Liebster Award

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Ich freu mich so! Völlig überraschend hat Betti von Happy Carb mich für den „Liebsten Award“ nominiert. Das ist schon eine große Ehre, immerhin ist Betti ein ganz großes Vorbild für mich!

Der Award geistert weltweit durch die verschiedensten Blogs. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, andere Blogs (und ihre Autoren) kennenzulernen und sich auszutauschen. Den Nominierten werden 11 Fragen gestellt, die sie beantworten, und danach können sie ihrerseits beliebig viele Blogs für den „Liebsten Award“ nominieren und sich ebenfalls 11 Fragen ausdenken.

Ich gestehe ja, dass ich als Schülerin diese Kettenbrief-eMails geliebt habe („Wie sieht dein Traummann aus?“ oder „Wo siehst du dich in 10 Jahren?“ waren besonders beliebte Fragen. Letzteres hab ich immer beantwortet mit „In der Chefetage bei Nintendo“, hihi, na da bin ich ja jetzt ganz wo anders gelandet). Grundsätzlich ist der „Liebste Award“ auch nichts anderes, und schon damals hab ich meine Freunde mit der peniblen Beantwortung und Weiterleitung dieser Fragebogen genervt. 🙂

Ein bisschen anders ist die Sache aber doch: Die Nominierung für den „Liebsten Award“ kommt schon irgendwie einer besonderen Auszeichnung gleich, immerhin wird die Arbeit, die man in so einen Blog steckt, damit anerkannt. Ich freu mich sehr, liebe Betti, dankeschön! Hier also die 11 Fragen und meine Antworten dazu:

1. Warum hat dein Blog den Namen, den er hat?

Darauf gehe ich auf meiner Über mich-Page genauer ein. Das Wort „Genussspecht“ ist aus dem österreichischen Wortschatz und bezeichnet Personen, die gerne genießen – Leckermäulchen eben. Da mich meine Mama schon als Kind so genannt hat und meine Freude am Essen und Kochen (ich hab schon gemeinsam mit Oma gekocht, seit ich im Hochstühlchen sitzen und Salat zupfen konnte) bisher in nichts nachgelassen hat, empfand ich den Namen als durchaus passend.

2. Wie viel Zeit wendest du pro Woche für deinen Blog auf?

Hmm… also effektiv SCHREIBEN werde ich viell. 2-3 Stunden/Woche. Dazu kommen aber noch das Ausdenken/Recherchieren der Rezepte, das Abfotografieren der Speisen, auch das „Networking“ mit anderen Bloggern (hmm ich hatte in letzter Zeit definitiv zu viele Meetings, das vernebelt einem ja völlig die Normalität).

3. Was macht deinen Blog individuell und unverwechselbar?

Die Ästhetik meines Blogs ist wahrscheinlich so, dass sie einen gewissen Wiedererkennungseffekt ermöglicht. Low Carb-Rezepte gibt es ja genügend im Internet, auch Blogs mit wesentlich professionelleren Fotos, aber ich denke, die „selbstgemachte“ Optik macht auch den Charme von Genussspecht aus.

4. Was ist für dich auf deinem Blog ein NO-GO, was würdest du nie machen?

Werbung, für die es Geld gibt! Es ist mir wichtig, dass meine Nutzer wissen, dass sämtliche Produkt- und Einkaufstipps von mir lediglich dazu dienen, sich in der „Einkaufswüste“ Österreich besser orientieren und eindecken zu können und nichts mit parteiischer Werbung zu tun haben. 🙂

5. Welcher Beitrag auf deinem Blog ist dein Lieblingsbeitrag?

Die Rindfleisch-Satay-Spieße mit Gurkensalat. Das war mein ersten Eintrag und auch eines meiner allerersten Low Carb-Rezepte. Zudem finde ich das Foto recht ansprechend und das Rezept absolut köstlich!

6. Welcher Beitrag auf deinem Blog war der Erfolgreichste?

Der Vegane Soya Yoghurt Pomme Pomme.

7. Wenn du zaubern könntest, was würdest du in deinem Blog umzaubern?

Ich hätte gerne eine bessere grafische Aufmachung für die Rezept-Übersichtsseiten (Fleisch, Vegetarisch usw.). Die Tabelle mit den kleinen Fotos ist „handgestrickt“ mit primitivstem HTML, mehr IT-Kenntnisse hab ich nicht… und das WordPress-Design, das ich gewählt habe und das ich an sich ganz toll finde, hat leider kein ordentliches Raster/Gitter Template.

8. Wo siehst du deinen Blog in 10 Jahren?

Uff. Was soll ich sagen, wir wissen ja, dass Blogs seit ein paar Jahren in sind und boomen, insbesondere Foodblogs. Ich hoffe, dass diese Tendenz die nächsten 10 Jahre anhält, aber es kann natürlich auch gut sein, dass in 10 Jahren kein Mensch mehr Blogs liest, weil das eine Modeerscheinung war. ICH würde sehr gerne auch noch nach so langer Zeit bloggen und hoffe auf treue Leser. 🙂

9. Wer oder was inspiriert dich?

Hinsichtlich des Kochens und Bloggens vor allem andere Blogs. Früher war ich ein großer Fan von chefkoch.de, heute lasse ich mich eher von Foodblogs wie Happy Carb oder Einfach Bento inspirieren. Dazu kommt dann noch meine regelrechte Sucht nach Kochbüchern… ich muss glaub ich mal ein Foto von meinem übervollen Kochbuch-Regal einstellen. Ich LIEBE es, Kochbücher zu lesen und zu experimentieren!! Ach ja, kochende und backende Freunde sind auch immer wieder eine tolle Inspiration, insbesondere meine liebe Freundin L., die mit großem Abstand beste Pâtissière der Welt!

Im Allgemeinen inspirieren mich meine Mama mit ihrer unübertrefflichen Stärke, mein Papa mit seiner unerschöpflichen Liebe, mein Mann mit seinem herzlichen, klugen und humorvollen Wesen und manche meiner Freunde und Kollegen mit ihrer Kreativität und Intelligenz.

10. Was ist dein Lieblingsfilm und dein Lieblingsbuch?

Oje oje… ich lese beruflich bedingt sooo viel, dass ich mir echt schwer mit dieser Frage tu. Spontan schreibe ich jetzt mal ein paar Bücher auf:

  • Ein gutes Leben leben (1970) sowie Fortführung des guten Lebens (1979) von Scott und Helen Nearing und, in ganz ähnlichem Stil, Die Farm in den grünen Bergen (1949) von Alice Herdan-Zuckmayer. Alle drei behandeln einfach-glückliches Landleben und damit einhergehende Selbstversorgung in autobiografischem Stil. Hier ein paar literarische Kostproben nebst Rezepten.
  • Mofongo (2013) von Cecila Samartin, ein wunderbarer kulinarischer Roman aus dem Genre des magischen Realismus (hier hab ich mal eine Rezension dazu geschrieben).
  • Das entschwundene Land (1975) von Astrid Lindgren. Dabei handelt es sich um eine zauberhaft-schöne Autobiografie der berühmten schwedischen Autorin… und ich habe noch nie so eine schöne Liebesgeschichte gelesen wie die ihrer Eltern. Ich erinnere mich, dass ich beim Lesen geweint hab.
  • Der Parzival des Wolfram von Eschenbach. Vielleicht ist das ein bisschen nerdig, aber ich habe beruflich mit mittelhochdeutschen Texten zu tun und der Parzival ist einer meiner absoluten und unübertroffenen Lieblingsromane. Das Mittelhochdeutsche ist sicher nicht jedermanns Sache, und auch eine direkte Übersetzung ins Neuhochdeutsche mag vielen zu langatmig und sperrig sein, weil das halt einfach eine ganz andere Erzählform ist. Aber es gibt viele gute Lesefassungen, z.B. Parzival: nach Wolfram von Eschenbach neu erzählt von Wolf Wiechert (2013).

Meine Lieblingsfilme sind z.B.:

  • Der Club der toten Dichter (1989) von Peter Weir und auch, thematisch sehr nah verwandt, Mona Lisas Lächeln (2003) von Mike Newell
  • Big Fish (2003) von Tim Burton
  • Das Phantom der Oper (2004) in Verfilmung von Joel Schumacher
  • Arielle, die Meerjungfrau (1989) von Walt Disney 🙂 – aber nur in der alten Synchronisation mit Joachim Keller als Sebastian!!
  • Und dann liebe ich es, The Legend of Zelda auf dem Nintendo zu spielen (schon die ganz alten Versionen auf dem NES mochte ich gerne, aber meine glühende Leidenschaft hat mit Ocarina of Time (1998) begonnen). Das ist eine so wunderbare Fantasiewelt – die ist besser als jeder Film, weil sie auch noch interaktiv erlebt werden kann! Ich „fernsehe“ aber auch gerne Zelda, wenn mein Mann spielt und ich nur daneben sitze (ich hab ihn zum Glück mit dem Zelda-Virus infiziert – er kannte das vor mir gar nicht!!).

11. Was macht dich persönlich glücklich?

Mein Ehemann, meine beiden Kuschelkatzen, gutes Essen (und guter Wein/gutes Bier), meine Arbeit sowie die Natur bzw. insbesondere der Wald (was gibt es Fantastischeres auf der Welt als das sanft-goldene Licht, das durch das Blätterdach eines lichten Laubwalds glitzert?).

Für einen perfekten Tag verbinde man das alles: Mein Schatz und ich sitzen auf einer Picknick-Decke im lauen Wald, lassen uns die zuvor gemeinsam gekochten Leckereien schmecken und lesen uns gegenseitig aus alten Büchern vor. Die Katzen streichen uns um die Beine, denn mit denen gehen wir sowieso ganz gern im Wald spazieren. 🙂 So könnte es bis ans Ende meiner Tage weitergehen!

~~~

Und nun folgen meine Nominierungen und meine neuen Fragen an euch.

Hier die offiziellen Regeln zum „Liebsten Award“:

  • Bedanke dich für die Nominierung.
  • Verlinke die Person / den Blog, welche(r) Dich nominiert hat.
  • Beantworte die gestellten 11 Fragen nach bestem Wissen und Gewissen.
  • Nominiere ebenfalls eine Reihe anderer Blogger und stelle ihnen auch 11 Fragen deiner Wahl.
  • Informiere die Nominierten über die Nominierung.

Das Logo für den Award kann hier runtergeladen werden.

Meine Fragen:

  1. Wen möchtest du mit deinem Blog ansprechen?
  2. Was war das bisher einschneidenste Erlebnis in Zusammenhang mit deinem Blog (positiv oder negativ)?
  3. Was isst du am allerliebsten?
  4. Hast du ein Lieblingskochbuch?
  5. Jeder kennt Dinge aus der Kategorie „Es ist mir peinlich, aber es schmeckt mir so gut“. Was ist dein persönliches Un-Essen, das andere nicht nachvollziehen können?
  6. Reist du gerne in fremde Länder – und wenn ja, wo gefällt es dir besonders gut?
  7. Achtest du auf deine Gesundheit – und wenn ja, wie?
  8. Wie definierst du „Glück“?
  9. Ohne was (Gegenständliches oder Tätigkeiten, keine Personen) könntest du nicht mehr leben?
  10. Welche ist deine Lieblingsgeschichte z.B. aus Buch, Funk und Fernsehen?
  11. Was möchtest du in deinem Leben noch unbedingt erreichen?

Ich nominiere:

.
Viel Spaß beim Weitergeben des Awards! 😀
Herzliche Grüße und nocheinmal Danke
Katharina alias Genussspecht

3 Gedanken zu “Liebster Award

  1. Happy Carb schreibt:

    Vielen lieben Dank fürs Mitmachen.
    Tausend Dank auch für die Ehre, dass mein Happy Carb Blog dich inspiriert.
    Es war richtig toll, dich und einen Blog auf diesem Weg näher kennenzulernen.
    Wir bleiben in Kontakt 🙂 Liebe Grüße Betti

    Gefällt mir

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