Kai Yad Sai – Thai-Omelett

2 Portionen:

  • 125g Rinderfaschiertes=Hackfleisch (originaler wäre eigentlich Schwein, aber Rind ist mir lieber, weil ich das in Bio-Qualität vom Metzger beziehen kann… und ehrlich gesagt: bei einem so stark gewürzten Essen könnte man leicht als Alternative Soja-Schnetzel nehmen, das probiere ich das nächste Mal)
  • 6 Champignons
  • 3 Frühlingszwiebel (idealer wären Thai-Frühlingszwiebeln)
  • 1 Handvoll Mungbohnensprossen (keime ich selbst auf der Fensterbank, ist vieeel günstiger und frischer als das gekaufte Zeug)
  • 1-2 Thai-Chilis
  • 5 kl. Knoblauchzehen
  • 1+1 EL Fischsauce (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 EL Austernsauce (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 EL Sojasauce (kaufe ich im Asiashop)
  • 1 Msp. Stevia
  • Saft v. 1/2 Limette
  • ordentlich viel Koriandergrün
  • 4 Eier
  • Erdnussöl

5 Champignons fein würfeln, 1 in Scheiben schneiden (Scheiben zur Seite legen). Frühlingszwiebel mit dem Grün in Ringe scheniden. Chilis und Knoblauchzehen fein hacken. Koriandergrün grob hacken.

Knoblauch, die Hälfte der Frühlingszwiebel und die Chili in 1 EL Erdnussöl im Wok anbraten. Das Faschierte und die Champignonwürfel zugeben und braten, bis das Fleisch leicht gebräunt ist und die Champignons merklich geschmolzen sind. Dann mit 1 EL Fischsauce, Austernsauce, Sojasauce, Stevia und Limettensaft abschmecken. Die Sprossen unterrühren und Hitze ausschalten. Zum Schluss die restlichen Frühlingszwiebel untermischen. Beiseite stellen.

Für die Omelettes die Eier verquirlen und mit 1 EL Fischsauce würzen.

Backrohr auf 50°C zum Warmhalten vorheizen.

1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hälfte der Eimasse hineingießen. Die Temperatur auf mittelstarke Hitze herunterschalten und langsam stocken lassen. Wenn das Omelett fast durch ist, die Hälfte der Fülle in die Mitte geben. Champignonscheiben darüber geben.
Das Omelett dann vorsichtig von allen vier Seiten zur Mitte umschlagen, sodass ein Quadrat entsteht. Auf einen Teller stürzen und warm stellen. Das zweite Omelette ebenso zubereiten.

Mit Koriander garnieren.

Ohne Low Carb isst man dazu Thaireis (dann ist es aber für 2 Personen ein wenig viel).

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Faschierter Braten mit Gorgonzola-Spinat-Fülle

2 Portionen:

  • 250g Rinderfaschiertes=Hackfleisch
  • 50g Gorgonzola
  • 150g TK-Blattspinat (=3 Zwutschgerl), aufgetaut
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 2 EL Haferkleie
  • 1 EL geriebene Nüsse od. Kürbiskerne
  • 1 EL Kapern
  • 2 EL Senf
  • Thymian, Oregano, viel Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Zitronensaft, Butter, Bio-Instant-Suppenpulver

Gorgonzola-Sauce:

  • 50ml Gemüsesuppe (aus Bio-Instant-Suppenpulver)
  • 1 Schuss Milch od. Obers
  • 1 Msp. Guakernmehl
  • 30g Gorgonzola
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken.

Das Faschierte mit Ei, Zwiebel, Knoblauch, Haferkleie, Nüssen, Senf, Gewürzen (kräftig würzen!) und viel Schnittlauch vermengen.

Die Masse auf eine Arbeitsfläche geben und ein Rechteck formen.

Den Spinat grob schneiden, den Gorgonzola würfeln, die Kapern fein hacken. Alles verrühren und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano abschmecken. Die Fülle auf das Fleisch-Rechteck geben. Anschließend das Ganze zusammenklappen und zu einem Laib formen.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Eine ofenfeste Form mit Butter ausstreichen, einen Schuss Wasser und etwas Suppenpulver draufgeben (wer einen Schuss Weißwein hat, das ist auch lecker) und den Laib hineinlegen. 45-50min backen.

Kurz vor Ende der Backzeit die Sauce bereiten: Die Suppe mit dem Schuss Milch/Obers aufkochen und etwas einreduzieren lassen. Mit dem Guakernmehl abbinden (vorsichtig einrühren, damit sich keine Klümpchen bilden). Den Gorgonzola hineinbröckeln, würzen und mit dem Schneebesen verrühren.

Den Braten aus dem Ofen nehmen und 2-3min ruhen lassen. Erst dann in Scheiben schneiden und vor dem Servieren mit der Sauce begießen. Frische Kräuter machen sich als Deko gut. Dazu passt grüner Salat mit säuerlichem Dressing.

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Gefüllte Paprika und Kohlrabi-Pommes aus dem Reiskocher

Das ist mal eine tolle Idee aus dem Internet: Den Reiskocher zweckentfremden!

Gut, ich hab ja ohnehin schon ein Gerät, das man gleichzeitig zum Reiskochen und Dämpfen verwenden kann. Aber dass man den ganzen Reiskocher-Topf auch zum Kochen verwenden kann, hab ich bisher noch nicht gewusst (obwohl es ja eigentlich recht logisch ist).

Ich mag es überhaupt, wenn man Küchengeräte vielfältig einsetzt. Demnächst probier ich auch mal allerhand aus mit dem Waffeleisen. 🙂

Auf Einfach Bento habe ich eine super Anleitung gefunden, wie man im Reiskocher gefüllte Paprika herstellen kann. Schaut mal rein! Man kann offenbar auch noch gleichzeitig Reis kochen, das hab ich diesmal wegen Low Carb nicht getan. Aber es freut mich, dass so mein geliebter Reiskocher wieder öfter zum Einsatz kommt. Außerdem braucht so ein Gerät weniger Strom als das Backrohr und ist viel praktischer, weil man einfach alles roh reinschichtet!

Noch ein Tipp zum Schluss: Auf meinen Fotos sieht man, dass ich sowohl unten (Reiskocher-Topf) als auch oben (Dampfgar-Einsatz) die Paprika reingelegt habe. Wer auch so ein zweigeteiltes Gerät besitzt sollte besser nur unten die Kohlrabi-Pommes (+ggf. Reis wie auf Einfach Bento beschrieben) und nur oben die Paprika reinlegen. Oben werden sie noch eine Spur besser – finde ich.

2 Portionen:

  • 3 Spitzpaprika
  • 200-250g Rinderfaschiertes=Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Kohlrabi
  • 1 EL Haferkleie
  • 2 EL Magertopfen=Magerquark
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma oder Curry, Paprikapulver, Oregano, Bio-Instant-Gemüsesuppe, Senf, Tomatenmark, Erdnussöl

Kohlrabi in Pommesform schneiden. In eine Schüssel geben und gut mit Salz, Pfeffer, Kurkuma (od. Curry) und Paprikapulver würzen. Etwas Öl zugeben, Deckel drauf, gut durchschütteln.

Den Boden des Reiskocher-Topfes leicht mit Öl auspinseln und die Kohlrabi-Pommes draufgeben.

Spitzpaprika halbieren. Zwiebel fein hacken.

In der Kohlrabi-Schüssel das Faschierte, die Zwiebel, die Haferkleie und den Topfen vermengen. Ordentlich würzen. Die Fülle in die Paprikahälften geben.

Den Dampfgar-Einsatz mit Öl einpinseln, Paprika drauf legen (alles kann aber auch in den normalen Reiskocher-Topf gelegt werden).

Nun den Reiskocher einschalten und einmal das Programm ablaufen lassen. Wenn es klackt, einen Schuss Wasser in den Topf geben und nochmal einschalten. Manche Reiskocher müssen jetzt kurz ausgeschaltet werden – nach einer Minute oder so kann man sie wieder einschalten. (Hier käme übrigens auch der Reis dazu, wenn man Reis mitkochen wollen würde. Dann natürlich mehr Wasser nehmen.)

Wenn es zum zweiten Mal klackt und der Reiskocher fertig ist mit seinem Programm ist auch unser Essen fertig. 🙂

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