Südafrika

Hallo ihr Lieben!

Die letzten (nicht ganz) zwei Wochen haben mein Mann und ich Südafrika unsicher gemacht; genauer: die Gegend zwischen Johannesburg und dem Kruger Nationalpark. Bevor es hier also wieder losgeht mit dem Aufarbeiten unveröffentlichter Rezepte (ich habe gleich ein paar davon in petto), erzähle ich euch ein bisschen was von unserer Reise.

Bei Reiseberichten mit Fotos muss ich immer an die alte McDonald’s-Werbung „Auch sehr schön, auch sehr heiß“ denken. Kennt ihr die?  😀 Keine Sorge, es geht ab dem nächsten Beitrag auch wieder um die Low Carb-Küche. Aber wenn euch zwischendurch ein bisschen Südafrika-Luft interessiert: Hier haben wir sie euch mitgebracht!

Suedafrika

 

Tag 1: Budapest

Wieder einmal haben wir für unsere Reise keinen Flughafen in der Nähe gewählt, sondern einen mit etwas Anfahrtszeit (das haben wir auch schon mit Prag-Indien so gemacht). Der Grund dafür war, dass wir ab Budapest einen extrem günstigen Flug bekommen haben (ja fast schon eine Error Fare). Mit der ÖBB-Sparschiene von Salzburg nach Budapest ist keine Kunst, und so haben wir noch einen netten Abend in Budapest verbracht.

Tag 2: Flugzeug und Plantschen am Flughafen Doha

Eigentlich ist so eine lange Flugreise nicht wirklich eine Erwähnung wert. Wir sind etwa 6 Stunden von Budapest nach Doha und dann nochmal 8 von Doha nach Johannesburg geflogen. Zum Glück mit der guten Airline Qatar, da hat mein großgewachsener Mann wenigstens genug Platz für seine langen Beine. 😉

Erwähnenswert ist die Sache aber deshalb, weil wir während unsere 5-stündigen Zwischenhalts in Doha den Wellnessbereich des Flughafens unsicher gemacht haben! Ja, tatsächlich, dort gibt es für etwa 30,- Zutritt zum Wellnessbereich mit Pool, Jacuzzi, Fittnesscenter. Achtung an alle Frauen: Der Flughafen Doha verkauft keine Badebekleidung für Damen! Man muss den Badeanzug also schon im Handgepäck haben!

Flughafen_Doha

Tag 3: Benoni, Johannesburg

Uuuui, Johannesburg, da regieren Anarchie und Kriminalität. Glaubt man. In Wahrheit wird das natürlich alles nicht so heiß gegessen wie gekocht, so wie es bei vielen Orten dieser Art der Fall ist.

Ja klar, es gibt die Townships (arme Gegenden mit fast ausschließlich schwarzer Bevölkerung und sehr hoher Arbeitslosigkeit), und in der Nacht oder mit einer fetten Kamera um den Hals würde ich mich auch nicht dorthin begeben. Aber wenn man sich halbwegs vernünftig verhält kann man in Johannesburg eine schöne Zeit verbringen! Vernünftig heißt für mich nicht nur vorsichtig, sondern auch souverän und selbstbewusst: Wer sich ständig panisch umschaut, ob ja eh nicht irgendwo ein böser Mensch hinterm Hauseck hervorspringt, um einen auszurauben, erweckt sicher eher den Anschein, wertvolle Güter mit sich herumzuschleppen.

Wir haben uns also am Flughafen unser Mietauto geholt und uns geradewegs todesmutig mitten in den städtischen Linksverkehr geworfen (ehrlich gesagt ziemlich westlich; auch nicht anders als in UK). Nachdem wir ein wenig durch Johannesburg gefahren sind, haben wir uns nach Benoni begeben, einem der besseren Vororte mit viel Grün und wunderschönen Gartenanlagen.

Übernachtet haben wir im schönen Ancient Windmill Guesthouse. Die Unterkunft war gut gewählt: Wir konnten uns vom langen Flug entspannen, erst mal unser Gepäck sortieren (denn sinnvoll und platzsparend packen sind zwei paar Schuhe) und die hauseigenen Pfaue bestaunen, die überall auf dem Gästehaus-Gelände herumspaziert sind:

Benoni

Nach einem erneuten Ausflug in die Malls Johannesburgs (um uns mit einer Gaskartusche für unseren Kocher auszustatten) und einem kleinen Spaziergang am wunderschönen Benoni-See gab es gute, nur für uns zubereitete Hausmannskost vom Windmill-Personal.

Tag 4: Panoramaroute: Long Tom Pass, Mpumalanga-Provinz

Endlich ging es richtig los! Wir haben uns ans Steuer gesetzt und sind über die anfangs endlos langen Highways (sehr amerikanisch, eigentlich) via dem netten Angler- und Touristendorf  Dullstroom über den spektakulären Long Tom Pass ins Bergstädtchen Sabie gefahren.

Mpumalanga_02

Dort haben wir unser Zelt auf einem sehr großzügigen Campingplatz aufgeschlagen, der mich an die gut ausgestatteten Campingplätze in Istrien oder Italien erinnert hat: Merry Pebbles Resort (zu Deutsch: lustige Kieselsteine). So viel Luxus haben wir nicht erwartet: Es gab einen Pool (den wir nicht genutzt haben), ein Restaurant (in dem wir nicht waren), einen Shop, einen Liquor Store (Alkohol kriegt man in Südafrika nur in lizensierten Liquor Stores), gratis Wifi, sehr schöne Sanitäranlagen und: einen Braai an jedem Stellplatz!

Was ist nun Braai? Auf Deutsch würden wir mangels dieser kulturellen Tradition einfach nur „grillen“ oder „Griller“ sagen. Aber das wäre viel zu wenig. Braai bedeutet in Südafrika einfach alles. Es gibt überall, wirklich ÜBERALL fest installierte Braais (vielleicht ein bisschen vergleichbar mit Australien): auf Aussichtsplattformen, auf öffentlichen Plätzen, in Parks, an Alleen, an Wasserfällen, an Ausflugsorten, am Strand… und auch an jedem einzelnen Zelt-Stellplatz! Wer schon einmal in Kroatien oder Italien zelten war weiß: STRENGSTES Feuerverbot! In Südafrika stehen die Braais (meist gemauerte Grillgerüste mit fixem Rost) zu DUTZENDEN, was sag ich, HUNDERTEN unter Bäumen und man wäre wahrscheinlich ehrlich entsetzt, würde man erklären, dass die europäischen Campingplätze das Grillen über offenem Feuer verbieten. 🙂

Braai-Zubehör, also Holz, Grillkohle und Grillanzünder gibt es über-überall. In jedem noch so kleinen Geschäft, an der Tankstelle, sogar beim Metzger (wahrscheinlich verkauft sogar der Frisör Holz…).

Am ersten Abend war es aber schon zu spät zum Grillen. Wir haben also unseren Gas-Kocher angeworfen und uns ein paar schnelle Instant-Nudeln mit frischer Avocado gemacht. Auch gut. 🙂 (Wenn auch nicht Low Carb hihi.)

Tag 5: Mac Mac-Pools, Secretary Bird Walk, Pilgrim’s Rest

Sabie ist eine wirklich toller Ausgangspunkt für Wandertouren! An diesem Tag war es bewölkt und ein wenig regnerisch, aber immer noch superwarm.

Wir sind, nach einem deftigen Frühstück bei Petena’s Pancakes, zunächst zu den Mac Mac-Pools gefahren, einigen natürlich gespeisten Teichen mit Frischwasserzufuhr, die ihren Namen aufgrund der vielen schottischen Goldsucher in der Gegend haben.

Das war richtig schön, auch wenn es zu kühl war zum Baden (zumindest für uns – einige wagemutige Südafrikaner haben sich das Badevergnügen nicht nehmen lassen).

Direkt hinter den Pools geht der Secretary Bird Walk, eine schöne Kurzwanderroute (3km), los. Gerade richtig zum Warmlaufen!

Zuletzt haben wir uns ins Auto gesetzt um Pilgrim’s Rest – ein mittlerweile zur Touristenfalle umfunktioniertes Goldgräberdorf – zu besichtigen. Leute, ernsthaft: Dieses blöde Dorf steht in allen Reiseführern und genauso kommt es auch daher! Wer auch nur ein wenig Lust am Individualtourismus hat, kann es getrost auslassen. Dort gibt es außer zahlreichen Verkaufsständen und eines – zugegeben – netten Pubs (der Church Bar) absolut nichts mehr, das heute noch sehnswert wäre!

Lecker und ausgesprochen gemütlich war allerdings die Einkehr bei Pilgrim’s Pantry. Habt ihr schon mal roten Rooibos-Espresso mit Honig und Schlag getrunken? mmmmhm

Abends haben wir dann noch im Wild Fig Tree in Sabie zu Abend gegessen. Noch so eine Touri-Empfehlung aus dem Reiseführer, aber wir wollten nicht mehr allzuweit fahren – und siehe da: Tatsächlich phänomenal köstlich und regional (wenn auch mit vielen westlichen Gästen)!

Tag 6: Loerie Trail

Der Folgetag war wieder richtig schön warm. Ideal also um eine etwas weitere Tour anzugehen, den ca. 10,5km langen Loerie Trail, der direkt hinter unserem Campingplatz losging (wir konnten sogar auf unser Zelt hinabspähen). Das war ein grandioses, abwechslungsreiches Erlebnis. Über Wälder, Spazierwege, Pinienhaine, wilde Wasserfälle, alpin anmutende Almwege und richtige Urwaldlandschaften hat uns der Trail geführt. Wir haben mit Affen kommuniziert (nein, nicht gefüttert; ja, auf dem Foto tun die etwas Unanständiges) und uns in der Gischt mehrerer Wasserfälle erfrischt. Auch botanisch hat der Weg viel hergegeben: Wir haben eine spannende Form von südafrikanischen Eicheln gefunden (und natürlich gleich eingesteckt; vielleicht kann man die bei uns im Waldgarten auspflanzen), zahlreiche unserer Topfpflanzen wie Wandelröschen & Co. in ihrer natürlichen, RIESENGROSSEN Pracht bestaunen können und viele auch bei uns heimische, essbare Pilze (mehr dazu später) entdeckt.

Der schöne Wasserfall auf den Fotos ist der Bridal Veil (Brautschleier) – man kann sogar hinter den Wasserfall gehen! Außerdem waren wir noch bei zwei anderen Fällen im Rahmen dieser Wanderung.

Aber bitte, für den Fall, dass das jemand liest, der den Trail auch gehen will: Zieht-euch-ordentliches-Schuhwerk-an!! Mir wird immer noch ganz schlecht wenn ich an mehrere FlipFlop-mitTabletinderHand-Wanderkollegen denke… dort ist es nämlich stellenweise echt rutschig und mit dem Stahlseil zu klettern!

Für Pilzesammler scheint der südafrikanische Herbst (also etwa März bei uns) ein absolutes Paradies zu sein. Das Sammlen von Wildpilzen hat dort offenbar absolut keine Tradition!! Und das bedeutet? Genau. Der Wald ist voll von wahren Prachtexemplaren! ÜBERALL! Gefunden haben wir u.a. Ziegenlippen, Kuhröhrlinge, Steinpilze (Herrenpilze), Judasohren, Maronenröhrlinge. Natürlich sollten sich nur versierte Pilzkundler ans Sammeln machen. Hier eine kleine Auswahl:

Natürlich konnten wir nicht alle mitnehmen (ehrlich, mir hat das Herz geblutet), aber abends zum Braai gab es dann doch ein paar überbackene Maronenröhrlinge:

Tag 7: Wasserfälle, Götterfenster und Hazyview

Tags darauf machten wir uns mit unserem Gaskocher ein nettes Frühstück und haben dann unser Zelt abgebrochen.

Per Auto ging es dann zum wunderschönen Lone Creek Fall (dort kann man ohne große Wanderung hinfahren), zum ebenso tollen Horseshoe Fall (richtig putzig und sehenswert!) und zum meiner Meinung nach absolut überbewerten Mac Mac Fall (wieder einmal war das die berühmteste Touri-Attraktion, jedoch konnte man im Unterschied zu den anderen Falls hier nicht so nah zum Wasser und durfte nur aus der Ferne abgesichert schauen).

Wir sind schließlich weiter zu God’s Window gefahren, einem Punkt, an dem man angeblich eine wunderschöne Aussicht hat. Ja, das stimmt schon, der Blick dort ist toll. Viel besser hat mir aber unsere „private Aussichtsplattform“ gefallen, wo wir neben der Straße ein Stückchen den Berg hochgewandert sind und dort ein nettes Picknick gemacht haben!

Abends kamen wir dann nach Hazyview in unsere supertolle Unterkunft: Hazyview Adventure Backpackers; geführt von unglaublich netten, gastfreundlichen Besitzern. Wir haben dort unser Zelt aufgestellt, man kann aber auch Zelte oder Hütten mieten sowie im Dorming Room unterkommen. Und natürlich gab es auch dort die Möglichkeit zum Braaien!

Tag 8: Kruger Nationalpark – WOW WOW WOW!

Der nächste Tag begann sehr früh: Um 4.30 Uhr läutete der Wecker. Nach einer raschen Katzenwäsche haben wir uns in den Kruger Nationalpark (Phabeni Gate) aufgemacht. Wir haben zu spät am Abend erfahren, dass man auch vorreservieren kann, deshalb wollten wir unbedingt um 5.30 Uhr dort sein, wenn das Tor öffnet. Da das Osterwochenende anstand war nämlich damit zu rechnen, dass auch viele Einheimische den Nationalpark genießen wollten (und es gibt nur ein bestimmtes Kontingent an Autos, die eingelassen werden).

Ein heißer Tipp: Entgegen aller gängigen Reiseführer-Meinungen ist es für individuell Reisende viel besser, selbst mit dem Auto in den Nationalpark zu fahren! (Einzige Bedingung: NIEMALS außerhalb der gesicherten Zonen aus dem Auto aussteigen!) Die Touren, die man buchen kann, fahren genau dieselben Straßen ab (also keine „geheimen Plätze“ oder so). Der einzige Vorteil der Gefährte ist, dass man von denen aus noch etwas höher sitzt. Das empfiehlt sich evtl. dann, wenn das Gras besonders hoch ist (Regenzeit), aber sonst ist es wesentlich spannender, wenn man die Gegend selbst erkundet. Dann kann man auch so lange bei den jeweiligen Tieren bleiben, wie man will! Und seht selbst, was wir alles ohne Guides entdeckt haben (das tote Flusspferd neben der Straße und die Aasgeier drauf erspar ich euch aber):

Na, ist das nicht der Wahnsinn??? Bis auf den Löwen alle der so genannten „Big Five“ (Löwe, Rhinozeros, Büffel, Leopard, Elefant) und noch sooo viele andere tolle Tiere!

Offenbar war es aber eher ungewöhnlich, dass wir gar so viele sehen konnten. Südafrika spürt anscheinend auch den Klimawandel stark. Normalerweise regnet es während der Regenzeit sehr viel, was das Gras hoch wachsen lässt. Die diesjährige Regenzeit (endet so im März) hat aber stark nachgelassen, wie auch schon in den letzten zwei, drei Jahren. Das führt dazu, dass das Gras wesentlich niedriger ist und so auch wundervoll vom Auto aus beobachtet werden kann!

Wir haben den gesamten Tag von 5.30 Uhr bis 17.45 Uhr im Kruger Nationalpark verbracht (um 18 Uhr schließt er im März die Tore und dann kommt man nicht mehr raus). Verlassen haben wir ihn über das Numbi Gate. Zwischendurch haben wir die gesicherten Zonen aufgesucht und uns gestärkt. Eine Picknick-Zone war auch dabei! Es war so umwerfend, ich bin nur noch am Schwärmen…

Tag 9: Limpopo-Provinz und Tree House Lodge

Tags darauf haben wir uns zusammengepackt und aufgemacht in die absolut fantastische Pezulu Tree House Lodge. So etwas Tolles muss man erlebt haben! Pezulu ist in dem privaten Naturreservat Thornybush direkt neben dem Kruger Park untergebracht (auf der Landkarte ist es alles eine große, grüne Fläche). Wir sind mit unserem Auto dort reingefahren und haben am Weg schon wieder Zebras, Wildschweine, Giraffen und verschiedene Antilopen gesehen. Als wir dann dort waren blieb uns wirklich der Mund offen stehen vor unserem wunderschönen Tree House (eher Palisadenhaus in und über den Bäumen). Und ob ihr’s glaubt oder nicht: In der offenen Dusche hat mich ein Äffchen besucht und wollte mein Shampoo klauen!! Ich hab den Schurken allerdings erst fotografiert, als er sich schon auf die andere Seite des Zauns verzogen hat. Als er auf die Dusch-Ablage sprang, war ich damit beschäftigt, mich zu erschrecken. 😀

Den späten Nachmittag verbrachten wir gemütlich in der Tree House-Bar („Waterhole“) und abends wurde fein aufgekocht.

Tag 10 (ein Tag wie drei): Game Walk, Drakensberge, Johannesburg

Morgens starteten wir um 6 Uhr unseren Game Walk (engl. Game = dt. Wild) mit unserem herzlichen Führer Kenneth. Kenneth hat uns nicht nur einiges über Pflanzen und kleine Tiere erzählt (hihi wir haben auch einen Mistkäfer in Aktion bestaunen können), sondern uns auch spurenlesend zu den fantastischsten Tieren geführt: Wir haben einen Büffelclan aus nächster Nähe betrachten können und sogar einen Giraffen-Kampf zweier pubertierender Jungbullen gesehen!! Giraffen kämpfen, indem sie ihre Hälse aufeinander dreschen. Wusstet ihr das? Also ich nicht! Anfangs hielten wir das Getänzel für ein Spiel – bis wir ganz nahe kamen (Kenneth sagte, das sei nicht gefährlich, solange wir uns von den Hufen fernhielten) und die kräftigen Schlaggeräusche der Hälse hörten:

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Bis 12 Uhr verbrachten wir die Zeit noch über den Baumwipfeln in der Pezulu Lodge, aber dann war es leider Zeit zu gehen (wir hatten nur eine Nacht gebucht – ein schwerer Fehler, das nächste Mal unbedingt länger!!).

Mit dem Auto haben wir uns aufgemacht zu den wunderschönen Drakensbergen:

Wir sind dort entspannt die Aussichtsplattformen entlanggeschlendert, haben den Leuten beim Oster-Braai zugeschaut, und dann sind wir ein wenig durch den Wald spaziert, wo wir gepicknickt haben.

Anschließend ging es an die Rückfahrt mit einem köstlichen Zwischenhalt in Dullstroom im Coachman Restaurant (blanker Zufall, weil es eines der wenigen war, die Ostersonntag offen waren).

In Johannesburg übernachteten wir in einem Conference Hotel, dessen Namen ich hier nicht erwähne. Es war nicht schlecht, und wir hatten das Glück, über ein Online-Hotelpotal einen Preisnachlass von 50% zu bekommen, sodass es auch erschwinglich war, aber weiterempfehlen würde ich es nicht. Lieblos, irgendwie.

Tag 11: Melville, Johannesburg

Zum Abschluss sind wir noch nett durch das interessante Viertel Melville in Johannesburg geschlendert. Ich kann es wirklich nur empfehlen, wir haben dort ein bisschen alternativen Kram geshoppt und in einem netten Café gegessen. Auch die Buchläden und Antiquariate sind einen Blick wert – und absolut sicher (für die, denen in Johannesburg etwas flau ist).

Alles in allem ein sehr feiner, gemütlicher Abschluss, bevor es zurück zum Flughafen ging. Diesmal mit Endziel München, dank einer glücklichen – und kostenfreien – Flugumbuchung der Airline. 🙂

Melville

 

Disclaimer: Es handelt sich hier um einen rein privaten Reisebericht. Die von mir erwähnten Destinationen, Hotels und Restaurants habe ich auf meiner privaten Urlaubsreise besucht und kann sie weiterempfehlen – ich stehe in keinerlei gewerblichem Verhältnis zu den Anbietern.

5 Gedanken zu “Südafrika

  1. marliesgierls schreibt:

    Hallo Katharina,
    nun besuche ich Dich mal und sehe, dass wir noch was gemeinsam haben: Südafrika!
    Leider ist es bei mir schon ca. 15 Jahre her, aber unvergesslich. Mit dem Pferd sind wir in privaten Parks geritten und haben so engen Kontakt mit dem Wildlife gehabt, ein Traum. Die Rhinos habe ich Gott sei Dank vom Auto aus kontaktiert, das fand ich auch besser . Unser Sohn hat später in SAF eine Wildhüterausbildung gemacht, aber leider keinen Job bekommen, aber eines Tages geht er bestimmt dahin zurück,. Ich möchte auf jeden Fall nochmal hin, aber es fehlt die Zeit und auch das Geld, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.
    Lieben Gruß Marlies

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Marlies!

      Oh wie wunderschön muss das zu Pferd gewesen sein! Ich habe einige Male Leute vorbeireiten sehen und mir gedacht, wie schade es ist, dass ich nicht reiten kann. Es wären auch im Kruger solche Reittouren angeboten worden, direkt von den inneren Camps aus.
      Eine Wildhüterausbildung? Wie fantastisch. Lernt man bei einer solchen Ausbildung viele Tierarten kennen oder ist das spezialisiert auf einige wenige? Ich hoffe, dein Sohn kann noch einmal seine Kompetenzen in Südafrika einsetzen.

      Ad es fehlen Zeit und Geld: Zeit kann ich dir nicht liefern, aber wir sind wirklich enorm günstig hingekommen. Dazu abonnieren wir die Newsletter von Urlaubspiraten und Urlaubshamster (google mal). Über diese unabhängigen Plattformen wird man rasch über besonders günstige Flüge und Error Fares (=Tippfehler im Preis der Airlines) informiert. Auf diese Art waren wir auch schon extrem günstig in Indien. Eine Error Fare muss man allerdings sehr schnell buchen, also innerhalb eines Tages bis maximal innerhalb von zwei Tagen. Dafür kriegt man so Flüge um zwei-, dreihundert Euro ans andere Ende der Welt.

      Herzliche Grüße und danke für deinen netten Besuch 🙂
      Katharina

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      • marliesgierls schreibt:

        Danke für die Tipps, Katharina. Aber da mein Mann selbstständig ist und ich den Hof versorge, müssen unsere reisen besonders langfristig geplant werden, man kann im Leben nicht alles haben.
        Die Ausbildung in SAF war sehr umfassend, nicht nur die Tiere, Wetter, Geologie, …..Er hat danach in den Wildlife studiert, ist aber jetzt beim Bund für die nächsten Jahre, ich denke er wird sich später mit seiner Abfindung in die Ferne absetzen, mal sehen.
        Lieben Gruß Marlies

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        • Genussspecht.net schreibt:

          Liebe Marlies,

          klar, das klingt natürlich nach Planungserfordernis. So ganz spontan, wie ich es mir wünschen würde, geht bei uns eh auch nicht, weil mein Mann Lehrer ist. Toll, viel Ferien, sagen die Meisten. Gleichzeitig heißt das aber auch, dass man keinen freien Tag außerhalb der Ferienzeit nehmen kann, wenn man ihn mal bräuchte (nicht nur für Urlaube, auch für notwendige Termine, Handwerker usw.).

          Ein Wildlife-Studium? Oh wie toll. Das klingt wirklich wahnsinnig interessant.
          Ich mache meinen Job sehr gerne, aber manchmal frage ich mich insgeheim, ob ich nicht doch mit einer Tierpfleger-Ausbildung besser aufgehoben gewesen wäre. Im nächsten Leben dann. 🙂

          Liebe Grüße
          K.

          Gefällt 1 Person

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