Kokosschnitten à la Schwiegermama H.

Natürlich bäckt meine Schwiegermama ihren Kuchen traditionell, d.h. mit Zucker und Weizenmehl und köstlicher, hausgemachter Ribisel-Marmelade. Dieses Rezept lässt sich aber ganz einfach „verlowcarbisieren“. Und es schmeckt mir genauso gut wie bei ihr, ich freu mich so! 🙂 (ICH bin ja eigentlich kein Kriterium, fällt mir gerade ein… aber meinem Ehemann schmeckt es ebenso, und der hat die Kokosschnitten immerhin seine ganze Kindheit lang genossen!) Danke, liebe H.!

Leider habe ich nur ein Foto von den Schnitten, weil meine SD-Karte heute Morgen den Geist aufgegeben hat. 😦 Zum Glück hat dieses Foto überlebt! (Die Fotos für die Chialade im Gläschen und auch für die mit Spinat und Feta gefüllten Zucchini vom gestrigen Abendessen sind leider verloren… Klumpert!!)

1 kleines Backblech:

Beeren-Chialade (mind. 3 Std. vorher zubereiten!):

  • 200g TK-Beerenmischung oder TK-Ribisel
  • 1 EL Rum
  • 2 geh. EL Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 Msp. Guakernmehl
  • 3 geh. TL Chia-Samen*

Teig:

  • 130g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 150g weiche Butter
  • 150g Kokosmehl
  • 50g Eiweißpulver, neutral oder Vanille
  • 2 ganze Eier
  • 3 Dotter
  • 3 geh. EL Sauerrahm
  • 1 geh. EL Kakaopulver, stark entölt
  • 2 EL Rum 
  • 2 geh. TL Weinstein-Backpulver

Belag:

  • 200g Erythrit 
  • 1 Msp. Stevia
  • 200g Kokosraspeln
  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz

Schokoladeglasur:

  • 30g Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (gibt es z.B. m. 85%)
  • 20g Kokosöl
  • 1 geh. EL Erythrit

Chialade:

Chialade am besten am Vortrag bereiten:

Die gefrorenen Beeren mit dem Rum auf dem Herd zum Kochen bringen; die zuvor vermischten trockenen Zutaten einrühren und abkühlen lassen. Im Kühlschrank 2-3 Stunden stehen lassen (oder über Nacht); am besten immer wieder mal durchrühren.

Chialade ist auch ein guter Brotaufstrich (als Marmeladeersatz) oder macht sich im Joghurt besonders lecker. Sie hält sich im zuvor heiß ausgespülten Schraubglas einige Tage im Kühlschrank, jedoch nicht so lange wie konventionelle Marmelade.

Kokosschnitten:

Alle Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine vermischen. Teig kneten, ausrollen, mit den Fingern Kuhlen eindrücken (damit mehr Chialade Platz hat und der Kuchen saftiger wird), auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech heben und dick mit Chialade bestreichen.

Die Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schalgen. Die restlichen Zutaten für den Belag unterheben und auf den Teig geben.

Bei 175°C Heißluft (vorgeheizt) ca. 30min auf die unterste Schiene ins Backrohr geben. Sollte der Belag zu dunkel werden, die letzten 10min mit Folie abdecken.

In der Zwischenzeit die Glasur aus Kokosöl, Schokolade, Erythrit und Butter bereiten. (Am besten geht das im Wasserbad, ich bin dafür immer zu faul und schmelze die Zutaten bei geringer Hitze auf dem Herd.)

Nach dem Backen die Schnitten mit Glasur verzieren; dafür schwungvoll längliche Streifern auftragen.

Tipp meiner Schwiegermama:

Wenn der Kuchen und die Schokoladeglasur ausgekühlt sind schneidet Schwiegermama H. den Kuchen in große Teile, dreht ihn um und bestreicht ihn auf der Rückseite mit einem Pinsel mit einem Rum-Wasser-Zucker-Gemisch (es soll nicht zu rumig sein, sonst schmeckt es bitter) und deckt ihn mit Alufolie ab, damit er saftig bleibt.

Kokosschnitten

*Chia-Samen gelten besonders wegen ihrer Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffe als “Superfood”. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist enorm (z.B. 7x so viel Vitamin C wie Orangen, 15x so viel Magnesium wie Brokkoli, 5x so viel Folsäure wie Spinat), ebenso die Verfügbarkeit von Antioxidantien und Aminosäuren.

3 Gedanken zu “Kokosschnitten à la Schwiegermama H.

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