Zucchini-Fischcurry

Zucchini sind sooo vielfältig einsetzbar, ich liebe sie! Daher hier eine Fortsetzung meines Zucchini-Projekts. Wir fliegen demnächst nach Indien, und beim Lesen der Reiseführer und indischer Literatur bekomme ich regelmäßig Heißhunger auf Curry, Samosas und Lassi. Das Fischcurry ist eben ein Produkt dieser Gelüste – eigentlich hätte es mit Feta, Oliven und getrockneten Tomaten gefüllte (was wohl?) Zucchini geben sollen. Die gibt’s morgen! 🙂

4 Portionen:

  • 2 weiße (TK-)Fischfilets (ich hatte Scholle, noch besser wäre Fischfilet mit Haut zum Anknuspern)
  • 125g (TK-)Garnelen
  • 1 Riesenzucchini (800g)
  • 3 kl. Karotten
  • 1 Handvoll Erbsen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2-3 Chilis
  • 1 TL+3 EL Currypaste (ich hatte gelbe)
  • 1 Zitrone
  • 200ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl, evtl. etwas Sojasauce zum Abschmecken
  • Koriander zum Bestreuen (meiner ist leider den Schnecken anheimgefallen 😦 )

TK-Fische und -Garnelen auftauen lassen. Dazu die Zitrone auspressen und mit der Hälfte des Saftes sowie dem einen TL Currypaste einreiben/beträufeln. (Wer Frischware verwendet, sollte den Fisch aber auch 30min oder länger marinieren.)

Zucchini in eher kleine Stücke schneiden, Karotten reiben, Erbsen auspulen, Zwiebel grob, Knoblauch und Chili fein hacken.

Etwas Erdnussöl im Wok erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Chili und etwas später auch die 3 EL Currypaste anbraten lassen. Dann die Zucchini und die Karotten einrühren und etwas garen lassen.

Erbsen einrühren und mit Kokosmilch aufgießen. Salzen, pfeffern, ggf. mit Soja abschmecken. 15min köcheln lassen, bis die Kokosmilch schön dick und gelb ist.

Fisch in Stücke schneiden und gemeinsam mit den Garnelen in etwas Erdnussöl anbraten. Die Abtropf-Flüssigkeit zum Curry geben.

Wer Fisch mit Knusperhaut hat, serviert das Curry in Schalen und gibt den Fisch drauf. Wer wie ich nur Scholle o.ä. hat, kann Fischstücke und Garnelen auch einfach unterheben.

Tipp 1: Wenn irgendwie möglich, mit frischem Koriander bestreuen. Ich krieg noch die Krise, weil die Schnecken meinen Koriander heiß und innig lieben und ich auch nirgendwo welchen kaufen kann… der Nachteil vom Landleben (und quer durch Salzburg gurke ich bei der Hitze auch nicht wegen ein bissl Koriander… grml). Die Kräuterflankerl in meinem Curry sind übrigens getrockneter Koriander von Sonnentor. Ich mag Sonnentor ja wirklich sehr gern, aber das war eine enorme Geldverschwendung. Der getrocknete Koriander schmeckt wie Gras – also nach nix!

Tipp 2: Auch lecker ist, wenn man das Curry vor dem Servieren mit Joghurt bekleckst.

Tipp 3: Bis auf den Fisch ist das Curry vegan. Da der separat angebraten wird, kann er auch gut weggelassen werden.

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14 Gedanken zu “Zucchini-Fischcurry

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