Schmarrn mit Äpfeln oder Zwetschgen

Andere Apfelschmarrn-Rezepte (Low Carb) könnt ihr euch bei Holla die Kochfee und in Bettis Happy Carb-Blog ansehen. Hier meine Variante.

Nachtrag vom 04.09.2015:

Habe genau dasselbe Rezept mit Zwetschgen statt mit Äpfeln gemacht. Sehr lecker – kann mich gar nicht entscheiden, was mir besser schmeckt! ❤

2 Portionen:

  • 2 kl. Äpfel od. 1 sehr großer Apfel (Alternativ: ca. 6 Zwetschgen)
  • 1/2 Zitrone, ausgepresst
  • 3 Eier
  • 3 EL Hafermilch oder Milch oder Obers
  • 1 geh. TL Chia-Samen*
  • 1 geh. EL Kokosmehl
  • 1 geh. EL Eiweißpulver, neutral
  • 1 geh. EL Haferkleie
  • 1 geh. EL Rosinen
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Msp. Stevia
  • Zimt
  • 1 geh. EL Butter
  • 1 geh. EL Mandelblättchen

1 Eiklar steif schlagen und den Schnee kalt stellen.

Das übrig gebliebene Eigelb und die anderen beiden Eier mit den restlichen Zutaten (außer den Mandelblättchen) verquirlen und 10min quellen lassen.

Äpfel (oder Zwetschgen) sehr klein würfeln (gerne mit Schale). In einer Pfanne in Butter gemeinsam mit Rosinen, Stevia und Zitronensaft anbraten.

Eischnee unter den Teig ziehen. Masse auf die angebratenen Äpfel/Zwetschgen geben.

Wenn es unten fest ist, wenden (macht nix, wenn’s kaputt geht), kurz durchziehen lassen und in Stücke reißen.

Mandelblättchen ohne Fett goldgelb rösten. Vor dem Servieren gemeinsam mit noch etwas Zimt über die Portion streuen.

*Chia-Samen gelten besonders wegen ihrer Omega-3 Fettsäuren und Ballaststoffe als „Superfood“. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist enorm (z.B. 7x so viel Vitamin C wie Orangen, 15x so viel Magnesium wie Brokkoli, 5x so viel Folsäure wie Spinat), ebenso die Verfügbarkeit von Antioxidantien und Aminosäuren.

Apfelschmarrn_02 Zwetschgen-Schmarrn_01

Apfelschmarrn_01 Apfelschmarrn_03

6 Gedanken zu “Schmarrn mit Äpfeln oder Zwetschgen

  1. Holladiekochfee schreibt:

    Freut mich, dass ich Dich inspirieren konnte!
    Der Kaiserschmarrn kommt sehr gut an bei meinen Lesern, vor allem, wenn man das Eiweiß steif schlägt und unterhebt, dann wird alles besonders fluffig 🙂
    Liebe Grüße,
    Petra von holladiekochfee.de

    Gefällt 1 Person

    • kaddiey schreibt:

      Hallo Petra alias Hol(l)a!
      Das ehrt mich aber, dass du auf meinen Blog schaust. 🙂
      Ich hab schon zwei Varianten probiert: Alles zu Schnee schlagen oder nur ein Ei zu Schnee schlagen. Letzteres mag ich mehr, weil die „Vollschnee“-Variante mir gar zu fluffig ist, auch von der Optik. Aber da du ja noch ein extra Eigelb reingibst wird es vielleicht insgesamt trotzdem gelber, auch wenn du alles Eiweiß aufschlägst.
      Jedenfalls muss ich deine komplett mehlfreie Variante unbedingt auch mal ausprobieren (v.a. wenn das Kokosmehl wieder mal aus ist).
      Liebe Grüße,
      Genussspecht, ein Fan 🙂

      Gefällt mir

  2. kaddiey schreibt:

    Hat dies auf Genussspecht rebloggt und kommentierte:

    Ich möchte heute auf ein Rezept hinweisen, das ich im März 2015 veröffentlicht habe. Anlässlich der Zwetschgen-Saison habe ich meinen Apfelschmarrn als Zwetschgenschmarrn gemacht – und war geschmacklich absolut überzeugt. 🙂
    Probiert das doch auch mal!

    Gefällt mir

  3. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,
    ich liebe „Kaiserschmarrn“ sehr. In der LC-Variante habe ich ihn bislang nur „a la Betti“ probiert. Das war nicht so ganz mein Fall. Als du dein Rezept veröffentlicht hast, ist ja auch schon ein bissl her 😉 , dachte ich direkt, DAS ist es! Bis heute morgen hat aber die Umsetzung gedauert. Und ich bin nicht enttäuscht worden. So lecker! Bei mir war reichlich Apfel mit im Spiel, dadurch war es vielleicht nicht ganz so optimal für das Backen des Teiges. Ich bin ohnehin nicht sehr geübt, was das Wenden von Pfannkuchen & Co. angeht. Meine Pfanne war auch zu klein. Da waren es dann wohl doch eher Rührei-ähnliche-Bröckchen und nur wenige größere. Egal, geschmeckt hat es in jedem Fall. Ich habe die Mengen für eine Portion natürlich reduziert, da sich 3 Eier aber schlecht halbieren lassen 😉 nahm ich zwei ganze (Gr. M). Erst war ich skeptisch, ob das bisschen Vanilinzucker reicht (ich sehe das hier auch durchaus moderat und vertretbar), denn er soll schon „süß“ sein, der Schmarrn. Aber, die Süße des Apfels, der Goji-Beeren (als „Ersatz“ für die Rosinen) und ein knapper TL Lucuma-Pulver haben es perfekt abgerundet. Die Idee mit dem Lucuma kam mir plötzlich in den Sinn, es wird ja durchaus als „Zuckerersatz“ gepriesen.
    Herzliche Grüße von
    *Christina*

    Gefällt mir

    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christina!

      Mhm, da erinnerst du mich direkt daran, wieder mal diesen Schmarrn zu machen. Hatten wir eine Zeitlang regelmäßig und dann hab ich irgendwie darauf vergessen…
      Ich frage mich gerade, warum bei dir keine fluffigen Teigstücke, sondern eher kleine Rührei-Krümel geworden sind. Quellen lassen hast du? Und ein Eiweiß steif geschlagen?

      Mit Lucuma habe ich keine Erfahrungen; ich überlege schon länger, mir eine Dose zu kaufen. Bist du allgemein zufrieden?
      Seit einiger Zeit stelle ich übrigens „Vanille-Xucker“ her. Dazu einfach ein Schraubglas mit Erythrit füllen und jedes Mal, wenn ich das Mark einer Vanilleschote verwende, die ausgekratzte Schote in das Glas stecken. Das Erythrit nimmt den Vanillegeschmack gut an.

      Liebe Grüße
      Katharina

      Gefällt mir

      • Christina schreibt:

        Es soll ja auch noch etwas Besonderes sein, da freust du dich um so mehr auf den Genuss! 😉 Finde ich jedenfalls und gönne mir bestimmte Dinge auch nur seltener.
        Nun ja, die Masse war ja sehr feucht (flüssig eigentlich nicht) und fluffig in der Pfanne und ließ sich halt nicht nach dem Anbraten so richtig wenden (ich bin aber vermutlich auch zu ungeschickt). Ich konnte aber nicht länger warten, da die Gojis eigentlich schon ein wenig angebrannt waren, der Teig lief auch nicht so richtig auf den Pfannenboden wegen der Apfelschicht (Stichwort: zu kleine Pfanne). Ich habe quellen lassen wie im Rezept beschrieben und auch EIN Eiweiß steifgeschlagen. Habe versucht den „Pfannkuchen“ zu vierteln und diese Viertel dann zu wenden. Ging auch nicht so richtig. Ich habe dann kurzen Prozess gemacht und damit die Sache gar (durch) wird mit dem Pfannenwender zerpflückt. Vielleicht hätte ich noch mehr Chia-Samen nehmen sollen und / oder länger quellen lassen.

        Zum Lucuma-Pulver: meine Zufriedenheit ist nicht überbordend. Ich habe die Dose schon länger und sie war auch schon in Vergessenheit geraten bis ich sie an diesem Wochenende wieder aus dem Vorratsschrank kramte. Vor längerem rührte ich es aber schon mal in Quark bzw. körnigen Frischkäse und Joghurt ein, da störte mich aber der pulverige Geschmack zu sehr (bei EW-Pulver im übrigen auch meistens) und fand es gar nicht fruchtig-süß .Sparsam dosiert im Schmarrn und gestern in einem eher dünn verquirlten Magerquark (als „Protein-Topping“ zum Soja-Flocken-Müsli) war’s echt ok und auch lecker. Probiere es also ruhig einmal aus. Vielleicht findest du ja irgendwo ein kleineres Gebinde. Die Dose von NU3 wird mich noch länger begleiten … 🙂

        Vor LC habe ich eine Zeitlang immer Vanillezucker selber gemacht. Ich habe auf ein Glas mit Roh-Rohr-Zucker (ca. 300-400 Fassungsvermögen) aber immer zwei Schoten komplett ausgekratzt, das Mark gut unter den Zucker verrührt (quasi mit den Fingern „geknetet“) und auch noch die Schoten mit hinein gegeben. Das Ganze musste aber mindesten vier Wochen unangetastet im Schrank stehen bleiben, damit der Zucker auch wirklich „vanillig“ wurde. Fand ich dann irgendwann zu aufwendig / langwierig.

        LG

        *Christina*

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s