Quinoa-Spinat-Pilaw (+mit Kokoshendlbrust+)

Ich wünsche allen Lesern einen guten Start ins neue Jahr! 🙂

Ja, es ist schon einige Zeit her, dass ich von mir hab hören lassen… unsere Weihnachtsfeiertage waren recht turbulent. Erst haben wir am Heiligen Abend zum Low Carb-Weihnachtsmenü eingeladen. Ich werde das alles so nach und nach posten. Es gab:

 Apéritif: Lebkuchen-Sauerkirsch-Prosecco

Erster Gang: Blattsalat mit gefüllten Speckdatteln, Pinienkernen und Granatapfelkernen

Zweiter Gang: Ostfriesische Krabbensuppe

Dritter Gang: Bœuf Bourguignon mit geschmorten Schalotten und Schoko-Butternut-Bratkürbis

Vierter Gang: Topfendalken mit selbstgemachtem Apfelmus

Hinterher: Low Carb-Kekse, Macadamianüsse zum Selberknacken, Käsewürfel

Danach waren ein paar Tage bei unseren Familien angesagt.

An Silvester waren wir in Paris. Ich bin wirklich sehr froh, dass wir wegen der Anschläge vom 13. November nicht storniert haben, das stand natürlich kurz mal im Raum, aber das wäre absolut unklug gewesen. Erstens war der Münchner Bahnhof, von dem wir fast abgereist wären, wenn wir wegen der immer noch schlechten Zugverbindung ab Salzburg nicht spontan doch mit dem Auto zum Flughafen gefahren wären, um ein Vielfaches gefährlicher gewesen als Paris. Und zweitens will ich es sowieso nicht so weit kommen lassen, mich wegen ein paar Verrückten in europäischen Städten nicht mehr sicher zu fühlen! Non, certainement pas!

Wir hatten so wunderschöne, romantische Tage! Waren viel spazieren, im Louvre, im tollen Centre Pompidou, in zahlreichen Bistros (mit noch viel zahlreicherem, fantastischem Wein) – und haben mit voller Absicht ein Vermögen für ein Silvestermenü in einem wunderschönen Pariser Nobellokal ausgegeben hihihi 😀

Paris-Silvester2015

Danach, als wäre das noch immer nicht genug, sind wir getrennte Wege gegangen: Mein Mann verbrachte direkt im Anschluss an Paris ein paar schöne Tage mit seiner Mutter in London (ein Geburtstagsgeschenk für sie), während ich nochmal Familienbesuche machte. Tja und dann? Dann hat der Alltag angefangen, ohne dass ich Zeit gefunden hätte, auf meinen Blog zu schauen.

Es gibt aber trotzdem noch etwas Neues:

Ich versuche mich wieder als Vegetarierin. Also… als Fake-Vegetarierin, die man eigentlich gar nicht so bezeichnen dürfte. 😉 Meine letzte rein vegetarische Phase ist schon ziemlich lange her… dauerte aber immerhin von meinem zwölften bis zum 18. Lebensjahr.

Diesmal mach ich es anders, viel entspannter. Und, wie gesagt, gar nicht ‚richtig‘ vegetarisch.

Bisher haben wir es so gehalten, dass es zuhause etwa 1x pro Woche Fleisch und 1x pro Woche Fisch gab. Plus 1x Fleisch in irgendeinem Lokal, meist wenn ich mit Kollegen mittagessen gegangen bin. Ich hab zuhause schon darauf geachtet, ausschließlich Bio-Fleisch oder vom örtlichen Metzger zu kaufen. Gerade Letzteres ist aber irgendwie auch mehr Schein als Sein, denn wir wohnen zwar am Land inmitten lauter Bauern, und das Fleisch vom Metzger stammt in der Tat von Höfen der Umgebung. Aber diese Tiere müssen trotz der wunderschönen grünen Wiesen ringsum häufig ihr ganzes Leben im Stall verbringen! Sie bekommen duftendes Gras vor die Schnauzen gekarrt (das darf sich dann „Heumilch“ schimpfen) und können in einer drei Meter großen Einfassung vor die Stalltür gehen, um traurig die Wiesen ringsum anzuschauen. Ich will das nicht mehr unterstützen, regional hin oder her. Ich weiß einfach nicht, was das hier für eine Unsitte unter den Bauern ist – auch früher hab ich ländlich gewohnt, aber dort wurden die Kühe rausgelassen und konnten ihre Mußestunden im Schatten von Apfelbäumen verbringen!

Jedenfalls.

‚Unecht‘ vegetarisch bin ich ab sofort insofern, als ich zwar zu 100% auf Restaurant-, Supermarkt- und Metzgerfleisch verzichte, aber ich weiterhin ab und zu (zertifizierten bzw. aus den umgebenden Seen stammenden) Fisch esse und außerdem alle paar Monate selbstgekochtes Fleisch, das tatsächlich leben durfte. Das heißt: Ich werde weiterhin, wenn auch selten, Wild essen, das mein Onkel geschossen hat, und das noch kurz zuvor im Wald war. Ich werde weiterhin Rind essen, das beim Bauern meines Vertrauens bis vor Kurzem noch auf der Alm war. Detto für Lamm. Wie und ob es für mich jemals wieder Schwein und Geflügel geben wird, weiß ich noch nicht – jedenfalls nur dann, wenn ich jemanden auftreibe, wo ich die Tiere mit eigenen Augen draußen herumrennen sehe. Oder sie selber halte (Hendlhaltung im eigenen Garten ist ja mein persönlicher Traum – mal sehen, ob sich das in ein paar Jahren auftut.)

Diese Fleischgerichte werden zukünftig äußerst selten sein, da ich auch gar nicht die Möglichkeit hab, regelmäßig solches Fleisch zu beziehen, das diesen Ansprüchen genügt. So einmal alle zwei Monate stelle ich mir das vor. Nein, vegetarisch kann man das wirklich nicht nennen. Aber hochgerechnet macht das schon einen Unterschied: Über 100 Fleischmahlzeiten in einem Jahr vs. 6 – das ist immerhin schon mal ein Anfang. 🙂

Meinen Mann ‚zwinge‘ ich aber nicht dazu, mitzumachen. Er wird es weiterhin so halten wie bisher – ‚Flexitarier‘ ist das Unwort, das unsere moderene Welt sich dafür ausgedacht hat. Das heißt: Biofleisch in Maßen für ihn. Um das unter einen Hut zu bringen, führe ich eine neue Kategorie von Rezepten ein:

Veg+

nennt sich das ab sofort.

Veg+ bedeutet, dass es sich bei diesen Rezepten um vegetarische oder vegane Gerichte handelt, die ohne großen Aufwand um Fleisch oder Fisch ergänzt werden können. Ich esse veg, mein Mann isst das +. 😉

Und jetzt aber genug gelabert, hier kommt nun endlich das erste Veg+-Rezept:

 

Quinoa-Spinat-Pilaw (+mit Kokoshendlbrust+)

2 Portionen (1x mit Fleisch, 1x vegan):

Für den Quinoa-Pilaw:

  • 100g Quinoa*
  • 200ml Gemüsesuppe
  • 2 Spinat-Zwutschgerl, aufgetaut
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • 4 Datteln
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • 50ml Kokosmilch
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 TL Garam Masala
  • Salz, Cayennepfeffer
  • 1 Handvoll gehackte Mandeln oder Pinienkerne

Für das Kokoshendl:

  • 1 Bio-Hendlbrustfilet
  • 1 TL Kokosöl
  • 50ml Kokosmilch
  • 1/2 TL Garam Masala
  • Salz, Cayennepfeffer

Den Quinoa gut waschen und in ca. 200ml Gemüsesuppe und dem Zitronensaft 15-20min (je nach Sorte) weich kochen.

Die Zwiebeln halbieren und in (halbe) Ringe schneiden. Knoblauch in Scheiben schneiden, Chili hacken. Alles in 1 EL Kokosöl anbraten.

Zwiebel aus der Pfanne nehmen und den etwas klein gehackten Spinat kurz in der Pfanne anbraten. Rausnehmen.

Hendlbrust im Ganzen salzen, pfeffern und mit Garam Masala einreiben.

Nochmal 1 TL Kokosöl in die Pfanne geben und die Hendlbrust scharf anbraten. Hitze etwas zurück, Deckel drauf und 10min schmoren lassen.

Die Datteln hacken und gemeinsam mit 50ml Kokosmilch und dem angedünsteten Gemüse unter den Qunioa rühren. Quinoa ggf. nochmal abschmecken und warm halten.

Nüsse oder Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften. Zur Seite stellen.

Nach 10min die letzten 50ml Kokosmilch zum Hendl geben. Weitere 5min mit Deckel dünsten lassen.

Vor dem Servieren die Hendlbrust rausnehmen und in Scheiben schneiden. Zum Quinoa servieren. Abschließend alles mit Pinienkernen bestreuen.

Wir hatten dazu noch Vogerlsalat=Feldsalat aus dem Garten und ein paar unserer letzten (im Haus ausgereiften) Tomaten.

 

*Quinoa enthält zwar Kohlenhydrate (59g KH auf 100g ungekochte Quinoakörner; 17g auf 100g gekochte), weist jedoch auch einen besonders hohen Proteinanteil und essentielle Aminosäuren auf.  Auch der Eisen-, Mangan- und Magnesiumanteil sind sehr hoch (und Kohlenhydrate werden übrigens in Anwesenheit von Mangan effizienter abgebaut). Die enthaltenen Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und sättigen lange. Die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge. Alles in allem ist Quinoa demnach ab und zu eine gute Ergänzung für die Low Carb-Ernährung, wenn er in Maßen gegessen wird. Er wird auch von div. Low Carb-Ernährungsformen als einziges ‚Getreide‘ (ist ja eigentlich ein Pseudogetreide, weil die Pflanze nicht zur Familie der Süßgräser gehört) empfohlen.

 

 

Kürbis-Hendlcurry mit Erbsen

Und wieder bereue ich, dass ich zur Zeit keine ordentliche Kamera besitze… das Curry sieht eigentlich sooo lecker und farbenprächtig aus, aber mit den Tablet-Fotos kann man die Ästhetik nicht mal annähernd wiedergeben.

Ich muss mich ja kurz aufregen: Der Reparaturservice des Kamera-Herstellers wollte für den Austausch des Objektivs 195€ exkl. Versand haben. Derselbe Fotoapparat kostet neu bei Amazon 185€ inkl. Versand. Habe sie also nicht reparieren lassen. Aber das wirklich Ärgerliche: Das Hinschicken war gratis – man konnte dann auswählen, ob man den Kostenvoranschlag annimmt oder nicht. Das Retournieren des defekten Geräts kostete allerdings 30€ Bearbeitungsgebühr und 15€ Versand. Hätte ich das gleich gelesen, hätte ich die Kamera nie hingeschickt. Aber es stand wohl nur irgendwo winzig im Kleingedruckten der AGB, sodass ich es übersehen habe. Übrigens ausschließlich auf Englisch, obwohl der Hersteller sehr wohl österreichische und deutsche Vertriebe hat (der österreichische Sitz ist übrigens in Traiskirchen). Nur die Rechnung kam auf Deutsch. 😉 Jetzt hab ich 45€ für eine dreieinhalb Jahre alte Kamera bezahlt, die nicht mehr geht, nachdem sie mit der Luftfeuchtigkeit in Indien in Berührung gekommen ist. Grrr.

Aber mit dem neuen Gehalt Mitte Oktober gibt es dann auch ein neues Gerät. Und sicher NICHT mehr von dem Hersteller N****! Wahrscheinlich von der Konkurrenz mit C****. Z’Fleiß, wie das österreichische Herz sagt.

Gut. Ruhig Blut und durchschaufen. Aber nicht zu tief, ich hab nämlich eine fiese bakterielle Bronchitis erwischt (oder besser: sie mich). Nichts geht bei Erkältungskrankheiten über ein duftendes, heilendes Curry! 🙂

2 Portionen:

  • 1-2 kl. Hendlfilets
  • 300g Kürbis
  • 100g TK-Erbsen
  • 200ml Kokosmilch
  • 1 EL Fischsauce
  • ein 3cm langes Stück Ingwer
  • 3 Stängel Zitronengras
  • 1 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bio-Zitrone, Saft und Schale davon
  • 1 Handvoll Koriander (plus Koriander zum Bestreuen)
  • 2 geh. EL Kokosöl

Den Ingwer schälen (geht am besten mit einem Teelöffel) und in Scheiben schneiden; Knoblauchzehen schälen; Zitronengras putzen, den weißen Teil in Ringe schneiden; Schale der Zitrone abreiben; Koriander grob hacken.

Kürbis grob würfeln. Hendelfilet in gulaschgroße Stücke schneiden.

Ingwer, Zitronenschale, Koriander, Knoblauch, Zitronengras sowie die ganze Chili in einen Schredder-Mixer geben und ganz klein schreddern (alternativ sehr fein und aufwändig mit dem Messer klein hacken). Übrigens kann man diese Paste gleich in größerer Menge zubereiten und gut einfrieren fürs nächste Mal!

Kokosöl im Wok erhitzen und die Würzpaste reingeben. Unter Rühren ca. 4min anschwitzen, bis die Mischung zu duften beginnt. Dann das Hendlfleisch hinzugeben und von jeder Seite ca. 1min gut anbraten. Danach die Kürbiswürfel hinzugeben und nochmal 3min braten.

Mit Zitronensaft und Fischsauce übergießen und kurz einköcheln lassen.

Alles mit Kokosmilch aufgießen, Deckel draufsetzen, 5min schwach köcheln lassen. Dann die TK-Erbsen zugeben, Hitze aufdrehen, Deckel weg und nochmal 10min ordentlich einköcheln lassen, bis die Konsistenz der Sauce schön dick und sämig ist.

Mit gehacktem Koriander bestreuen.

Geht wirklich schnell, besonders wenn man die Würzpaste aus dem Tiefkühler holen kann. 😉 Damit ist das Essen wunderbar geeignet für den Feierabend nach einem anstrengenden Arbeitstag. Die Gewürze, der Duft in der Küche, die feine Konsistenz der Sauce – das alles fühlt sich besonders in den Herbst- und Wintermonaten so richtig kuschelig-geborgen an.

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Enchiladas mit Zucchini-Tomaten-Salsa und Hendl

Betti von Happy Carb hat unlängst zwei grandiose Rezepte präsentiert: Einmal einen Low Carb Veggie-Wrap, einmal die Low Carb Enchiladas. Beide stehen schon seit ihrem Posten auf meiner To Cook-List, allerdings hab ich sooo lange keinen Koriander bekommen und wollte beide nicht ohne dieses Zauberkraut kochen. Als dann endlich der große Tag kam, hab ich mich mit meinen vorrätigen Zutaten vertan: Ich hatte keinen Topfen mehr, dafür (wesentlich flüssigeren) Sauerrahm… also musste der Teig adaptiert werden. Die Füllung hab ich an das angepasst, was da war, und außerdem wollte ich ein paar Zucchinis für mein Zucchini-Projekt verarbeiten. Hier seht ihr das leckere Ergebnis:

4 Enchiladas:

  • 3 Eier M (dank meiner lieben Leserin C. werde ich ab jetzt immer die Eiergröße dazuschreiben 🙂 )
  • 150g Sauerrahm
  • 50g Cheddar, gerieben
  • 6 EL Kichererbsenmehl (im Reformhaus kaufen oder billiger selber mahlen)
  • 3 EL Flohsamenschalen
  • 1 TL Salz
  • 8 EL Zucchini-Salsa
  • 2 kl. Hendlfilets
  • 1 kl. Stück Zucchini, roh (ein paar cm lang, sodass es eben in 4 Enchilada-Rollen Platz hat)
  • 1/2 roter Paprika
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 geh. EL Tomatenmark aus der Tube
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 50g Cheddar, gerieben
  • mind. 1 Thai-Chili oder 2 normale Chili (ich selbst esse wesentlich schärfer… aber ein bisschen Schärfe muss auf jeden Fall sein hihi)
  • viel, viel frischer Koriander
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Die Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine verrühren und 10min quellen lassen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Die sehr flüssige Masse so dünn wie möglich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verstreichen und dann für 15min backen. In 4 gleich große Stücke zerteilen.

Hendlfilet würfeln, mit Kreuzkümmel, gepresster Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und Tomatenmark einreiben und in etwas Erdnussöl anbraten.

Paprika und Zucchini eher klein würfeln.

Die abgekühlten Teigplatten in eine gebutterte Auflaufform stellen, mit je 2 EL Salsa, dann dem Gemüse und den Hendlstücken sowie anschließend dem Käse füllen.

25-30min im Ofen überbacken bis sie schön knusprig sind.

Vor dem Servieren mit viel Koriandergrün und gehackten Chilis servieren.

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Chickennuggets in Kokospanier mit Erdnusssauce

Gestern hat Betti von Happy Carb meine Essenspläne mit ihren Puten-Kokos-Nuggets mit Erdnuss-Soße und Bratkohl gerettet – ich hatte nämlich überhaupt keine Idee fürs Abendessen.

Leicht abgewandelt musste das Rezept v.a. wegen der verfügbaren Zutaten werden. Da ich Fleisch so gut ich kann nur vom Metzger und/oder als Bioprodukt kaufe, hab ich auf Hendlfilet zurückgegriffen anstatt auf Pute wie Betti (es gab hier keine Bio-Pute). Spitzkohl gibt es in Österreich leider kaum zu kaufen, deshalb hab ich mir andere Beilagen überlegt: Kohlrabi-Brokkoli-Gemüse und asiatischer Blattsalat. Ansonsten ist meine Variante Bettis Gericht sehr ähnlich, das ich unbedingt auch genauso mal ausprobieren möchte, wenn ich wo Spitzkohl ergattere. Vielen Dank für die Anregung! In die Sauce könnte ich mich reinlegen!! 🙂

2 Portionen:

Chickennuggets:

  • 300g Hendlfilet
  • 1 sehr großes Ei od. 2 kleine
  • 1 guter Schuss Milch
  • 4 EL Kokosmehl
  • 6 EL Kokosraspeln
  • 2 TL Kokosöl
  • Salz, Pfeffer

Erdnusssauce:

  • 200ml Kokosmilch (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 geh. TL Currypaste (ich hatte gelbe, kaufe ich im Asiashop)
  • 3 geh. EL Erdnussmus Crunchy od. Erdnussbutter mit Stückchen
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 TL Kokosöl
  • Pfeffer

Gemüse:

  • 1 Kohlrabi
  • 1 Handvoll TK-Brokkoli
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsebrühe

Salat:

  • 2 Handvoll gemischte Asia-Blattsalate
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Leinöl
  • 2 EL heller Essig, z.B. Weißwein-Essig
  • 1 geh. TL Sambal Oelek (kaufe ich im Asiashop)

Hendlfilet waschen, abtupfen und in große Stücke schneiden (von der Größe so wie Chickennuggets von div. Fastfood-Ketten). Mit Salz und Pfeffer würzen.

Ei mit Milch verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Hendlstücke erst in Kokosmehl wälzen, dann durch das Ei ziehen und schließlich in den Kokosraspeln wälzen.

Eine Auflaufform mit 1 TL Kokosöl ausstreichen. Die panierten Nuggets nebeneinander hineinlegen und schließlich nochmal 1 TL Kokosöl in kleinen Stückchen darüber verteilen. Bei 180°C Heißluft (vorgeheizt) 40min backen.

Den Kohlrabi schälen und in längliche Stückchen schneiden. TK-Brokkoli aus der Gefriertruhe nehmen. Beides in eine Schüssel mit Deckel geben, Gewürze und Öl dazu. Deckel drauf und ordentlich schütteln. Das Gemüse schließlich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auf einer Schiene unter (!) den Chickennuggets ins Backrohr schieben. Sie brauchen ca. 30-35min bis sie fertig sind, passt also perfekt.

Für die Sauce das Kokosöl heiß machen und die Currypaste darin einrühren. Dann mit Kokosmilch aufgießen, Erdnussmus und Sojasauce mit dem Schneebesen einrühren und ggf. mit Pfeffer abschmecken. Eindicken lassen, bis die Konsistenz schön cremig ist und warm stellen.

Für den Salat kann in der Zwischenzeit schon mal die Marinade angerührt werden. Blattsalate waschen und zupfen, Frühlingszwiebel (mit dem Grün) in Ringe schneiden. Die Marinade erst vor dem Servieren über den Salat geben.

Chickennuggets_Kokos_01

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Geschmorte Hendlkeulen im Tomaten-Oliven-Topf

Ich bin ja immer sehr dafür, auch innerhalb der urheberrechtlich gesehen unverfänglichen Rezept-Texte (man muss bei Rezepten keinen Urheber nachweisen) zu zeigen, wo man sich hat inspirieren lassen. Diesmal fällt mir das ein bisschen schwer, weil ich drei fast idente Rezepte in der bunten Internet-Rezepte-Welt gefunden hab, an denen ich mich orientiert habe. Ich verlinke darauf einfach in der Reihenfolge, in der sie erstellt wurden:

krümeltigers Geschmorte Hühnerkeulen von Chefkoch

Geschmortes Ofenhähnchen von Low Carb Köstlichkeiten

Leckere geschmorte Hähnchenkeulen von Essen ohne Kohlenhydrate

Die große Verbreitung im Internet spricht dafür, dass dieses Gericht einfach nur köstlich sein muss. Der Nachkoch-Versuch lohnt sich!! Und ich konnte endlich mal wieder meinen wunderhübschen Le Creuset-Schmortopf verwenden, den ich zu Weihnachten bekommen habe. 🙂

Hier meine Variante:

2 großzügige Portionen:

  • 2 gr. Hendlkeulen
  • 1 gr. Dose geschälte Tomaten
  • 1/2 Glas Kalamata-Oliven
  • 1 gr. od. 2 kl. rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 200g braune Champignons
  • je 1 TL Oregano, Thymian, Basilikum, Kräuter der Provence, Instant-Bio-Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Butter, Erdnussöl

Champignons in dicke Scheiben, Knoblauch in dünne Scheiben, Zwiebeln in Ringe schneiden.

In einem dickwandigen Schmortopf das Erdnussöl und die Butter zusammen erhitzen und die gesalzenen und gepfefferten Hendlkeulen rundherum scharf anbraten und aus dem Topf nehmen.

In das restliche Fett kommen nun die Zwiebeln, der Knoblauch und die Champignons. Alles zusammen weiter kräftig anbraten. Jetzt die Tomatendose, die Gewürze, die Oliven und einen guten Schuss Oliven-Flüssigkeit zugeben.

Aufkochen lassen und die Hendlkeulen wieder dazu geben. 50-60min schmoren lassen.

Wer einen ofenfesten Schmortopf hat kann die Keulen ohne Deckel noch für 10min im Backrohr übergrillen, damit sie schön knusprig werden.

Beilage braucht man eigentlich nicht unbedingt, ich hab aber, wie auf Low Carb Köstlichkeiten empfohlen, Karfiolreis dazu serviert. Dafür braucht man:

  • 1/4 Karfiol=Blumenkohl, geschreddert
  • 1 kl. gelbe Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Ich schreddere für Karfiol-Rezepte wie das Garnelen-Blumisotto immer den ganzen Karfiol auf einmal und friere den Rest ein. Hier habe ich also einfach die Menge von ca. 1/4 in der Küchenmaschine geschredderten Karfiol aus dem Tiefkühler genommen.

Die kleine Zwiebel fein würfeln, in etwas Butter glasig dünsten, den Karfiol zugeben, würzen und mit Deckel 5-10min dünsten lassen. Fertig!

Geschmorte_Hendlkeulen_01 Geschmorte_Hendlkeulen_02

Zuckerschoten, Hendl und Ananas aus dem Wok

2 Portionen:

  • 250g Zuckererbsenschoten
  • 2 Hendlfilet
  • 4 Scheiben Ananas, natursüß
  • 1 kl. Zwiebel
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Hoisin-Sauce (ich kenne nur die mit Zucker, aber das ist sooo wenig auf die gesamte Portion – kaufe ich im Asiashop)
  • 1 EL Fisch- oder Austernsauce (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 TL Sambal Oelek (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 TL 5-Gewürze-Pulver* (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 Handvoll Cashew-Kerne
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Die Zwiebel würfeln, die Ananas in Stücke schneiden. Beides gleichzeitig in wenig Erdnussöl anbraten.

Die Hendlfilet in grobe Stücke schneiden, dazugeben.

Die gewaschenen Zuckererbsenschoten zugeben, alles abschmecken und so lange dünsten, bis das Hendl durch ist.

Mit Cashew-Kernen garnieren und in Schalen mit Stäbchen servieren.

*5-Gewürze-Pulver ist eine asiatische Gewürzmischung und besteht aus Sternanis, Szechuanpfeffer, Zimtkassie, Fenchel und Nelken.

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