen, 15x so viel Magnesium wie Brokkoli, 5x so viel Folsäure wie Spinat), ebenso die Verfügbarkeit von Antioxidantien und Aminosäuren.

Chewy Chocolate Chunk and Nuts Cookies

Tüdeldü – endlich halte ich mein Versprechen, amerikanische Schlemmereien à la Low Carb nachzukochen. Die Cookies sind so richtig chewy (ich liebe das, das unterscheidet echte USA-Cookies ganz massiv von unseren Knusperkeksen) und nicht zu süß.

12 Stück:

  • 25g Butter
  • 25g Kokosöl
  • 1 geh. EL Nussmus, z.B. Mandelmus
  • 2 Eier
  • 50g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 TL Kokosblütenzucker* (muss aber für „strenges“ Low Carb nicht sein – 2 TL Erythrit mehr sind auch ok)
  • 40g Schoko-Eiweißpulver
  • 10g Eiweißpulver, neutral (alternativ Vanille)
  • Mark v. 1 ausgekratzer Vanilleschote (entfällt bei Vanille-Eiweißpulver)
  • 25g Mandelmehl, teilentölt
  • 25g Kokosmehl
  • 25g Haferkleie
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • ½ TL Natron (kaufe ich beim Türken, ist dort am günstigsten)
  • 1 Prise Salz
  • 1 geh. TL Senf (kein Schreibfehler, ernst gemeint)
  • 25g grob gehackte Mandeln
  • 25g grob gehackte Haselnüsse
  • 50g grob gehackte Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (gibt es z.B. mit 85%)

Buter und Kokosöl im Stielpfännchen schmelzen. Etwas abkühlen lassen und mit der Küchenmaschine gemeinsam mit den Eiern, den Süßstoffen, dem Nussmus, dem Senf und dem Salz vermischen.

Alle übrigen Zutaten in einer separaten Schüssel vermischen und anschließend unterrühren. 10min quellen lassen. In der Zwischenzeit Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

12 Kleckse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und mit dem Esslöfel etwas flachdrücken.

In 14min hellbraun backen.

Chocolate-Nuts-Cookies_01

Chocolate-Nuts-Cookies_03 Chocolate-Nuts-Cookies_02

*Kokosblütenzucker ist eigentlich nicht Low Carb, jedoch wegen seines sehr geringen glykämischen Werts durchaus als Ergänzung geeignet. Er lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, was bedeutet, dass er keine Insulinspitzen zur Folge hat. Die Bauchspeicheldrüse, die mithilfe des Insulins die Glukose aufnimmt, wird durch den häufigen Verzehr hoch-glykämischer Nahrung (gewöhnlicher Zucker, weißes Mehl etc.) überlastet, was zu Diabetes (Typ II) und Hypoglykämie führen kann. Kokosblütenzucker hilft, diese “Zivilisationskrankheiten” vorzubeugen.

Veganes Mango-Spinat-Erdnuss-Curry

Zwar hab ich es nicht absichtlich nachgekocht, aber ich hatte gestern offenbar irgendwie grob das Rezept von van vegan im Kopf, das ich kürzlich entdeckt hab. 🙂 Es ist recht ähnlich, vor allem was die Mango und die Kokosmilch betrifft. Den Spinat hab ich dem indischen Saag Aloo entnommen, einem köstlichen Spinat-Erdäpfel-Curry, das ich bei Jamie Oliver kennengelernt hab (und außerdem haben wir momentan sooo viel Spinat, dass ich absolut überall Spinat dazugebe hihi).

Für das Curry:

2 Portionen:

  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 (Thai-)Chili
  • 1 2-cm großes Stück Ingwer
  • 1/2 roter Paprika
  • 1/2 gelber Paprika
  • 1 Mango
  • 2 Handvoll frischen Spinat (oder 2 TK-Spinat-Zwutschgerl)
  • 150-200ml Kokosmilch
  • 2 geh. EL Erdnussmus
  • 2 geh. TL Currypaste (ich hatte gelbe, kaufe ich im Asiashop)
  • 2+1 EL Sojasauce
  • je 1/2 TL Kurkuma, Zitronengraspulver, Kreuzkümmel
  • 1 Pkg. Räuchertofu
  • 1 TL Sambal Oelek (kaufe ich im Asiashop)
  • 1+1 EL Erdnussöl
  • Koriandergrün
  • ein paar Cashews für die Deko

Knoblauch, Chili und Ingwer fein hacken.

Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe schneiden, Paprika würfeln, Spinat kleinschneiden. Mango schälen und grob würfeln (diese allerdings separat weglegen und nicht mit dem Gemüse vermischen).

1 EL Erdnussöl im Wok erhitzen, Chili, Ingwer und Knoblauch einrühren. Dann die Currypaste und die getrockneten Gewürze zugeben und kurz weiterrühren bis die Gewürze durften.

Das Gemüse (nicht die Mango) zugeben und 5-7min braten; ab und zu umrühren.

In der Zwischenzeit den Tofu würfeln und in 1 EL Erdnussöl in einer weiteren Pfanne scharf anbraten. Mit 1 EL Sojasauce und dem Sambal Oelek würzen, Hitze ausschalten.

Das Gemüse mit 2 EL Sojasauce abschmecken. Erdnussmus und Kokosmilch zugeben und gut rühren. Leicht köcheln lassen, bis die Kokosmilch eindickt. Zum Schluss Mango und Räuchertofu unterheben.

Vor dem Servieren mit gehacktem Koriander und gehackten Cashews bestreuen.

Mango-Spinat-Curry_01 Mango-Spinat-Curry_02

Mango-Spinat-Curry_03 Mango-Spinat-Curry_04

Für den Asia-Salat:
  • 2 Handvoll Blattsalate
  • 1 kl. Handvoll frischen Spinat
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 5-6 Radieschen
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Sambal Oelek
  • 2 EL milden Weinessig
  • 1 EL Leinöl

Alle Zutaten für die Marinade vermischen.

Salat und Spinat waschen, trockenschleudern und klein zupfen. Radieschen in feine Stifterl schneiden. Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe schneiden.

Marinade drüber und fertig.

Asia-Salat_01

Marillen-Apfel-Kokostraum

Zum Thema Kokosnüsse und ökologischer An-/Abbau siehe hier.

2 Portionen:

Apfel und Marillen kleinschneiden. Apfel mit etwas Limettensaft beträufeln.

Alle anderen Zutaten bis auf die Kokosflakes mit dem Löffel verrühren, bis sie sich zu einer Creme verbinden. Mit Limettensaft abschmecken.

Früchte und Creme abwechselnd in Gläser schichten, mit Früchten abschließen. Obenauf noch ein paar Kokosflakes streuen.

Apfel-Marillen-Kokostraum_01 Apfel-Marillen-Kokostraum_02

*Kokosblütenzucker ist eigentlich nicht Low Carb, jedoch wegen seines sehr geringen glykämischen Werts durchaus als Ergänzung geeignet. Er lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen, was bedeutet, dass er keine Insulinspitzen zur Folge hat. Die Bauchspeicheldrüse, die mithilfe des Insulins die Glukose aufnimmt, wird durch den häufigen Verzehr hoch-glykämischer Nahrung (gewöhnlicher Zucker, weißes Mehl etc.) überlastet, was zu Diabetes (Typ II) und Hypoglykämie führen kann. Kokosblütenzucker hilft, diese „Zivilisationskrankheiten“ vorzubeugen.

Garnelen-Tomaten-Pfännchen in Kokossauce – vom Grill!

Sommerzeit ist Grillzeit, und am gestrigen Feiertag hatten wir phänomenale 30°C! Da haben wir das erste Mal in diesem Jahr den Griller angeschmissen und ein wenig mit unseren neuen Edelstahl-Grillpfännchen experimentiert.

2 kl. Portionen (als Vorspeise – f. Hauptspeise Menge verdoppeln):

  • 125g TK-Garnelen, aufgetaut
  • 125g Cocktail-Tomaten
  • Saft v. 1/4-1/2 Limette od. Zitrone
  • viele frische Kräuter, z.B. Oregano, Ysop, Estragon, Basilikum
  • ca. 100ml Kokosmilch (wer gerne Sauce mag, kann mehr nehmen)
  • 1 TL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer

Grillpfännchen mit Öl ausstreichen. Garnelen reinlegen, mit Zitronensaft beträufeln.

Cocktail-Tomaten vierteln, dazu schichten.

Alles gut salzen und pfeffern; Kräuter fein hacken und drüberstreuen.

Mit Kokosmilch übergießen.

Auf den Grillrost stellen, wenn die Glut schon sehr heiß ist. Die Kokosmilch muss richtig blubbern – dann ist das Essen aber auch innerhalb von nur 3-4min fertig.

Dazu hatten wir Low Carb-Brot vom Grill. War gut, allerdings möchte ich das Rezept noch verbessern, ehe ich es hier einstelle. Außerdem hatten wir jeder ein Frankfurter (=Wiener) Würstel, ein halbes Kotelett und es gab einen riesengroßen Häuptelsalat (=Kopfsalat) mit Radieschen – aus eigener Ernte. 🙂 Ach ja und: Ganz was Tolles, gegrillte Bananen mit Gouda! Werde demnächst noch das Rezept dafür einstellen.

Kokos-Tomaten-Pfännchen_01

Kokos-Tomaten-Pfännchen_02 Kokos-Tomaten-Pfännchen_03

Chickennuggets in Kokospanier mit Erdnusssauce

Gestern hat Betti von Happy Carb meine Essenspläne mit ihren Puten-Kokos-Nuggets mit Erdnuss-Soße und Bratkohl gerettet – ich hatte nämlich überhaupt keine Idee fürs Abendessen.

Leicht abgewandelt musste das Rezept v.a. wegen der verfügbaren Zutaten werden. Da ich Fleisch so gut ich kann nur vom Metzger und/oder als Bioprodukt kaufe, hab ich auf Hendlfilet zurückgegriffen anstatt auf Pute wie Betti (es gab hier keine Bio-Pute). Spitzkohl gibt es in Österreich leider kaum zu kaufen, deshalb hab ich mir andere Beilagen überlegt: Kohlrabi-Brokkoli-Gemüse und asiatischer Blattsalat. Ansonsten ist meine Variante Bettis Gericht sehr ähnlich, das ich unbedingt auch genauso mal ausprobieren möchte, wenn ich wo Spitzkohl ergattere. Vielen Dank für die Anregung! In die Sauce könnte ich mich reinlegen!! 🙂

2 Portionen:

Chickennuggets:

  • 300g Hendlfilet
  • 1 sehr großes Ei od. 2 kleine
  • 1 guter Schuss Milch
  • 4 EL Kokosmehl
  • 6 EL Kokosraspeln
  • 2 TL Kokosöl
  • Salz, Pfeffer

Erdnusssauce:

  • 200ml Kokosmilch (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 geh. TL Currypaste (ich hatte gelbe, kaufe ich im Asiashop)
  • 3 geh. EL Erdnussmus Crunchy od. Erdnussbutter mit Stückchen
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 TL Kokosöl
  • Pfeffer

Gemüse:

  • 1 Kohlrabi
  • 1 Handvoll TK-Brokkoli
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsebrühe

Salat:

  • 2 Handvoll gemischte Asia-Blattsalate
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Leinöl
  • 2 EL heller Essig, z.B. Weißwein-Essig
  • 1 geh. TL Sambal Oelek (kaufe ich im Asiashop)

Hendlfilet waschen, abtupfen und in große Stücke schneiden (von der Größe so wie Chickennuggets von div. Fastfood-Ketten). Mit Salz und Pfeffer würzen.

Ei mit Milch verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Hendlstücke erst in Kokosmehl wälzen, dann durch das Ei ziehen und schließlich in den Kokosraspeln wälzen.

Eine Auflaufform mit 1 TL Kokosöl ausstreichen. Die panierten Nuggets nebeneinander hineinlegen und schließlich nochmal 1 TL Kokosöl in kleinen Stückchen darüber verteilen. Bei 180°C Heißluft (vorgeheizt) 40min backen.

Den Kohlrabi schälen und in längliche Stückchen schneiden. TK-Brokkoli aus der Gefriertruhe nehmen. Beides in eine Schüssel mit Deckel geben, Gewürze und Öl dazu. Deckel drauf und ordentlich schütteln. Das Gemüse schließlich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auf einer Schiene unter (!) den Chickennuggets ins Backrohr schieben. Sie brauchen ca. 30-35min bis sie fertig sind, passt also perfekt.

Für die Sauce das Kokosöl heiß machen und die Currypaste darin einrühren. Dann mit Kokosmilch aufgießen, Erdnussmus und Sojasauce mit dem Schneebesen einrühren und ggf. mit Pfeffer abschmecken. Eindicken lassen, bis die Konsistenz schön cremig ist und warm stellen.

Für den Salat kann in der Zwischenzeit schon mal die Marinade angerührt werden. Blattsalate waschen und zupfen, Frühlingszwiebel (mit dem Grün) in Ringe schneiden. Die Marinade erst vor dem Servieren über den Salat geben.

Chickennuggets_Kokos_01

Chickennuggets_Kokos_02 Chickennuggets_Kokos_03

Schoko-Kokos-Frühstück mit Beeren

Diese leckere Frühstücksidee wurde inspiriert durch Bettis Happy Carb-Blog („Schokotraum-Müsli“). Ich habe diesmal das tierische Eiweiß durch Hafermilch reduziert (das Eiweißpulver enthält natürlich immer noch Milcheiweiß) und noch ein paar Beeren zugegeben.

2 Portionen:

  • 4 EL Haferkleie
  • 4 EL Kokoschips
  • 2 EL Rohkakao-Nibs°
  • 2 EL Chia-Samen*
  • 400ml Hafermilch
  • 4 EL Schoko-Eiweißpulver
  • 4 EL Beeren, z.B. Himbeeren und Heidelbeeren

Die Haferkleie, die Hälfte der Kokoschips, die Chia-Samen und die Kakao-Nibs auf zwei Schalen aufteilen.

Hafer- und Vollmilch sowie Schoko-Eiweißpulver mit dem Zauberstab aufmixen. Über die trockenen Zutaten gießen. Kurz stehen lassen.

Vorsichtig die restlichen Kokoschips und die Beeren drapieren. Servieren.

°Rohkakao-Nibs sind in Kombination mit Milchprodukten (auch pflanzlicher Milch) supergut. Aber kostet sie nicht pur, ihr werdet enttäuscht sein. 😉 Es handelt sich um rohe, ungesüßte Kakaobohnen (der gewohnte Schokoladegeschmack entwickelt sich erst in Kombination mit Milchprodukten). Roher Kakao fördert die Verdauung, senkt den Blutdruck, beugt Herzkrankheiten vor. Zudem enthält er zahlreiche Antioxidantien, mehr Calcium als Kuhmilch und ist die Pflanze mit dem höchsten Eisengehalt.

*Chia-Samen gelten besonders wegen ihrer Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffe als „Superfood“. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist enorm (z.B. 7x so viel Vitamin C wie Orangen, 15x so viel Magnesium wie Brokkoli, 5x so viel Folsäure wie Spinat), ebenso die Verfügbarkeit von Antioxidantien und Aminosäuren.

Schoko_Kokos_Frühstück_01 Schoko_Kokos_Frühstück_02