Gefüllte Snack-Tascherl aus Mozzarellateig

Das Rezept ist schnell erklärt: Ich hatte zu viel Mozzarellateig für die Gemüse-Enchiladas gemacht und deshalb zwei Teigplatten umfunktioniert zu Snack-Tascherl.

Das Ergebnis ist sowas wie Low Carb-Mürbteig-Täschchen und lässt sich mit allem füllen, solange die Fülle nicht zu feucht ist. Von frischen Tomaten würde ich daher eher abraten, es sei denn, man brät sie vorher an.

4 Tascherl:

Für den Teig:

  • 125g Mozzarella (Vollfett-Stufe)
  • 50g Butter
  • 15g Flohsamenschalen
  • 30g Kichererbsenmehl
  • 30g Eiweißpulver, neutral
  • 1 Ei L
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Guakernmehl
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Für die Fülle Nr. 1:

  • 2 EL Ajvar oder Pesto Rosso
  • 1/2 roter Paprika, klein gewürfelt
  • 2 EL geriebene Nüsse
  • 1 Handvoll Basilikum-Blättchen, grob gehackt
  • etwas Reibkäse und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Für die Fülle Nr. 2:

  • 1 TK-Spinatzwutschgerl, gut ausgedrückt und gehackt (oder angedünsteter und frischer Blattspinat)
  • 1 Handvoll Feta oder Schafkäse, zerbröckelt
  • 2 EL geriebene Nüsse
  • Thymian-Blättchen
  • etwas Reibkäse und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Mozzarella, Butter und Ei mit dem Pürierstab pürieren. Die daraus entstandene Masse mit allen weiteren Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine vermischen, zu einer Kugel formen, diese mit Frischhaltefolie umwickeln und 1-2 Stunden in den Kühlschrank geben.

Nach dieser Ruhezeit das Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien möglichst dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Auf dem Blech in 4 Platten schneiden (geht am einfachsten mit dem Pizzaroller).

Auf die Platten mittig die oben beschriebenen Füll-Vorschläge (oder etwas ganz anderes, hauptsache nicht allzu feucht) setzen und wie Topfengolatschen zusammenfalten.

40-45min backen, je nach Bräunung. Nach 30min mit Käse und Schwarzkümmel bestreuen.

Wer sie am nächsten Tag als Jause mitnehmen will, kann sie jetzt auch im Rohr abkühlen lassen, dann dunkeln die Täschchen noch nach und sind besser transportierbar. Man kann sie aber auch gleich aus der Hand snacken. 🙂

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Gemüse-Enchiladas aus Mozzarellateig (+mit Speck+)

Mozzarellateig ist eine ziemlich coole Sache. Ich hab mittlerweile schon auf vielen Low Carb-Blogs gesehen, was man alles daraus machen kann: Die Palette reicht von herzhaft bis süß!

Enchiladas, die ich für mein Leben gerne esse (auch Full-Mega-High-Superduper-Carb), hab ich schon mehrmals gemacht, allerdings bisher mit einem anderen Teig. Einmal Enchiladas mit Zucchini-Tomaten-Salsa und Hendl, einmal Enchiladas (casi) tradicional. Diesmal habe ich eine vegetarische Variante für mich probiert. Mein Mann hat noch einige Speckwürfelchen in seine beiden Enchiladas gegeben, daher gebe ich das Gericht auch zur Kategorie Veg+.

2 Portionen:

Für den Teig:

  • 125g Mozzarella (Vollfett-Stufe)
  • 50g Butter
  • 15g Flohsamenschalen
  • 30g Kichererbsenmehl
  • 30g Eiweißpulver, neutral
  • 1 Ei L
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kreuzkümmelpulver
  • 1/2 TL Guakernmehl
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Für die Fülle:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • 1 roter Paprika
  • 1 Handvoll Mais
  • 1 Handvoll Radieschenblätter, Spinat oder Mangold
  • 2 Tomaten
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmelpulver
  • fakulatativ: 1 kl. handvoll Speckwürferl
  • je 1 geh. EL Radieschenblätter-Pesto pro Enchilada (alternativ: Pesto Genovese)
  • 100g Gouda
  • Erdnussöl, Salz, Pfeffer

Außerdem:

  • 1 Avocado
  • etwas Zitronensaft
  • frischer Koriander

Mozzarella, Butter und Ei mit dem Pürierstab pürieren. Die daraus entstandene Masse mit allen weiteren Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine vermischen, zu einer Kugel formen, diese mit Frischhaltefolie umwickeln und 1-2 Stunden in den Kühlschrank geben.

Nach dieser Ruhezeit das Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien möglichst dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Auf dem Blech in 4 Platten schneiden (geht am einfachsten mit dem Pizzaroller). 15min backen.

Für die Fülle in der Zwischenzeit die fein gehackte Zwiebel, Knoblauch und Chili in Erdnussöl anbraten.

Den klein gehackten Paprika und den Mais dazu geben und einige Zeit dünsten lassen.

Das grob gehackte Grünzeug (Radieschenblätter, Spinat oder Mangold) zugeben, kräftig würzen und weiterdünsten.

Gegen Ende noch die klein gehackten Tomaten und die fein gehackten Stiele vom Koriandergrün zugeben.

Eine Form fetten.

Wenn die Backzeit der Enchilada-Fladen fertig ist, heißt es schnell sein: Jede Platte einzeln und flott flott vom Blech nehmen, sofort zu befüllbaren Formen zusammenklappen und mit der Öffnung nach oben in die Form stellen. Wenn man zu lange mit dem Biegen wartet, wird der Teig hart und bricht!

Nun hat man wieder Zeit: Je 1 EL Pesto in die Formen geben, mit dem angebratenen Gemüse auffüllen.Ggf. die Speckwürferl auf die Enchiladas verteilen.

Den Gouda drüberreiben und das Ganze nochmal für 20-25min  ins Backrohr geben.

Vor dem Servieren die Avocado fächerförmig aufschneiden, gleich mit Zitronensaft beträufeln (damit sie nicht braun wird) und zu den mit Korianderblättchen bestreuten Enchiladas servieren.

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Buddha Bowl mit Romanesco, Karfiol und Kichererbsen-Schüsserln

Liebe Christina, liebe Marlies, dieser Beitrag ist für euch. 🙂

Christina – heute aber wirklich ein Gericht mit Romanesco (und nicht mit Romesco-Sauce). Und hier auch die gewünschte Abbildung der Kichererbsen-Schüsserl!

Marlies – vielen Dank für die Anregung mit der Kichererbsen-Polenta. Ich habe sie, wie du weißt, ein wenig mit Kokosmehl und Flohsamenschalen „gestreckt“ und dann in gut gefettete Mini-Muffinförmchen gegeben. Das ist dabei herausgekommen.

 

Et voilà – eine hübsch bunte Buddha Bowl zum Verlieben!

2 Portionen:

  • 1 Mini-Karfiol=Blumenkohl
  • 1 Mini-Romanesco
  • 1 Handvoll Cocktail-Tomaten (ich hatte gelbe und rote)
  • 1 kl. Stück Gurke
  • 1 Handvoll Blattsalat (die sind schon aus eigener Ernte, jaaa)
  • etwas frischer Koriander (oder Petersilie, wenn man den Geschmack nicht mag)
  • etwas Sesam
  • zwei Stängel Rosmarin zum „Auffädeln“ der Schüsserl
  • zwei Klecks Pesto Rosso oder Ajvar oder sonstiges buntes Gemüse-Dip-Zeugs aus dem Vorrat
  • 1/2 Portion Kichererbsen-Kokos-Polenta
  • Schwarzkümmel, Pul Biber oder sonstige bunte „Deko-Gewürze“ für die Schüsserl
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Zuerst die Kichererbsen-Kokos-Polenta zubereiten. Es empfiehlt sich, gleich die doppelte Menge zu machen und sie am nächsten Tag z.B. als Taler auszubacken.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen und die Polenta in gut gefettete Mini-Muffinförmchen (oder andere kleine, ofenfeste Förmchen) füllen und mit bunten Gewürzen bestreuen (ich hatte Schwarzkümmel und Pul Biber). 20-25min backen lassen, bis sie eine schöne goldene Farbe haben und zu Schüsselchen zusammengefallen sind.

In der Zwischenzeit den Karfiol und den Romanesco in Röschen teilen und in 3-4min in wenig Salzwasser bissfest dünsten. Salzen, pfeffern und abschließend in etwas Pesto Rosso oder Ajvar schwenken.

Tomaten, Gurkenscheiben, Salatblätter und frische Kräuter herrichten.

Zwei Stangen Rosmarin so abrebeln, dass nur noch der oberste Blattstand übrig bleibt. Der größte Teil des Rosmarinstingels soll entlaubt sein, sodass er den Schüsserln als Spieß dient, an dem diese aufgefädelt werden können.

Alles zusammen schön in einer geeigneten Schale anrichten, mit noch etwas Pesto Rosso oder Ajvar beklecksen und mit Sesam sowie frischen Kräutern bestreuen.

Spargel in Orangen-Ingwer-Sauce mit Kichererbsen-Kokos-Talern

Ich habe unlängst den schönen Blog homesteadnotes von Marlies für mich entdeckt. Marlies präsentiert u.a. vegane Rezepte, und eines davon haben wir vorgestern nachgekocht. Es war ganz einfach fantastisch!

Die Taler aus Kichererbsen-Polenta habe ich ein wenig abgeändert. Sie bestehen nun nicht mehr aus 100% Kichererbsen-Mehl (obwohl das auch für Low Carb gerade noch so ginge), sondern zum Teil aus Kokosmehl und aus Flohsamenschalen. Außerdem habe ich noch Schwarzkümmel, Garam Masala, Sojasauce, frischen Ingwer und Koriander sowie eine Frühlingszwiebel genommen. Mah war das gut!

Übrigens empfiehlt es sich, gleich die doppelte Menge Polenta zuzubereiten, um sie schon am Vortag (denn für die Taler muss sie eine Nacht lang stehen) zu verschnabulieren. Wir haben sie übrigens in Mini-Muffin-Förmchen gefüllt und in eine Buddha Bowl gegeben. Das Foto davon folgt in den nächsten Tagen.

2 Portionen:

Am Vortag: Kichererbsen-Kokos-Polenta für 4 Portionen zubereiten:

  • 90g Kichererbsenmehl
  • 50g Kokosmehl
  • 10g Flohsamenschalen
  • 4 EL Sojasauce
  • ca. 750ml kräftige Gemüsesuppe (evtl. mehr)
  • Salz, Pfeffer, Garam Masala, türk. Schwarzkümmel
  • Erdnussöl

Für das Gemüse:

  • 500g grüner Spargel
  • 2 Karotten
  • 1 große Frühlingszwiebel
  • 2-3 -Bio-Orangen (je nach Größe)
  • frischer Ingwer, etwa 2cm groß
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe, Erdnussöl

Am Vortag die Polenta zubereiten. Dazu ca. 750ml kräftige Gemüsesuppe aufkochen (je nach Beschaffenheit der Mehle kann man auch mehr brauchen) und mit dem Schneebesen sorgfältig nach und nach die vermischten Mehle sowie die Gewürze unterrühren. Kräftig (über-)würzen, die Mehle verbrauchen viel davon! Kurz leicht köcheln lasssen.

Dann die halbe Masse in eine gefettete Auflaufform o.ä. (ich hab eine Brownie-Form genommen) geben und über Nacht kalt stellen. Anfangs ist die Masse breiig, jedoch zieht diese über Nacht an und wird schön kompakt wie normale Polenta.

Die andere Hälfte der Masse kann für ein aktuelles Essen verwendet werden, etwa pur, als Auflauf oder als im Mini-Muffinblech ausgebackene Polenta-Schüsselchen.

Am nächsten Tag den Spargel putzen (beim grünen nur die untersten Enden schälen), in ca. 5cm lange Stücke, die Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe und die Karotten in Scheiben schneiden. Orangen auspressen und etwas Schale abreiben. Ingwer schälen und fein hacken.

Alles zusammen in einem Wok in Erdnussöl anbraten. Dann mit dem Orangensaft ablöschen, salzen, pfeffern, mit etwas Instant-Gemüsesuppe sowie der Orangenschale würzen und Deckel drauf geben. Ca. 5min mit Deckel dünsten (Spargel soll noch bissfest sein). Dann den Deckel wegnehmen und die Hitze erhöhen, bis der Orangensaft zu einer sirupartigen Sauce eindickt.

In der Zwischenzeit die Polenta-Taler mit einem angefeuchteten Glas ausstechen und in Erdnussöl ausbacken. Sie bräunen sehr schnell, also pro Seite braucht es nur wenige Minuten. Die noch rohen Teig-Taler mit Schwarzkümmel bestreuen und den so miteinbacken.

Vor dem Servieren noch mit frischem Koriander bestreuen.

Supergut, oder? Danke, liebe Marlies!

 

Und hier mal wieder ein paar Fotos aus dem Garten. Die ersten Tulpen und Traubenhyazinthen unserer Wildblumenwiese sind jetzt endlich aufgegangen – und auch einige wunderschöne Schachbrettblumen! Außerdem haben wir schon soo hohen Salat! Den hatten wir den ganzen Winter über mit Vlies abgedeckt und konnten auch während der Wintermonate Schnittsalat ernten, aber jetzt wächst er sich brav zu richtigen Häupteln aus (sogar ein Häuptel zwischen den Ritzen des Hochbeets hihi).

 

 

Phänomenaler veganer Krautkuchen mit Röstzwiebeln

Ganz ehrlich, ich weiß, man soll sich nicht selbst loben – aber gestern hab ich das während des Essens andauernd getan. 😀

Weil wir in letzter Zeit für unsere Verhältnisse relativ viel Fleisch und Wurst gegessen haben (das Bœuf bourguignon mit Schoko-Gewürzkürbis, den Gratinierten Gorgonzola-Chicoree im Schinkenmäntelchen und die Woche davor das Salzburger Mühlenkraut mit Topfendalken), wollte ich endlich mal wieder was Veganes machen. Gleichzeitig hatten wir aber noch Weißkraut übrig, und ich hatte so große Lust auf einen Herzhaften Krautkuchen. Die Eier, der Topfen=Quark und das Schlagobers=die Sahne, die ich normalerweise für solche Kuchen verwende, passen ja jetzt erst mal nicht zu den tierfreien Plänen. Googlen kann man zwar nach veganen Krautkuchen (bzw. noch häufiger nach veganem Zwiebelkuchen), aber erstens sind die nie Low Carb und zweitens besteht der Guss zu 99% aus Seidentofu (hab ich nicht, mag ich nicht) und (igittigitt) Ei-Ersatz aus dem Chemiebaukasten. Danke, nein.

Also hab ich halt auf gut Glück herumexperimentiert. Und das Ergebnis ist so fantastisch, dass sowohl mein Mann als auch ich ehrlich zugeben mussten: Das war der mit großem Abstand beste Krautkuchen, den wir je gegessen haben!

Ein veganer Low Carb-Krautkuchen. Experiment abgeschlossen!

2 Portionen (=1 kl. Springform mit 18cm):

Für den Teig:

  • 250g püriertes Kürbisfleisch (Tipp: Beim Putzen von Kürbis entfernt man ja die innenliegenden Kerne, aus denen ich meist Geröstete Kürbiskerne mache, und das fasrige Fleisch. Dieses Fleisch friere ich immer ein; ich sammle es von Kürbis zu Kürbis in einem Gefriersackerl im Tiefkühler. Für dieses Rezept eignet es sich optimal!)
  • 5 geh. EL Haferkleie*
  • 4 geh. EL gerieben Mandeln*
  • 3 geh. geschrotete Goldleinsamen*
  • 3 geh. EL Flohsamenschalen*
  • 2 geh. EL Kichererbsenmehl*
  • 2 geh. EL Pfeilwurzelstärke*
  • 6 EL Hafer- oder Dinkel- oder Sojamilch
  • 1/2 TL Guakernmehl*
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 TL Trockengerm=Hefe
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Erdnussöl
  • etwas Pfeffer, etwas Bio-Gemüsesuppenpulver

Für den Belag:

  • 450g Weißkraut
  • 2 geh. EL frisch gekeimte Sprossen (ich hatte eine Mischung aus Radieschen, Bockshornklee und Alfaalfa; alternativ gehen auch einfach frische Kräuter)
  • 1 EL ganze Kümmelsamen
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver, Bio-Gemüsesuppenpulver
  • 1 EL Erdnussöl

Für den Guss:

  • 125ml Hafer- oder Dinkel- oder Sojamilch
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 geh. EL Estragonsenf
  • 2 geh. EL (helles) Mandelmus oder Cashewmus
  • 1 geh. EL Kichererbsenmehl*
  • 1 geh. EL Pfeilwurzelstärke*
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver, Bio-Gemüsesuppenpulver

Für die Röstzwiebel:

  • 1 kl. Zwiebel
  • 1 EL Kichererbsenmehl*
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL Erdnussöl zum Ausbacken

* Zur Frage: Brauche ich das alles oder kann ich auch was ersetzen?

Da wir kein Ei verwenden, sind die Quellstoffe in Leinsamen und Flohsamenschalen essenziell sowie die Bindestoffe in der Pfeilwurzelstärke und im Guakernmehl. Leinsamen und/oder Flohsamenschalen braucht es. Wer nicht beides hat, kann eins durchs andere ersetzen. Statt Pfeilwurzelstärke kann man normale Stärke nehmen, statt Guakernmehl Johanniskernmehl.

Haferkleie quillt ebenfalls, diese ist nicht zu ersetzen. Es braucht sie auch für den guten Geschmack.

Kichererbsenmehl kann durch Leinsamenmehl ersetzt werden. Evtl. auch durch noch mehr Haferkleie, das müsste man ausprobieren.

Geriebene Mandeln eher nur durch andere geriebene Nüsse ersetzen. Wichtig für Konsistenz und Geschmack.

Zunächst das Kürbisfleisch in ganz wenig Wasser weich kochen. Salzen, pfeffern, mit Muskat würzen und pürieren.

Alle Zutaten für den Teig (auch den noch warmen Kürbis; dann geht die Germ=Hefe besser) gut mit der Küchenmaschine verrühren. Ich habe den Teig jetzt für 15-20min in den noch vom Kochen des Kürbisses warmen Topf gegeben (mit Deckel), weil da drin die Germ besser arbeitet.

In der Zwischenzeit können schon einmal alle Zutaten für den Guss verrührt und püriert werden. Stehen und quellen lassen.

Das Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.

Eine 18cm-Springform mit Erdnussöl auspinseln. Den Teig (am besten mit befeuchteten Fingern) hineingeben und bis ganz nach oben einen Rand hochziehen. Mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Den Boden für 25min vorbacken.

Das Weißkraut feinnudelig schneiden. In etwas Erdnussöl in einer Pfanne anbraten, gut würzen und 15-20min bei mittlerer bis geringer Hitze braten. Der riesengroße Krauthaufen soll ordentlich Wasser lassen und zusammenfallen. 🙂

Wenn das Kraut gut gebräunt aussieht und zusammengefallen ist, Hitze ausstellen und die Sprossen unterrühren.

Kraut in den vorgebackenen Teig füllen. Den Guss darübergeben und für 35min ab in den Ofen.

10min vor Ende der Backzeit die Zwiebel in möglichst feine Ringe schneiden. In einem Teller Kichererbsenmehl und Paprikapulver verrühren und die Zwiebelringe darin wenden. In einer guten Portion Erdnussöl ausbacken und die fertigen Ringe auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Vor dem Servieren des Kuchens die Zwiebelringe obenauf legen.

Dazu passt grüner Salat mit Kürbiskernöl.

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Käsecracker der Superlative

Es ist offiziell: Ich habe mein Low Carb-Lieblingsrezept (er)(ge)-funden. Diese Käsecracker sind verboten gut. Und so hübsch!!

Für die entzückenden Formen sind Pastetenstempel verantwortlich, die ich dieses Jahr in Chicago gekauft hab. Seit Mai lagen sie nun in der Lade und darbten ihr einsames Leben, weil sich noch kein Low Carb-Rezept ergeben hat, wo man sie benützen könnte. Eigentlich sind sie für Mürbteig gedacht, den man wie Kekse aussticht, dann „stempelt“ (also mit Maserung versieht) und schließlich auf den Deckel einer amerikanischen Shortcrust Pastry legt. Ich werde diese HIMMLISCHEN Low Carb-Käsecracker jetzt regelmäßig (wahrscheinlich zu regelmäßig… oje oje…) backen und außerdem die Pastetenstempel auch für Weihnachtskekse und Bento-Boxen zum Einsatz bringen.

Pastetenstempel

Man kann für das Rezept aber selbstverständlich auch normale Keksausstecher verwenden.

Für 2 Backbleche:

  • 125g Magertopfen=Quark
  • 100g geriebenen, kräftigen Käse (ich hatte 50g Drautaler und 50g Bergkäse)
  • 70g zimmerwarme Butter
  • 2 EL Nussmus (ich hatte Mandelmus)
  • 2 EL Wasser
  • 50g Mandelmehl, entölt (und noch etwas mehr zum Bemehlen)
  • 50g Kichererbsenmehl
  • 50g Eiweißpulver, neutral
  • 2 TL Guakernmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Alle Zutaten gut verkneten (geht am besten auf der Arbeitsplatte mit den Händen).

15min rasten lassen (ungekühlt).

Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal etwas durchkneten, sodass er sich wieder etwas erwärmt. Dann die Arbeitsplatte gut mit Mandelmehl bestäuben und mit dem Nudelwalker=Teigroller etwa 5mm dick ausrollen. Achtung: Das ist nicht einfach. Der Teig ist ziemlich hart und sperrig; man muss seine ganze Kraft (oder seinen braven Mann hihi) dafür einsetzen. Aber: Die Anstrengung lohnt sich!!!

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Kekse bzw. Cracker ausstechen und auf die Backbleche legen. Bei Heißluft 15min backen. Aufpassen, dass die Cracker nicht zu dunkel werden.

Unbedingt in einem gut schließbaren Behälter aufbewahren, damit sie ihre Knusprigkeit behalten! Tipp: Das erste Mal ist es mir passiert, dass die Cracker in einer undichten Dose zäh wurden. Ich hab sie dann einfach nach einem Ofengericht in das noch heiße Backrohr gelegt und in der Restwärme liegen lassen. So knuspern sie auch wieder auf.

Low-Carb-Kaesecracker_01 Low-Carb-Kaesecracker_02

Low-Carb-Kaesecracker_04 Low-Carb-Kaesecracker_03

Low-Carb-Kaesecracker_05 Low-Carb-Kaesecracker_06

Zupfbrötchen mit Tomatenbutter, Feta und Oliven – dazu Fisolensalat

Ja, was wäre die Welt ohne den tollen Happy Carb-Blog von Betti. 🙂 Ich hatte vorher noch nie von „Zupfbrot“ gehört, einem in Deutschland offenbar sehr beliebten Partybrot (in Österreich kenne ich das Pendant des „Jägerweckens“, das allerdings nicht gebacken wird).

Zu gerne hätte ich Bettis Originalrezept ausprobiert, allerdings musste ich dringend Tomaten und Fisolen verarbeiten, bevor ich für ein paar Tage beruflich weggefahren bin. So bin ich dann auf folgende Rezeptidee (die eher was für die Low Carb High Fat-Anhänger ist) gekommen:

2 Portionen:

Am besten zuerst den Fisolensalat zubereiten, denn für den braucht man auch den Kelomat=Schnellkochtopf und der wird besser, je länger er durchzieht.

Für den Fisolensalat:

  • 250g frische Fisolen=Grüne Bohnen
  • ½ Paprika
  • 1 Avocado
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Saft v. ½ Zitrone
  • 1 TL Erythrit
  • je ½ Handvoll Basilikum, Oregano und Ysop (frisch)
  • Salz, Pfeffer
  • ein paar Cocktail-Tomaten zur Deko

Fisolen in 3cm lange Stücke schneiden, in den Kelomat=Schnellkochtopf geben und einmal bis zum zweiten Ring aufkochen lassen. Das dauert keine 5min – aufpassen, damit nichts zerkocht! Danach sofort Dampf ablassen (hehe) und Wasser abgießen.

Zwiebel und Paprika fein hacken, Knoblauch pressen, Kräuter fein hacken.

Alle Zutaten für die Marinade mit Schalotte und Kräutern verrühren. Gemüse (bis auf die Avocado) mit Marinade übergießen und ziehen lassen.

Vor dem Servieren die Avocado würfeln oder zerdrücken, unterheben und den Salat mit Tomaten dekorieren.

Mediterraner-Fisolensalat_01

Für die Tomatenbutter (Menge auch auf Reserve zum Einfrieren):

  • 500g Tomaten, möglichst überreife
  • 1,5 geh. TL Salz
  • 1 geh. TL Erythrit
  • 1 EL Balsamico-Essig, weißer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g gesalze, zimmerwarme Joghurtbutter (oder selber salzen)
  • 2 EL gehacktes Basilikum
  • 1 Schalotte, fein gehackt

Tomaten, Salz, Essig und Erythrit 10min im Kelomat=Dampfkochtopf aufkochen lassen, bis sie zerspringen. Dann die Knoblauchzehe reingeben und mit dem Zauberstab pürieren (wer es ganz genau nimmt, muss die Masse durch ein Sieb streichen, ich finde das unnötig).

Deckel weggeben und auf höchster Stufe 30min einköcheln lassen, bis die Masse eindickt. Sie ist vorher wirklich sehr flüssig – das ist normal.

Weiche Butter und Tomatenmark mit dem Zauberstab schaumig schlagen. Zum Schluss noch das gehackte Basilikum und die Schalottenwürferl einrühren.

Etwas kalt stellen, sodass die Masse anzuckt. Sie soll sich jedoch noch aufstreichen lassen.

Man kann die restliche Tomatenbutter, die man nicht für die Zupfbrötchen braucht, wunderbar in kleinen Portiönchen (z.B. in Frischhaltefolie-Päckchen oder in Eiswürfel-Förmchen) einfrieren und dann als Grillbeilage oder Aufstrich auftauen. Ich habe einen großen Teil auch in die Butterdose der Joghurtbutter (zurück) eingefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Hält mind. einige Wochen.

Tomatenbutter_01 Tomatenbutter_02

Für die Zupfbrötchen:

  • 1 Pkg. Magertopfen
  • 1 Ei L
  • 25g Kokosmehl
  • 15g Kichererbsenmehl
  • 15g Flohsamenschalen
  • 25g Eiweißpulver, neutral
  • 15g geriebene Mandeln
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 TL Salz
  • ½ Pkg. Feta, gewürfelt
  • 10 schwarze Oliven, entkernt und in Stücke geschnitten
  • ein paar Basilikumblättchen zum Garnieren

Alle Zutaten für den Teig (also bis auf Feta, Oliven und Deko) mit der Küchenmaschine verrühren und 10min quellen lassen.

Das Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Den Teig zu 2 großen Brötchen formen. Für 35min backen und auskühlen lassen.

Wenn die Broterl ausgekühlt sind, rasterartig bis 1cm über dem Boden einschneiden. Es sollen Würfel bzw. füllbare Taschen dazwischen entstehen.

In die Schnitte die Tomatenbutter einstreichen, je einen kleinen Fetawürfel und ein Olivenstückchen reinstopfen. Zum Schluss mit den Fingern noch etwas Feta über das ganze Brot bröseln.

Für 20min nochmal ins Backrohr geben und überbacken.

Vor dem Servieren mit Basilikumblättchen bestreuen.

 Zupfbroetchen_01 Zupfbroetchen_02

Dieses Essen war wirklich ganz arg lecker. Sicher etwas mehr Arbeit, aber ich habe immerhin einige Dinge auf Vorrat mitkochen können:

  • die Tomatenbutter reichte für mehrere Wochen und wurde auch noch eingefroren
  • die Brötchen-Menge habe ich verdoppelt und aus der anderen Hälfte Semmeln für den nächsten Morgen gemacht

Tipp: Wenn man keine Lust oder Zeit hat, selbst Tomatenmark zu kochen, kann man auch einfach zeitsparend fertiges aus der Tube in die weiche Butter rühren.

Leider heute noch einmal schlechte Fotos mit der alten Notfall-Tablet-Kamera (ich habe die Brötchen gekocht, bevor ich mir eine neue Kamera zugelegt habe):

Mediterranes_Zupfbroetchen_Tomatenbutter_01

Enchiladas (casi) tradicional

Zu Deutsch: (fast) klassische Enchiladas! 🙂

Ich hab schon mal Low Carb-Enchiladas mit Zucchini-Salsa und Hendl gemacht. Genauso wie damals ist die Grundidee für ein solches Enchilada-Rezept der lieben Betti von Happy Carb zu verdanken. Hier also eine Variante, die ziemlich konventionell daher kommt. Mit Guacamole! Jammi! 🙂

2 Portionen:

  • 150g Magertopfen=Quark
  • 3 Eier M
  • 50g Cheddar, gerieben
  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 1 EL Kichererbsenmehl
  • 1/2 TL Koriandersamen, gerieben
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 TL Salz
  • 200g gemischtes Faschiertes=Hackfleisch
  • 1 Kohlrabi
  • 1 kl. Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Cocktailtomaten
  • 2 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 30g Cheddar, gerieben
  • 1 Chili
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl
  • ordentlich Koriandergrün und Oregano (auch zum Bestreuen)
  • 1 Avocado
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Tabasco, Koriandergrün

Die Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine verrühren und 10min quellen lassen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Die sehr flüssige Masse so dünn wie möglich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen und dann für 15min backen. In 4 gleich große Stücke schneiden.

In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch, Chili und Kohlrabi möglichst fein würfeln. In Erdnussöl anbraten, Faschiertes zugeben und gut durchbraten. Dann geviertelte Tomaten und Tomatenmark zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kräuter fein hacken und dazugeben. Unbedingt noch Koriander aufheben!

Die abgekühlten Teigplatten in eine gebutterte Auflaufform stellen, je mit einem Viertel der Fleischmasse füllen und mit geriebenem Cheddar bestreuen.

Enchiladas für 25min im Rohr backen.

In der Zwischenzeit die Guacamole zubereiten: Dafür die Avocado mit der Zitrone und den Gewürzen mit dem Zauberstab pürieren.

Guacamole zu den mit Koriander bestreuten Enchiladas reichen.

Hier die Fotos, für die ich mich entschuldige, weil ich zur Zeit keine ordentliche Kamera zur Verfügung hab:

Enchiladas-tradicional_01 Enchiladas-tradicional_02 Enchiladas-tradicional_03

Enchiladas-tradicional_04 Enchiladas-tradicional_05

Kürbis- & Zucchinikroketten mit Dip

Huiiii – langsam geht die Zucchinisaison in die Kürbissaison über. Was liegt näher, als beide Gemüsesorten in einem Gericht zu vereinen, um diesen Wechsel zu feiern?

4 Portionen:

Kroketten:
  • 200g Zucchini
  • 200g Kürbis (z.B. Butternuss oder Hokkaido)
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • 2 Eier (Größe M)
  • 25g + 25g Haferkleie
  • 25g + 25g Kichererbsenmehl
  • ½ TL + ½ TL Weinstein-Backpulver
  • 1 + 1 EL Erdnussöl
  • 1 TL + 1 TL Pul Biber (türk. Paprikaflocken; alternativ scharfes Paprikapulver)
  • 1 TL + 1 TL Garam Masala (ind. Gewürzmischung; alternativ je 1 Prise Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Nelken und Zimt)
  • frische Kräuter: Thymian, Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • Erdnussöl und Butter (gemischt) zum Ausbacken
Dip:
  • 100g Zucchini
  • 125g Sauerrahm=Saure Sahne
  • 2 Knoblauchzehen
  • frische Kräuter: Thymian, Oregano
  • Salz, Pfeffer
Zur Deko:

Zucchini und Kürbis für die Kroketten getrennt fein reiben. In zwei separaten Schüsseln mit je 1 TL Salz bestreuen und 10-15min stehen lassen, damit das Gemüse Wasser zieht. Danach gut ausdrücken.

Die Schalotte und die Chilischote fein hacken.

Zucchini und Kürbis mit je 1 Ei, 1 gepresster Knoblauchzehe, 25g Haferkleie, 25g Kichererbsenmehl, 1 EL Erdnussöl, ½ TL Backpulver, jeweils der Hälfte von Schalotte und Chili sowie von den Gewürzen verrühren. Nochmals 10-15min quellen lassen, bis der Teig eine formbare Konsisenz bekommt.

In der Zwischenzeit können auch die 100g Zucchini für den Dip gerieben werden – diese allerdings grob raffeln. Ebenfalls mit 1 TL Salz verrühren und stehen lassen, bis der Gemüseteig für die Kroketten fertig ist. Dann ausdrücken und mit Sauerrahm, gepresstem Knoblauch und Gewürzen verrühren.

Öl-Butter-Gemisch in einer Pfanne erhitzen und die mit nassen Händen geformten Zucchini- und Kürbispuffer darin ausbacken, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Wer sich nicht ganz sicher ist, wann das Fett heiß genug ist, kann den Stäbchentest machen: Dafür einfach ein Holzstäbchen ins heiße Fett halten – wenn Bläschen aufsteigen kann es losgehen.

Die Kroketten mit Dip, Cocktailtomaten und gerösteten Zucchinikernen servieren. Schmecken frisch am besten, allerdings kann man sie auch gut kalt essen und z.B. am nächsten Tag ins Büro mitnehmen (Zucchini-Dip getrennt transportieren).

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Enchiladas mit Zucchini-Tomaten-Salsa und Hendl

Betti von Happy Carb hat unlängst zwei grandiose Rezepte präsentiert: Einmal einen Low Carb Veggie-Wrap, einmal die Low Carb Enchiladas. Beide stehen schon seit ihrem Posten auf meiner To Cook-List, allerdings hab ich sooo lange keinen Koriander bekommen und wollte beide nicht ohne dieses Zauberkraut kochen. Als dann endlich der große Tag kam, hab ich mich mit meinen vorrätigen Zutaten vertan: Ich hatte keinen Topfen mehr, dafür (wesentlich flüssigeren) Sauerrahm… also musste der Teig adaptiert werden. Die Füllung hab ich an das angepasst, was da war, und außerdem wollte ich ein paar Zucchinis für mein Zucchini-Projekt verarbeiten. Hier seht ihr das leckere Ergebnis:

4 Enchiladas:

  • 3 Eier M (dank meiner lieben Leserin C. werde ich ab jetzt immer die Eiergröße dazuschreiben 🙂 )
  • 150g Sauerrahm
  • 50g Cheddar, gerieben
  • 6 EL Kichererbsenmehl (im Reformhaus kaufen oder billiger selber mahlen)
  • 3 EL Flohsamenschalen
  • 1 TL Salz
  • 8 EL Zucchini-Salsa
  • 2 kl. Hendlfilets
  • 1 kl. Stück Zucchini, roh (ein paar cm lang, sodass es eben in 4 Enchilada-Rollen Platz hat)
  • 1/2 roter Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 geh. EL Tomatenmark aus der Tube
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 50g Cheddar, gerieben
  • mind. 1 Thai-Chili oder 2 normale Chili (ich selbst esse wesentlich schärfer… aber ein bisschen Schärfe muss auf jeden Fall sein hihi)
  • viel, viel frischer Koriander
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Die Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine verrühren und 10min quellen lassen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Die sehr flüssige Masse so dünn wie möglich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen und dann für 15min backen. In 4 gleich große Stücke zerteilen.

Hendlfilet würfeln, mit Kreuzkümmel, gepresster Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und Tomatenmark einreiben und in etwas Erdnussöl anbraten.

Paprika und Zucchini eher klein würfeln.

Die abgekühlten Teigplatten in eine gebutterte Auflaufform stellen, mit je 2 EL Salsa, dann dem Gemüse und den Hendlstücken sowie anschließend dem Käse füllen.

25-30min im Ofen überbacken bis sie schön knusprig sind.

Vor dem Servieren mit viel Koriandergrün und gehackten Chilis servieren.

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