Hallimasch-Schwammerlgulasch mit Knödeln

2 Portionen:

Für das Schwammerlgulasch:

  • 250g Hallimasch (oder andere gemischte Pilze aus dem Supermarkt; da entfällt das Abkochen am Anfang natürlich)
  • 1 gr. Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 EL Worcestersauce
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Tomatenmark aus der Tube
  • 2 EL Estragon-Senf
  • 150g Crème fraîche oder Sauerrahm (oder gemischt)
  • Petersilie, Estragon oder Estragon-Pesto
  • Salz, Pfeffer, Bio-Instant-Gemüsesuppe

Für die Low Carb-Knödel (4 Stück):

  • 125g Topfen=Quark
  • 2 Eier M
  • 30g Eiweißpulver, neutral
  • 30g Flohsamenschalen
  • 1 TL Guakernmehl
  • 1 Stamperl (=4cl) Weißwein oder Gemüsesuppe
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Mit den Knödeln anfangen. Dafür alle Zutaten vermischen und mind. 15min quellen lassen.

Hallimasch putzen, klein schneiden und die Kappen 5min in kochendes Salzwasser geben (Achtung, das schäumt stark wie Nudelwasser). Dann das Wasser wegschütten (es enthält hitzelösliche Giftstoffe) und die Hallimasch im Sieb so lange waschen, bis der Schaum weg ist.

Zwiebel fein hacken und in Butter anbraten. Hallimasch zugeben, salzen und pfeffern und 20min bei mittlerer Hitze anbraten. (Bei anderen Pilzen reichen auch 15min.)

Salzwasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit mit nassen Händen aus der Knödelmasse Knödel formen.

Das kochende Salzwasser ausschalten und die Knödel reingeben. Im ausgeschalteten Topf bei geschlossenem Deckel 20-25min ziehen lassen.

Nach Ablauf der Kochzeit die Pilzpfanne mit allen Zutaten würzen und zum Schluss bei ausgeschalteter Herdplatte den Sauerrahm/die Crème fraîche unterrühren. Nicht mehr kochen lassen!

Knödel auf dem Gulasch servieren und mit Kräutern garnieren. Das bunte „Dekozeug“ auf unserem Essen sind übrigens gehackte Kapuzinerkressen-Blüten. 🙂

Knödel_01

Hallimasch-Pilzgulasch-Knödel_01 Hallimasch-Pilzgulasch-Knödel_02

2 Gedanken zu “Hallimasch-Schwammerlgulasch mit Knödeln

  1. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,

    erst einmal wünsche ich dir ein gesegnetes Weihnachtsfest!
    Und dann schließt sich auch direkt mein Dank an, für die Inspiration zu den o.g. Topfenknödeln an. Diese waren zum Heiligabendessen eine würdige Beilage für mich (1/2 Menge für eine Person – der Rest der Familie wollte Semmelknödel). Sie ließen sich morgens problemlos vorbereiten, schlummerten dann bis abends in der Kühlung (so muss es an Heiligabend sein, sonst dreh ich durch) und wurden dann frisch gesiedet. Sie sind sehr fest und kompakt, mussten leider einen Moment noch warm gehalten werden (vielleicht negativ?), aber der Geschmack war keineswegs pappig und sie sind vor allem auch nicht zerfallen im Topf. Werde ich wieder mal machen, könnte mir auch gut vorstellen, dass sie in Scheiben geschnitten und in Ghee gebraten sehr lecker schmecken …
    Schöne Tage noch wünscht dir

    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina!
      Vielen Dank für die nette Nachricht und auch die nachträglich noch alles Liebe.
      Ja, die Knödel sind ein wenig fester, aber so richtig kompakt eigentlich nicht. Liegt vielleicht am Warmhalten, vielleicht aber auch an den verwendeten Zutaten-Marken. Gerade beim Eiweißpulver gibt es ja enorme Unterschiede… hm.
      Die Version mit den in Scheiben geschnittenen Knödeln als „G’röste Knödel“ (so heißt das bei uns) hab ich schon mal gemacht, hatte damals aber keinen Akku fürs Foto, glaub ich, und habe das Gericht auf später mal fürs Bloggen verschoben. Werde ich gerne mal wieder machen und online stellen. 🙂
      Liebe Grüße
      Katharina

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