Topi-Bovist-Masala

Topinambur ist ein ganz tolles Gemüse, zum Essen wie zum Anbauen. Man muss sich überhaupt nicht um die Knollen kümmern, außer die Pflanzen bei der allerallergrößten Hitze ab und zu zu gießen (hab ich heuer vielleicht 3x gemacht). In der Sonne und in satter, lockerer Erde werden die Knollen größer; meine wachsen aber im Halbschatten unter einer Eiche, im harten Lehmboden neben der Gartenhütte (ganz ohne Beet). Sie lockern sogar noch den Boden für mich, weil ich gerne mal ein Birnenspalier dorthin pflanzen möchte. Na gut, diese wenig umsorgten Topis sind nicht die allergrößten, aber was macht das schon? Immerhin schmecken sie super!

Die Blüten der Topinambur-Pflanzen sind wunderschön. Die Verwandtschaft zu Sonnenblumen sticht deutlich ins Auge, sowohl bei den sonnengelben Blumen als auch bei den Blättern:

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Ich mag Topinambur auch deshalb so gern, weil man beim Ernten immer das eine oder andere Mini-Knöllchen vergisst und daraus dann im nächsten Jahr ganz von allein wieder eine neue Blütenpracht heranwächst. Man kann für den ersten Anbau einfach im Frühling in der Bio-Gemüseabteilung eine Packung Topis kaufen und ein paar davon in Erde setzen. Im Herbst hat sich der Ertrag dann verzehnfacht und den Sommer über hat man sich an den sonnenblumenähnlichen Schönheiten erfreut. Übrigens sind die Knollen winterfest. Das bedeutet, dass man sie auch mitten im Winter unter der Schneedecke ausgraben kann, wenn der Boden frostfrei ist!

Topinambur ist aber nicht nur hübsch und pflegeleicht, sondern auch sehr gesund. Das liegt an einem ganz besonderen Stoff, dem Inulin (nicht Insulin!). Inulin ist ein nicht verdaubarer Ballaststoff, was bedeutet, dass er für unser Innenleben wie ein Besen wirkt. Er „putzt“ in unseren Körpern und wirkt ausgesprochen positiv auf die Verdauung. Allerdings sollte man nicht zu viel auf einmal essen, wenn man empfindlich oder keine Topis gewöhnt ist, da das Anregende auf die Verdauung möglicherweise ähnliche Auswirkungen hat wie Bohnen oder Kohlgemüse… Das bedeutet: Hat man den eigenen Körper schon zu lange durch Weißmehl, Einfachzucker und dergleichen mehr verkommen lassen, muss er erst mal wieder lernen, wie „echte“ Lebensmittel verdaut werden. Das ist sehr wichtig, denn das ganze „raffinierte“ (was für ein Name) Zeug lagert in unserem Darm permanent Rückstände ab, von denen wir krank werden können!

Topinambur enthält Vitamin A,Vitamin B1, Vitamin B, Niacin (letzteres senkt das LDL-Cholesterin und Triglycerid) und relativ viel der wertvollen Mineralstoffe Eisen, Kalium und Kalzium. Dabei hat er wenig Kalorien, wenig Kohlenhydrate, sättigt aber aufgrund des hohen Ballaststoff-Anteils ausgesprochen gut. Und außerdem können auch Diabetiker Topis essen, weil das Inulin (im Gegensatz z.B. zur Stärke in Erdäpfeln) insulinunabhängig (hier stimmt das ‚S‘) verwertet wird und somit keine nennenswerte Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel hat.

Topinambur

Zum Masala: Dieses Gericht geht genauso gut mit gekauften Champignons, allerdings bin ich ein großer Fan von Bovisten. Pilzinformationen zu dieser Einsteiger-Pilzsorte habe ich hier schon veröffentlicht. Boviste schmecken wahnsinnig köstlich, außerdem haben besonders Flaschenstäublinge einen wunderbar pilzigen Geruch. Ich sammle sie leidenschaftlich gerne.

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So, jetzt aber! Wie ihr seht, haben wir diesmal Reis dazu gemacht (roten und weißen Basmatireis), das ist dann selbstverständlich nicht mehr Low Carb. Aber ihr könnt das Gericht auch ganz wunderbar mit Karfiolreis=Blumenkohlreis zubereiten. Dazu einfach einen frischen Karfiol=Blumenkohl mit der Küchenmaschine raspeln, etwas salzen und in ganz wenig Wasser dünsten. Wie das genau geht, steht in diesem Rezept für Kichererbsen-Korma.

Hier eine kleine Erinnerung an unseren Indien-Urlaub, allerdings mit herbstlich-europäischer Note:

Topi-Bovist-Masala

2 Portionen:

Für die Masala-Sauce:

  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Tomaten
  • 8 Mandeln
  • 1 Chili
  • 1 Dattel
  • 1 1cm großes Stück Ingwer
  • 1/2 TL Asant (fakultativ)
  • 1 geh. EL Tamarindenpaste (wenn man die nicht hat, ist es auch nicht weiter schlimm)
  • 2 geh. TL Erythrit
  • 1 EL Zitronensaft

Außerdem:

  • 200g Boviste (alternativ weiße Champignons)
  • 100g Topinambur (mit Schale gewogen; ich schäle sie nicht)
  • 2 grüne Kardamom-Schoten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kl. Stück Zimtstange
  • 1 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/4l Wasser
  • Salz, Pfeffer, Kokosöl

Boviste und Topis putzen. Beides in Scheiben schneiden (auf meinem Foto hab ich die Boviste aus Zeitgründen nur halbiert, aber Scheiben sind besser).

Topis in wenig Salzwasser (oder noch besser in einem Dampfeinsatz) 5min kochen, dann zur Seite stellen.

Alle Zutaten für die Masala-Sauce im Hochleistungsmixer pürieren.

1 EL Kokosöl im Wok erhitzen, ganzen Kardamom, Lorbeerblatt und Zimt darin erhitzen, bis es duftet. Dann die gemixte Sauce einrühren. Kurkuma und Garam Masala zugeben und umrühren, bis die Sauce andickt.

Bovist-Scheibchen unterrühren, salzen und 10min dünsten lassen. Sie sollten relativ viel Wasser lassen. Immer wieder umrühren.

1/4l Wasser sowie die Topi-Scheibchen unterrühren und die ganze Sache 15-20min köcheln lassen.

Wenn es nicht vegan sein muss, passt ein Klecks Joghurt vor dem Servieren gut dazu.

Kichererbsen auf Erdnuss-Radicchio

2 Portionen:

  • 100g Kichererbsen*, getrocknet (über Nacht in Wasser mit 1 Msp. Natron eingeweicht)
  • 1 kl. Radicchio
  • 1 (roter) (Spitz-)Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumennagel großes Stück Ingwer (geschält)
  • 4 geh. EL Erdnussmus
  • 1 geh. EL Tamarindenpaste
  • 1 Handvoll frischer Oregano
  • etwas frischer Schnittlauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Die Einweichflüssigkeit der Kichererbsen abgießen und diese mit dem Lorbeerblatt im Kelomat=Dampfdrucktopf 10+10min weich kochen (das ist stromsparend und heißt: 10min auf dem zweiten Ring kochen lassen, dann Herdplatte ausschalten und nochmals 10-15min warten, bis der Dampf von alleine weggegangen ist). 1 Kaffeetasse voll Kochflüssigkeit aufbewahren!

Ich koche immer gleich mehr Kichererbsen und mache bald darauf ein anderes Kichererbsen-Gericht daraus.

Radicchio klein schneiden und gut waschen. Paprika und Zwiebel in kleine Würfel schneiden, Knoblauchzehe, Ingwer und Oregano fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einer Pfanne anbraten. Dann Radicchio und Paprika zugeben und andünsten lassen, bis der Radicchio ein wenig braun ist.

Mit Kochflüssigkeit und Zitronensaft ablöschen, Erdnussmus und Tamarindenpaste unterrühren und noch so lange köcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gemüsesauce in Schalen klecksen, dann je die Hälfte der nochmals etwas gesalzenen und gepfefferten Kichererbsen darauf geben. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Dazu passt frischer Salat.

*Kichererbsen enthalten zwar Kohlenhydrate (100g gekocht: 16,8g KH), doch gleichzeitig sind sie sehr eiweißreich und eignen sich deshalb ab und zu ganz gut für die Low Carb-Küche. Aufgrund ihres hohen Proteingehalts (20%) sättigen Kichererbsen sehr lange und die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge.

Spargel in Orangen-Ingwer-Sauce mit Kichererbsen-Kokos-Talern

Ich habe unlängst den schönen Blog homesteadnotes von Marlies für mich entdeckt. Marlies präsentiert u.a. vegane Rezepte, und eines davon haben wir vorgestern nachgekocht. Es war ganz einfach fantastisch!

Die Taler aus Kichererbsen-Polenta habe ich ein wenig abgeändert. Sie bestehen nun nicht mehr aus 100% Kichererbsen-Mehl (obwohl das auch für Low Carb gerade noch so ginge), sondern zum Teil aus Kokosmehl und aus Flohsamenschalen. Außerdem habe ich noch Schwarzkümmel, Garam Masala, Sojasauce, frischen Ingwer und Koriander sowie eine Frühlingszwiebel genommen. Mah war das gut!

Übrigens empfiehlt es sich, gleich die doppelte Menge Polenta zuzubereiten, um sie schon am Vortag (denn für die Taler muss sie eine Nacht lang stehen) zu verschnabulieren. Wir haben sie übrigens in Mini-Muffin-Förmchen gefüllt und in eine Buddha Bowl gegeben. Das Foto davon folgt in den nächsten Tagen.

2 Portionen:

Am Vortag: Kichererbsen-Kokos-Polenta für 4 Portionen zubereiten:

  • 90g Kichererbsenmehl
  • 50g Kokosmehl
  • 10g Flohsamenschalen
  • 4 EL Sojasauce
  • ca. 750ml kräftige Gemüsesuppe (evtl. mehr)
  • Salz, Pfeffer, Garam Masala, türk. Schwarzkümmel
  • Erdnussöl

Für das Gemüse:

  • 500g grüner Spargel
  • 2 Karotten
  • 1 große Frühlingszwiebel
  • 2-3 -Bio-Orangen (je nach Größe)
  • frischer Ingwer, etwa 2cm groß
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe, Erdnussöl

Am Vortag die Polenta zubereiten. Dazu ca. 750ml kräftige Gemüsesuppe aufkochen (je nach Beschaffenheit der Mehle kann man auch mehr brauchen) und mit dem Schneebesen sorgfältig nach und nach die vermischten Mehle sowie die Gewürze unterrühren. Kräftig (über-)würzen, die Mehle verbrauchen viel davon! Kurz leicht köcheln lasssen.

Dann die halbe Masse in eine gefettete Auflaufform o.ä. (ich hab eine Brownie-Form genommen) geben und über Nacht kalt stellen. Anfangs ist die Masse breiig, jedoch zieht diese über Nacht an und wird schön kompakt wie normale Polenta.

Die andere Hälfte der Masse kann für ein aktuelles Essen verwendet werden, etwa pur, als Auflauf oder als im Mini-Muffinblech ausgebackene Polenta-Schüsselchen.

Am nächsten Tag den Spargel putzen (beim grünen nur die untersten Enden schälen), in ca. 5cm lange Stücke, die Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe und die Karotten in Scheiben schneiden. Orangen auspressen und etwas Schale abreiben. Ingwer schälen und fein hacken.

Alles zusammen in einem Wok in Erdnussöl anbraten. Dann mit dem Orangensaft ablöschen, salzen, pfeffern, mit etwas Instant-Gemüsesuppe sowie der Orangenschale würzen und Deckel drauf geben. Ca. 5min mit Deckel dünsten (Spargel soll noch bissfest sein). Dann den Deckel wegnehmen und die Hitze erhöhen, bis der Orangensaft zu einer sirupartigen Sauce eindickt.

In der Zwischenzeit die Polenta-Taler mit einem angefeuchteten Glas ausstechen und in Erdnussöl ausbacken. Sie bräunen sehr schnell, also pro Seite braucht es nur wenige Minuten. Die noch rohen Teig-Taler mit Schwarzkümmel bestreuen und den so miteinbacken.

Vor dem Servieren noch mit frischem Koriander bestreuen.

Supergut, oder? Danke, liebe Marlies!

 

Und hier mal wieder ein paar Fotos aus dem Garten. Die ersten Tulpen und Traubenhyazinthen unserer Wildblumenwiese sind jetzt endlich aufgegangen – und auch einige wunderschöne Schachbrettblumen! Außerdem haben wir schon soo hohen Salat! Den hatten wir den ganzen Winter über mit Vlies abgedeckt und konnten auch während der Wintermonate Schnittsalat ernten, aber jetzt wächst er sich brav zu richtigen Häupteln aus (sogar ein Häuptel zwischen den Ritzen des Hochbeets hihi).

 

 

Kunterbunte Futo-Maki

Low Carb-Sushi? Jaaa, das klappt ganz wunderbar! 😀

Ich kenne nun schon einige Varianten, z.B. mit Cottage Cheese=Hüttenkäse oder reiner Karfiol=Blumenkohl-Fülle. Diese hier haben wir nach unserem Geschmack perfektioniert. Der typische Sushi-Geschmack kommt eigentlich weniger vom Reis als vielmehr vom Sushi-Essig und den Nori-Blättern (Algenblättern zum Einrollen).

Futo-Maki ist übrigens eine Unterart von den bekannten Sushi-Rollen, den Maki (巻き寿司, dt. ‚Rollen-Sushi‘). Diese werden mit einer Bambusmatte (Makisu) gerollt – so ein Exemplar besitzen wir, aber ehrlich gesagt ginge es auch mit einem Geschirrtuch und Frischhaltefolie. Hoso-Maki sind die bekanntesten, das sind diese ganz kleinen, dünnen Röllchen mit meist nur einer Art von Fülle (z.B. Fisch oder Gurke). Futo-Maki werden aus einem ganzen Nori-Blatt gerollt und haben verschiedene Füllzutaten darin. California Rolls sind Futo-Maki, bei denen der Reis außen am Nori-Blatt angebracht und die in Sesam oder anderen körnigen Panaden gerollt werden.

Ich mache am liebsten Futo-Maki, weil ich die ganz kleinen Hoso-Maki erstens nicht richtig hinkriege und zweitens gerne viele verschiedene Füllungen in meine Röllchen stopfe. 🙂

 

2 Portionen:

  • 300g geschredderter Karfiol=Blumenkohl (=ca. 1/3 eines mittelgroßen Kopfes)
  • 4 geh. EL Frischkäse
  • 6 EL Reisessig
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Erythrit
  • ca. 6 halbe Nori-Blätter (oder 4 ganze)

Zum Füllen (vegetarisch):

  • Rote Rüben=Rote Bete, gekocht
  • (bunte) Karotten (wir hatten normale orange, lila ‚Urkarotten‘ und gelbe Rüben)
  • Avocado mit etwas Zitrone beträufelt
  • (Gold-)Kiwi
  • Gomashio-Furikake
  • Wasabi

Zum Füllen (Fisch):

  • Sockey-Wildlachs

Dazu serviert man:

  • eingelegten Ingwer
  • Sojasauce

 

Den Karfiol mit der Küchenmaschine mittelfein bis fein schreddern. 300g entsprechen ca. einem Drittel Karfiolkopf. (Meist schreddere ich den ganzen und friere die anderen beiden Drittel für weitere Rezepte ein, z.B. Blumisotto oder Karfiol-Calzoni). In wenig Salzwasser 5min kochen.

Den Karfiol soweit abkühlen lassen, dass man ihn angreifen kann, und dann mithilfe eines Geschirrtuches etwas ausdrücken.

Sämtliche Würzzutaten sowie den Frischkäse einrühren und ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllzutaten vorbereiten und in Streifchen schneiden.

Eine Bambusmatte (oder ein Geschirrtuch) mit Frischhaltefolie belegen, dann ein Noriblatt auflegen. Zwei EL der Karfiolpaste daraufstreichen (geht am besten mit einem nassen Löffel) und die Füllstreifchen auflegen. Ich gebe dann noch gerne Wasabi und Gomashio darauf. Das oberste Ende des Noriblattes mit etwas Wasser befeuchten und dann mithilfe der Matte die Röllchen formen.

So weitermachen bis alle Röllchen verarbeitet sind. Dann mit einem nassen Messer Maki abschneiden.

Serviert werden die Maki mit Ingwer und Sojasauce.

Quinoa-Auflauf mit Rüben, Apfel und Orange

Quinoa enthält zwar Kohlenhydrate (59g KH auf 100g ungekochte Quinoakörner; 17g auf 100g gekochte), weist jedoch auch einen besonders hohen Proteinanteil und essentielle Aminosäuren auf.  Auch der Eisen-, Mangan- und Magnesiumanteil sind sehr hoch (und Kohlenhydrate werden übrigens in Anwesenheit von Mangan effizienter abgebaut). Die enthaltenen Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und sättigen lange. Die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge. Alles in allem ist Quinoa demnach ab und zu eine gute Ergänzung für die Low Carb-Ernährung, wenn er in Maßen gegessen wird. Er wird auch von div. Low Carb-Ernährungsformen als einziges „Getreide“ (ist ja eigentlich ein Pseudogetreide, weil die Pflanze nicht zur Familie der Süßgräser gehört) empfohlen.

2 Portionen:

  • 1 kl. Kaffeetasse Quinoa (=ca. 100g)
  • 1-2 Rote Rüben oder Chioggia-Rüben (je nach Größe)
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 1 Bio-Orange (Saft u. Schale)
  • 1 Bio-Zitrone (Saft u. Schale)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 ca. 2cm großes Stück Ingwer
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 Ei
  • 100ml Milch
  • 50g geriebener Parmesan
  • 1 Handvoll Mandelsplitter
  • Bio-Instant-Gemüsesuppe, Zimt, Garam Masala
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl, Butter f. d. Form

Ingwer mit einem Teelöffel schälen (funktioniert viel besser als mit dem Messer) und fein würfeln.

Quinoa waschen und dann in etwas Gemüsesuppe mit Ingwerwürfeln und Garam Masala zum Kochen bringen. Zugedeckt bei schwacher Hitze 15min garen, ggf. nochmals salzen. Zum Schluss den Zitronensaft und die abgeriebene Zitronenschale unterrühren.

Inzwischen Rote Rübe(n) schälen und in Scheiben schneiden; Zwiebel und Knoblauch in feine Ringe/Scheiben schneiden.

Orange auspressen, Schale abreiben.

Zwiebel- und Knoblauchscheibchen sowie Rübenscheiben in Öl anbraten. Orangenschale und -saft mit Balsamico-Essig zu den Zwiebeln geben und leicht einkochen lassen (3-5min). Gut abschmecken.

Kerngehäuse des Apfels entfernen und mit Schale in dünne Scheiben schneiden.

Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.

Dachziegelartig immer eine Schicht Quinoa, eine Schicht Apfelscheiben und eine Schicht Rübenscheiben (mit Zwiebeln) in eine gebutterte Auflaufform geben. Ggf. die restlichen Zwiebeln am Ende darüber verteilen.

Milch mit Ei und Parmesan verquirlen. Abschmecken. Die Masse über den Auflauf gießen. Mandelsplitter abschließend darüber streuen.

30min bei 175°C Heißluft goldgelb backen.

P.S.: Ein Nachtrag für meine veganen Leser: Ich könnte mir vorstellen, anstelle des Milch-Ei-Käse-Gemischs diesen veganen Pizzakäse von dieumsteiger zu verwenden. Er besteht aus pürierten Cashewnüssen, Gewürzen und gerösteten Paprika (oder getrockneten Tomaten). Also nichts Künstliches und mit dem Chemiebaukasten Erzeugtes, sondern eine echt tolle Alternative.

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Kürbis-Hendlcurry mit Erbsen

Und wieder bereue ich, dass ich zur Zeit keine ordentliche Kamera besitze… das Curry sieht eigentlich sooo lecker und farbenprächtig aus, aber mit den Tablet-Fotos kann man die Ästhetik nicht mal annähernd wiedergeben.

Ich muss mich ja kurz aufregen: Der Reparaturservice des Kamera-Herstellers wollte für den Austausch des Objektivs 195€ exkl. Versand haben. Derselbe Fotoapparat kostet neu bei Amazon 185€ inkl. Versand. Habe sie also nicht reparieren lassen. Aber das wirklich Ärgerliche: Das Hinschicken war gratis – man konnte dann auswählen, ob man den Kostenvoranschlag annimmt oder nicht. Das Retournieren des defekten Geräts kostete allerdings 30€ Bearbeitungsgebühr und 15€ Versand. Hätte ich das gleich gelesen, hätte ich die Kamera nie hingeschickt. Aber es stand wohl nur irgendwo winzig im Kleingedruckten der AGB, sodass ich es übersehen habe. Übrigens ausschließlich auf Englisch, obwohl der Hersteller sehr wohl österreichische und deutsche Vertriebe hat (der österreichische Sitz ist übrigens in Traiskirchen). Nur die Rechnung kam auf Deutsch. 😉 Jetzt hab ich 45€ für eine dreieinhalb Jahre alte Kamera bezahlt, die nicht mehr geht, nachdem sie mit der Luftfeuchtigkeit in Indien in Berührung gekommen ist. Grrr.

Aber mit dem neuen Gehalt Mitte Oktober gibt es dann auch ein neues Gerät. Und sicher NICHT mehr von dem Hersteller N****! Wahrscheinlich von der Konkurrenz mit C****. Z’Fleiß, wie das österreichische Herz sagt.

Gut. Ruhig Blut und durchschaufen. Aber nicht zu tief, ich hab nämlich eine fiese bakterielle Bronchitis erwischt (oder besser: sie mich). Nichts geht bei Erkältungskrankheiten über ein duftendes, heilendes Curry! 🙂

2 Portionen:

  • 1-2 kl. Hendlfilets
  • 300g Kürbis
  • 100g TK-Erbsen
  • 200ml Kokosmilch
  • 1 EL Fischsauce
  • ein 3cm langes Stück Ingwer
  • 3 Stängel Zitronengras
  • 1 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bio-Zitrone, Saft und Schale davon
  • 1 Handvoll Koriander (plus Koriander zum Bestreuen)
  • 2 geh. EL Kokosöl

Den Ingwer schälen (geht am besten mit einem Teelöffel) und in Scheiben schneiden; Knoblauchzehen schälen; Zitronengras putzen, den weißen Teil in Ringe schneiden; Schale der Zitrone abreiben; Koriander grob hacken.

Kürbis grob würfeln. Hendelfilet in gulaschgroße Stücke schneiden.

Ingwer, Zitronenschale, Koriander, Knoblauch, Zitronengras sowie die ganze Chili in einen Schredder-Mixer geben und ganz klein schreddern (alternativ sehr fein und aufwändig mit dem Messer klein hacken). Übrigens kann man diese Paste gleich in größerer Menge zubereiten und gut einfrieren fürs nächste Mal!

Kokosöl im Wok erhitzen und die Würzpaste reingeben. Unter Rühren ca. 4min anschwitzen, bis die Mischung zu duften beginnt. Dann das Hendlfleisch hinzugeben und von jeder Seite ca. 1min gut anbraten. Danach die Kürbiswürfel hinzugeben und nochmal 3min braten.

Mit Zitronensaft und Fischsauce übergießen und kurz einköcheln lassen.

Alles mit Kokosmilch aufgießen, Deckel draufsetzen, 5min schwach köcheln lassen. Dann die TK-Erbsen zugeben, Hitze aufdrehen, Deckel weg und nochmal 10min ordentlich einköcheln lassen, bis die Konsistenz der Sauce schön dick und sämig ist.

Mit gehacktem Koriander bestreuen.

Geht wirklich schnell, besonders wenn man die Würzpaste aus dem Tiefkühler holen kann. 😉 Damit ist das Essen wunderbar geeignet für den Feierabend nach einem anstrengenden Arbeitstag. Die Gewürze, der Duft in der Küche, die feine Konsistenz der Sauce – das alles fühlt sich besonders in den Herbst- und Wintermonaten so richtig kuschelig-geborgen an.

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Blaukraut-Salat mit glasierten Kürbissticks, Feta und Knusperspeck

Unsere liebe Nachbarin hat uns einen wunderschönen Blaukrautkopf aus ihrem Gemüsegarten geschenkt. Habe eben gegoogelt, wer wie dazu sagt (mein Mann nennt das Blaukraut nämlich Rotkraut, obwohl ich finde, dass es viel blauer als rot ist hihi): In Westösterreich und Süddeutschland sagt man „Blaukraut“. In Ostösterreich sowie in Mittel- und Südwestdeutschland sagt man „Rotkraut“. In Norddeutschland sagt man „Rotkohl“. Ok, kapiert. Wikipedia weiß aber noch mehr darüber zu sagen:

Rot oder Blau

Die Grundfärbung des Gemüses hängt vom Boden ab, auf dem es gedeiht: der wasserlösliche Farbstoff Anthocyan ändert sich je nach pH-Wert des Bodens. In alkalischen Böden bekommt das Blaukraut eine besonders bläuliche Farbe. Eine eher rötliche Farbe zeigt das Rotkraut dagegen in besonders sauren Ackerböden.

Des Weiteren kann die Farbe während der Zubereitung beeinflusst werden. Durch die Zugabe von sauren Bestandteilen, wie etwa Essig, färbt der Kohl sich rötlich. Dagegen färbt sich das Gemüse durch die Zugabe von basischen Bestandteilen wie Backpulver (Natriumbicarbonat) oder Haushalts-Natron bläulich.

Also vielleicht war das Blaukraut im niederösterreichischen Heimatort meines Mannes ganz einfach röter als bei mir. 🙂

Die spannende Rötung nach der Zugabe von Essig fasziniert mich auch immer wieder, etwa wenn ich wie gestern Salat zubereite:

2 Portionen:

  • 500g Blaukraut=Rotkraut=Rotkohl (ca. 1/2 Kopf)
  • 300g Butternusskürbis
  • 6 Scheiben Frühstücksspeck
  • 1/2 Packung Feta oder Schafkäse
  • 40g Walnüsse
  • 30g Butter
  • 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
  • 1 Stängel Zitronengras
  • ca. 6 Stängel Thymian
  • 1 Prise Zimt
  • 3 TL Erythrit
  • Apfelessig
  • Walnussöl oder Leinöl
  • Salz, Pfeffer

Das Blaukraut fein nudelig schneiden und in ca. 1l kochendem Salzwasser mit einem Schuss Essig drin 2min blanchieren. Das lustig blaue Wasser abgießen (wäre Ostern, könnte man noch gut Eier damit färben), Kraut abtropfen und auskühlen lassen.

Den Kürbis putzen (Fruchtfleisch zur Verwendung in Kuchen, Brot, Marmelade, Aufläufen einfrieren; die Kerne kann man rösten) und in pommesartige Sticks schneiden.

Ingwer schälen (viel besser und sparsamer als mit dem Messer geht das übrigens mit einem Teelöffel, weil man da die „Knubbel“ reinkommt!) und fein hacken. Zitronengras ebenso fein hacken.

Die Hälfte der Butter in einer Pfanne zerlassen und die Kürbissticks rundherum anbraten, bis sie Farbe annehmen. Ingwer und Zitronengras zugeben. Dann mit einem Schuss Wasser ablöschen. Die restliche Butter, 2 TL Erythrit, etwas Salz, Peffer und Zimt dazu geben und Deckel drauf. In ca. 5min sind die Kürbissticks weich. Dann rausnehmen und (am besten in einem vorgewärmten Gefäß) zur Seite stellen.

Das Blaukraut mit Salz, Pfeffer, Thymian, Apfelessig und Walnussöl (oder Leinöl) marinieren. Achtung, man braucht relativ viel Essig, weil das Kraut so „schluckt“. Auf Teller geben.

Feta in Würfelchen schneiden und auf das Blaukraut drapieren.

Walnüsse ohne Fett in einem anderen kleinen Pfännchen rösten, bis sie zu duften beginnen. Nicht anbrennen lassen! Zur Seite stellen.

Speck in der Pfanne, in der vorher der Kürbis war, anbrutzeln, bis er kross ist. Kurz vorm Fertigknuspern noch mit 1 TL Erythrit bestreuen und ein wenig karamellisieren lassen.

Kürbissticks rund um das Blaukraut auf den Tellern verteilen. Dann Speckscheiben darauf legen.

Die Walnüsse noch einmal in der Pfanne schwenken, in der vorher Speck und Kürbis gemacht wurden. Drüberstreuen und fertig!

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Veganes Mango-Spinat-Erdnuss-Curry

Zwar hab ich es nicht absichtlich nachgekocht, aber ich hatte gestern offenbar irgendwie grob das Rezept von van vegan im Kopf, das ich kürzlich entdeckt hab. 🙂 Es ist recht ähnlich, vor allem was die Mango und die Kokosmilch betrifft. Den Spinat hab ich dem indischen Saag Aloo entnommen, einem köstlichen Spinat-Erdäpfel-Curry, das ich bei Jamie Oliver kennengelernt hab (und außerdem haben wir momentan sooo viel Spinat, dass ich absolut überall Spinat dazugebe hihi).

Für das Curry:

2 Portionen:

  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 (Thai-)Chili
  • 1 2-cm großes Stück Ingwer
  • 1/2 roter Paprika
  • 1/2 gelber Paprika
  • 1 Mango
  • 2 Handvoll frischen Spinat (oder 2 TK-Spinat-Zwutschgerl)
  • 150-200ml Kokosmilch
  • 2 geh. EL Erdnussmus
  • 2 geh. TL Currypaste (ich hatte gelbe, kaufe ich im Asiashop)
  • 2+1 EL Sojasauce
  • je 1/2 TL Kurkuma, Zitronengraspulver, Kreuzkümmel
  • 1 Pkg. Räuchertofu
  • 1 TL Sambal Oelek (kaufe ich im Asiashop)
  • 1+1 EL Erdnussöl
  • Koriandergrün
  • ein paar Cashews für die Deko

Knoblauch, Chili und Ingwer fein hacken.

Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe schneiden, Paprika würfeln, Spinat kleinschneiden. Mango schälen und grob würfeln (diese allerdings separat weglegen und nicht mit dem Gemüse vermischen).

1 EL Erdnussöl im Wok erhitzen, Chili, Ingwer und Knoblauch einrühren. Dann die Currypaste und die getrockneten Gewürze zugeben und kurz weiterrühren bis die Gewürze durften.

Das Gemüse (nicht die Mango) zugeben und 5-7min braten; ab und zu umrühren.

In der Zwischenzeit den Tofu würfeln und in 1 EL Erdnussöl in einer weiteren Pfanne scharf anbraten. Mit 1 EL Sojasauce und dem Sambal Oelek würzen, Hitze ausschalten.

Das Gemüse mit 2 EL Sojasauce abschmecken. Erdnussmus und Kokosmilch zugeben und gut rühren. Leicht köcheln lassen, bis die Kokosmilch eindickt. Zum Schluss Mango und Räuchertofu unterheben.

Vor dem Servieren mit gehacktem Koriander und gehackten Cashews bestreuen.

Mango-Spinat-Curry_01 Mango-Spinat-Curry_02

Mango-Spinat-Curry_03 Mango-Spinat-Curry_04

Für den Asia-Salat:
  • 2 Handvoll Blattsalate
  • 1 kl. Handvoll frischen Spinat
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 5-6 Radieschen
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Sambal Oelek
  • 2 EL milden Weinessig
  • 1 EL Leinöl

Alle Zutaten für die Marinade vermischen.

Salat und Spinat waschen, trockenschleudern und klein zupfen. Radieschen in feine Stifterl schneiden. Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe schneiden.

Marinade drüber und fertig.

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Gedämpfter Heilbutt mit Klebreis aus dem Reiskocher

Ab und zu gibt es bei uns auch leckere und gesunde Gerichte mit höherem Kohlenhydratanteil. Ich veröffentliche sie in der Rubrik More Carb-Rezepte.

Dieses Rezept ist besonders toll, weil man für seine Zubereitung höchstens 10 Minuten (eher 5) braucht, wenn man einen Reiskocher hat. Außerdem habe ich das erste Mal Schwarzen Heilbutt gegessen (ich habe ihn als TK-Produkt von einer Premiummarke gekauft) und bin einfach nur hin und weg von der (gedämpften) Konsistenz dieses köstlichen Fisches!

Klebreis hat übrigens viele Kohlenhydrate (80g auf 100g ungegarten Reis), allerdings zählen diese zur Gruppe der komplexen Kohlenhydrate und sind damit besser für den Körper, weil sie bei der Verdauung erst aufgespalten werden müssen, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie sättigen länger und haben keine extremen Insulinspitzen zur Folge. Klebreis hat zudem einen hohen Mangangehalt (Mangan hilft dabei, Kohlenhydrate effizienter abzubauen) und ist reich an Selen (Selen enthält Antioxidantien und schützt die Zellen vor Schädigung durch freie Radikale). Ab und zu genossen also mehr als ok!

Wichtig für dieses Rezept: Ich habe einen Reiskocher mit Dampfeinsatz.

2 Portionen:

  • 2 Stk. (250g) TK-Fischfilets, aufgetaut (super schmeckt Schwarzer Heilbutt)
  • 2 Becher Klebreis (das ist ein besonders stärkehaltiger Reis, nicht zu verwechseln mit Sushi- oder Rundkornreis; auf englisch heißt er Sticky Rice)
  • 4 TK-Spinat-Zwutschgerl, aufgetaut
  • 1 Handvoll TK-Fisolen=Grüne Bohnen, aufgetaut
  • 1 kl. Stück Ingwer
  • 1 kl. Frühlingszwiebel
  • 1/2 Zitrone, ausgepresst
  • Sojasauce, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • Sesam zum Bestreuen

Passt gut dazu:

  • 1 Salat-Herzerl (oder anderer grüner Salat) mit einer Marinade aus:
  • Sojasauce, Sambal Oelek, Leinöl, Weißem Balsamico-Essig, Zitronensaft, 1 TL Knoblauchpaste (oder 1-2 gepresste Knoblauchzehen)

Den Fisch salzen, pfeffern, mit Zitrone und Sojasauce beträufeln.

Den Klebreis so lange auswaschen, bis das Wasser klar ist (gut zum Blumengießen!). In den Reiskocher geben und Wasser bis zur Markierung auffüllen. Einschalten, Deckel drauf, 10min kochen lassen.

Ingwer fein hacken (frischen Ingwer nicht schälen, die meisten wertvollen Inhaltsstoffe befinden sich wie bei Äpfeln direkt unter der Schale!), Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe schneiden.

Das Gemüse und den Fisch in den Dampfeinsatz legen. Alles nochmal mit Sojasauce und Zitronensaft würzen und mit Ingwer und Zwiebelringen bestreuen. Im Reis-Wasserdampf dämpfen lassen, bis der Reis fertig ist (ca. nochmal 10min).

In der Zwischenzeit den Salat bereiten.

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Karottenspaghetti in Orangen-Erdnusssauce

Karotten und Mais – wahrlich nicht gerade die Zutaten, die auf der ersten Seite eines Low Carb-Kochbuches stehen. Die vegane Gesamtkomposition ist aber insgesamt trotzdem recht kohlenhydratarm, v.a. wenn man sie mit den konventionellen Spaghetti inkl. dicker Saucen (oder mit vielen anderen veganen Gerichten) vergleicht. (100g rohe Karotten haben 5g KH; 100g gekochte Karotten 4g KH; 100g Zuckermais aus der Dose 12,6g KH; 100g gekochte Spaghetti 31g KH; 100g rohe Makkaroni 75g KH)

2 Portionen:

  • 6 große Karotten
  • 200g TK-Brokkoli
  • 2 Handvoll Maiskörner aus der Dose
  • 1 kl. Stück Ingwer (einen harmonischen Geschmack bringt ein Stück von der Größe eines Fingerglieds)
  • 4 TL Erdnussmus mit Salz (ich kaufe Bio-Crunchy-Erdnussmus; gewöhnliche Erdnussbutter geht natürlich auch, aber aufpassen mit Zucker, ggf. mehr salzen)
  • 1 TL Sambal Oelek (ich kaufe im Asiashop; alternativ geht auch Chilipaste oder -pulver)
  • 1 geh. TL Bio-Instantgemüsebrühe
  • 1 kräftiger Schuss Orangensaft
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Karotten putzen und mit dem Gurkenschäler zu Streifen verarbeiten. Wer einen Spiralschneider (gibt es in jeder Ausführung im Haushaltsgeschäft oder beim großen Internethändler; einen tollen kleinen „Gemüsespitzer“ hat mir meine Mama kürzlich vom Einkaufen mitgebracht) hat, erzielt bessere und schnellere Ergebnisse.

Ingwer fein hacken.

Die Brokkoliröschen (können auch noch tiefgekühlt sein) in wenig Erdnussöl anbraten, salzen, pfeffern und durchgaren. Zur Seite Stellen. Später ein wenig zerkleinern, falls es große Röschen waren.

Sambal Oelek und Ingwer in 1 TL Erdnussöl ganz kurz anbraten, anschließend die Karottenstreifen nach und nach zugeben und rundherum anbraten. Mit einem guten Schuss Orangensaft ablöschen und das Erdnussmus hinzugeben. Salzen, pfeffern, die Instant-Gemüsebrühe zugeben und aufkochen lassen. Anschließend alles abgedeckt auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel ca. 10min garen. Nicht zu oft umrühren.

Am Schluss die Maiskörner und den Brokkoli unterheben. Alles zusammen noch einmal kurz heißt werden lassen.

Wir hatten dazu einen grünen Salat mit noch ein paar Maiskörnern.

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