Pesto-Stielmus mit Grilltomaten

Stielmus bzw. Rübstiel kenne ich noch nicht lange, das gibt es hier im Süden eigentlich nicht. Habe es aber vor zwei Jahren für mich entdeckt, als mein Mann mir im Sommer noch ein Hochbeet gebaut hat und ich es unbedingt noch bepflanzen wollte.

Eigentlich zieht man Rübstiel aus (zu) eng nebeneinander gesäten Rüben. Die Knolle ist unbrauchbar bzw. nicht vorhanden, das Grün isst man. Ich hatte damals aber sogar spezielles Rübstiel-Saatgut.

Es handelt sich dabei um ein typisches „Arme-Leute-Essen“, die oft so richtig lecker sind. Fotogen ist Stielmus ja nicht unbedingt; beruhigt hat mich nur, dass ich online eigentlich auch keine Bilder gesehen hab, die wesentlich „ästhetischer“ gewesen wären. 😉 Aber soo gut!! Deftig, wärmend, sättigend und gaaanz viel gutes Grün.

Üblicherweise wird Stielmus in Norddeutschland mit Erdäpfeln und Wurst (oder Speck) serviert. Ich hab diesmal eine mediterrane Art von (vegetarischem) Stielmus ausprobiert – CrissCross-Food nennt man das, glaub ich. 🙂

Ganz ehrlich braucht es auch nicht unbedingt Rübstiel bzw. Rübenblätter, sondern geht auch mit anderem Grünzeug, etwa Radieschenblättern oder Radiblättern. Einfach mal experimentieren!

2 Portionen:

Für das Stielmus:

  • 500g Rübstiel oder Radieschenblätter (evtl. auch gestreckt mit einigen Wildkräutern)
  • 150ml Milch oder Obers=Sahne
  • 150ml Gemüsesuppe
  • 50g Pesto Genovese
  • 2 geh. EL Butter
  • 2 geh. EL Kokosmehl (oder ein anderes LC-Mehl, etwa Mandelmehl; notfalls auch geriebene Mandeln)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Grilltomaten:

  • 4 Tomaten
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Außerdem:

  • 1/2 Pkg. Feta oder Schafkäse

 

Den riesengroßen Haufen Rübstiel (keine Sorge, das fällt enorm zusammen!) klein hacken und 10min in der Gemüsesuppe kochen. Dann abgießen (Kochflüssigkeit auffangen!).

Im Topf aus 2 EL Butter und 2 EL Kokosmehl eine Anbrenn=Mehlschwitze zubereiten. Die Milch sowie die Kochflüssigkeit nach und nach mit einem Schneebesen einrühren. Gut mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat abschmecken.

Grünzeug und Pesto Genovese unterrühren und nochmal 5min köcheln.

In der Zwischenzeit die Tomaten halbieren, salzen, pfeffern und in der Butter anbraten bzw. grillen.

Feta drüberstreuen, nochmals pfeffern und servieren. Die lila Blüten auf unseren Tellern sind übrigens zerzupfte Schnittlauch-Blüten.

 

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Thunfisch in Romesco-Sauce

Romesco-Sauce ist eine köstliche Sauce aus Paprika (getrocknet oder eingelegt), Mandeln, Knoblauch, Chili, Tomaten(mark) sowie viel gutem Olivenöl. Sie stammt aus Katalonien (Spanien) und wird zu Gemüse, Fleisch, Schnecken und Fisch – also zu fast allem – gereicht.

Hier habe ich einmal ein veganes Rezept für Ofengemüse auf Quinoa mit Romesco-Sauce eingestellt. Aus den Resten der Sauce im Mixer hab ich damals dann diese Fischmarinade gebastelt, weil mir so leid um all die schöne Sauce im Mixbehälter war, die ich mit dem Löffel nicht mehr herauskratzen konnte. 🙂

Kaum ein Rezept, extrem schnell – aber supergut!

2 Portionen:

  • 2 Thunfisch-Steaks* (aufgetaut)
  • Mixer-Reste der Romesco-Sauce aus obigem Rezept (so in etwa 6 zusammengekratzte EL)
  • 1/2 Zitrone
  • 1 roter Spitzpaprika
  • 2-3 TK-Spinatzwutschgerl
  • 1 Handvoll Sprossen (ich hatte Rucola-Sprossen)
  • 1 geh. TL Bärlauchpesto (alternativ 1-2 gepresste Knoblauchzehen)
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

*Thunfisch, wie auch jeder andere Fisch, sollte ausschließlich aus regionaler Zucht (d.h. aus dem See vor der Haustür), aus zertifizierter großer Fischzucht (aufs ASC-Siegel achten!) oder aus zertifiziertem Wildfang (MSC-Siegel!) stammen. Das MSC-Siegel gibt es nur, WENN diese Fanggebiete nicht bereits überfischt sind! Informationen dazu gibt es beim WWF-Einkaufsratgeber für Fisch sowie beim Fischratgeber von Greenpeace. Die Thunfisch-Steaks, die ich gerne verkoche, sind tiefgefrorene Ware vom österreichischen großen Supermarkt (Premium-Marke) und kommen vom Weißen Thunfisch („Albacore“) aus dem Notdostpazifik (FAO 67). Der wird traditionell mit Angel und Leine gefangen. Greenpeace bezeichnet ihn als „Noch empfehlenswerte Ausnahme“; bei WWF hat er ein gelbes Ampelsymbol (=“zweite Wahl“). Bis vor Kurzem war er noch eine „Gute Wahl“; evtl. muss ich mich demächst nach Alternativen umschauen.

Die Romesco-Reste im Mixer mit so viel Wasser verdünnen, dass die Masse die Konsistenz von Marinade hat und herausgegossen werden kann. Die gesalzenen und gepfefferten Thunfisch-Steaks darin mehrere Stunden im Kühlschrank marinieren.

Aufgetaute Spinatzwutschgerl mit etwas Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Bärlauchpesto (Knoblauch) 5-10min im Topf dünsten.

Paprika halbieren, salzen und in der (Grill-)Pfanne grillen.

Fischfilets in Erdnussöl anbraten. Bei dicken Steaks sieht man am Rand schön, wie es von außen durch wird. Nur 2min auf jeder Seite braten lassen; am besten ist der Fisch, wenn er ganz innen noch rosa ist. Gegen Ende die restliche Marinade angießen und noch kurz durcherhitzen.

Alles zusammen mit zwei Zitronenspalten und den Sprossen servieren.

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Buddha Bowl mit Apfel-Linsen-Gemüse, glasierten Zwiebeln und Kräuterseitlingen

… und noch ganz viel mehr (aber das passt nicht in die Überschrift). 😀

Buddha Bowls sind einfach toll, weil man in ihnen eine rieeesen Portion Gesundes verarbeiten kann. Frisch, eingelegt, gebraten, mariniert, roh – diese bunte Mischung an Farben, Geschmäckern und Konsistenzen macht die Vielfalt der Schüsseln aus.

Die Kräuterseitlinge sind ausnahmsweise mal nicht selbst gesammelt, sondern von einem Bio-Anbieter vom Marchfeld gekauft, der seine Produkte auch bei den Rewe-Betrieben im Regal liegen hat. Ich find es ja toll, dass es langsam auch außergewöhnliche Schwammerl den Weg in die Supermärkte finden, und dann auch noch in Bio-Qualität! Wo, wenn nicht bei Pilzen, die ja wirklich JEDEN Müll tief in ihren Zellen speichern, wäre Bio notwendiger (außer bei Lebensmitteln tierischen Ursprungs, versteht sich)?

Das Apfelgemüse (mal mit, mal ohne Linsen) mache ich ganz gerne als Beilage. Rosmarin passt übrigens auch gut dazu. Wir haben von meinen Schwiegereltern einen riesigen Korb Lageräpfel bekommen, die dringend weg mussten. Melde gehohrsam: Auftrag erfüllt, habe alle Äpfel in Smoothies, Snacks, Süßem und Herzhaftem verwertet und nur zwei sind faulig geworden (über die haben sich dann aber die Vögel gefreut)! Bitte gerne im Juli wieder dasselbe Spiel mit den Klaräpfeln, ich freu mich schon sehr! 🙂

2 Portionen:

  • 2-4 große Kräuterseitlinge
  • 1 kl. Zucchini
  • 2 Handvoll Cocktail-Tomaten
  • 2 Handvoll Salatblätter
  • Sesam
  • Basilikum-Blättchen
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Erdnussöl

Für die glasierten Zwiebeln:

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 geh. EL Erythrit
  • 4 EL Balsamico-Essig oder Rotwein-Essig
  • 1 TL Thymian-Blättchen
  • 1 EL Butter (bei veganer Variante Kokosöl oder rotes Palmöl; jedenfalls etwas mit „Körper“)

Für das Apfel-Linsen-Gemüse:

  • 50g gelbe Linsen
  • 2 große, säuerliche Äpfel
  • 1 gelbe Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL heller Essig
  • 1 guter Schuss Obers oder Crème fraîche oder Sauerrahm (muss aber nicht unbedingt sein für die vegane Variante)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Erdnussöl

Die gelben Linsen waschen und in etwa 12min weich kochen.

Das Backrohr auf 50°C aufheizen und da drin anschließend die jeweiligen Bestandteile der Buddha Bowl warm halten.

Die rote Zwiebel in Ringe schneiden und in Butter anbraten. Mit Erythrit bestäuben und mit Essig ablöschen. Würzen. Eindicken lassen. Warm stellen.

Die Tomaten kurz scharf anbraten. Salzen und pfeffern. Warm stellen.

Die gelbe Zwiebel würfeln, die Knoblauchzehen hacken, die Äpfel in Würfel schneiden. Alles zusammen in der Tomaten-Pfanne anbraten, gekochte Linsen zugeben, mit dem Obers ablöschen und vom Herd nehmen. Warm stellen.

Die Seitlinge halbieren, die Zucchini in Scheiben schneiden. Beides salzen, pfeffern, mit Zitronensaft beträufeln und scharf in einer (Grill-)Pfanne in Erdnussöl anbraten, bis sie schöne Streifen haben.

Nun alle Zutaten, auch die rohen (Salat, Kräuter), schön in Schüsseln schichten und zum Schluss mit Sesam bestreuen.

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Champignons-Blattgemüse-Kuchen

Vielleicht ist jemandem aufgefallen, dass ich den Untertitel meines Blogs geändert habe. Nun finden auch die „Gartenfreuden“ Beachtung, von denen ich ab und zu schreibe. Ich möchte nicht, dass ihr den Blog als Mogelpackung seht, wenn einmal kein Rezept, sondern ein Gartel-Tipp o.ä. online geht. 🙂

Um diesen Umstand zu „feiern“ fange ich jetzt mal mit ein paar Fotos aus unserem Nutzgarten an.

Hier unser Salatbeet, das ich am 19. November und am 8. April schon gezeigt habe. Wir haben seit letzem Frühjahr durchgehend Salat, da der Winter so mild war, die Sorte dafür taugt („Wunder der 4 Jahreszeiten“) und wir außerdem mit einem Vlies abgedeckt hatten. Wir brauchen auch so viel Salat, weil wir fast täglich unsere Grünen Smoothis trinken (auch dazu mal ein Beitrag). An der Rückseite ein Rankgitter (ursprüngl. der Deckel eines alten Hasenstalls…) für Zuckererbsen. Mittlerweile sind die schon viel mehr gewachsen. Im Hintergrund sieht man noch das Erdäpfelbeet, auf dem nach und nach eine Erdäpfelpyramide (hier bei Florian auf gartenleidenschaft zu sehen) angehäufelt werden soll. An der Längsseite im Norden des Erdäpfelbeetes steht mittlerweile ein schönes Fisolen-Spalier, das ich demnächst einmal poste:

Salat-Hochbeet

Als nächstes zwei Fotos unseres zweiten Hochbeets, das zur Zeit voller Radieschen ist. Außerdem sind da Rote Rüben, Gelbe Rüben und Chiogga Rüben, Mangold, Spitzkohl, Knollensellerie sowie Romanesco drin. Die Radieschen wachsen sehr schnell, weshalb die abgeerntet sein werden, wenn der Mangold und die Rüben groß genug sind und wirklich  Platz brauchen:

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Diese Flut an Radieschen kommt relativ einfach zustande: Ich lasse am Ende des Gartenjahres immer ein paar (so drei, vier) Stück auswachsen und sammel dann die trockenen Samenschoten ab:

Radieschensamen

Früher hab ich mir den Winter über die Arbeit angetan, die paar Samen (so 2-4 Stück) pro Schote umständlich auszupulen. Das ist aber absolute Zeitverschwendung; heute nehme ich einfach eine Handvoll und zerrubble die Samen überm Hochbeet. Das harke ich ein wenig unter und fertig ist die Sache. Wenn wo wirklich Pflanzen zu eng stehen, geht auszupfen viel leichter als einzelnes Einlegen der Körnchen. Aber obwohl die Pflanzen auf den Fotos sehr eng aussehen, ist das kaum einmal der Fall: Ich esse einfach immer zuerst jene (kleinen) Radieschen, die zu nah bei ihren Kollegen wachsen. Da nicht alle gleichzeitig aufgehen, obwohl alle gleichzeitg gesät werden (manche müssen sich erst durch die nicht perfekt zerbrösekten Schoten „durcharbeiten“), hat man über einen längeren Zeitraum eine gute Ernte.

Und nun noch zwei Ernte-Fotos:

Radieschen-Ernte-2016

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Einen solchen Berg Salat/Gemüse ernten wir eigentlich jeden Tag. Die Hälfte des Salates wird gleich gegessen, die andere kommt in den Morgen-Smoothie (halb Salat oder anderes Grünzeug, halb süßes Obst), den wir schon abends vorbereiten.

Auf dem Foto zu sehen sind noch eine Menge Kräuter (hier Estragon, Oregano, [Wild-]Schnittlauch, Petersilie). Die meisten wachsen auf unserer Kräuterspirale, die ich auch noch einmal herzeige.

Dies ist auch die perfekte Überleitung zum heutigen Rezept:

 

Herzhafter Champignons-Blattgemüse-Kuchen

Radieschen, Rüben, Radis usw. sind Pflanzen, die man im Ganzen essen kann. Am besten natürlich aus dem Garten oder vom Markt, wenn das Blattwerk noch knackig frisch ist wie bei extra dafür gezüchtetem Jungspinat oder Rübstiel/Stielmus. Ich verarbeite daher ziemlich oft Radieschenblätter, Kohlrabiblätter o.ä. in meinen Rezepten.

Der heutige herzhafte Kuchen hat eine ganze Menge davon zu bieten. Grundsätzlich gilt bei dieser Art von „Grünzeug“ aber: Man kann wild und nach Verfügbarkeit variieren! Radieschenblätter, Kohlrabiblätter, (TK-)Spinat, Mangold, Brennnesseln,… alles geht. Am besten wegen der unterschiedlichen Nährstoffe in einem schönen Mischverhältnis!

Ich poste hier ein vegetarisches Rezept. Da ich aber weiß, dass ich einige vegane Leser habe, möchte ich hier auf einen veganen Zwiebelkuchen hinweisen. Diesen Teig kann man auch beim Blattgemüse-Kuchen sehr gut verwenden. Das Ei in der Fülle braucht es nicht unbedingt; ein paar gequollene Leinsamen und/oder etwas Guakernmehl stabilisieren genauso. Statt des Fetas braucht es dann aber einen anderen Geschmackskick; am besten ein wenig mit Gemüsesuppenpulver oder Hefeflocken verriebene Nüsse als „veganer Parmesan“.

Zutaten f. einen kleinen Kuchen (18cm-Springform):

Für den Teig:

  • 125g Magertopfen=Quark
  • 35g geriebene Mandeln
  • 15g Magermilchpulver oder neutrales Eiweißpulver
  • 4 geh. EL Haferkleie
  • 2 geh. EL Flohsamenschalen
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Thymianblättchen
  • 1/2 TL Weinstein-Backpulver
  • ca. 50g Zucchinifleisch oder Kürbisfleisch, geraspelt (ich friere sowas gern ein)
  • 1 Ei M
  • 1 geh. EL Kokosöl

Für die Füllung:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Jungzwiebel
  • 250g braune Champignons
  • 6-8 Handvoll frisches „Grünzeug“/Blattgemüse/Wildkräuter (ich hatte Spinat, Radieschenblätter, Kohlrabiblätter, Brennnesseln, Taubnesseln, Spitzwegerich, Brombeerblätter)
  • 1 Ei M
  • 2 EL Estragon-Senf
  • 1 EL Estragon-Pesto
  • 1 Pkg. Feta
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskat, Zitronensaft, Kokosöl

Erst alle Teig-Zutaten mit der Küchenmaschine verrühren. Wer es besonders fein machen möchte, kann das Zucchini-/Kürbisfleisch vorher noch leicht andünsten und pürieren; grob einrühren geht aber auch. 10min quellen lassen.

In der Zwischenzeit mal Zwiebeln, Knoblauch und Champignons möglichst klein; Blattgemüse grob hacken.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Eine kleine 18cm-Springform fetten und den Teig hineingeben. Mit den Händen verteilen und einen Rand hochziehen.

Den Teig 15min vorbacken.

Nun die Zwiebeln und den Knoblauch in einer Pfanne anbraten. Champignons und Blattgemüse dazugeben und weiterdünsten, bis alles schön zusammengefallen ist. Dann mit den Gewürzen abschmecken und 1/2 Pkg. Feta unterbröseln.

Den Herd ausschalten und das Ei unterziehen. Die Fülle in den fertig vorgebackenen Teig gießen und die andere Hälfte des Fetas daraufbröckeln.

Für 35-40min nochmal ab ins Backrohr.

Dazu passt ein kräftig-bunter Salat. Wir hatten Rote Rüben-Salat, je nach Saison könnte ich mir aber auch Karotten- oder Tomatensalat gut dazu vorstellen!

Kichererbsen auf Erdnuss-Radicchio

2 Portionen:

  • 100g Kichererbsen*, getrocknet (über Nacht in Wasser mit 1 Msp. Natron eingeweicht)
  • 1 kl. Radicchio
  • 1 (roter) (Spitz-)Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumennagel großes Stück Ingwer (geschält)
  • 4 geh. EL Erdnussmus
  • 1 geh. EL Tamarindenpaste
  • 1 Handvoll frischer Oregano
  • etwas frischer Schnittlauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Die Einweichflüssigkeit der Kichererbsen abgießen und diese mit dem Lorbeerblatt im Kelomat=Dampfdrucktopf 10+10min weich kochen (das ist stromsparend und heißt: 10min auf dem zweiten Ring kochen lassen, dann Herdplatte ausschalten und nochmals 10-15min warten, bis der Dampf von alleine weggegangen ist). 1 Kaffeetasse voll Kochflüssigkeit aufbewahren!

Ich koche immer gleich mehr Kichererbsen und mache bald darauf ein anderes Kichererbsen-Gericht daraus.

Radicchio klein schneiden und gut waschen. Paprika und Zwiebel in kleine Würfel schneiden, Knoblauchzehe, Ingwer und Oregano fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einer Pfanne anbraten. Dann Radicchio und Paprika zugeben und andünsten lassen, bis der Radicchio ein wenig braun ist.

Mit Kochflüssigkeit und Zitronensaft ablöschen, Erdnussmus und Tamarindenpaste unterrühren und noch so lange köcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gemüsesauce in Schalen klecksen, dann je die Hälfte der nochmals etwas gesalzenen und gepfefferten Kichererbsen darauf geben. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Dazu passt frischer Salat.

*Kichererbsen enthalten zwar Kohlenhydrate (100g gekocht: 16,8g KH), doch gleichzeitig sind sie sehr eiweißreich und eignen sich deshalb ab und zu ganz gut für die Low Carb-Küche. Aufgrund ihres hohen Proteingehalts (20%) sättigen Kichererbsen sehr lange und die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge.

Risi Pisi-Blumisotto

Liebe alle,

bevor es an den neuen Blog-Eintrag geht: Beim gestrigen Rezept habe ich eine der Hauptzutaten vergessen: Champignons kommen auch in die Fülle der Paprika hinein! Wer das Rezept nachkochen möchte, klicke bitte hier noch einmal auf die erneuerte Rezeptversion (und verschiebe die abonnierte eMail in den Papierkorb).

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Gut. Jetzt aber.

Manchmal fällt es einem echt wie Schuppen von den Augen!

Den Ausdruck „Risi Pisi“ für „Reis mit Erbsen“ kenne ich schon seit Kindheitstagen. Mein Lieblingsessen war lange Zeit das Brathendl meiner Oma mit Risi Pisi (und es gehört auch heute noch zu meinen absoluten Favoriten… ich glaub, für Omas Hendl brech ich meine fleischlose Phase doch nochmal…).

Dass „Risi“ für „Reis“ steht war mir auch recht schnell klar. Aber erst jetzt, beim Tippen der Überschrift, erkenne ich, dass das „Pisi“ von lat. Pisum abstammt – dem lateinischen Wort für „Erbse“! 😀 (Übrigens schreibt die Welt immer wieder mal „Risi Bisi“ oder „Risibisi“ – das ist schlichtweg falsch, man sagt immerhin weder lat. Bisum noch ital. Biselli…).

Jedenfalls lässt sich Blumisotto (reisförmige Verarbeitung von Karfiol=Blumenkohl) auch prima als Risi Pisi-Variante zubereiten!

2 Portionen:

  • 1 eher kleiner Karfiol=Blumenkohl
  • 100g TK-Erbsen
  • 15g Trockenpilze (ich hatte getrocknete Hallimasch)
  • 60g Grana Padano oder Parmesan zum Bestreuen
  • 3 geh. EL Frischkäse oder Crème fraîche
  • Oregano, Thymian, Majoran
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Schuss Weißwein
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zuerst die Trockenpilze in ein wenig Wasser einweichen.

Dann den Karfiol mit der Küchenmaschine schreddern. Die Menge fällt beim Dünsten ordentlich zusammen, aber wer trotzdem zu viel hat (z.B. weil es nur große Köpfe gab) kann die geschredderten Krümel gut einfrieren und für ein anderes Blumisotto verwenden.

In etwas Öl in einer großen Pfanne anbraten, die Erbsen dazugeben, salzen, pfeffern, Kräuter zugeben und mit wenig Wasser ablöschen. Die Pilze unterrühren (bei den Hallimasch muss das Wasser abgegossen werden,  bei anderen Trockenpilzen darf es als Würze mit dazu).

7-10min (je nach Dicke der Raspel) dünsten lassen.

Gegen Ende mit Weißwein und Zitronensaft abschmecken und den Frischkäse sowie 2/3 des Grana Padanos unterrühren.

Vor dem Servieren mit dem restlichen Käse bestreuen.

Unser Serviervorschlag beinhaltet außerdem noch Butter, mit der konische Gläser (nach oben hin dicker) gefettet wurden. So bekommt man die lustigen Formen hin. Einfach nur ein Klecks mit dem Schöpfer aufs Teller geklatscht schmeckt aber genauso gut. 🙂

Gefüllte Paprika mit Käferbohnen-Champignons-Fülle

Ich liebe gefülltes Gemüse einfach! Dicke, kugelrunde Paprika sind natürlich optimal geeignet, aber ich fülle auch gerne Zucchini, Gurken oder Zwiebeln. Am liebsten mag ich die roten Paprika, die sind nach dem Garen auch ein wenig süß, aber man kann auch gut grüne oder gelbe nehmen. Die roten passen so wunderbar zur leicht süßlichen Bohnen-Apfel-Fülle!

Käferbohnen nennt man in Österreich (insbes. in der Steiermark) übrigens die Bohnenkerne der Feuerbohnen. Hier hab ich schon mal über die Ernte der bunten Schätze geschrieben.

Wir waren grade ein paar Tage in der Steiermark urlauben und ich hab jeden Tag zu irgendeiner Mahlzeit (Jause, Hauptspeise, Beilage…) Käferbohnensalat mit Kernöl gegessen. Das ist vielleicht ein bisschen wahnsinnig, aber ich liebe die Steirischen Käferbohnen sooo! Und so groß und dick wie dort werden sie in unserem Klima einfach nicht. Die Südsteirer sind ja wirklich Kinder der Sonne, da können wir hier im Salzburger Land nicht mithalten. Egal, so gibt es auch immer wieder einen Grund, in die Südsteirische Weinstraße zu fahren (muss ich erwähnen, dass wir unseren Kofferraum voll mit köstlichen Weinen beladen haben?)! 🙂

 

2 Portionen:

  • 3 sehr große oder 4 normalgroße rote Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebel oder Lauchzwiebel
  • 1 Chili
  • 1 kl. säuerlicher Apfel
  • 200g Champignons
  • 1 Dose Käferbohnen (400g) (alternativ, wenn keine Käferbohnen verfügbar, Kidneybohnen)
  • 50g gemischte Nüsse & Kerne (ich hatte Walnüsse, Sonnenblumenkerne und Mandeln)
  • 4 geh. EL (Kräuter-)Frischkäse oder Crème frâiche oder Sauerrahm
  • 4 geh. EL Tomatenmark aus der Tube
  • 2 EL Balsamico-Essig oder Balsamico-Essigsenf
  • 50g Gouda, gerieben oder grob gehackt
  • frischer Estragon
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe, Erdnussöl

Paprika längs halbieren und die Kerne entfernen. Innen etwas salzen.

Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken und in Öl anbraten.

Frühlingszwiebel (mit Grün) in Ringe schneiden, Apfel (mit Schale) sowie Champignons in möglichst kleine Würferl. Zugeben und dünsten lassen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Nüsse und Kerne mit der Nussreibe eher grob reiben. Unterrühren.

Frischkäse, Tomatenmark und Essig gemeinsam mit der Dose Bohnen unterrühren und noch kurz weiterdünsten lassen. Mit gehacktem Estragon, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Fülle in die Paprikaschiffchen geben und mit etwas Gouda bestreuen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech oder in eine Auflaufform geben und für 25-30min ab in den Ofen.

Dazu passt hervorragend grüner Salat mit Kernöl (wir hatten außerdem noch Radieschen und Estragon drin).

Gefüllte rote Zwiebeln auf Sauerkraut

Schon vor Jahren, nämlich 2008, habe ich begonnen, Rezepte von Gerichten aufzuschreiben, die mein Mann (damals noch Freund) und ich in unserer kleinen Studentenwohnung gekocht und gerne gegessen haben. Schade fand ich jedoch immer, dass man in diesen handgeschriebenen Büchern keine Möglichkeit hat, die Speisen abzubilden und sich außerdem recht schwer tut mit dem Suchen. Ich habe zwar grob im Kopf, in welchem Kochbuch an welcher Stelle (vorne, mittig, hinten) die Rezepte aufgeschrieben wurden, die ich wieder kochen möchte, aber am Ende blättere ich dann doch immer ewig herum.

ales-Kochbuch

Da ist so ein Blog schon vieeel praktischer. Ich freue mich ja wirklich sehr, mittlerweile schon fast 100 dauerhafte Follower und hunderte spontane Klick-mal-drauf-Leser zu haben, aber ich nutze diesen Blog auch gerne nur für mich: zum Verwahren, Speichern, Suchen und Wiederfinden der Rezepte, die ich selbst unbedingt wieder kochen möchte. Da wir beim Essen sehr saisonal und flexibel sind, und gerne kochen, was der Kühlschrank bzw. der Garten gerade hergeben, variiert unser Speiseplan stark. Umso wichtiger, sich Dinge dauerhaft aufzuschreiben. Ich hoffe ja nur, dass WordPress auch irgendwann eine Möglichkeit zum Dauerhaften Sichern von Blogs auf einer lokalen Festplatte anbietet… denn sollte es diesen Anbieter auf einmal nicht mehr geben und er seinen Kunden auch keine Chance geben, die Blogs abzuspeichern, bin ich erledigt. 😉

Jetzt malen wir aber nicht den Teufel an die Wand, sondern schauen uns ein altes Rezept von 2008 an!

Gekocht haben wir es damals wie heute im Römertopf – das muss aber nicht sein, ein anderer dickwandiger, ofenfester Schmotopf mit Deckel tut’s auch!

2 Portionen:

  • 4 sehr große oder 6 mittelgroße rote Zwiebeln
  • 1 kl. Apfel
  • 1/2 kl. Sellerieknolle (oder mengenmäßig etwa gleichviel Pastinaken, Selleriewurzeln oder Petersilwurzeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 Pkg. Sauerkraut (500g)
  • 2 geh. EL Kümmel
  • 1 geh. EL Wacholderbeeren
  • Salz, Pfeffer, Bio-Gemüsesuppenpulver, Erdnussöl
  • nicht vegan: Butter (sonst alternativ ein wenig Kokosöl oder rotes Palmöl aus unbedenklicher Herkunft)

Falls die getrockneten Tomaten nicht in Öl eingelegt sind, diese zu Beginn des Kochprozesses in etwas Wasser einweichen.

Wenn ein Römertopf verwendet wird, diesen nun wässern.

Die Zwiebeln schälen, ein Käppchen abschneiden und die inneren Schichten der Zwiebeln so herausnehmen, dass noch ein stabiler Rand stehen bleibt.

Das Innere der Zwiebeln, den Apfel, den Sellerie und die Knoblauchzehen möglichst fein hacken und in Erdnussöl anbraten, bis alles schön zusammengefallen ist. Mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Suppenpulver und Essig abschmecken.

Die Zwiebeln mit der Masse füllen. Sollte es zu viel sein, kann der Rest mit dem Sauerkraut vermengt werden.

Das Sauerkraut gut ausdrücken (den Saft fange ich gerne auf und trinke ihn; wir finden das sehr lecker und gesund ist es auch). Dann mit Kümmel, Wacholderbeeren, den klein gehackten getrockneten Tomaten und ggf. dem Rest der Fülle vermengen und in den Schmortopf legen.

Mit Butterflöckchen oder Flöckchen vom Kokosöl/Palmöl belegen und den Deckel auf den Schmortopf setzen.

Wichtig: Wenn ein tönerner Römertopf und kein gusseisener, dichter Schmortopf verwendet wird, noch etwa 100ml Gemüsesuppe angießen. Der Römertopf lässt mehr Wasser verdampfen!

Der Römertopf kommt nun für 60min bei 175°C Heißluft in den nicht vorgeheizten Ofen! (Sonst springt er!)

Ein gusseisener Schmotopf kann bei 175°C Heißluft (vorgeheizt) schon nach 45min rausgenommen werden.

Panierter Kabeljau auf Ofengemüse mit Sauce Tartare

Ich liebe Ofengemüse einfach. Vom Ofengemüse mit fruchtiger Avocado-Creme hatte ich noch kleingeschnittenes und gewürztes Gemüse eingefroren, und schon seit Bettina auf Happy Carb ihre Fish and Chips präsentiert hat, will ich eine Panade aus Flohsamenschalen ausprobieren. Und siehe da: Klappt perfekt!

2 Portionen:

  • 2 Filet (=ca. 250g) Kabeljau (oder anderen weißen Fisch – Ich hatte MSC-zertifizierten Kabeljau aus der Barentssee, die sich nördlich von Norwegen befindet und über stabile Fischbestände verfügt. Ein Blick auf die Nachhaltigkeit ist m.E. absolut unerlässlich beim Fischkonsum!)
  • 2 Eier
  • 4 EL Flohsamenschalen
  • 1 Schuss Milch oder Obers=Sahne
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

1 Blech voll in Wedges-Form geschnittenes Gemüse. Da jedes Gemüse ein anderes Gewicht vorzuweisen hat, gebe ich hier keine Gewichtszahlen an. Das Auge kann ohnehin am besten einschätzen, wieviel man zu zweit verdrücken möchte. Genommen habe ich jedenfalls:

  • Butternut-Kürbis
  • Pastinaken
  • Kohlrabi
  • Selleriewurzeln

Gewürze für das Ofengemüse:

Für die Sauce Tartare:

  • 100g Magertopfen=Quark
  • 2 geh. EL Sauerrahm oder Crème fraîche
  • 2 EL Leinöl
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 hartgekochtes Ei
  • 1 Schalotte oder Perlzwieberl
  • 3 EL Kapernbeeren (oder 2 EL kleine Kapern)
  • 2 EL Kapern-Flüssigkeit
  • 4 Essiggurkerl (für strenges Low Carb darauf achten, dass im Gurkenwasser kein Zucker ist)
  • etwas kleingehackter Schnittlauch und Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe, Paprikapulver

 

Zuerst das Gemüse in Wedges-Form schneiden und mind. 1 Std. einwässern. Dieses Prozedere entzieht dem Gemüse (v.a. dem Kürbis) Stärke, die sonst dazu führt, dass er weich wird. Wer weiches Ofengemüse bevorzugt, kann sich diesen Schritt sparen.

Backrohr auf 175°C vorheizen.

Das Gemüse gemeinsam mit den Gewürzen in eine Schüssel mit Deckel geben und ordentlich schütteln.

Ein Ei trennen und das Eiweiß steif schlagen. Unter das Gemüse heben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und 45min backen (nach der Halbzeit einmal wenden).

Für die Sauce Tartarte alle flüssigen Zutaten gut verrühren. Das Ei, die Schalotte, die Kapern, die Essiggurkerl und die Kräuter möglichst fein hacken und unterheben. Kräftig abschmecken und bis zum Servieren durchziehen lassen.

Das Ei mit dem übrigen Dotter und einem Schuss Milch oder Obers verquirlen. Kräftig salzen und pfeffern. Den Fisch durch das Ei und schließlich durch die Flohsamenschalen ziehen.

Kurz vor Ende der Garzeit für das Gemüse die Fischstücke in Erdnussöl rundherum anbraten.

Aus dem restlichen Ei und evtl. übriggebliebenen Flohsamenschalen kann man noch kleine Mini-Omelettes als Beilage fabrizieren.

Dazu passen frisch-säuerlicher Salat und britischer Malzessig für Fisch und Gemüse.

 

Und weil es draußen gar so fies und kalt ist, ende ich mit der Erinnerung an einen sommerlichen Tag im März, an dem die Kronen-Anemonen in unserer Wildblumenwiese zu blühen begonnen haben:

Kronen-Anemone

Cremiger Zwiebeltopf mit Ajvar

2 Portionen:

  • 600g (gelbe) Zwiebeln
  • 150g Ziegenfrischkäse (wer das nicht mag: normaler FK, Vollfett)
  • 6 geh. EL Ajvar, pikant
  • 250g frische Erbsen, mit Schale gewogen (ergibt ca. 125g Erbsen ohne Schale)
  • 1 Handvoll Cocktail-Tomaten
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 geh. TL Erythrit
  • 2 EL heller Balsamicoessig oder Weißweinessig
  • ca. 200ml Gemüsesuppe
  • 1 großer Bund Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Die Zwiebeln schälen und achteln. Ca. 5min in Butterschmalz in einem dickwandigen Schmortopf goldbraun anbraten. Mit Erythrit bestäuben und leicht karamellisieren lassen.

Mit Gemüsesuppe ablöschen und ca. 20min zugedeckt köcheln lassen.

Frischkäse mit Ajvar und Essig verrühren und unterrühren. Die ausgepulten Erbsen ebenfalls unterheben. Nochmal ca. 5min köcheln lassen.

Die Tomaten halbieren oder vierteln. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Beides unterrühren und nochmals 5min köcheln lassen.

Mit noch ein wenig Schnittlauch bestreut servieren.