Frühlingsimpressionen

Der Frühling klopft langsam aber sicher ganz hartnäckig an die Tür. Ist das nicht schön?

Unsere Zaubernuss (Hamamelis) blüht allerdings schon fleißig seit Jänner. Ich liebe diesen zauberhaften Baum, den wir direkt vors Küchenfenster gepflanzt haben. So haben wir selbst beim dichtesten Schneegestöber die Möglichkeit, ein paar sonnige Blüten sehen zu können. 🙂

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Heute aufgenommen – ein Meer von Frühlingsknotenblumen in unserem Wäldchen direkt hinterm Haus:

DSCN0156

Die Hänsel-und-Gretel-Blumen (Lungenkraut) spüren auch schon, dass Frühling wird:

Lungenkraut_01

Die Haselnüsse sehen fast aus, als wäre man direkt ins Märchen von der Goldmarie geraten (und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie laut die Bienen summen!):

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Hier noch was Kulinarisches – Wilder Schnittlauch, der uns schon den ganzen Winter über (wenn grad kein Schnee lag) versorgt hat:

Wilder_Schnittlauch

Und zum Abschluss ein Suchbild: Welche Tischdeko ist KEINE Frühlingsblume (und sollte EIGENTLICH nicht auf dem Tisch herum liegen… tztztztz)?

DSCN0173

Ich wünsche allen Lesern ein schönes, sonniges Wochenende!

5 Gedanken zu “Frühlingsimpressionen

  1. Waldmeierei schreibt:

    Bitte verlinke mich mal mit meinem Beitrag über den Wilden Schnittlauch auf Waldmeierei. Netzwerken ist alles! Ich habe heute schon Sackerlweise wilden Kerbel geerntet.
    Danke für den herrlichen sehnsuchterzeugenden Beitrag!

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  2. Christina schreibt:

    Seufz, da hast du wirklich bereits schöne frühlingsfrische Impressionen direkt vorm Haus! Die Hamamelis – A Traum! Ja, heuer ist die Natur mal wieder ihrer Zeit sehr voraus. Ich weiß nie, ob ich mich da wirklich so sehr drüber erfreuen will, da es ja eigentlich wider der Natur und dem gesunden Lauf der Jahreszeiten ist. Bei uns blühen auch schon jede Menge kleiner Osterglocken. Nett anzuschauen ist es ja.
    Und wieder etwas gelernt, dass das Lungenkraut auch Hänsel-und-Gretel-Blume genannt wird wusste ich nicht. 🙂 Sie soll bei Katzen sehr beliebt sein, hörte ich einmal. Die haben sie zum schnurren gern. Wie ich auf dem letzten Bild sehe habt ihr ja auch so einen Stubentiger. 🙂

    LG

    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina,

      ach, „wider die Natur“ stimmt so nicht. Seit Zehntausenden, ja gar Millionen von Jahren gibt es Wetterspitzen. Google mal globale Klimakurven. In den frühen 1940ern war das letzte Klimahoch, das fast genauso aussah wie unseres heute. Zwischen 1000 und 1300 n.Chr. war es bei uns immer wieder mal regelrecht mediterran (von wegen „finsteres Mittelalter“).
      Lass dich nicht von Horrormeldungen über den Klimawandel verschrecken; Klimawandel gibt es schon seit dem Bestehen der Erde. Auch Angaben wie „wärmster Winter seit Beginn der Messungen“ sind nur Schall und Rauch: Man misst einfach noch nicht lange genug, als dass das irgendeine Aussagekraft hätte. Instrumentelle Daten liegen erst so richtig seit Beginn des 20. Jhs. vor, alles Zurückgehende wurde mithilfe von Pollen-, Eis- und sonstigen Messungen ordentlich rekonstruiert, aber davon ist im Wetterbericht nicht die Rede.

      Uff, das war ja jetzt eine kleine naturwissenschaftliche Einheit. 😉

      Das mit den Kätzchen, die die Hänsel-und-Gretel-Blume lieben (süßer regionaler Name, gell), muss ich mal überprüfen. Konnte ich bisher nicht bewusst feststellen, aber meine Mietzen mögen auch keine Katzenminze. 😦

      Die kleinen Märzenbecher (Osterglocken) lassen sich bei uns noch bitten. Freu mich schon so auf ihr sonniges Gelb!!

      Liebe Grüße
      Katharina

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