Tofu-Pizza

Diese Low Carb-Pizza hat einen eher weichen Boden; sie ist zu vergleichen mit den Rezepten für Thunfisch- oder Karfiol(=Blumenkohl)-Pizzateigen und ist eine köstliche  Protein-Bombe. Eine tolle Übersicht über LC-Pizzarezepten hat kürzlich Betti in ihrem Happy Carb-Blog gezeigt. Beim Lesen hab ich so großen Pizza-Hunger bekommen, dass ich spontan meinen Chili-Tofu, der eigentlich für ein anderes Gericht eingeplant war, zu einem Pizzaboden umfunktioniert hab. 🙂

1 Pizza (mit einem Salat serviert werden 2 Personen davon sehr satt):

  • 200g Tofu (ich hatte Chili-Tofu)
  • 3 Eier
  • 3 EL Haferkleie
  • 3 EL geriebene Mandeln
  • 3 EL Magertopfen=Magerquark
  • 1 TL Bio-Instant-Gemüsebrühe
  • 1 kl. getrocknete Chili-Schote, zerrieben (oder Chili-Pulver)
  • Oregano, Basilikum, Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • Belag nach Wahl (wir hatten: Tomatensauce, rote Zwiebelringe, rote Paprikawürferl, Mozzarella, Parmesansplitter, Rucola, Bärlauchpesto)

Alle Zutaten mit dem Mixer verrühren, intensiv würzen. 10min quellen lassen.

Das Backrohr auf 200°C Heißluft vorheizen.

Den recht flüssigen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 25min vorbacken.

In der Zwischenzeit den Belag richten. Da der Teig eher weich ist, empfiehlt es sich, eine eher dickliche Tomatensauce anzurühren (z.B. aus Tuben-Tomatenmark und Olivenöl) oder Pesto zu verwenden.

Mit Zutaten nach Wahl belegen und nochmal ca. 15min ins Rohr geben bis der Käse geschmolzen ist und die Pizza eine schöne Farbe aufweist.

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5 Gedanken zu “Tofu-Pizza

  1. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,

    danke, danke, danke. Für diesen Impuls, in Form des o.g. Rezetes, es einmal mit einer „Low Carb“-Pizza zu versuchen. Gestern feierte ich diese meine Premiere, nach dem ich mir schon länger das Rezept gedanklich immer wieder hervor gekramt hatte, seid ich es hier auf deinem Blog fand. Sofort wusste ich: als Grundlage für diesen Boden eignet sich nahezu perfekt mein geliebter „Tofu Rosso“ (aus dem Hause „Taifun“, die stellen für mich die besten Tofu ever her, ich weiß nicht, ob es ihn in AT auch gibt?). Mit seinem herrlichen mediterranen Würzaroma war zusätzliches würzen außer ein bissl Salz und Pfeffer unnötig. Du hattest ja geschrieben, dass der Teig recht flüssig ist. Da ich aber recht dicke Eier (Größe L) hatte war ich mir unsicher und habe noch 1 EL geriebene Mandeln und 2 EL Haferkleie mehr hineingegeben.
    Ich habe mir nicht zugetraut, den Teig, so „flüssig“ wie er war, in Form eines Kreises zu bringen, so habe ich mir mit einem Tortenring beholfen, eingestellt auf einen Durchmesser von 26 cm. Allerdings braucht man dafür schon vier Hände, der Tortenring muss festgehalten werden, sonst verrutscht er. Lach. Das nächste Mal werde ich ihn aber noch erweitern, der Boden kann ruhig etwas dünner sein.
    Belegt habe ich, einfach weil es noch als Rest im Kühlschrank schlummerte, statt nur mit gewürztem Tomate(nmark) noch mit einem Rest Tofunese-Sauce (die mache ich auch immer mit oben erwähnter Tofuvariante, schmeckt göttlich, zum reinsetzen, und wie ich finde, nicht von der Original Bolognese zu unterscheiden). Dann kamen einfach rote Zwiebelringe, Zucchinischeiben, rote und gelbe Paprikastückchen, Bambini Mozzarella verfeinert mit Zitrone und ein wenig Parmesanhobel drüber. Fertig. Ab in den Ofen und der Genuss lag auf dem Teller. Für mich dann noch mit viel frischem Ruccola belegt. :jamjam:
    So eine halbe Pizza pro Person ist mehr als sättigend, hätte mit dem bunten Salatkopf mit Gurke und Tomate anbei auch locker für drei Personen gereicht. Wir haben den Salat noch gegessen obwohl wir eigentlich schon pappsatt waren. 😉
    Ich denke, als nächstes werde ich einmal deine Fetavariante ausprobieren …

    LG

    *Christina*

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    • kaddiey schreibt:

      Liebe Christina!
      Das freut mich, dass du die Pizza ausprobiert hast!
      Ich hab jetzt mal den „Tofu Rosso“ von Taifun gegoogelt – das Bild ist mir ganz unbekannt, allerdings steht auf der Taifun-Homepage, dass die auch in Österreich Soja anbauen… da muss ich glatt mal Ausschau halten, danke für den Tipp!
      Schau mal auf mein erstes Foto vom ungebackenen „Teig“: Der ist ungebacken wirklich sehr flüssig, aber die Eier stabilisieren ihn dann. Wenn man ihn aufs Backblech gibt, wird er eher dünn und damit auch an den Rändern knusprig (nicht so knusprig wie Germteig, aber sehr lecker). Mit der Springform stelle ich ihn mir mehr vor wie einen herzhaften Kuchen – das wär auch mal eine Idee, danke für die Anregung!
      Tofunese… gleich mal googeln – mhm, das mach ich auch bald mal! V.a. für Rezepte mit besonders stark gewürztem Faschierten (z.B. Kai Yad Sai in meinem Blog) braucht man eigentlich wirklich kein Fleisch nehmen.
      Noch ein Tipp für die Fetapizza: Beleg sie nicht so reichhaltig mit feuchten Zutaten wie ich (ich hab ja auch noch Spinat draufgegeben), dann bleibt sie knuspriger! Dein Belag auf der Tofupizza klingt ja sooo lecker… da krieg ich gleich am Vormittag Hunger auf Pizza! 🙂
      Viele liebe Grüße
      Katharina

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      • Christina schreibt:

        Guten Morgen Katharina,
        danke für deine Antwort. 🙂
        Diesmal habe ich sie wirklich recht trocken belegt und das war auch gut so – werde ich auch bei der Feta-Pizza berücksichtigen.
        Von Taifun kann ich des weiteren den Natur-, den Räucher- und Räucher-Mandel-Tofu empfehlen.
        Die „Pasta Tofunese“ ist leider nicht meine Erfindung, sondern von der lieben „Gourmandise vegetarienne“. Wir lieben sie (die Sauce) alle in der Familie. Google einfach einmal nach ihr, sie hat einen wunderbaren Foodblog. Ihr Blog ist Gemüse- und Veganlastig, hält aber auch viel Interessantes für Nicht-Veganer / Gelegenheitsvegetarier bereit. 🙂

        LG

        *Christina*

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        • kaddiey schreibt:

          Liebe Christina!
          Oje oje, da hast du mir ja mit der Gourmandise vegetarienne etwas gezeigt… ich seh mich schon tief in ihrem tollen Blog versinken. Warum kann man normalerweise eigentlich nur 1x pro Tag aufkochen? Es gibt so vieles auf der Welt, was ich ausprobieren möchte!!
          Liebe Grüße

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