Baba Ganoush vom Griller (Melanzaniaufstrich)

Noch einfacher geht es nicht – und noch besser wohl auch nicht. Ich bin sooo verliebt in dieses Rezept!!!

Normalerweise kenne ich nur Rezepte zur Herstellung von Baba Ganoush, die es erforderlich machen, dass man Melanzani stundenlang im Backrohr röstet. Das zahlt sich dann energietechnisch auch nur aus, wenn man größere Portionen zubereitet.

Wir aber haben jetzt die ultimative Lösung: Bana Ganoush vom Griller!

Braucht keine zusätzliche Energie, macht so gut wie keine Arbeit und schmeckt einfach phänomenal!

Zutaten für 1 Schüssel Aufstrich:

  • 1 Melanzani=Aubergine
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • 4 EL bestes Olivenöl
  • 4 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Die Melanzani ohne Öl, ohne sie einzustechen, ohne sonstige Tätigkeiten… einfach nur pur auf den Griller legen, wenn man ohnehin schon grillt. Am besten nicht extra dafür den Griller anheizen, sondern die Energie einer Grillerei mitnutzen!

So lange grillen (ab und zu mal wenden) bis sie außen komplett schwarz und innen weich ist (Fingerdruck-Probe).

Abkühlen lassen, geht auch über Nacht.

Die überkühlte bzw. kalte Melanzani aufschneiden und das weiche Fruchtflesich herauslöffeln. Gemeinsam mit den restlichen Zutaten pürieren.

Und schon fertig. UND SO GUT!! 😀

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Zatziki Deluxe

Ein bisschen großspurig, dieser Name, gell? Macht nix, sie schmeckt einfach zu köstlich! 😀

  • 1/2 Gurke
  • 1 Bund Radieschen (alternativ: 1 ganze Gurke; auch sehr lecker ist Zucchini)
  • 200g griechisches Joghurt (vergesst für Zatziki alle fettärmeren Varianten unter 10%, das wäre sparen am falschen Fleck)
  • 2-3 geh. EL Bärlauchpesto (alternativ: 4-6 fein gehackte Knoblauchzehen, 2 EL Olivenöl, etwas Schnittlauch und Petersilie)
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • ca. 6 Minzblätter
  • Salz, Pfefffer

Gurke und Radieschen (oder Zucchini) fein reiben. Salzen, 15min stehen lassen.

Wasser ausdrücken (ich trinke das immer, ist gut und gesund).

Pesto, fein gehackte Minze, Zitrone und Joghurt in einer Schüssel verrühren, gut abschmecken. Gemüseraspel unterheben.

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Würzige Ćevapčići mit Käse

Juhuuu ich liebe dieses sommerliche Wetter und ich liebe Essen im Freien und ich liebe GRILLEN!!!

😀

2 Portionen (8 Stück):

  • 400g Rinderfaschiertes=Hackfleisch
  • 1 kl. Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2-3 scharfe, eingelegte Pfefferoni=Peperoni
  • 60g würziger Käse
  • 4 geh. TL Ajvar
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zwiebel, Knoblauchzehe und Pfefferoni (mit Kernen) fein hacken. Käse in kleine Würfelchen schneiden.

Alles vermengen, kräftig abschmecken. Einlegewasser der Pfefferoni dazu gießen und mit den Händen so lange kneten, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Auf ein Brett geben und zum Rechteck formen. Mit einem nassen Messer acht „Riegel“ schneiden.

Wir haben seit neuestem eine Grillzange für Würstel, in der man auch die Ćevapčići perfekt grillen kann. Einfach nur auf einer Grilltasse geht natürlich genauso gut (dann die Grilltasse aber einölen mit hitzeresistentem Öl, z.B. Erdnussöl).

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Als Beilagen hatten wir gegrillte Paprika und Bettis Kohlrabi-Curry-Salat (etwas verändert, weil wir nicht alle Zutaten genauso zuhause hatten):

  • 1 Kohlrabi
  • 1 roter Paprika
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 kl. rote Zwiebel
  • 2 geh. EL Frischkäse
  • 2 geh. EL Sauerrahm
  • 3 EL milden Weißweinessig
  • 3 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Bio-Gemüsesuppen-Pulver

Kohlrabi schälen und in grobe Würfel schneiden, Paprika klein würfeln, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.

Kohlrabistücke in etwas Gemüsesuppe 8min garen und dann abkühlen lassen.

Das Gemüse vermengen.

Dressing mischen, rühren bis es sämig ist und über den Salat geben. Gut durchziehen lassen, am besten ein paar Stunden oder über Nacht.

Kohlrabi_Curry_Salat-01

P.S.: Habe den Tag „Österreichisch“ ergänzt. Nicht schimpfen, ich weiß, Ćevapčići sind viel eher serbokroatisch, tschechisch, slowakisch… aber sie sind bei uns so bekannt und beliebt, dass es sie in jedem urigen Wirtshaus gibt. Das hat natürlich mit unserer Geschichte und dem engen Kontakt zu den Nachbarländern zu tun (wie der Fendrich das so treffend singt: „Dei hohe zeit ist long vorüber und a die höh host hinter dir, von ruhm und glonz is wenig über…“).

Leichte Waldmeister-Erdbeer-Bowle

Fast ein wenig spät für ein Waldmeister-Rezept, aber bei uns im Wald wachsen teilweise noch ganz junge, frische Stämmchen. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Waldmeister noch vor der Blüte steht.

Alternative für eine stärkere Bowle: Statt dem Mineralwasser Sekt nehmen. (Ich finde, so mit Mineralwasser ist sie genau richtig als Auftakt für eine gemütliche Grillerei an einem heißen Frühsommertag.)

  • 7g welke Waldmeisterblätter (am Vortag pflücken und anwelken lassen, nur so entfaltet sich das typische Aroma vollständig)
  • 7g frische Walderdbeerblätter
  • 250g Erdbeeren
  • 2 EL Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 EL Honig (wer ganz verzichten will, nimmt noch einen EL Erythrit)
  • Saft v. 1 Zitrone
  • 0,75l trockenen Weißwein, z.B. Riesling
  • 0,75l Apfelsaft
  • 0,5l Mineralwasser (oder Sekt)

Alle Zutaten außer Erdbeeren und Mineralwasser in einer großen Schüssel mit Deckel oder einem anderen geeigneten Gefäß zusammenrühren. Waldmeister und Erdbeerblätter gebe ich gerne in diese Teebeutel, die man für losen Tee kaufen kann. So spart man sich am Ende das Durchsieben.

Mindestens über Nacht stehen lassen, zwei Tage schaden auch nicht.

Kurz vor dem Servieren die Erdbeeren klein schneiden und gemeinsam mit dem Mineralwasser/Sekt zur Bowle geben (Teebeutel mit Blättern natürlich rausnehmen).

Eiswürfel machen die Bowle frisch, Waldmeisterstiele dienen als Deko.

Waldmeister-Erdbeer-Bowle_01

Waldmeister-Erdbeer-Bowle_02 Waldmeister-Erdbeer-Bowle_03

Garnelen-Tomaten-Pfännchen in Kokossauce – vom Grill!

Sommerzeit ist Grillzeit, und am gestrigen Feiertag hatten wir phänomenale 30°C! Da haben wir das erste Mal in diesem Jahr den Griller angeschmissen und ein wenig mit unseren neuen Edelstahl-Grillpfännchen experimentiert.

2 kl. Portionen (als Vorspeise – f. Hauptspeise Menge verdoppeln):

  • 125g TK-Garnelen, aufgetaut
  • 125g Cocktail-Tomaten
  • Saft v. 1/4-1/2 Limette od. Zitrone
  • viele frische Kräuter, z.B. Oregano, Ysop, Estragon, Basilikum
  • ca. 100ml Kokosmilch (wer gerne Sauce mag, kann mehr nehmen)
  • 1 TL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer

Grillpfännchen mit Öl ausstreichen. Garnelen reinlegen, mit Zitronensaft beträufeln.

Cocktail-Tomaten vierteln, dazu schichten.

Alles gut salzen und pfeffern; Kräuter fein hacken und drüberstreuen.

Mit Kokosmilch übergießen.

Auf den Grillrost stellen, wenn die Glut schon sehr heiß ist. Die Kokosmilch muss richtig blubbern – dann ist das Essen aber auch innerhalb von nur 3-4min fertig.

Dazu hatten wir Low Carb-Brot vom Grill. War gut, allerdings möchte ich das Rezept noch verbessern, ehe ich es hier einstelle. Außerdem hatten wir jeder ein Frankfurter (=Wiener) Würstel, ein halbes Kotelett und es gab einen riesengroßen Häuptelsalat (=Kopfsalat) mit Radieschen – aus eigener Ernte. 🙂 Ach ja und: Ganz was Tolles, gegrillte Bananen mit Gouda! Werde demnächst noch das Rezept dafür einstellen.

Kokos-Tomaten-Pfännchen_01

Kokos-Tomaten-Pfännchen_02 Kokos-Tomaten-Pfännchen_03

Rindfleisch-Satay-Spieße mit Gurkensalat

Satay oder Saté ist ein Grillgericht, das ursprünglich aus Indonesien stammt, heute aber in vielen Ländern Südostasiens verspeist wird. Auch auf unserer Hochzeitsreise in Sulawesi haben wir gerne Satay gegessen. Mariniert werden die Spieße häufig mit würziger Erdnusssauce.

2 Portionen:

  • 125g Beiried-Schnitzerl (Deutschland: „Flaches Roastbeef“, USA: „Strip Loin Steak“, Frankreich: „Entrecote“ – oder als Alternative die luxuriösere Variante: Rinderfilet)
  • 75g Erdnussmus
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Handvoll Radieschen
  • 1/2 roter Paprika
  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 EL Apfelessig oder weißer Balsamicoessig
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Currypulver
  • 3 EL Sesamkörner (ich mische gerne dunklen und weißen Sesam)
  • 1 TL Sambal Oelek, alternativ Chilipulver
  • Salz, Pfeffer

Die Beiried-Schnitzerl waschen und trocken tupfen, in Stücke schneiden und auf Spieße stecken.

Aus 1 EL Erdnussöl, Salz, Pfeffer, 1/2 TL Sambal und 2 gepressten Knoblauchzehen eine Marinade herstellen und Spieße 12 Stunden (oder auch länger) darin einlegen. Wer das zartere (und teurere) Rinderfilet verwendet, kann schon nach 1-2 Stunden weitermachen.

Nach 12 Stunden die Spieße herausnehmen und das Erdnussmus in die Marinade einrühren. Wer die Spieße später grillen will, rührt hier noch 1 EL Öl dazu – wer sie braten will, lässt das Öl (noch) weg.

Gurke waschen, würfeln, salzen. Radieschen halbieren, dazugeben. Dann ca. 15min Wasser ziehen lassen, danach abgießen. Gurken- und Radieschenstücke mit Essig, Sojasauce, Curry, geriebenem Ingwer, 1 gepresster Knoblauchzehe und 1/2 TL Sambal abschmecken.

Die Spieße auf den Grill (auch ein Tischgrill ist ok) legen und während des Grillvorgangs immer wieder mit der Erdnusssauce bestreichen und wenden. Alternativ kann man die Spieße auch in einer Pfanne mit 1 EL Öl zubereiten.

Mit Gurkensalat, lose drapierten Paprikastückchen und Sesam anrichten.

Rindfleisch-Saté-Spieße