Überbackene Melanzani-Schiffchen

Melanzani=Auberginen bereite ich immer wieder gerne als überbackenen Auflauf zu (und heuer erwarte ich eine regelrechte „Melanzani-Schwemme“, daher auch zahlreiche neue Rezepte für euch, weil die selbst abgenommen Samen der Bio-Melanzani letztes Jahr alle aufgegangen und zu starken Pflänzchen herangewachsen sind!).

Die Idee für „Pizza“ auf Melanzani-Boden habe ich von Bettis Blog Happy Carb. Mein Belag ist allerdings vegetarisch und auch sonst ziemlich anders, auch die Zubereitung unterscheidet sich teilweise, aber die Grundidee ist auf jeden Fall von Betti. 🙂 Danke!

2 Portionen:

  • 2 Melanzani=Auberginen (=ca. 800g)
  • 1 kl. Glas Pesto Rosso
  • 1/2 kl. Glas Ajvar
  • 2 Handvoll Champignons
  • 1-2 Frühlingszwiebel
  • 1 Handvoll Kapern
  • 1 Handvoll Oliven
  • frische Kräuter (insbes. Oregano, Thymian, Basilikum)
  • 100g Gouda oder Butterkäse oder geriebener Mozzarella

Die Melanzani längs in je 4 Scheiben schneiden. auf beiden Seiten gut salzen und 15min stehen lassen. Die durch dieses Prozedere entstandene Flüssigkeit mit Küchenrolle abtupfen.

In der Zwischenzeit können schon mal die Champignons in Scheiben, die Frühlingszwiebel in Ringe und die Kapern und Oliven in Stücke geschnitten werden. Käse reiben, Kräuter hacken.

Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Je 4 Scheiben der fertig abgetupften Melanzani dick mit Ajvar bzw. Pesto Rosso bestreichen und die Champignonscheiben darauf verteilen. Für 25min ab ins Backrohr auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech.

Danach rausnehmen, mit Frühlingszwiebel-Ringen, Kapern, Oliven und einem Teil der Kräuter belegen (ich habe beim Belag ein wenig abgewechselt). Mit Käse bestreuen und nochmal für 10min ins Rohr geben.

Vor dem Servieren mit dem Rest der frischen Kräuter bestreuen.

Dazu passt Rucola-Salat mit Cocktailtomaten und Balsamicodressing.

5 Gedanken zu “Überbackene Melanzani-Schiffchen

  1. marliesgierls schreibt:

    Eigene Auberginen, das wird gut! Ich beneide Dich, habe es einmal versucht, aber der Sommer war nicht gut genug, bei Euch ist es wärmer, als hier in Norddeutschland. Die Schiffchen sehen sehr lecker aus und schmecken mir auch ohne Käse.
    Lieben Gruß Marlies

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  2. Christina schreibt:

    Melanzani – amo molto!
    Schwemme klingt gut, da wünsche ich viel Glück, dass auch tatsächlich alle Pflanzen reich Früchte tragen werden. Wie viele hast du denn nachgezogen? Mich fasziniert es, wenn jemand Saatgut Nachzucht betreibt, ich wüsste gar nicht, wie das geht …
    Ich wäre, solltest du einmal Saatgut zu viel haben, gerne ein Abnehmer für eigene Garten-Experimente. 🙂 (Selbstverständlich nicht für lau …)
    LG
    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina,

      Saatgut nachziehen = einfach nur Samen aus ausgewachsenen Bio-Früchten (die KEINE Hybridsamen sind!) absammeln. Dann auf Küchenrolle oder Zeitung legen und trocknen. Fertig. 🙂
      Im nächsten Jahr kannt du das dann anbauen!

      Kann man auch mit Tomaten, Paprika, Chili, Gurken, Zucchini, Kürbis… aus dem Supermarkt machen, wenn man Früchte findet, die einem gut schmecken. Ich kaufe auch gern mal diese Raritären-Sortimente, aber nicht in Samenform, sondern in Fruchtform (damit ich auch vorher was zum Kosten hab). Die Samen sammle ich dann wie beschrieben ab. Melanzani hat leider so gut wie nie Kerne, weil es sich fast immer um Hybridfrüchte handelt (außer du findest wo gute, einheimische Bio-Melanzani).

      Melanzani hab ich heuer 8 Pflanzen (und 4 weitere verschenkt).

      Radieschen, Salat, Radi, Kohlrabi und Bohnen lasse ich immer einige Exemplare auswachsen. Die Samen kann man dann auch im Folgejahr verwenden.

      Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass selbst abgesammeltes Saatgut in fast allen Fällen besser aufgeht als gekauftes aus Saattüten. Heuer hab ich mal einen entsprechenden Versuch gestartet: Bei JEDER Gemüsesorte waren die selbstgezogenen Samen entweder um WOCHEN früher dran oder die Tüten-Samen haben sich gar nicht blicken lassen.

      Für heuer ist es zu spät, aber ich kann dir sehr gerne Saatgut für die kommende Saison zukommen lassen. Geld brauch ich keines von dir, nur das Porto. 🙂

      Ich hätte an Samen „anzubieten“:
      – div. Tomaten
      – Landgurken
      – Mini-Klettergurken
      – div. Kürbisse
      – Melanzani
      – div. Radieschen von rosa über gelb zu lila und weiß… lang, rund, Eiszapfen…
      – Feuerbohnen
      -.Mais
      – div. Radi
      – Chili
      – grüne Zucchini (ich probiere es heuer auch mal mit gelben, weiß da aber noch nicht, wie die Saat aufgeht)
      – heuer das erste Mal: Rote Beete und Chioggia-Rüben (ich lasse welche auswachsen und schaue, wie das mit der Saat wird)
      – Salat „Wunder der 4 Jahreszeiten“

      Herzliche Grüße
      Katharina

      P.S.: Lass dich nicht irre machen von den Zeitungsmeldungen vor etwa einem Jahr, nach denen angeblich eine Frau aufgrund selbst abgesammelter Zucchinikerne verstorben ist. Die Menschheit hält das mit Kürbis & Zucchini seit 8.000-10.000 Jahren so. Dieser Vorfall (man weiß gar nicht mit Sicherheit, WORAN die Frau gestorben ist) hat sich als super Werbegag für die Saatgut-Industrie angeboten, die Hybridsamen (= nicht samenfeste = nicht weiter vermehrbare = Dauerkunden-Schaffer) verkaufen will.

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  3. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,
    ggf. komme ich gerne auf dein Angebot zurück. 🙂
    Das ein oder andere ist sicher auch bei mir machbar. Ich kann halt nur Samen gebrauchen, die direkt im Freiland (besser in Töpfen) direkt ausgebracht werden und nicht einer Vorzucht im (Gewächs-)Haus bedürfen. Dafür habe ich keinen Platz. Das Platzangebot beschränkt sich da auf Küchenkräuter. Heuer habe ich einmal mit Basilikum angefangen, das funktioniert tadellos (bis jetzt). Ein oder mehrere Hochbeete wären super und ideal für mich, doch der Garten bietet in seiner jetzigen Form keinen Platz dafür. Er ist nicht so wahnsinnig groß und mittlerweile als reiner Ziergarten angelegt. Und er gehört mir ja nicht alleine und ich habe schon einmal vorgefühlt, dass ein Hochbeet auf dem Rasen nicht gut ankommt. Schade. Erschwerend für allen Wachstums des Gartens ist auch der riesige über 50 Jahre alte Walnussbaum, der mit seinem Blätterzelt allem anderen das Licht nimmt.
    LG
    *Christina*

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