Zucchininudeln mit Würstel-Sugo (Vegan)

Heute mal wieder ein Rezept aus der Kategorie Veg+: Es ist ganz einfach, die veganen Würsterl durch normale auszutauschen, wenn der Bedarf besteht – bei zwei Essern mit unterschiedlichen Wünschen gibt man die Würstelscheibchen eben erst beim Servieren dazu.

Und Zucchininudeln erinnern einen einfach daran, dass der Sommer trotzdem irgendwann kommen wird. Das waren aber die ersten und letzten Supermarkt-Zucchini für dieses Jahr, die ich gekauft hab. Die ersten auf unseren Pflanzen haben schon die Größe von Delikatess-Mini-Zucchini. Das kann nicht mehr lange dauern! Juhuuuu!

2 Portionen:

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 2 Tomaten
  • 1 Paprika (rot oder gelb)
  • 1 Chili
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 vegane Tofu-Würsterl (oder normale)
  • 125-150ml passierte Tomaten
  • 1 gestr. EL Erythrit
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • einige Oliven
  • Oregano, Basilikum
  • Salz, Pfeffer, Bio-Gemüsesuppenpulver, Olivenöl

Die Tofuwürsterl in Scheiben schneiden und in einer Marinade aus Essig, Erythrit und Salz einlegen.

Die Zucchini mit dem Spiralschneider zu Gemüsenudeln verarbeiten. Wer keinen hat, kann auch mit dem Sparschäler Zucchini“tagliatelle“ machen.

Zwiebel, Chili und Knoblauch hacken und in etwas Öl anbraten.

Paprika grob würfeln und zugeben. Die Wurstscheibchen inkl. der Marinade ebenso.

Mit Tomaten ablöschen, salzen, pfeffern, 15min köcheln lassen.

Gegen Ende der Kochzeit frische Kräuter hacken und unterheben sowie die Tomaten grob würfeln und noch etwas durchziehen lassen.

Jetzt die Zucchininudeln in wenig Olivenöl und mit etwas Salz und Gemüsesuppenpulver in einem Topf mit Deckel weich dünsten.  Ich mag sie gerne, wenn sie noch etwas Biss haben, das dauert dann nur 2-3min.

Die Pinienkerne ohne Fett in einem Pfännchen anrösten.

Zucchininudeln mit dem Sugo sowie zusammen mit frischen Kräutern, Oliven und Pinienkernen servieren.

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Bunte Gemüsenudeln (+mit Schinken+)

Wieder einmal ein Rezept aus der Kategorie Veg+ (eine Portion vegetarisch, eine mit einem leicht zu ergänzenden „Plus“ an Fleisch). Gemüsenudeln gehen doch immer. 🙂

2 Portionen (1 vegetarisch, 1 mit Schinken):

  • 2 kl. Zucchini
  • 2 eher kl. Karotten (die weniger bunte, dafür noch kohlenhydratärmere Variante: eine dritte kleine Zucchini)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 gr. Frühlingszwiebel oder Lauchzwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kl. Chili
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400g)
  • 70g Frischkäse mit Kräutern (ich hatte Ziegenfrischkäse, der gibt noch mehr Aroma, wenn man den Geschmack mag)
  • 2 geh. EL Tomatenmark aus der Tube
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 1 TL Erythrit
  • 1 EL frische Thymianblättchen
  • 1/2 Handvoll frische Majoranblättchen (alternativ Oregano, wenn jemand den Majoran-Geschmack nicht mag)
  • 50g Parmesan oder Grana Padano, grob gerieben
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe, Erdnussöl

Vegetarisch:

  • 1 Handvoll Cocktail-Tomaten

Fleisch:

  • 50g-70g Schinken oder Schinkenwurst

 

Die (gewaschenen, aber ungeschälten) Zucchini und die Karotten mit einem Gemüsespitzer oder einem Spiralschneider in Spaghetti-Form schneiden (hier ein anders Rezept für Zucchininudeln). Wer keinen Spiralschneider hat, kann auch den Gurkenschäler nehmen und Tagliatelle machen.

Zwiebel, Frühlingszwiebel (mit Grün), Knoblauch und Chili fein hacken bzw. in Ringe schneiden und in Erdnussöl anbraten. Wenn sie Farbe haben, die Tomatendose darüber geben. Mit Salz, Pfeffer, Essig, Erythrit und Tomatenmark würzen und etwa 15min eindicken lassen.

In der Zwischenzeit die Kräuter abrebeln und unterheben.

Die Cocktailtomaten halbieren und zur Seite stellen. Schinken grob würfeln und ebenfalls zur Seite stellen.

Den Frischkäse unter die Tomatensauce, ggf. noch einmal abschmecken.

Die mit Salz, Pfeffer und Suppenpulver gewürzten Gemüsenudeln in einem Topf mit etwas Erdnussöl andünsten lassen. Wer Karotten verwendet muss diese zuerst in den Topf geben (ca. 5min), danach die Zucchininudeln dazu geben und weitere 3min dünsten (alles mit Deckel).

Den Schinken in einem separaten Pfännchen mit wenig Erdnussöl anbraten.

Die Gemüsenudeln auf vorgewärmten Tellern anrichten. Eine Portion mit Tomatensauce begießen, da drauf den Schinken und geriebenen Parmesan geben. Die Cocktailtomaten unter die zweite Portion unterrühren, ein paar Sekunden ziehen lassen und schließlich ebenfalls mit Parmesan bestreuen.

 

Gemuesenudeln-Tomatensauce_01

Gemuesenudeln-Tomatensauce-Schinken_02

 

Und zum Abschluss noch ein kleiner Frühlingsgruß: Unsere Wildblumenwiese, in die wir letzten Herbst 400 Stück Blumenzwiebel eingesetzt haben, damit die Wiese auch schon im Frühjahr in voller Blüte steht! Die Krokusse (kleines Bild) sind zur Zeit bereits verblüht, die Tulpen fehlen noch:

 

Zucchini-Nudeln mit Kakisauce und Cashew-Sonnenblumen-Topping

Zunächst muss ich ein wenig angeben mit aktuellen Fotos aus unserem Garten (bevor es zum Wochenende dann doch kalt wird) und außerdem einen Gartentipp liefern. Alle Bilder wurden aufgenommen am 18.11.!

Radieschen, Paprika und Chili sind klar. Interessant wird es aber bei dem Salat: Ich lasse immer ein paar Salatpflanzen (und auch Radieschen, das nur nebenbei) auswachsen, damit ich eigene Samen gewinne. Der Salat war extrem produktiv, ich hab für nächstes Jahr richtig viel Saatgut gewonnen. Nachdem ich abgesammelt habe, was ich brauchte, hab ich die restlichen Stängel abgeschnitten und eines unserer Hochbeete damit gemulcht, in der Hoffnung, sie mögen noch ein wenig absamen.

Und tadaaa, das hat geklappt: Wir haben jetzt ein ganzes Hochbeet voll zartem Schnittsalat. Die Blätter sind etwa 12-15cm groß, also so, dass man relativ schnell eine ganze Schüssel erntet. Zwar handelt es sich eigentlich um Häupelsalat=Kopfsalat (Sorten „Neusiedler Gelber Winter“ und „Wunder der 4 Jahreszeiten„, beide auch recht kälteresistent, d.h. sie halten ein bissl Frost auch aus), aber richtige Köpfe werden die heuer natürlich nicht mehr bilden. Das macht nichts, Schnittsalat ist genauso fein! 🙂

Die Radieschen sind übrigens auch schon die 2. Generation 2015. Also nicht die zweite Schwung, angesät hab ich ohnehin das ganze Jahr über, aber diese Radieschen sind bereits aus fertig ausgereiften Samen der im Frühjahr angesäten Radieschen entstanden, weil sie sich – ähnlich wie der Salat – selber ausgesät haben, nachdem ich genüg Samen für den gezielten Eigengebrauch abgesammelt habe.

Gut, jetzt aber zum Rezept.

Ich hab ein wenig experimentiert, nachdem ich Kakis eingekauft hab, die extrem reif waren und sich gar nicht mehr ordentlich in Stückchen essen ließen (die waren im 2er-Pack unter Folie verpackt, da hat man nicht richtig gemerkt, wie reif sie schon waren). Siehe da: Wenn man (reife?) Kaki kocht, gerinnt offenbar das Eiweiß darin und zieht käseartige Fäden. Die eigentlich vegane Sauce war nach kürzester Zeit durch die Kaki so sämig, als hätte ich Milchprodukte eingerührt! Und das ohne all diese blöden veganen Ersatz-Produkte aus dem Chemiebaukasten.

Außerdem hatte ich immer noch eine letzte Monster-Zucchini zu verarbeiten. Sie wiegt mit Schale (die man bei der Größe entfernen muss) und Kernen über 2kg und ich habe sie jetzt schon 6 Wochen (sorry, natürlich Wochen – nicht Monate, wie ich erst getippt hab!!) in der Speisekammer liegern. Je älter und stabiler, desto mehr erkennt man die Verwandtschaft zum Kürbis. Dünnschalige, kleine Zucchinis würden so eine Lagerung natürlich nicht aushalten, aber dieses Riesentrum hier lässt sich problemlos wie Kürbis lagern:

Monster-Zucchini

Zuletzt habe ich noch nach einer Möglichkeit gesucht, die letzten grün geernteten und in einem Papier-Karton ausgereiften Tomaten zu verarbeiten. Sie schmecken zwar immer noch besser als viele Supermarktware, aber sie büßen durch das Ausreifen im Dunkeln doch ein wenig Süße ein. In diesem Rezept werden sie durch die süße Kaki unterstützt – perfekt!

2 Portionen:

Für die Zucchini-Nudeln:

  • 700g Zucchini (das zu verkochende Fleisch ohne Schale und Kerne gewogen; alternativ geht auch Kürbis)
  • 300g Tomaten (es macht nichts, wenn die nicht süß-ausgereift sind; ich hatte übrigens größtenteils eine gelbe Sorte, daher die Farbe der Sauce)
  • 1 roter Spitzpaprika
  • 1 Chili
  • 1 Schalotte oder kl. Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 reife Kaki
  • 1 EL Nussmus (ich hatte Mandelmus)
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Für den Cashew-Sonnenblumen-‚Käse‘:

  • 15g Cashew-Kerne
  • 15g Sonnenblumen-Kerne
  • 1 getrocknete Tomate (trocken, nicht in Öl)
  • 1 gestr. TL Bio-Instant-Gemüsesuppe

Erst die Zucchini mit einem Spiral- oder Julienneschneider zu Gemüsenudeln verarbeiten (ich hab einen kleinen Gemüsespitzer, den ich hier auch schon für vegane Karotten-Nudeln und hier für Zucchini-Nudeln mit Fleischbällchen verwendet habe). Im Fall einer Monster-Zucchini oder von Kürbis muss man die vorher noch schälen und entkernen.

Dann den Cashew-Sonnenblumen-‚Käse‘ zubereiten: Dafür alle Zutaten in eine Mühle geben und reiben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die Zwiebel, den Knoblauch und die Chili hacken und in etwas Erdnussöl anbraten. Dann den grob gewürfelte Paprika zugeben und 5min anbraten.

In der Zwischenzeit die Tomaten grob würfeln und zugeben, 5min weiterköcheln lassen und gut salzen.

Die reife Kaki schälen, grob würfeln und zu den Tomaten geben. 5min köcheln und immer wieder umrühren, bis das Eiweiß der Kaki etwas eindickt. Mandelmus zugeben.

Einen weiteren Topf ohne Fett erhitzen und die gut gesalzenen Gemüsenudeln reingeben. Deckel drauf und bissfest dünsten lassen (das dauert bei ’normalen‘ Zucchinis 2-3min, bei ausgewachsenen Monster-Zucchinis oder Kürbis 5-6min).

Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Zauberstab pürieren. Sollte sie mittlerweile zu dick sein (auch das macht die Kaki), einfach noch ein wenig Wasser zugeben.

Die Gemüsenudeln mit der Sauce anrichten und das Cashew-Sonnenblumen-Topping wie Parmesan darüber streuen.

Dazu hatten wir noch grünen Schnittsalat.

Spaghettikürbis mit Pisto Manchego

Mit diesem Beitrag mache ich mit bei der Blogparade von SPICEWORLD. Der SPICEblog hat mich kontaktiert mit einem Aufruf, einen Beitrag zum Thema „Kürbis“ zu schreiben und diesen auf meinem Blog zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei gleichzeitig um ein Gewinnspiel: Wer am öftesten „geteilt“ wird (und zwar auf Facebook, Twitter, Google+, Instagram und Pinterest), gewinnt tolle Gewürz-Sets. Es würde mich also sehr freuen, wenn ihr dieses Rezept von der Blogparade aus in euren sozialen Netzwerken verbreiten würdet! 🙂 Wer ebenfalls mitmachen möchte, kann Genaueres hier nachlesen.

Pisto Manchego ist ein spanisches Gemüsegericht, das aus verschiedenen Gemüsesorten der Saison zubereitet wird. Es ist fast dasselbe wie Ratatouille – aber verratet den Spaniern nicht, dass ich das gesagt habe. 😉 Pisto Manchego bedeutet übrigens „Pisto aus La Mancha”. Man isst es pur mit Brot, aber auch auf Salzerdäpfeln, Butterreis oder mit Spiegeleiern (die letzte Version erinnert an Shakshuka und ist ebenfalls super Low Carb-tauglich). Wir haben das Pisto allerdings auf Spaghettikürbis serviert, einer ganz wunderbaren Spielerei der Natur, die beim Kochen von allein in Gemüsenudeln zerfällt.

2 Portionen:

  • 1 kl. Spaghettikürbis (ca. 1kg – wenn es nur größere gibt, kann man das gekochte Fruchtfleisch auch gut einfrieren!)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chili od. 1/2 TL scharfes Chilipulver
  • 1 Karotte
  • 1 kl. Zucchini
  • 300g Tomaten
  • 100g Fisolen
  • 50g Chorizo (vegane Version: 1 roter Paprika)
  • 1/2 Glas trockener Weißwein
  • etwas Zitronensaft
  • Oregano, Petersilie
  • Saz, Pfeffer, Olivenöl

Tipp: Die Gemüsesorten sind bei echt spanischem Pisto je nach Saison und Verfügbarkeit frei variierbar. Sehr lecker schmecken z.B. auch Fenchel, Champignons oder Melanzani=Aubergine.

Den Spaghettikürbis rundherum mit einer Gabel einstechen und 30min in kochendem, gesalzenem Wasser wallend kochen lassen.

Währenddessen alle Zutaten klein hacken/würfeln.

Zwiebel, Knoblauch, Chili und Chorizo/Paprika in Öl anbraten. Wenn die Zwiebel schön glasig ist, kleingewürfelte Fisolen und Karottenstücke zugeben und 5min braten lassen.

Dann kleingewürfelte Zucchinistücke zugeben, salzen, pfeffern, 5min braten.

Danach mit Wein und etwas Zitronensaft ablöschen, Kräuter zugeben und 5min mit Deckel dünsten.

Die Tomaten zugeben und weitere 5min dünsten.

Wenn die 30min Kürbis-Kochzeit vorüber sind, Kochwasser abgießen und den Spaghettikürbis längs aufschneiden. Die wenigen innenliegenden Kerne entfernen und das restliche Fruchtfleisch, das jetzt komplett in spaghettiartige Fasern zerfällt, mit einer Gabel auflockern. Auf Teller verteilen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und salzen.

Pisto auf die Kürbisspaghetti verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Spaghettikuerbis_Pisto-Manchego_01 Spaghettikuerbis_Pisto-Manchego_02

Spaghettikuerbis_Pisto-Manchego_03 Spaghettikuerbis_Pisto-Manchego_04

Zucchini-Nudeln mit Fleischbällchen, Erbsen und Tomaten

Huiii das könnte mein neues Lieblings-Low Carb-Essen werden, diese Kombination schmeckt einfach phänomenal! Ein ganz herzliches Dankeschön an die liebe Betti, deren Blog Happy Carb mir dieses schöne Rezept beschert hat. Und es passt wunderbar in mein Zucchini-Projekt! Hab allerdings Gouda verwendet, weil ich den daheim hatte, und zusätzlich ein paar Erbsen aus dem Garten. 🙂

2 Portionen:

  • 1 größtere Zucchini (ca. 500-550g)
  • 2 kleine rohe Bratwürste/1 große (bei einer frischen Bratwurst vom Metzger kann man das Brät super rausdrücken – alternativ eine Supermarkt-Bratwurst ausquetschen und das Brät mit der Gabel zerdrücken)
  • 1 Handvoll Erbsen
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400g)
  • 2 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1 TL Erythrit
  • 100g Gouda
  • 1 Chilischote
  • frischen Estragon und Oregano
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl, Butter

Die Zucchini mit einem Gemüsespitzer in Spaghetti-Form schneiden (ich hab mit so einem Spitzer auch schon mal Karotten-Spaghetti und Zucchini-Tagliatelle gemacht). Wer keinen Spiralschneider hat, kann auch den Gurkenschäler nehmen und Tagliatelle machen.

Das Brät aus der Bratwurst drücken und etwas klein gehackten Oregano und Estragon unterheben. Eine Knoblauchzehe auspressen und zugeben. Bällchen von etwa 3-4cm Durchmesser formen.

Die Zwiebel, die zweite Knoblauchzehe und die Chilischote fein hacken und in wenig Fett glasig dünsten.

Oregano und Estragon hacken und gemeinsam mit alle weiteren Zutaten für die Tomatensauce (bis auf den Gouda) sowie den ausgelösten Erbsen zufügen. 15-20min einköcheln lassen.

Den Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.

Gouda reiben.

Die Tomatensauce in eine Auflaufform geben und die rohen Meatballs in die Soße legen. Mit geriebenem Gouda bestreuen und 25min backen.

Kurz bevor die Fleischbällchen fertig sind, die rohen Zucchinistreifen in etwa 1 EL Butter anbraten, salzen, mit Bio-Instant-Gemüsebrühe würzen und ca. 2min bissfest garen. Gemeinsam mit der Tomatensauce und den Fleischbällchen anrichten (Tipp: Ich hab dummerweise das im Topf zurückgebliebene Zucchini-Wasser mit aufs Teller gekippt – besser mit einem Spaghettischöpfer die Zucchini-Nudeln rausheben, dann schwimmt auf dem Teller nichts.)

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Zucchini-Tagliatelle mit geräucherter Forelle

Das werden heute die letzten Einträge für die nächsten zwei Wochen, weil ich beruflich unterwegs bin. Kaum Zeit für Low Carb in den nächsten 12 Tagen, oje. Ich hoffe, ich kann mir wenigstens ein bisschen behelfen, indem ich am Buffet gezielt auswählen kann.

Dafür gab es gestern Abend eine besonders feine Leckerei!

2 Portionen:

  • 2 Forellenfilets, geräuchert (oder andere Filets, z.B. Saibling)
  • 2 kl. Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Becher Sauerrahm (oder gemischt mit/ersetzt durch Ziegenfrischkäse)
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Suppenpulver, Erdnussöl, frische Kräuter

Die Zucchini mit einem Gemüsespitzer in Tagliatelle-Form schneiden (ich hab mit so einem Spitzer auch schon mal Karottenspaghetti gemacht). Wer keinen Spiralschneider hat, kann auch den Gurkenschäler nehmen.

Zwiebel und Knoblauch hacken, in Erdnussöl anbraten.

Die Forellenfilets zerpflücken und in die Pfanne geben. Mit Sauerrahm abrühren und bei geringer Hitze durchziehen lassen (nicht mehr kochen, der Rahm flockt sonst aus!).

In der Zwischenzeit die Zucchininudeln in ein wenig Öl im Topf (mit geschlossenem Deckel) eine Minute anbraten, dann salzen, pfeffern, etwas Suppenpulver zugeben und weich dünsten lassen. Nicht zu lange, wir wollen ja nicht alle Vitamine raushaben.

Mit frischen Kräutern garnieren. Bei mir auf den Tellern liegt übrigens neben der Tomate eine lila Karotte (=die Urform der heutigen Karotten), die ich teilweise auch mit dem Gemüsespitzer in Spiralform gedreht habe. 🙂

Zucchininudeln_Forelle

Karottenspaghetti in Orangen-Erdnusssauce

Karotten und Mais – wahrlich nicht gerade die Zutaten, die auf der ersten Seite eines Low Carb-Kochbuches stehen. Die vegane Gesamtkomposition ist aber insgesamt trotzdem recht kohlenhydratarm, v.a. wenn man sie mit den konventionellen Spaghetti inkl. dicker Saucen (oder mit vielen anderen veganen Gerichten) vergleicht. (100g rohe Karotten haben 5g KH; 100g gekochte Karotten 4g KH; 100g Zuckermais aus der Dose 12,6g KH; 100g gekochte Spaghetti 31g KH; 100g rohe Makkaroni 75g KH)

2 Portionen:

  • 6 große Karotten
  • 200g TK-Brokkoli
  • 2 Handvoll Maiskörner aus der Dose
  • 1 kl. Stück Ingwer (einen harmonischen Geschmack bringt ein Stück von der Größe eines Fingerglieds)
  • 4 TL Erdnussmus mit Salz (ich kaufe Bio-Crunchy-Erdnussmus; gewöhnliche Erdnussbutter geht natürlich auch, aber aufpassen mit Zucker, ggf. mehr salzen)
  • 1 TL Sambal Oelek (ich kaufe im Asiashop; alternativ geht auch Chilipaste oder -pulver)
  • 1 geh. TL Bio-Instantgemüsebrühe
  • 1 kräftiger Schuss Orangensaft
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Karotten putzen und mit dem Gurkenschäler zu Streifen verarbeiten. Wer einen Spiralschneider (gibt es in jeder Ausführung im Haushaltsgeschäft oder beim großen Internethändler; einen tollen kleinen „Gemüsespitzer“ hat mir meine Mama kürzlich vom Einkaufen mitgebracht) hat, erzielt bessere und schnellere Ergebnisse.

Ingwer fein hacken.

Die Brokkoliröschen (können auch noch tiefgekühlt sein) in wenig Erdnussöl anbraten, salzen, pfeffern und durchgaren. Zur Seite Stellen. Später ein wenig zerkleinern, falls es große Röschen waren.

Sambal Oelek und Ingwer in 1 TL Erdnussöl ganz kurz anbraten, anschließend die Karottenstreifen nach und nach zugeben und rundherum anbraten. Mit einem guten Schuss Orangensaft ablöschen und das Erdnussmus hinzugeben. Salzen, pfeffern, die Instant-Gemüsebrühe zugeben und aufkochen lassen. Anschließend alles abgedeckt auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel ca. 10min garen. Nicht zu oft umrühren.

Am Schluss die Maiskörner und den Brokkoli unterheben. Alles zusammen noch einmal kurz heißt werden lassen.

Wir hatten dazu einen grünen Salat mit noch ein paar Maiskörnern.

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