Schoko-Bananen-Muffins

Gestern hatten wir mitten unter der Woche einen wahren Schlemmertag. 🙂 Das Wetter war aber auch so grauslich, dass es richtig gut tat, das Backrohr anzuwerfen und was Leckeres zu backen. Hoffentlich kommt der Frühling heute wieder zurück!

Mein Mann und ich sind ganz begeistert von den Schoko-Bananen-Muffins. Erythrit ist für mich die Low Carb-Entdeckung des Jahres (was sag ich da, des JahrTAUSENDS!). Hier gibt es ein paar Infos dazu. Lasst euch die Muffins schmecken!

10 Stück:

  • 100g Butter
  • 80g geriebene Mandeln
  • 20g Haferkleie
  • 40g Kakaopulver, stark entölt und ungezuckert
  • 30g stark kakaohaltige Edelbitterschokolade (gibt es z.B. mit 90% oder sogar 99% Kakao)
  • 4 Eier
  • 2 EL Magertopfen=Quark
  • 100g Erythrit
  • 1 Msp. Stevia
  • 1 kl. Banane, möglichst reif
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Weinstein-Backpulver
  • 1 Msp. Guakernmehl

Butter im Stielpfännchen schmelzen, Kakaopulver, Nüsse, Haferkleie, Topfen, Erythrit, Stevia, Salz und Backpulver einrühren.

Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.

Die Banane mit der Gabel zerdrücken und ebenfalls unterrühren.

Die Eier Stück für Stück unterschlagen.

Zum Schluss das Guakernmehl einrühren.

Die Bitterschokolade in Stückchen hacken und unterheben.

In zehn Muffin-Förmchen füllen. Bei 175°C Heißluft für 15min ins Backrohr geben, so haben die Muffins innen noch einen köstlichen weichen Kern und erinnern an Soufflés.

Vorm Genuss ganz auskühlen lassen. Nicht alle zehn auf einmal essen! 🙂

Schoko-Bananen-Muffins_01 Schoko-Bananen-Muffins_02

6 Gedanken zu “Schoko-Bananen-Muffins

  1. Christina schreibt:

    Probiere ich gerne einmal aus. 🙂
    Banane meide ich konsequent aus dreierlei Gründen: ich mochte sie noch nie besonders gerne, sie stopft und sie ist für mich nicht mit Lowcarb kompatibel.
    Aber momentan gibt es ja auch wieder hiesige Kulturheidelbeeren, die wären ein prima Ersatz. Bei der Schoki schwöre ich auf eine Sorte: die Vivani Edle Bitter mit 92% Kakao und mit Kokosblütenzucker gesüsst ist sie unschlagbar zu anderen Schokis was die KH angeht. Ich habe sie (fast) immer als eiserne Reserve im Haus, sollte ich es einmal nicht mehr aushalten und den Jieper auf Süßes / Schokolade haben, nach einem Stück ist es dann auch wieder gut, aber der reine Kakaogeschmack war da. 😉

    LG

    *Christina*

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    • kaddiey schreibt:

      Liebe Christina!

      Wenn du die Banane weglässt, solltest du noch ein Ei mehr nehmen, wegen der Masse und der Stabilität des Teiges.

      1 Banane auf 10 Muffins verteilt ist für mich übrigens durchaus noch Low Carb-konform, ich esse auch (eher morgens als abends) ab und zu eine ganze. Wichtig ist m.M. zwischen komplexen und einfachen Kohlenhydraten zu unterscheiden. Bei Bananen geht der Fruchtzucker/gehen die KH kontinuierlich ins Blut über und der Insulinspiegel schießt nicht rasant in die Höhe. Aufgrund der Ballaststoffe sättigen Bananen lange, umso mehr, wenn man sie mit Proteinen (Joghurt oder so) kombiniert. Sie haben einen hohen Kaliumanteil (gut für Muskeln, Nerven, auch für die Verdauung), viel Magnesium (sehr wichtig für mich, ich hab manchmal einen Mg-Mangel) und noch viele andere Vitamine und Mineralstoffe. Ich sehe Bananen also als wertvolle und gesunde Ergänzung, achte aber darauf, abends eher keine mehr zu essen. Aber ich esse ja auch alle paar Tage mal ein Müsli zum Frühstück, ich bin da also kein Richtwert. 😉

      Die Vivani-Schoko ist lecker, jaaa, die dürfte ich mir nicht als Reserve heimnehmen, denn da wär sie ganz schnell weg schnabuliert. 😉

      Liebe Grüße
      Katharina

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      • Christina schreibt:

        Am Freitag (zu meinem Namenstag und arbeitsfreien Tag) dachte ich kann ich ruhig einmal wieder backen. Eigentlich wollte ich noch Heidelbeeren mit hinein geben, da ich aber nicht mehr zuvor zum Einkaufen gekommen bin, musste es ohne gehen, bzw. ich habe noch eine handvoll Süßkirschen eingearbeitet (hartgesottene Lowcarbler fallen jetzt sicherlich vor Schreck tot um …) – die mussten aus der Obstschale weichen. Ich habe sogar die Banane nicht verachtet und mit verarbeitet (musste schließlich auch weg – hin und wieder gibt es daheim Bananen, auch wenn ich sie nicht esse, aber der Rest der Familie). Ich hatte nicht mehr genügend Eier daheim, da es aber recht „dicke“ der Gewichtsklasse L waren haben auch drei Stück gelangt. Beim Kakaopulver musste ich auch „sparen“, das Packerl gab nur noch rund 25g her, dafür wurde ein wenig mehr Feine Bitter gehackt. 😉 Es war auch so wahnsinnig schokoladig (den Mitessern teilweise schon zu dunkel und zu wenig süß – ich verwende immer im Verhältnis 2/3 zu 1/3 Xucker light und Xucker premium (Empfehlung des Herstellers) – ggf. werde ich sie demnächst nur mit Premium Xucker backen, die „Nebenwirkungen“ werden wohl schon nicht so arg sein). Sie waren in der Tat locker saftig – zur Feier des Tages gab es eine Kugel sündiges Eis (konventionell: Pistazie-Weiße-Schokolade) dazu. :jamjam:

        LG

        *Christina*

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        • kaddiey schreibt:

          Das klingt alles sooo superlecker! 🙂
          Ich kann verstehen, dass „konventionelle“ Geschmäcker mehr auf (Milch-)Schokolade und Zucker abgestimmt sind. Früher mochte ich auch keine stark kakaohaltigen Speisen oder dunkle Schokoladen. So ändern sich wohl die Geschmäcker…
          aber natürlich, je mehr Ei, desto weniger „herb“ der Soufflée-Muffin, vielleicht lag es doch auch daran.
          Deine angestrebte Heidelbeer-Variante werde ich auf jeden Fall auch noch ausprobieren, das ist eine schöne Idee!
          Liebe Grüße

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  2. Christina schreibt:

    Guten Morgen liebe Katharina,

    angelehnt an o.g. Rezept habe ich gestern (auf Wunsch der Familie) eine „helle“ Variante der Muffins versucht. Sie sind gelungen, aber mich persönlich hat das Geschmacksergebnis nicht überzeugen können. Ich hatte meiner Mutter ein Geburtstagsfrühstück ausgerichtet, davon war noch frische Ananas (um die 200g) übrig. Die habe ich dann in der Kombination mit Kokosraspeln und gemahlenen Mandel verbacken (statt 80g gemahlene Mandeln nahm ich 80g Kokosraspeln (zu viel denke ich, zu dominant) und statt des Kakaopulvers 40 g gemahlene Mandeln, Schokolade gehackt verblieb, Banane weg gelassen, vier Eier genommen, vielleicht doch zu viel, da große Eier, und wegen des gewünschten Süßegrad eine Mischung (150g) 2/3 Xucker light und 1/3 Premium Xucker). Sie sind locker, saftig und souffleig geworden (musste sie allerdings 25 min. backen, bis sie fest waren, das Obst war sehr saftig), aber Ananas eignet sich meines Erachtens nicht zum Backen, erhält dann einen seltsamen Geschmack. Lieber pur genießen oder etwas damit belegen. Ich werde es dann noch einmal mit frischen Pfirsichen oder Aprikosen (Marillen) versuchen. 🙂

    LG

    *Christina*

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    • kaddiey schreibt:

      Liebe Christina!
      Das klingt ja sehr spannend – vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Ananas-Kokos-Muffins hätten eigentlich lecker geklungen… aber wer weiß, vielleicht brauchen die weniger Eier und mehr („echtes“) Mehl für den Geschmack. Oder einfach Kokosmehl??
      Aber du hast recht, ich hab eigentlich auch noch nie mit Ananas gebacken, nur frisch auf diverse Kuchen gelegt. Hm, probieren wir weiter…
      ich sehe schon, es wird wieder Zeit, ein wenig mit den Muffins zu experimentieren! 🙂
      Liebe Grüße
      Katharina

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