Porridge

Ich liebe Porridge, besonders im Winter!

Da wir oft um halb 6 am Morgen aufstehen müssen, womit ich immer noch heftige Probleme habe (und wenn mir nochmal jemand mit „man gewöhnt sich daran“ kommt, fang ich an zu schreien – nach 5 Jahren immer noch keine Gewöhnungsphase!!), ist das Frühstück gerade im Winter, wo es noch stockdunkel ist, ein gewisses Problem. Zwar brauche ich morgens was zu essen, weil mein Kreislauf sonst nicht mitmacht, aber viel Zeit ist definitiv nicht drin. Porridge war früher ideal; besonders der original englische. Der ist von der Körnung her irgendwie anders als unsere üblichen Haferflocken – in nur 2min ist der köstliche Brei fertig.

Was aber, wenn man die Kohlenhydrate reduzieren und nicht täglich eine ordentliche Haferflocken-Portion zu sich nehmen will?

Die Lösung lautet: Low Carb-Porridge bzw. Eier-Porridge!

Jetzt, wo es am Morgen wieder kalt und dunkel ist, sind wir die allergrößten Fans davon. 🙂

2 Portionen:

  • 2 Eier M oder L
  • 130ml Vollmilch
  • 70ml Wasser
  • 3 gestr. EL Haferkleie
  • 2 gestr. EL Erythrit
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt zum Bestreuen

Alle Zutaten in einem Topf mit dem Schneebesen verrühren.

Erhitzen und dabei stehen bleiben, sodass nichts anbrennt. Immer wieder umrühren.

In ca. 2-3min dickt die Masse dank der Eier an (man kann sich das erst gar nicht vorstellen bei der suppenartigen Konsistenz – ist aber so).

In Schüsselchen füllen und mit etwas Zimt bestreuen.

Ein schnelles, schönes, warmes Frühstück, das lange satt hält. 🙂

Low-Carb-Porridge_01

7 Gedanken zu “Porridge

  1. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,
    da kann ich dir nur beipflichten, ich mag „Porridge“ auch sehr gerne – nicht nur im Winter. Und ja, ich kann auch beipflichten, dass man sich nie an das frühe Aufstehen gewöhnen kann, wobei halb sechs noch eine humane Zeit ist. 😉 Bei mir kann es durchaus auch vier Uhr sein, wenn ich um sechs auf der Arbeit sein will oder muss …
    Da ich, alle hartgesottenen Lowcarbler schreien nun hysterisch auf, beim Frühstück, welches ich eigentlich nur am Wochenende wenn mehr Zeit herrscht einnehme und dann auch mit größter Auswahl und Sorgfalt zubereite, sonst muss der Proteinshake reichen, beim Frühstück auch eher mal Highcarb in Form von Flocken & Co. ins Essen integriere, gibt es da Varianten in der Zubereitung. Ich liebe meine Overnight-Oats (bei mir immer eine Mischung von: Hirse-, 6-Korn- und Sojaflocken, ggf. Haferkleie, Leinsamen gold und braun, Chiasamen und geschälte Hanfsamen – alles im TL Bereich, ich versuche 40-50g Gesamtmenge nicht zu übersteigen), eingeweicht über Nacht in Kuh- oder Kokosmilch, getoppt in der Regel mit Joghurt, Quark, Skyr u. Co, Obst der Saison und nach Vorlieben / Verträglichkeit, sowie ggf. Kakaonibs oder Nüssen oder Kokoschips …
    Besagte „Oaties“ lassen sich aber auch vorzüglich warm als „Porridge“ zubereiten. Wenn ich am Vorabend mal wieder zu faul zum abmessen / abwiegen war. Einfach in der Milch aufkochen, nach Belieben mit ein wenig Zimt oder Vanillepulver „würzen“. Durch die Chiasamen wird es schneller eindicken als sonst, dann einfach noch etwas Milch daran geben. Am Ende habe ich dann, bei einer Portion, gut 200 – 250 ml verbraucht. Zu viel? Ich muss sagen, dass so eine Portion mehr als gut sättigt, ich kann dann auch gut die zweite Mahlzeit ausfallen lassen und esse erst am Abend wieder. 🙂

    LG

    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina!

      Dieser Overnight-Oats verschwinden regelmäßig aus meiner Erinnerung. Ich lese dann immer wieder mal davon, erinnere mich, dass es sowas auch noch gibt (früher aßen wir selten, sehr selten, wenigstens Bircher-Müsli), und dann — vergesse ich es erneut. 😉
      Wäre ja eigentlich ideal, weil man den aufwändigsten Teil (d.h. das Zusammenrühren, das ist morgens bei mir schon eine Meisterleistung) am Abend macht. Manchen Früchten, z.B. kompakteren Beeren wie Heidelbeeren, müsste es ja eigentlich auch egal sein, wenn sie gleich miteingeweicht werden. Also wohl raus aus dem Kühlschrank und mampfen.
      Ich werde das jetzt endlich mal wieder essen. Vielen Dank für die Anregung!

      Herzliche Grüße
      Katharina

      P.S.: Ganz ehrlich: Müsste ich um vier Uhr aufstehen, würde ich über kurz oder lang draufgehen. Das frühe Aufstehen (und 5.30 Uhr ist der HORROR für mich) geht mir echt an die Substanz. Ich brauche grundsätzlich sehr viel Schlaf, aber wenn ich dieselbe Stundenanzahl ein paar Stunden nach hinten verschiebe (z.B. Aufstehen um 7.30 Uhr bei derselben Schlafdauer in Summe) geht es mir soooo viel besser. Mein Körper WILL einfach nicht zu früh aufwachen. (!)
      Ich habe mir letzte Woche selbst so einen Wecker geschenkt, der den Sonnenaufgang simuliert (innerhalb von 30min steigert sich ein sonnengelbes Licht, bis es richtig hell im Schlafzimmer ist) und einen mit Vogelgezwitscher weckt. Morgen wird der erste Härtetest für den Wecker. Ich bin schon so gespannt, ob das irgendwas bringt…

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      • Christina schreibt:

        Liebe Katharina,
        unter der Woche ist ein Porridge ein absolutes No-Go (Zeitfaktor). Werde auch deines am WE mal ausprobieren, wobei ich mir das mit dem Ei zubereitet jetzt momentan so gar nicht vorstellen kann … Die „Overnighties“ sind da ne fixe Alternative und lassen sich, direkt im Schraubglas eingeweicht, auch mitnehmen und am Arbeitsplatz schnabulieren. TK-Beerenfrüchte (Frischware ist momentan schwierig) lassen sich prima über Nacht im Kühlschrank auf diese Weise sanft auftauen und matschen dann auch nicht so sehr. Kühlschrank kalt kann ich das Ganze nicht essen, wenn nicht schon Früchte drauf sind, lass ich es auch außerhalb des Frigo durchweichen. Die Milchprodukte (egal ob Milch, Quark oder Joghurt) sind mir noch nie in Wärme „umgekippt“. Sonst vorm Gang ins Badezimmer morgens erst aus der Kühlung holen. Ein Tipp: Walnüsse bekommen einen fiesen Geschmack, wenn sie in der „Getreidemischung“ mit eingeweicht wurden, lieber morgens überstreuen.
        Berichte bitte von deiner Erfahrung mit dem neuen Wecker! Ich muss mir unbedingt eine Alternative zur Weckfunktion des Mobiltelefons überlegen, will es aus dem Schlafzimmer verbannen, werde aber sehr schlecht wach morgens … 😉
        LG
        *Christina*

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        • Genussspecht.net schreibt:

          Liebe Christina!

          Ich melde mich zurück mit Infos bzgl. meines neuen Weckers (übrigens, ich hab deine „Avocado-Frage“ nicht vergessen, aber wir hatten seitdem keine mehr daheim).

          Ich hab mir den Philips HF3505/01 Wake-up Light um 60€ auf Amazon gekauft (und nein, ich bekomme keine Provision von Philips). Es hätte auch teurere mit mehr Funktionen gegeben, aber mir hat diese Variante gereicht. Der Wecker beginnt 30min vor Weckzeit mit einem simulierten Sonnenaufgang und dann weckt einen das Gezwitscher von Vögeln.
          Ich bin wirklich sehr zufrieden! Natürlich kann er keine Wunder wirken, aber früher beim normalen Wecker ging es mir frühmorgens, als wäre ich gegen eine Wand gelaufen. Dieses völlig fertige, erschrockene Wecker-Gefühl hab ich seitdem nicht mehr.

          Allerdings hat das sicher damit zu tun, ob man grundsätzlich mit Sonnenlicht aufwacht oder sein Schlafzimmer hermetisch abriegelt. Wer ganz dunkel schläft, mag den „Sonnenaufgang“ vielleicht nicht, das kann ich nicht beurteilen.

          Liebe Grüße
          Katharina

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  2. Happy Carb schreibt:

    Hallo liebe Katharina, mit so einem Brei liebäugele ich schon länger. Es gibt zwar eine innere Hürde in mir, aber dein Beitrag macht mir Mut. Schmunzel. Ich werde es tun. Danke dir für die Inspiration :-). Liebe Grüße Betti

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Betti!

      Magst du denn Brei – so ganz allgemein? Ist ja nicht jedermanns Sache, diese Konsistenz.
      Ich lieeebe (besonders warmen) Brei! Mjam mjam!
      Hab mir das selbst auf mehreren Großbritannien-Touren „angewöhnt“ – übrigens genauso wie das Innereien-Essen, hihi. Hätte man mir als Kind Porridge hingestellt (oder Haferbrei, ist ja fast dasselbe), wäre ich wütend davon gestapft. 😉 Mir kommt vor, langsam wird Porridge ein bisschen zum „In-Frühstück“. Mir soll’s recht sein.

      Herzliche Grüße
      Katharina

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