Zweierlei Pralinen

Jetzt, wo es kühler wird, hab ich wieder mehr Lust auf Süßes. Die Pralinchen sind eine gute Idee, um die Naschwut nicht ausufern zu lassen. 🙂 Sie halten einige Zeit in gut schließenden Tupperdosen im Kühlschrank – das Haltbarkeitsdatum haben wir allerdings noch nie ausgereizt, weil sie stets relativ schnell auf mysteriöse Weise verschwanden…

Marzipankartoffeln:  
  • 50g Mandelmehl, teilentölt
  • 50g geriebene Mandeln
  • 3 geh. EL Erythrit, fein gemörsert
  • ½ Msp. Stevia
  • 2 geh. EL Mandelmus
  • ½ TL Rosenwasser (gibt’s in der Apotheke), alternativ (brauner) Rum
  • Wasser
  • ½ gestr. TL Kakaopulver, stark entölt
  • ½ TL Kokosblütenzucker

Erythrit mit dem Mörser zu „Staubxucker“ mörsern.

Die Süßungsmittel (bis auf den Kokosblütenzucker) mit 1 TL Wasser mischen, damit sie sich etwas auflösen.

Mandelmehl, Mandeln, Mandelmus und Rosenwasser dazugeben und alles gut miteinander verkneten (geht am besten mit den Händen). Ggf. vorsichtig noch etwas Wasser hinzufügen, damit eine formbare Masse entsteht.

Kakaopulver und Kokosblütenzucker vermischen.

Aus der Masse mit nassen Händen kleine Kugerl formen. Diese in einen flachen Behälter mit Deckel legen, die Kakaomischung darüber stäuben, Deckel auflegen und die Marzipankartoffeln darin schütteln, bis sie fein überzogen sind. Kakao nicht zu dick auftragen, damit es nicht bitter wird. Die Kugerl sollen nach dem Schütteln ruhig unförmig aussehen – es sind ja Kartoffeln. 🙂

Für mind. 1 Stunde kalt stellen, besser über Nacht durchziehen lassen.

Die Marzipankartoffeln sind vegan und damit logischerweise auch laktosefrei.

Marzipankartoffeln_01

Kokospralinen à la Raffaello:
  • 50g Magertopfen=Quark
  • 50g Frischkäse
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 geh. EL Kokosmehl
  • 30g+20g Kokosraspeln
  • 1 geh. EL geriebene Mandeln
  • Mark v. 1 Vanilleschote
  • 1 Schuss (weißer) Rum
  • 3 geh. EL Erythrit, fein gemörsert
  • ½ Msp. Stevia
  • ½ TL Kokosblütenzucker
  • ganze Mandeln (je 1 Mandel pro Praline, also ca. 15-20 Stück)

Die Mandeln 1min in kochendem Wasser blanchieren und kalt abschrecken. Dann ganz einfach aus ihren braunen Häuten flutschen lassen. Danach in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis das Wasser verdampft und sie angenehm duften. Das ganze Prozedere kann man sich natürlich sparen, wenn man blanchierte weiße Mandeln kauft – aber die sind mir persönlich zu teuer, und das Häuten geht wirklich verblüffend schnell.

Die Süßungsmittel mit 1 TL Wasser mischen, damit sie sich etwas auflösen. Topfen, Frischkäse, Kokosöl, Kokosmehl, Vanillemark, Rum, geriebene Mandeln und 30g Kokosraspel in zugeben und gut verrühren. Es kommt hier v.a. auf die Beschaffenheit der Kokosraspeln und der geriebenen Mandeln an (ob sie besonders frisch oder trocken sind). Wenn die Konsistenz noch nicht passt, einfach mit Wasser oder mehr Raspeln nachhelfen.

Aus der Masse mit nassen Händen kleine Kugeln formen und in jede Kugel eine Mandel stecken. Die Kugeln in den restlichen Kokosraspeln wälzen und für mind. 1 Stunde, besser über Nacht, kalt stellen.

Kokospralinen_02 Kokospralinen_01

Kokospralinen_03 Kokospralinen_Marzipankartoffeln

8 Gedanken zu “Zweierlei Pralinen

  1. Katharina schreibt:

    Lecker, lecker Low-Carb Marzipankartoffeln (was ich die als Kind gefuttert hab !) 🙂

    Die Kokospralinen lassen sich auch einfach aus Kokosmus, Kokosflocken und Süßstoff machen, als kleine Inspiration, bin ein Fan von einfachen Rezepten 😉

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Katharina,

      das ist ja großartig!!!
      In so vielen Ebenen. Wo fang ich an? Genau: Ich freu mich total. 🙂
      Und dann: Dein Rezept klingt superlecker. Datteln verwende ich auch gerne zum Süßen – die Kombination mit Stevia finde ich ganz clever, weil man damit zwar die extra Süße vom Stevia hat, aber trotzdem nur gute Datteln schmeckt und nicht komische Steviasüße. Außerdem wirkst du total sympathisch. Werde mir gleich noch andere Päckchen deines Adventkalenders anschauen. Das ist eine tolle Idee.

      Danke für die Werbung und schön, dass ich dich inspirieren konnte, liebe Käthe (hihi, so nennt mich nur eine ganz liebe Arbeitskollegin; sonst bin ich für alle immer eher die Kathi).

      Herzlich und weihnachtlich und überhaupt
      K.

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