Gurken-Ayran (Resteverwertung)

Meine Lieben,

wir ihr bemerkt habt, hab ich momentan einfach überhaupt keine Zeit. Bis zum Herbst muss ich mit der Herausgabe von zwei Büchern und meiner Diss. fertig werden – mich strudelt’s ein bissl, auf gut österreichisch… meine Zeitplanung ist einfach mies.

Bis es den nächsten ‚richtigen‘ Rezeptblog-Eintrag geben wird, wird es daher leider noch etwas dauern. Dabei freu ich mich schon so darauf! Ich habe hier (gefühlt) hunderte von mit Kochspuren befleckten Zettel rumkugeln und mein Handy quillt über vor Fotos. 🙂

Weil es heute gar so heiß ist, kommt hier aber eine sommerliche Blitz-Anleitung für

Gurken-Ayran

oder: Zatziki-Resteverwertung

1. Man nehme eine Gurke (idealerweise eine dicke Landgurke, keine dünne Schlangengurke):

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2. Wenn die Gurke schon so riesig und dickschalig ist wie meine, schäle man sie

3. Man entferne (schlampig) die Kerne der Gurke, reibe sie für Zatziki und salze sie.

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4. Nachdem man alles ein wenig stehen gelassen hat, gieße man das salzige Gurkenwasser ab (noch ein wenig ausdrücken), püriere es mit ein paar Esslöffeln Naturjoghurt, füge Eiswürfel hinzu et voilà: ein erfrischender Sommerdrink! Prost!

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Gebackener Mozzarella auf Salat

2 Portionen:

  • 2 Mozzarella-Kugeln
  • 1 Ei S
  • 1 Schuss Milch
  • 2 EL Mandelmehl
  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 2 Zitronenspalten zum Servieren
  • Salz, Pfeffer, Butterschmalz zum Ausbacken

Für den Salat:

  • buntes Salat-Gemüse nach Wahl; wir hatten: Häuptelsalat=Kopfsalat, Paprika, Tomaten, Gurke, Oliven, Radieschen
  • frische Kräuter nach Wahl; wir hatten: Oregano, Basilikum, Ysop
  • 1/2 Becher griechisches Joghurt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL heller Balsamico-Essig
  • 1 TL Erythrit
  • 1 TL Salz

Zuerst die Salatsauce zubereiten. Dafür alle Zutaten gut verrühren und ziehen lassen.

Das Gemüse und den Salat putzen, in mundgerechte Stücke zupfen/schneiden und schon mal in eine Salatschüssel geben.

Das Ei in einer Schüssel aufschlagen, gut salzen und pfeffern und mit einem Schuss Milch verquirlen.

Mandelmehl und Flohsamenschalen in einem Teller verrühren.

Den Mozzarella vierteln.

Butterschmalz in einem kleinem Topf erhitzen.

Mozzarella-Viertel nun jeweils erst im Ei, dann in der Mehlmischung wenden.

Mozzarella-Stücke nacheinander flott im wirklich heißen Fett ausbacken (nicht langsam dahinsieden lassen, dann zerläuft der Käse) und auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Währenddessen die Sauce über den Salat geben und gut durchrühren.

Mozzarella gemeinsam mit zwei Zitronenspalten auf Salat servieren und sofort essen, damit er nicht durchweicht.

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Winter-Lahmacun (türkische Pizza)

Lahmacun heißt auf arab. „Brot mit Fleisch“. Richtig, dieses Rezept wird noch mit Fleisch gemacht, denn ich habe es mir ausgedacht, bevor ich meinen Entschluss gefasst hab, zukünftig darauf zu verzichten. 🙂 Alternativ kann ich mir die/den/das Lahmacun auch gut mit einer vegetarischen Bolognese aus geraspeltem Gemüse (insbes. Pilzen, Karotten, Sellerie) sowie Nüssen & Kernen (Sonnenblumenkerne) vorstellen.

Noch ein Tipp zum Teig: Betti hat in ihrem Happy Carb-Blog eine neue Idee entwickelt, mit der Mozzarella-Teig noch einfacher zuzubereiten ist. Man schneidet den Mozzarella klein und püriert ihn mit dem Ei. Dann gibt man die restlichen Zutaten dazu. Allerdings muss diese Variante dann vor der Zubereitung nochmal 1-2 Stunden in den Kühlschrank. Wenn ihr die Zeit dafür habt, probiert es auch mal aus. Evtl. macht dann aber die Germ=Hefe Probleme, also vorsichtshalber etwas mehr Backpulver nehmen.

Für den Teig:

  • 250g Mozzarella (die normale Vollfett-Version)
  • 20g Butter
  • 20g Griechisches Joghurt 10% Fett
  • 1 geh. TL Guakernmehl
  • 30g Flohsamenschalen
  • 30g Kokosmehl
  • 3 Eier M
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 TL Trockengerm=Hefe
  • 1 Msp. Kokosblütenzucker

Für den Lahmacun-Belag:

  • 1/2 kl. Kopf Weißkraut oder Eisbergsalat
  • evtl. 2 geh. EL gekeimte Sprossen
  • 100ml Gemüsesuppe (aus Bio-Instant-Gemüsesuppe und Wasser)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 kl. rote Zwiebel
  • 1 kl. gelbe Zwiebel
  • 1 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50ml passierte Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 125g Rinderfaschiertes=Hackfleisch (oder Lammfaschiertes)
  • ½ Pkg. Schafkäse oder Feta
  • einige schwarze Oliven
  • etwas Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Sumach, Pul Biber
  • Kräuter frisch oder getrocknet: Thymian, Petersilie, etwas Minze
  • (im Sommer: ein paar Tomaten- und Gurkenscheiben zur Garnierung)

Für das WinterCacık (Cacık=eine türkische Variante von Zatziki):

  • 1-2 Stangen Sellerie oder 1 Selleriewurzel oder 1 Pastinake oder 1 Petersilwurzel (im Sommer: ½ Gurke)
  • 180g Griechisches Joghurt 10%
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Krautsalat am besten zuallererst zubereiten, damit er schön durchziehen kann. Dazu das Weißkraut feinnudelig schneiden. Den Apfelessigund das Olivenöl mit 100ml heißer Gemüsesuppe verrühren. Über das Kraut gießen, Olivenöl und evtl. Sprossen zugeben, salzen und pfeffern und stehen lassen. Wer Eisbergsalat verwendet, kann zwar dieselbe Marinade machen, sollte den Salat jedoch erst vor dem Servieren mit der erkalteten Marinade vermischen.

Die Trockengerm mit dem Kokosblütenzucker und 2 EL warmem Wasser verrühren und 10min stehen lassen.

Die trockenen Zutaten für den Teig mit den Eiern und der Germmischung=Hefemischung verrühren und an einem warmen Ort etwas gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Mozzarella in Stücke schneiden und gemeinsam mit der Butter und dem Joghurt auf kleiner Flamme in einem Stielpfännchen schmelzen. Mit einem Schneebesen gut sämig verrühren – das kann ein wenig anstrengend sein, aber es lohnt sich.

Die geschmolzene, noch heiße Mozzarella-Mischung esslöfelweise auf höchster Stufe in den Teig einrühren. Immer wieder Pausen machen (währenddessen die Mischung wieder auf den Herd stellen, damit sie nicht erkaltet) und ordentlich Gas geben mit der Küchenmaschine. Mozzarella so nach und nach in den Teig einarbeiten.

Das ist ein wenig aufwändig, aber dieser Teig ist wirklich ausgesprochen lecker!

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Den Teig möglichst dünn auf einem Backpapier ausbreiten. Das geht am besten mit den (nassen) Fingern oder, noch etwas einfacher, wenn man eine Schicht Frischhaltefolie über dem Teig ausbreitet und dann mit einem Teigwalker=Nudelholz darüberrollt. Außerdem ist es einfacher, wenn man das Backpapier erst nach dem Ausbreiten des Teiges auf das Backblech zieht.

Für 20min ins Backrohr geben und den Boden vorbacken.

Inzwischen die gelbe Zwiebel, die Knoblauchzehen und die Chili fein hacken, in etwas Erdnussöl anbraten. Das Rindfleisch mit den passierten Tomaten und dem Tomatenmark zugeben, kräftig würzen. Scharf anbraten, es sollte nicht mehr zu flüssig sein, da sonst der Teig zu sehr aufweicht.

Für das Winter-Cacık den Sellerie fein raspeln (im Sommer eine Gurke entkernen und raspeln, salzen, ziehen lassen, Wasser abgießen). Die Raspel zusammen mit einer frisch gepressten Knoblauchzehe, dem Zitronensaft, dem Olivenöl und dem Joghurt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den vorgebackenen Boden aus dem Rohr nehmen.

Mit der Fleischmischung bestreichen und wieder für 20min ab ins Rohr, jetzt allerdings bei 200°C Heißluft.

Die rote Zwiebel in Ringe schneiden (und im Sommer ein paar Tomaten- und Gurkenscheiben extra).

Nach Ende der Backzeit Lahmacun aus dem Ofen holen. Mit dem Salat, den Zwiebelringen, den Oliven und dem zerbröselten Schafkäse belegen (und im Sommer den Gemüsescheiben). Zum Abschluss Cacık mit einem Löffel auf dem Salat verteilen und sofort servieren.

Lachsfilet auf Gurkenragout

Ich sehe jeden Morgen aus dem Fenster und bin immer wieder aufs Neue perplex wegen dieses traumhaften Wetters. An so einen wunderschönen Herbst kann ich mich überhaupt gar nicht erinnern. Und ob ihr’s glaubt oder nicht – ich habe gestern, am 10. NOVEMBER, diese drei letzten Gurken geerntet – in ÖSTERREICH!!

Gurken

Daraus muss man doch gleich etwas kochen! 🙂 Und weil es auch noch frischen norwegischen Lachs in Aktion gab, hab ich zugeschlagen.

2 Portionen:

  • 2 Lachsfilets mit Haut
  • 1 dicke Landgurke (keine Schlangengurken)
  • 125g Obers=Sahne
  • Saft v. 1/2 Zitrone (und evtl. noch 2 Spalten für die Deko)
  • 1 TL gelbe Senfkörner
  • 2 EL Dill, gehackt (und evtl. noch 2 Zweiglein für die Deko)
  • 2 EL weißer Balsamico-Essig
  • Butter, Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer

Lachs waschen und mit Küchenrolle abtupfen. Dann die Haut mit einem scharfen Messer alle 1-2cm einschneiden. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gemörserten Senfkörnern einreiben (wer keinen Mörser hat, kann die Körner auch mit dem Nudelwalker=Teigroller zerdrücken).

Die Gurken schälen, die Kerne mit einem Teelöffel ausschaben, Fleisch in 1cm-Würfel schneiden.

Etwas Butter und Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen und den Lachs auf der Hautseite 2min bei hoher Hitze braten. Dann umdrehen, Hitze auf mittelschwach reduzieren und 7-9min weiterbraten (je nach Dicke des Filets).

In der Zwischenzeit 1 EL Butter in einem Topf erhitzen. Gesalzene Gurkenwürfel darin schwenken, dann mit Obers ablöschen. Mit Essig, Dill und Pfeffer abschmecken. Köcheln lassen, bis der Lachs fertig ist.

Und das war’s auch schon! Lachsfilet auf dem Gurkenragout anrichten.

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Gefüllte Tex Mex-Gurken

Man kann ja wirklich jedes Gemüse füllen, das sich von der Form her irgendwie dazu eignet. Nach so vielen gefüllten Zucchini(s) dieses Jahr haben wir uns jetzt einfach mal an die übergroßen Gurken in unserem Garten gemacht. Während die kleineren super mit Schale im Salat oder in der Zatziki schmecken, eignen sich die Monsterkeulen wunderbar zum Kochen!

2 Portionen:

  • 1 Riesen-Landgurke (oder 2 kleinere, aber jedenfalls keine schmale Schlangengurke)
  • 75g Kidneybohnen=Indianerbohnen=Rote Bohnen, getrocknet und über Nacht in viel Wasser eingeweicht
  • 500g Tomaten
  • 1 kl. Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili
  • 2 geh. TL Koriandersamen, gemahlen
  • 2 geh. TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 geh. TL Cayennepfeffer
  • 50g Parmesan oder anderer Käse zum Überbacken / vegane Alternative: 60g Cashewkerne, 2-3 getrocknete Tomaten oder geröstete Paprikaschoten aus dem Glas, 1 TL Hefewürze od. Bio-Instant-Gemüsesuppe
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl
  • frischer Koriander zum Bestreuen
  • evtl. 1 Msp. Natron, ein paar Nelken und ein Lorbeerblatt fürs Einweichwasser

Tipp: Ich koche bei derartigen Bohnen-Gerichten gern die doppelte Menge Fülle. Die lässt sich super einfrieren und macht sich auch wunderbar als Fülle für Low Carb-Enchiladas!

Veganer Gratinkäse als Alternative: Anstelle des Parmesans kann man gut diesen veganen Pizzakäse von dieumsteiger verwenden. Dafür einfach die 60g Cashews über Nacht einweichen, am nächsten Tag gemeinsam mit 2-3 getrockneten Tomaten oder 2-3 gerösteten Paprikaschoten pürieren, salzen, pfeffern, mit Hefewürze oder Bio-Instant-Gemüsesuppe würzen. Die Masse in einer heißen Pfanne eindicken lassen. Sieht aus und schmeckt wie Schmelzkäse. Hier hab ich ihn auf Pizza verwendet.

Die Bohnen über Nacht in Wasser einweichen. Wenn möglich, 1 Msp. Natron, einige Nelken und ein Lorbeerblatt ins Einweichwasser geben. Im Kelomat=Dampfdrucktopf in 20min (oder im normalen Topf 90min) weich kochen. Kochsud aufheben!

Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken. In Öl anbraten.

Die gekochten Bohnen und die halbierten Cocktailtomaten (bzw. in Stücke geschnittenen normalgroßen Tomaten) zugeben und immer wieder umrühren. Die Tomaten lassen schon viel Wasser, aber trotzdem wird man nach und nach noch 1-2 Schöpflöffel Bohnen-Kochsud zugeben können. Immer weiterrühren, und wenn die Bohnen dann wieder eintrocknen, neue Flüssigkeit aufgießen. Zwischenzeitlich gut würzen. 15min so dahinkochen lassen, grob umrühren. Die Bohnen und Tomaten können bzw. sollen ruhig zerfallen.

Zwischendurch die Gurke schälen (außer es handelt sich um kleinere Exemplare mit dünnerer Schale) und die Kerne entfernen. Salzen und in eine gebutterte Auflaufform legen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Gurkenhälften mit Tex Mex-Bohnen fülllen und mit geriebenem Käse/veganer Käsealternative bestreuen.

Für 40min ins Backrohr geben.

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Hummus-Zucchini auf Gurken-Zwetschgen-Salat

Ich liebe Foodblogs einfach! ❤ Wo sonst könnte man so viele originelle Ideen sammeln, wie sie private Hobbyköche über das Internet verbreiten? Zugegeben, ich habe ein überbordendes Kochbuchregal (ok, eigentlich sind es drei Regale), und ich lese Kochbücher tatsächlich zur Entspannung. (Meine Kollegin hält mich für besessen, vielleicht hat sie sogar recht.) ABER Foodbloogs sind für mich die Krönung der Rezeptvielfalt!

Gestern hab ich im Blog von pinkkiiwii ein Rezept für Mit Hummus gefüllte Zucchini gefunden, das ich sofort ausprobieren musste. Die Zucchini hab ich nicht im Backrohr vorbereitet, sondern im Topf, wie ich es immer mache. Und ehrlich gesagt hab ich die rote Zwiebel einfach vergessen, obwohl sie mitten auf der Arbeitsplatte lag… ohne war das Gericht aber auch göttlich. 😉 Aber das nächste mal unbedingt mit Zwiebel!

Der Salat war ein Experiment – ein sehr gelungenes, wie ich finde. Ich mag den Überraschungseffekt, den Früchte im Salat liefern. Einem ähnlichen Gedanken folgte auch schon mein Spinat-Nektarinen-Salat.

Danke, liebe pinkkiiwii, für diese schöne Anregung!

2 Portionen:

Für die Zucchini:
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • ca. 200g Hummus
  • ca. 200g Cocktailtomaten (ich hatte rote und gelbe, schaut lustig aus)
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe
  • fakultativ: 1/2 kl. rote Zwiebel
Für den Salat:
  • 1/2 Gurke
  • 3-4 Zwetschgen (je nach Größe)
  • 2 EL Goji-Beeren*
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Ysop
  • Salz, Pfeffer

Die Zucchini rundherum einstechen und je nach Größe 5-7min in kochendem Salz-Suppen-Wasser weichkochen.

Rausfischen, etwas abkühlen lassen, halbieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch auslöffeln. Bei diesem Rezept brauchen wir es nicht mehr, aber keinesfalls wegwerfen – man kann es wunderbar für Brote, Kuchen und Marmeladen verwenden (ich stelle demnächst eine Zucchini-Orangen-Marmelade ein) oder schlicht nur zum nächsten Auflauf geben! Wenn es nicht gleich gebraucht wird, einfach einfrieren.

Die Zucchini von innen etwas salzen, dann den Hummus hineinlöffeln. Halbierte Cocktailtomaten (und ggf. ein paar halbierte dünne Zwiebelringe) hineinstecken. Einen Teil vom Basilikum hacken und drüber geben. Pfeffern. Olivenöl drauf träufeln.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für 20min ins auf 175°C Heißluft vorgeheizte Backrohr schieben.

In der Zwischenzeit die Gurke fein hobeln, salzen, kurz stehen lassen.

Zwetschge in dünne Scheibchen schneiden.

Gurke mit den Fingern kneten (durch das Salz sind die Scheiben weich geworden) und das Wasser abgießen. Mit den Zwetschgen vermengen.

Goji-Beeren und gehackten Ysop unterheben. Marinieren.

Salat vor dem Servieren auf Teller geben, gefüllte Zucchini aufsetzen, noch etwas Basilikum zur Deko aufstreuen.

Hummus-Zucchini_01 Gurken-Zwetschgen-Salat_01

Hummus-Zucchini_02 Hummus-Zucchini_03

*Goji-Beeren oder Wolfsbeeren sind die Früchte des (eigentlich gar nicht so) Gemeinen Bocksdorns. Sie haben eine sehr hohe Nährstoff- und Vitalstoffdichte: Enthalten sind u.a. enorm viel Vitamin A, Vitamin B1 und B2, Vitamin C, sogar Vitamin E (das in Früchten so gut wie nicht vorkommt), 11mg Eisen auf 100g getrocknete Beeren (zum Vergleich: 3,4mg in frischem Spinat), weitere essenzielle Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Zink sowie lebenswichtige Aminosäuren. Und noch etwas: Goji-Beeren enthalten angeblich 4.000% (!) mehr zellschützende Antioxidantien als Orangen, die eigentlich dafür berühmt sind.

Zatziki Deluxe

Ein bisschen großspurig, dieser Name, gell? Macht nix, sie schmeckt einfach zu köstlich! 😀

  • 1/2 Gurke
  • 1 Bund Radieschen (alternativ: 1 ganze Gurke; auch sehr lecker ist Zucchini)
  • 200g griechisches Joghurt (vergesst für Zatziki alle fettärmeren Varianten unter 10%, das wäre sparen am falschen Fleck)
  • 2-3 geh. EL Bärlauchpesto (alternativ: 4-6 fein gehackte Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl, etwas Schnittlauch und Petersilie)
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • ca. 6 Minzblätter
  • Salz, Pfefffer

Gurke und Radieschen (oder Zucchini) fein reiben. Salzen, 15min stehen lassen.

Wasser ausdrücken (ich trinke das immer, ist gut und gesund).

Pesto, fein gehackte Minze, Zitrone und Joghurt in einer Schüssel verrühren, gut abschmecken. Gemüseraspel unterheben.

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Rindfleisch-Satay-Spieße mit Gurkensalat

Satay oder Saté ist ein Grillgericht, das ursprünglich aus Indonesien stammt, heute aber in vielen Ländern Südostasiens verspeist wird. Auch auf unserer Hochzeitsreise in Sulawesi haben wir gerne Satay gegessen. Mariniert werden die Spieße häufig mit würziger Erdnusssauce.

2 Portionen:

  • 125g Beiried-Schnitzerl (Deutschland: „Flaches Roastbeef“, USA: „Strip Loin Steak“, Frankreich: „Entrecote“ – oder als Alternative die luxuriösere Variante: Rinderfilet)
  • 75g Erdnussmus
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Handvoll Radieschen
  • 1/2 roter Paprika
  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 EL Apfelessig oder weißer Balsamicoessig
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Currypulver
  • 3 EL Sesamkörner (ich mische gerne dunklen und weißen Sesam)
  • 1 TL Sambal Oelek, alternativ Chilipulver
  • Salz, Pfeffer

Die Beiried-Schnitzerl waschen und trocken tupfen, in Stücke schneiden und auf Spieße stecken.

Aus 1 EL Erdnussöl, Salz, Pfeffer, 1/2 TL Sambal und 2 gepressten Knoblauchzehen eine Marinade herstellen und Spieße 12 Stunden (oder auch länger) darin einlegen. Wer das zartere (und teurere) Rinderfilet verwendet, kann schon nach 1-2 Stunden weitermachen.

Nach 12 Stunden die Spieße herausnehmen und das Erdnussmus in die Marinade einrühren. Wer die Spieße später grillen will, rührt hier noch 1 EL Öl dazu – wer sie braten will, lässt das Öl (noch) weg.

Gurke waschen, würfeln, salzen. Radieschen halbieren, dazugeben. Dann ca. 15min Wasser ziehen lassen, danach abgießen. Gurken- und Radieschenstücke mit Essig, Sojasauce, Curry, geriebenem Ingwer, 1 gepresster Knoblauchzehe und 1/2 TL Sambal abschmecken.

Die Spieße auf den Grill (auch ein Tischgrill ist ok) legen und während des Grillvorgangs immer wieder mit der Erdnusssauce bestreichen und wenden. Alternativ kann man die Spieße auch in einer Pfanne mit 1 EL Öl zubereiten.

Mit Gurkensalat, lose drapierten Paprikastückchen und Sesam anrichten.

Rindfleisch-Saté-Spieße