Parmesan-Spinatknödel mit Bärlauchpesto

Die beliebten Eiweiß-Knödel geistern auf vielfältigen Wegen durchs Internet, etwa bei Erdbeerblüte oder auf Lowcarb-Ketogen. Ich habe die festen Bestandteile etwas abgewandelt, um mein tägliches Plus an Haferkleie unterzubringen, und Spinatknödel mit Parmesan und Bärlauch draus gemacht. Ein gutes vegetarisches Gericht und eine herrliche Alternative zu den üblichen Spinatknödeln aus Semmelbrot, die man in Österreich so gerne isst (eines der ganz wenigen traditionellen vegetarischen Rezepte, die wir hier haben…).

 

2 Portionen:

  • 30g Eiweißpulver, neutral
  • 20g Flohsamenschalen
  • 20g Haferkleie
  • 10g Pfeilwurzelstärke
  • ½ TL Guakernmehl
  • 250g Magertopfen=Quark
  • 2 große Eier (oder 3 kleine)
  • 100g Parmesan oder Grana Padano
  • 2 TK-Spinat-Zwutschgerl, aufgetaut
  • 1 Schalotte
  • 1 geh. EL Bärlauchpesto (alternativ Pesto Genovese + 2 gepresste Knoblauchzehen)
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Bio-Instant-Gemüsesuppe
  • Schnittlauch zum Bestreuen

Parmesan reiben. Aufgetauten TK-Blattspinat gut ausdrücken und fein hacken. Schalotte ebenfalls möglichst fein hacken.

Alle Zutaten bis auf die Butter im Mixer verrühren, gut abschmecken (kann ruhig übersalzen sein; das Salz geht beim Kochen z.T. wieder weg). 10min quellen lassen.

Mit feuchten Händen 8 kleine Knödel formen. Salzwasser aufkochen lassen und die Knödel darin ca. 20min leicht vor sich hin sieden lassen (nicht mehr richtig kochen).

Butter bräunen. Knödel frisch aus dem Wasser (gut abgetropft oder mit Küchenrolle abgetupft) mit gebräunter Butter, geriebenem Pfeffer und Schnittlauchröllchen servieren.

Bunter Salat passt gut dazu!

9 Gedanken zu “Parmesan-Spinatknödel mit Bärlauchpesto

  1. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,
    unter der Woche hatte ich mir regionalen Blattspinat liefern lassen. Den größten Teil habe ich in einer „wilden“ Smoothiemischung verarbeitet, ein Teil war dann noch übrig, was mich spontan dazu bewegte mich einmal an diesem Rezept hier zu versuchen. Nach der positiven Erfahrung mit den Eiweißknödeln an Weihnachten. Also frischer Spinat statt Tiefkühlware, natürlich vorher blanchiert. Leider war es dann zu wenig Spinat, zwei Zwutschgerl TK sind eindeutig mehr als der „Rutz“ der nach dem Blanchieren übrig blieb, war irgendwie auch klar. Für drei Personen habe ich die 1 1/2 fache Menge deiner angegebenen Mengen genommen, dass war wieder einmal viel zu viel für uns. 😉 Die Knödel waren sehr lecker, bei mir, durch die (selbst gemachte Bärlauchpaste) jedoch ganz grün, ganz anders als bei deinen Knödeln auf den Bildern, und ich werde sie sicherlich noch einmal zubereiten.

    LG

    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina!

      Freut mich, dass sie dir geschmeckt haben! Ich bin selbst immer ganz erstaunt darüber, wie wenig Spinat am Ende vom Frischen übrigbleibt. Da hat man eine ganze Pfanne so voll, dass man kaum umrühren kann und wutsch ist nur noch ein kleines Häufchen übrig…
      Werde die Knödel aber sicher mal mit frischem Spinat probieren, wenn meiner wieder wächst. Wieviele Handvoll hattest du denn ungefähr?

      Echt, die Knödel waren grüner als meine? Ich hatte ja auch selbstgemachte Bärlauchpaste. Wiesooo färbt dein Bärlauch mehr? Spannend. Vielleicht hast du ihn feiner passiert?

      Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart
      Katharina

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  2. Christina schreibt:

    Na ja, es waren vielleicht eh nur noch gut zwei Hände voll Spinat, also viiel zu wenig. 😉
    Die Bärlauchpaste ist noch vom Vorjahr, da hatte ich eine größere Menge kaufen können (Wildsammlung ist hier ein bissl schwierig) und habe sie dann eingefroren zur weiteren Verarbeitung zu Pesto. Ich habe sie aber bislang nur so immer an Speisen gegeben. Und ja, ich hatte ihn sehr fein passiert / gemixt bekommen. Aber ob das dann mehr färbt? Was ich mir vorstellen könnte, wenn man Pesto (also „gestreckte“ Paste) nimmt, es dann sicherlich weniger Grün an den Knödel bringt. So hatten wir schöne hellgrüne Kugeln auf dem Teller. 🙂

    LG

    *Christina*

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  3. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,
    ich habe die Knödel (1/2-Rezeptemenge und selbst das war eigentlich noch zu viel, für einen kann das ruhig noch einmal halbiert werden) jetzt noch zweimal gemacht und bin immer mehr begeistert. Ich habe beide Male frische gehackte Baby-Spinatblätter genommen und muss sagen, dass geht prima. Kein Andünsten vorab notwendig. Ein bissl, aber wirklich nur wenige Fitzel der Spinatblätter, Schwund ist im Kochwasser. Und dazu eine leckere Tomatensauce und vielleicht noch ein bisschen Salat oder Gemüse, perfektes Essen, wenn auch ein wenig mehr Aufwand. Für mich ein Samstagsessen. 😉
    LG
    *Christina*

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