Kichererbsen auf Erdnuss-Radicchio

2 Portionen:

  • 100g Kichererbsen*, getrocknet (über Nacht in Wasser mit 1 Msp. Natron eingeweicht)
  • 1 kl. Radicchio
  • 1 (roter) (Spitz-)Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumennagel großes Stück Ingwer (geschält)
  • 4 geh. EL Erdnussmus
  • 1 geh. EL Tamarindenpaste
  • 1 Handvoll frischer Oregano
  • etwas frischer Schnittlauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Die Einweichflüssigkeit der Kichererbsen abgießen und diese mit dem Lorbeerblatt im Kelomat=Dampfdrucktopf 10+10min weich kochen (das ist stromsparend und heißt: 10min auf dem zweiten Ring kochen lassen, dann Herdplatte ausschalten und nochmals 10-15min warten, bis der Dampf von alleine weggegangen ist). 1 Kaffeetasse voll Kochflüssigkeit aufbewahren!

Ich koche immer gleich mehr Kichererbsen und mache bald darauf ein anderes Kichererbsen-Gericht daraus.

Radicchio klein schneiden und gut waschen. Paprika und Zwiebel in kleine Würfel schneiden, Knoblauchzehe, Ingwer und Oregano fein hacken.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einer Pfanne anbraten. Dann Radicchio und Paprika zugeben und andünsten lassen, bis der Radicchio ein wenig braun ist.

Mit Kochflüssigkeit und Zitronensaft ablöschen, Erdnussmus und Tamarindenpaste unterrühren und noch so lange köcheln lassen, bis die Sauce schön sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gemüsesauce in Schalen klecksen, dann je die Hälfte der nochmals etwas gesalzenen und gepfefferten Kichererbsen darauf geben. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Dazu passt frischer Salat.

*Kichererbsen enthalten zwar Kohlenhydrate (100g gekocht: 16,8g KH), doch gleichzeitig sind sie sehr eiweißreich und eignen sich deshalb ab und zu ganz gut für die Low Carb-Küche. Aufgrund ihres hohen Proteingehalts (20%) sättigen Kichererbsen sehr lange und die komplexen Kohlenhydrate müssen bei der Verdauung erst aufgespalten werden, bevor sie langsam und gleichmäßig ins Blut übergehen können. Sie haben also auch keine extremen Insulinspitzen zur Folge.

7 Gedanken zu “Kichererbsen auf Erdnuss-Radicchio

  1. Landidylle schreibt:

    Ach, das sieht sehr gut aus und endlich mal wieder jemand, der keine Kichererbsen aus der Dose nimmt ❤ … und dazu noch den Natron-Trick kennt.
    Ist Erdnussmus = Erdnussbutter?
    Dieses Rezept werde ich mir direkt pinnen, damit ich es die nächsten Tage testen kann.
    LG Oli

    Gefällt mir

    • Genussspecht.net schreibt:

      Hallo Oli!

      Jaaa, ich bin ein ganz großer Fan von getrockneten Hülsenfrüchten. Die sind so praktisch und super aufzubewahren; günstig sind sie außerdem. Und noch ein Vorteil: Kein Alumüll!

      Erdnussmus ist häufig hochwertiger verarbeitet als Erdnussbutter, auch die Konsistenz ist etwas anders. Es handelt sich bei den Bio-Produkten aus dem Reformhaus um reine Erdnussmasse, ohne Zusätze wie Zucker o.ä. Ich kaufe am liebsten Erdnussmus von Rapunzel, aber auch das von Alnatura ist gut. Aber im Grunde kann man bei diesem Rezept sicher auch Erdnussbutter nehmen, wenn man nur die zuhause hat!

      Herzliche Grüße und Danke für die liebe Nachricht
      Katharina

      Gefällt 1 Person

      • Landidylle schreibt:

        Klingt sehr sympathisch liebe Katharina 🙂
        Ich benutze ja neben unseren selbst erzeugten Lebensmitteln und wenigen Ausnahmen auch nur echte Bio-Sachen, also nicht Standard-Label-Bio die gerade die Mindestanforderungen erfüllen und fast genauso übel sind wie konventionell *schnauf* sondern …
        Hier habe ich allerdings Erdnusscréme von Rinatura, da ist natürlich etwas Salz, Sirup und Öl dabei. Naja, ich werd’s testen, das grössere Problem wird wahrscheinlich, jetzt noch einen Radicchio aufzutreiben. Notfalls muss ich eben improvisieren und Löwenzahn, Rucola oder Chicorée nehmen.
        Liebe Grüße zurück, Oli

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        • Genussspecht.net schreibt:

          Du, ich denke die Erdnusscrème ist genauso gut. Probier’s mal damit, bevor du noch ein Glas kaufst (ICH neige ja zum Heimschleppen all dieser Zutaten… aber eigentlich muss das hier wirklich nicht sein hihi).

          Chicorée ist sicher eine gute Alternative; hauptsache ein wenig herb (wenn man das mag).

          Herzlich
          Katharina

          Gefällt 1 Person

  2. marliesgierls schreibt:

    Das mit dem Natron kannte ich nicht, werde ich beim nächsten Kochen gleich ausprobieren. Du hast recht, eigentlich sollte man immer die getrockneten Hülsenfrüchte verwenden, wenn es sich nicht gerade um eine Blitz-Entscheidung handelt, was ja eher selten ist. Ich werde es beherzigen.
    Lieben Gruß Marlies

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Hallo liebe Marlies!

      Ja, das Natron verkürzt die Kochzeit erheblich. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch stromsparend.
      Allerdings gibt es einige (wenige) Quellen, die vom Natron aufgrund seiner gesundheitlichen Wirkung abraten – dort wird aber nie erklärt, WAS gesundheitlich bedenklich sein soll. Ich bevorzuge daher weiterhin die Natron-Variante und denke, dass es gesundheitlich sicher wesentlich besser ist, als Dosenprodukte zu kaufen, die da schon wochen- oder monatelang in einer ominösen Flüssigkeit dahinweichen… 😉

      Liebe Grüße
      Katharina

      Gefällt 1 Person

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