Melanzani-Lamm-Burger mit Gemüsepommes

Mmmhm das war gestern ein Festessen!!

Zwar gibt es gute Rezepte für Low Carb-Burger Buns, aber warum kompliziert, wenn es auch schnell und einfach geht? 🙂

Ich ergänze übrigens den Tag „Vegetarisch“, weil man natürlich auch nur die leckeren Pommes mit zweierlei Sauce essen kann. Also bitte nicht wundern!

Für 4 kl. Burger:
  • 1 Melanzani=Aubergine
  • 200g Lammfaschiertes=Hackfleisch (oder Rinderfaschiertes oder gemischt)
  • 1 Schalotte
  • 1 geh. EL griechisches Joghurt
  • 4 Frühstücksspeck-Scheiben
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • Erdnussöl zum Ausbacken
Für 2 Port. (Beilagengröße) Gemüsepommes:

Für Pommes als Hauptmahlzeit Menge verdoppeln.

  • 300g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 1 Chioggia-Rübe (die sind einfach schön – alternativ geht auch 1 kl. Kohlrabi)
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Bio-Instant-Gemüsesuppe

Für die Fetacreme:

  • 1/2 Feta
  • 1/2 Becher (=100g) griechisches Joghurt (10% Fett! Nicht daran sparen!)
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Thymian
Für die Cocktailsauce:
  • 1/2 Becher (=100g) griechisches Joghurt (10% Fett! Und Achtung, daran denken, dass wir für die Burger 1 EL Joghurt abnehmen müssen; es sind also nicht ganz 100g.)
  • 3 EL Tomatenmark aus d. Tube
  • 3 EL Senf
  • 2 EL Cognac
  • 3 EL Essig od. Pfefferoni-Wasser
  • 1 scharfe Pfefferoni=Pepperoni, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Bio-Instant-Gemüsesuppe

Die Melanzani in ca. 1-1,5cm dicke Scheiben schneiden (es müssen mind. 8 Scheiben rausgehen). Salzen und stehen lassen.

Das Gemüse für die Gemüsepommes vorbereiten. Dafür Kürbis putzen (Kerne und Fruchtfleisch nicht entsorgen; man kann es noch verarbeiten, z.B. für geröstete Kerne oder Marmelade) und in pommesartige Sticks schneiden. Mit der Rübe genauso verfahren. Gemüsesticks in eine Schüssel mit Deckel geben.

Öl und Gewürze auf das Gemüse geben. Ordentlich würzen, denn der Kürbis „schluckt“. Deckel drauf und gut schütteln.

Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.

Die Melanzanischeiben mit Küchenrolle abtupfen, leicht pfeffern und in der Pfanne im Erdnussöl bei hoher Hitze braten, bis sie Farbe bekommen (das Öl muss schon heiß sein, sonst saugen sich die Melanzani nur voll). Rausnehmen, abkühlen lassen.

Gemüsesticks auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für ca. 20min in den Ofen. Zwischenzeitlich 1x wenden.

Dann die Fetacreme machen: Dafür alle Zutaten mit dem Zauberstab pürieren. Wegstellen.

Für die Cocktailsauce alles miteinander verrühren. Wegstellen.

Die Schalotte ganz fein hacken. Gemeinsam mit dem EL Joghurt zum Faschierten geben, gut würzen, durchkneten und 4 Bratlinge formen.

Wenn die Gemüsepommes fast fertig sind, die Bratlinge und Speck gemeinsam in einer großen Pfanne brutzeln. Ggf. braucht man noch etwas Erdnussöl.

Anrichten: Für die Burger je 1 Melanzanischeibe, 1 Klecks Fetacreme, 1 Burgerlaibchen, 1 Speckscheibe, 1 Melanzanischeibe zusammenlegen. Dazu Gemüsepommes und zweierlei Saucen servieren.

Cocktailsauce-Fetacreme chioggia-rübe Melanzani-Lamm-Burger_01

Melanzani-Lamm-Burger_02 Melanzani-Lamm-Burger_03

gemüsepommes Melanzani-Lamm-Burger_04

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4 Gedanken zu “Melanzani-Lamm-Burger mit Gemüsepommes

  1. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,

    du hast schon wieder seit der Rückkehr aus eurem Urlaub so unglaublich tolle saisonale (Herbst-)Gerichte gezaubert – der Wahnsinn! 🙂 Dieses hier ist heute eine prima Anregung für mich zur „Resteverwertung“ – so möchte ich heute dein Rezept zumindest in Teilen nutzen und Gemüsepommes mit zweierlei Saucen machen. Es warten noch Kohlrabi und Rote Bete in der Kühlung auf ihren Einsatz. Die optischen Hingucker Chioggia Rüben kenne ich nicht und habe ich auch noch nie hier gesichtet, baust du sie selber im Garten an?
    Bin gespannt auf das Ergebnis, es gibt dann bei uns heute Gemüse pur und den Rest einer großen Endivie – mal schauen ob als Salat oder … vielleicht gibt es die auch „italienisch“ (in wenig Olivenöl ganz kurz angebraten und mit frisch geriebenem Parmigiano bestreut).

    LG

    *Christina*

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    • kaddiey schreibt:

      Liebe Christina!

      Danke, ich freu mich sehr über deine Nachricht.
      Die Chioggia-Rüben hab ich bisher ein paar Mal in großen Supermärkten gekauft. Verschiedene Marken bieten das als „Wie früher“-Produkte an (so wie es in letzter Zeit ja auch viele Raritäten-Tomaten usw. gibt). Konkret bisher bei Merkur und Interspar; müsste es aber auch bei der Konkurrenz als „Wie früher“-Ware geben.
      Ich hab mir aber in lauter Chioggia-Begeisterung gleich auch Saatgut fürs nächste Jahr gekauft. Hab gleich bei einer Online-Gärtnerei zugegriffen, als ich mir übers Internet 300 (!) Blumenzwiebeln gekauft hab, aus Sorge, dass ich kommendes Frühjahr nirgends Chioggia-Samen finde. Sollen genauso einfach oder schwer, je nach Boden, anzubauen sein, wie normale Rote Rüben. Ich finde sie einfach extrem hübsch, aber meinem Mann schmecken sie auch besser, weil er das typisch „Erdige“ der Roten Rüben nicht so mag. Chioggias sind milder.
      Gemüsepommes werden übrigens auch ganz toll mit Pastinaken oder Petersilwurzeln. Die hab ich fast noch lieber als Kohlrabi, aber Kohlrabi kriegt man halt einfacher.
      Übrigens, noch eine letzte Bemerkung: Gerade hab ich mir ein Kochbuch „Toskana Vegetarisch“ zugelegt und gestern da drin ein Rezept für gebratene Endivie mit Parmesan entdeckt. Das war für mich ganz neu – und jetzt les ich heute deinen Kommentar, lustig. Werde das auf jeden Fall demnächst mal ausprobieren, klingt sehr interessant.

      Viele liebe Grüße und bis bald
      Katharina

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  2. Christina schreibt:

    Ergänzung: die Gemüsepommes samt Saucen waren am vergangenen Wochenende der volle Erfolg. Sehr sehr lecker. Auch die Rote Bete (die war noch etwas bissfester als das restliche Gemüse), aber ich liebe gerade ihren erdigen Geschmack, der bei deinem Mann nicht so ankommt. 🙂 Die selbst gemachte Cocktailsauce (prima und lecker, aber beim nächsten Mal nehme ich nur 1 EL Cognac) ist so ergiebig, dass wir sie am Freitag mit selbst gemachten Pommes Frites (hüst, manchmal muss es so Ausnahmen geben) noch einmal davon gegessen habe und immer noch einen Rest übrig haben.

    *Christina*

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