Sautierte Fisolen mit Zucchiniblüten an Olivenöl-Kürbispüree

Wieviel Olivenöl wirklich gebraucht wird, hängt ganz von dem verwendeten Kürbis ab (ob der besonders saugfähig ist oder nicht). Wichtig ist aber, hier nicht an der Qualität zu sparen und nur allerbestes Olivenöl zu nehmen!

Leider hatten wir nicht mehr viele Zucchiniblüten, deshalb haben wir mit ein paar Kapuzinerkresse-Blüten geschummelt. In Italien und Frankreich kann man Zucchiniblüten auf vielen Wochenmärkten kaufen – bei uns sollte man eher unter die Selbstversorger gehen. Wir essen Zucchiniblüten am liebsten gegen Saisonende, weil dann sowieso keine Zucchinis mehr aus den Blüten werden können. Die männlichen (d.h. ohne Frucht, sondern nur zum befruchten) essen wir aber auch während des Sommers.

2 Portionen:

  • 300g Fisolen=Grüne Bohnen
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 600g Kürbis (Nettogewicht; ideal wären mehlige Sorten)
  • Saft v. 1/2 Zitrone
  • Zucchiniblüten, mind. 8, gerne auch mehr
  • Thymian
  • ca. 80ml bestes Olivenöl (je nach Saugfähigkeit des Kürbisses)
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • Fleur de Sal

Den Kürbis putzen und würfeln. In wenig Salzwasser ganz weich kochen.

Die Fisolen putzen und 5min in kochendem Salzwasser blanchieren. Wasser abgießen.

Die Schalotte und die Knoblauchzehe fein hacken und im Fisolentopf in etwas Olivenöl sautieren. Salzen, pfeffern, mit Zitronensaft und Thymian abschmecken. Die Zucchiniblüten auf das Gemüse legen, Hitze reduzieren und Deckel aufsetzen.

Kürbis mit dem Erdäpfelstampfer zerdrücken. Dezent salzen, pfeffern und dann langsam das Olivenöl in einem dünnen Strahl einrinnen lassen (so als ob man Mayonnaise machen wolle). Mit einem Schneebesen sorgfältig das Öl einrühren. So viel Öl verwenden, dass der Olivenöl-Geschmack deutlich hervorsticht und die Konsistenz wolkig-fluffig ist. Das können nur 60ml aber durchaus auch 100ml Öl sein, je nach Kürbis.

Die Fisolen und Zucchiniblüten auf dem Püree servieren und am Tisch mit Fleur de Sal bestreuen (aus diesem Grunde vorher nicht zu stark salzen).

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4 Gedanken zu “Sautierte Fisolen mit Zucchiniblüten an Olivenöl-Kürbispüree

  1. Christina schreibt:

    Guten Morgen liebe Katharina,

    das sieht so lecker aus! Grüne Bohnen liebe ich! Darf ich fragen, ob du Stangen- oder Strauch- bzw. Buschbohnen verwendet hast? Und welche Kürbissorte?
    Ist direkt einmal im Kopf gespeichert das Rezept zum Nachkochen … hoffentlich kriege ich noch schöne Fisolen, dürfte langsam knapp werden.

    LG

    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina!
      Ich hab sowohl Stangen- (Feuer-) als auch Buschbohnen (frag mich nicht nach der Sorte) gemischt verwendet. Einfach im Garten „aufgeräumt“, damit ich eine volle Portion zusammenkriege. Mach ich eigentlich immer so… von der Kochzeit ähneln die sich eh alle, wenn sie ungefähr gleich dick sind.
      Der Kürbis war diesmal ein Butternut. Damit war es sehr lecker; etwas mehliger wurde das Püree ein anderes Mal mit der Sorte „Blue Kuri“, aber die findet man leider nicht überall.
      Herzliche Grüße
      Katharina

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  2. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,
    das Kürbispüree ist so lecker (Butternut) mit dem eingerührten Olivenöl und erst die Bohnen dazu! Ich glaube ich werde jetzt öfters einmal auf diese Art die Bohnen zubereiten, sehr delikat mit den Zwiebeln, Knoblauch und abgeschmeckt mit der fein säuerlichen Zitrone. (Darf bei mir ruhig etwas mehr sein …) Unsere Busch-Bohnen waren natürlich nicht so toll wie deine eigenen aus dem Garten. Ich musste sie leider dreifach! so lange blanchieren und noch einmal ca. 10 min. mit schmoren lassen und sie waren immer noch sehr bissfest. (Ein Bissl stört mich nicht, mags kern knackig, bei Bohnen ist das aber der Rohgeschmack und das ist nicht lecker und auch nicht gesund). Hab‘ ich noch nie erlebt …
    Das I-Tüpfelchen mit frischen Blüten(blättern) musste ich auch auslassen, Stattdessen gab ich aus meinem reichhaltigen Sonnentor-Sortiment ein wenig „Gute Laune“ Gewürzblütenmischung auf das angerichtete Püree. Dazu gab es diesmal ein Rostbratwürstchen. 😉
    LG
    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina,
      freut mich sehr, dass es dir geschmeckt hat! 🙂
      Spannend finde ich, dass die Garzeit sooo unterschiedlich ist. Wahnsinn. Offenbar dauert es einfach länger, wenn die Fisolen nicht frisch von der Pflanze kommen – vielleicht, weil beim Lagern schon etwas Wasser verdampft ist? Das ist aber gut zu wissen für zukünftige Rezepte, danke!
      So eine Gute Laune-Mischung hatte ich auch mal, das ist eine schöne Idee. Ich glaube aber, meine Mischung damals (von Sonnentor) war süß. Hab ich auch gern gehabt. 🙂
      Liebe Grüße und einen schönen Abend
      Katharina

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