Bratwurst auf Senf-Weißkraut

2 Portionen:

  • 1 große Bratwurst (auf dem Foto sieht man eine ganze, wir haben sie uns aber geteilt, weil es eh so viel Kraut zum Sattessen gab)
  • 1/2 Weißkrautkopf=Weißkohl
  • 1 große Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 EL Estragonsenf
  • 4 EL süßer Hausmachersenf (ich mache ihn selbst und verwende Stevia und Orangensaft statt Zucker)
  • 50g Crème fraîche oder (Ziegen-)Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken, das Weißkraut feinnudelig schneiden, die Karotte grob reiben. Alles in ein wenig Erdnussöl anbraten. Salzen, Deckel drauf, schmoren bis das Kraut angenehm weich ist.

In der Zwischenzeit dir Bratwurst ohne Fett anbraten (ihr eigenes Fett reicht). Wir haben jeder eine halbe Bratwurst gegessen, da die Salzburger Würste sehr groß sind. Ggf. kann man auch Scheiben schneiden und diese anbraten.

Senf und Crème frâiche verrühren, pfeffern. Unterheben und noch kurz schmelzen lassen. Sehr lecker und schnell gemacht.

Bratwurst_Weißkraut

7 Gedanken zu “Bratwurst auf Senf-Weißkraut

  1. Christina schreibt:

    Liebe Katharina,
    das sollte es ursprünglich letzten Sonntag geben – doch dann war es mir zu heiß für so ein deftiges Mahl und der Weißkohl hält sich ohnehin in der Kühlung noch ein bissl länger. Estragonsenf gibt es hier leider nicht zu kaufen. Ich mag ihn aber sehr. Wo diese Liebe herstammt muss ich sicher nicht weiter erläutern. 😉 Wenn ich in Österreich bin decke ich mich in der Regel immer mit reichlich Senf ein. Das hat sich auch schon zur Family dort herum gesprochen … lach … mein Onkel und meine Tante waren letzte Woche über den Feiertag und das Wochenende „drinnen“ (so pflegte meine Oma früher immer zu sagen, wenn sie allsommerlich zu ihrer Schwester nach OÖ und somit nach Hause fuhr) – sie haben ein „Care-Paket“ mit Estragonsenf als Geschenk von den lieben Linzern mitgebracht. 🙂
    Auf die „Übergabe“ warte ich noch, aber dann gibt es auch mal das leckere Senfkraut, es soll ja ohnehin mit der Hitze erst einmal wieder vorbei sein …
    LG
    *Christina*

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    • Genussspecht.net schreibt:

      Liebe Christine,

      da sagst du mir etwas vollkommen Neues. Ich weiß schon, dass manche österreichischen Zutaten in D nicht zu haben sind (und umgekehrt natürlich genauso), aber dass Estragon etwas exklusiv Österreichisches ist hör ich zum ersten Mal! Das ist so eine „0815-Zutat“, die absolut jeder Haushalt hat, auf das wär ich nie gekommen. 🙂

      Da fällt mir wieder diese lustige Mautner Markhof-Werbung ein:

      hihi

      Genau, Senfkraut bei den Eisheiligen, warum eigentlich nicht! Und jetzt gibt es auch schon wieder Frühkraut! 🙂

      Liebe Grüße
      Katharina

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      • Christina schreibt:

        :Jol: – Spitze, Klasse, die Werbung kannte ich nicht!
        Aber der Senf ist der den ich kenne und den ich bislang immer gekauft habe. Kaufst du auch diesen oder kannst du mir eine andere Sorte empfehlen?
        Ich war vor ein paar Jahren auch ehrlich baff, dass ich ihn nirgendwo hier bekommen habe, noch nicht mal in der gut sortierten Feinkostabteilung einer renommierten namhaften deutschen Kaufhauskette. Ich dachte ganz sicher, dass es ihn von einer „Gourmetmarke“ oder so gibt. Fehlanzeige. Ich hatte auch schon einmal ein Partygebinde geschenkt bekommen, so dass er bei der nächsten Geburtstagsfeier abends zum Bio-Fleischkäse gereicht wurde, alle waren interessiert („was ist das denn für ein Senf?“) und er fand durch die Bank weg Zustimmung. Also, eine echte Marktlücke für Deutschland.

        *Christina*

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        • Genussspecht.net schreibt:

          Ja, der ist gut. Ich kaufe auch ab und zu den Haas-Senf oder auch mal die verschiedensten Noname-Marken. Mit Mautner Markof kannst du aber nicht viel falsch machen, das ist eine ganz traditionelle österreichische Marke.

          Herzlich
          K.

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        • Christina schreibt:

          Danke dir, liebe Katharina! Ich war mir da nicht so sicher, ob die Marke „wirklich“ gut ist, da es ja mehr oder weniger, oder mir als solches vorkam, ein Discounter-Produkt ist. Es wurden im übrigen drei gaaanz große Tuben abgeliefert (+ eine Linzertorte), jetzt sind wir also keine ARMEN Würstchen mehr. 😉
          Gutes Wochenende!
          *Christina*

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  2. Christina schreibt:

    So, im Vorfeld habe ich so viel über die Zutaten „philosophiert“ (oder eher vielleicht geschwafelt …), da muss ich dann doch wenigstens auch vermelden, das obiger Senf-Weißkohl gestern nachgekocht und von allen gelobt wurde. War wirklich sehr lecker und so easy in der Zubereitung. Prima – und danke an dich!
    LG
    *Christina*

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