Erbsenschoten-Radischoten-Salat_01

Erbsenschoten-Radischoten-Salat

Wie in meinem Rezept Radischoten mit Pilzen in Sauerrahm beschrieben, eignen sich die frischen, grünen Samenschoten von Radis=Rettichen und Radieschen gut als frische Gemüse-Ergänzung. Von der Konsistenz erinnern sie sehr an Erbsenschoten, weshalb eine Kombination beider Delikatessen logisch scheint, zumal die ja zur selben Zeit erntereif sind!

2 Portionen:

  • 4 Handvoll Blattsalat
  • 100g Radischoten
  • 100g Zuckererbsenschoten
  • 1/2 Glas eingelegte, rote Paprika in Öl
  • frische Kräuter: Estragon, Oregano, Ysop
  • 1 EL Leinsamen oder Sonnenblumenkerne
  • 1 TL Erythrit
  • 1/4 TL Salz
  • 1 EL Leinöl
  • 2 EL Öl von den eingelegten Paprika
  • 3 EL Apfelessig (je nach Schärfe mehr oder weniger)
  • Flor de Sal zum Bestreuen
  • ein paar Spritzer Zitronensaft

Den Salat putzen, zupfen und in eine Salatschüssel geben.

Den eingelegten Paprika unterheben.

Die Kräuter fein hacken und gemeinsam mit den Zutaten für die Marinade verrühren.

Eine Schüssel mit eiskaltem Wasser mit etwas Zitronensaft vorbereiten.

Einen Topf mit kochendem Salzwasser aufstellen und ein paar Spritzer Zitronensaft reingeben.

Die Radischoten und die Zuckererbsen 10 Sekunden in dem kochenden Wasser blanchieren, dann sofort in das kalte Wasser geben (verhindert Braunwerden).

Alles zusammen mit der Marinade vermischen, mit Samen oder Kernen sowie mit Flor de Sal bestreuen und genießen.

 

So. Und weil es in meinem Blog ja auch ein bisschen um Gartenfreuden gehen soll, zeige ich euch noch unsere neueste Errungenschaft: Litschi-Tomaten (Solanum Sysimbrifolium)!

Schmecken angeblich wie Kirschen, können roh gegessen oder zu Marmelade verarbeitet werden.

Die sind total witzig: Sie sehen aus der Ferne aus wie Tomatenpflanzen (sind sie ja auch), allerdings haben sie STACHELN! Und ihre Blüten sehen aus wie Erdäpfelblüten, oder?

Litschi-Tomaten

Freu mich schon so darauf!!

 

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Mozzarellateig-Tascherl_06

Gefüllte Snack-Tascherl aus Mozzarellateig

Das Rezept ist schnell erklärt: Ich hatte zu viel Mozzarellateig für die Gemüse-Enchiladas gemacht und deshalb zwei Teigplatten umfunktioniert zu Snack-Tascherl.

Das Ergebnis ist sowas wie Low Carb-Mürbteig-Täschchen und lässt sich mit allem füllen, solange die Fülle nicht zu feucht ist. Von frischen Tomaten würde ich daher eher abraten, es sei denn, man brät sie vorher an.

4 Tascherl:

Für den Teig:

  • 125g Mozzarella (Vollfett-Stufe)
  • 50g Butter
  • 15g Flohsamenschalen
  • 30g Kichererbsenmehl
  • 30g Eiweißpulver, neutral
  • 1 Ei L
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Guakernmehl
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Für die Fülle Nr. 1:

  • 2 EL Ajvar oder Pesto Rosso
  • 1/2 roter Paprika, klein gewürfelt
  • 2 EL geriebene Nüsse
  • 1 Handvoll Basilikum-Blättchen, grob gehackt
  • etwas Reibkäse und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Für die Fülle Nr. 2:

  • 1 TK-Spinatzwutschgerl, gut ausgedrückt und gehackt (oder angedünsteter und frischer Blattspinat)
  • 1 Handvoll Feta oder Schafkäse, zerbröckelt
  • 2 EL geriebene Nüsse
  • Thymian-Blättchen
  • etwas Reibkäse und Schwarzkümmel zum Bestreuen

Mozzarella, Butter und Ei mit dem Pürierstab pürieren. Die daraus entstandene Masse mit allen weiteren Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine vermischen, zu einer Kugel formen, diese mit Frischhaltefolie umwickeln und 1-2 Stunden in den Kühlschrank geben.

Nach dieser Ruhezeit das Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen.

Den Teig zwischen zwei Frischhaltefolien möglichst dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Auf dem Blech in 4 Platten schneiden (geht am einfachsten mit dem Pizzaroller).

Auf die Platten mittig die oben beschriebenen Füll-Vorschläge (oder etwas ganz anderes, hauptsache nicht allzu feucht) setzen und wie Topfengolatschen zusammenfalten.

40-45min backen, je nach Bräunung. Nach 30min mit Käse und Schwarzkümmel bestreuen.

Wer sie am nächsten Tag als Jause mitnehmen will, kann sie jetzt auch im Rohr abkühlen lassen, dann dunkeln die Täschchen noch nach und sind besser transportierbar. Man kann sie aber auch gleich aus der Hand snacken.🙂

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Gebackener-Mozzarella-Salat_03

Gebackener Mozzarella auf Salat

2 Portionen:

  • 2 Mozzarella-Kugeln
  • 1 Ei S
  • 1 Schuss Milch
  • 2 EL Mandelmehl
  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 2 Zitronenspalten zum Servieren
  • Salz, Pfeffer, Butterschmalz zum Ausbacken

Für den Salat:

  • buntes Salat-Gemüse nach Wahl; wir hatten: Häuptelsalat=Kopfsalat, Paprika, Tomaten, Gurke, Oliven, Radieschen
  • frische Kräuter nach Wahl; wir hatten: Oregano, Basilikum, Ysop
  • 1/2 Becher griechisches Joghurt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL heller Balsamico-Essig
  • 1 TL Erythrit
  • 1 TL Salz

Zuerst die Salatsauce zubereiten. Dafür alle Zutaten gut verrühren und ziehen lassen.

Das Gemüse und den Salat putzen, in mundgerechte Stücke zupfen/schneiden und schon mal in eine Salatschüssel geben.

Das Ei in einer Schüssel aufschlagen, gut salzen und pfeffern und mit einem Schuss Milch verquirlen.

Mandelmehl und Flohsamenschalen in einem Teller verrühren.

Den Mozzarella vierteln.

Butterschmalz in einem kleinem Topf erhitzen.

Mozzarella-Viertel nun jeweils erst im Ei, dann in der Mehlmischung wenden.

Mozzarella-Stücke nacheinander flott im wirklich heißen Fett ausbacken (nicht langsam dahinsieden lassen, dann zerläuft der Käse) und auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Währenddessen die Sauce über den Salat geben und gut durchrühren.

Mozzarella gemeinsam mit zwei Zitronenspalten auf Salat servieren und sofort essen, damit er nicht durchweicht.

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Blumenwiese-Juni-Juli_02

Abenteuer Wildblumenwiese

Liebe alle,

heute gibt es mal ein Posting der anderen Art: einen Bestandsbericht über unsere Wildblumenwiese! Er soll jenen Mut machen, die das auch probieren wollen und die sich wir wir Sorgen machen, ob das denn noch jemals etwas wird…🙂

Als wir im Mai 2014 frisch in unser Haus eingezogen sind, sah die Angelegenheit noch so aus:

Wildblumenwiese_01

Zugegeben, die Lärchenterrasse war da noch strahlend schön und neu (aber ich mag die abgewetterte Lärchenoptik eigentlich mehr). Alles andere: relativ bescheiden. Keine Terrassenmöbel. Keine Terrassenplatten. Und, am schlimmsten: keine Blumen, nur Wiese-Wiese-Wiese. Und wir reden hier nicht von sanftem Zierrasen! Das war eine ECHTE Wiese. Dickes, stabiles Gras mit meterlangen Wurzeln! Außerdem so starke Pflanzen wie Minze, Spitzwegerich, Brennnesseln, Brombeeren, Ackerschachtelhalm und Sauerampfer (die ja grundsätzlich auch recht hübsch blühen, aber nebenbei alles andere verdrängen).

Mein großartiger Schwager K. hat uns dann im Sommer 2014 geholfen (oder besser gesagt: meinem Mann, denn ich war beruflich im Ausland) sämtliches Gras auszugraben. Das muss eine Knochenarbeit gewesen sein: Beschattung gab es ja auch noch nicht!

Diese Maßnahme war nötig, damit die Samen in die nackte Erde gestreut werden konnten und anfangs nicht mit den (viel stärkeren) Gräsern konkurrieren mussten.

Schnell wurde klar: Wir haben verabsäumt, im Zuge der Erdarbeiten beim Hausbau diesen Teil des Gartens mit Sand vermischen zu lassen. Das wäre nicht schwer gewesen, immerhin wurden sowieso aufgrund der Hanglage ganze Wagenladungen mit Humus angekarrt. Aber wir haben nicht daran gedacht und jetzt war es eben zu spät.

Warum Sand? Weil wir hier richtig argen Lehmboden haben. Weiter unten wird es sogar Ton. Noch weiter unten BLAUER, ÜBEL RIECHENDER Ton! Also keine optimalen Voraussetzungen für eine Blumenwiese. Blumenwiesen, wie man sie noch aus Kindheitstagen kennt (und wie sie leider aufgrund der starken Bemähung und Düngung mittlerweile fast komplett verschwunden sind) gedeihen nämlich am besten als Magerwiesen, sprich auf möglichst ausgemagerten Böden. Unser Lehm-Ton-Gatsch ist hingegen nicht nur reichhaltig und nährstoffreich, sondern auch noch nass. Suboptimal.

Dann kam auch noch ein komischer Gartengestalter aus dem Ort vorbei, der uns einreden wollte, unseren Garten anzulegen. Der hat mich so dermaßen genervt!! Wollte überall Thujen und insektentote Zucht-Pflanzen wie Geranien hingeben. Außerdem sprach er, als wir ihm von der Wildblumenwiese erzählt haben, ständig davon „den ganzen Dreck“ wegzugeben und mit großen Maschinen komplett neu anzulegen, sprich alle Erde, Lehm, Wiesenpflanzen, alles. Sonste werde eine Blumenwiese garantiert nichts, sagte er.

Ich war mir aber sicher: Es geht auch langsamer, sanfter und naturnaher. Das erste Zauberwort dafür heißt: Blumensamen für die Fettwiese! Das zweite: Langsames, natürliches Abmagern!

Auf Fettwiesen gedeihen auch so einige Blumen, man sollte sich die Mischung aber am besten vom Profi zusammenstellen lassen und nicht die 0815-Mischungen kaufen. Diese beinhalten zum einen sehr viele einjährige Blumen und zum zweiten sind sie auf Magerwiesen ausgelegt.

Wir haben unsere erste Mischung von Frau DI Karin Böhmer, von Voitsauer Wildblumensamen. Ich habe Frau Böhmer unseren Boden ausführlich beschrieben (auch, welche Pflanzen da vorher in Massen waren) und sie hat mir ein Paket von durchmischten Samen für über 40 Blumensorten geschickt, die im Lehm gedeihen. Sie hat uns auch zur Geduld gemahnt: Einige wenige der Pflanzen waren einjährig und wuchsen nur im ersten Jahr; diese dienten vor allem der „Beruhigung“, damit man sicher sein kann, dass da auch wirklich etwas blühen wird. Die meisten anderen kamen bzw. werden erst ab dem zweiten und dritten Jahr aufgehen, dafür jahrzehntelang an Ort und Stelle bleiben.

Wildblumen und -kräuter für die Fettwiese sind z.B.: Hornklee, Kornrade, Wiesenklee, Wilde Karotte, Klappertopf, Hahnenfuß, Wilde Weiße Wicke, Rote Lichtnelke, Löwenzahn, Kuckslichtnelke, Lila und Gelbe Diesteln, Storchschnabel, Kartäusernelke, Günsel, Hauhechel. Alle diese Blumen hatten wir im ersten Jahr in homöopathischen Spuren in unserer Wiese!

Wiese-Juni-2015

Ehrlich, ich wusste, dass ich zu ungeduldig war, aber die Kommentare von Verwandten und Nachbarn (die Vorsichtigen fragten „Was wird denn das?“, die weniger Sensiblen „Was ist denn das für a Gstätten?“) trugen auch nicht unbedingt dazu bei, unsere Gemüter zu beruhigen.

Wir haben also einfach die Ratschläge weiter befolgt: Eine Fettwiese 2x pro Jahr mähen (mit der Sense) und IN RUHE LASSEN! Maximal ein paar Schauferl Sand drüberstreuen, wenn man Zeit und Lust dazu hat.

Nun gut, im ersten Sommer sah die Sache erst mal so aus:

Blumenwiese-Juli-2015_01

Ganz ehrlich, ich fand das ziemlich schick. Nicht was wir beabsichtigt hatten, aber doch irgendwie ungewöhnlich und wunderschön. Oder?

Sehr wichtig bei einer Fettwiese ist eine zweifache Mahd. Wir mähen mit der Sense einmal Mitte Juli und einmal Anfang Oktober – in Etappen (d.h. ggf. lassen wir ein paar Ecken stehen, wo noch ungeöffnete Knospen sind). Öfter darf man keinesfalls mähen, denn die Samen müssen ausreifen können! Eine Magerwiese sollte nur 1x/Jahr gemäht werden. Das abgemähte Kräutergras darf nicht liegen bleiben, denn das wäre wiederum Dünger, und den wollen wir ja nicht (Abmagern!). Wir belassen es zwei heiße Tage lang an Ort und Stelle (damit noch mehr Samen rausfallen) und mulchen dann mit dem duftigen Rest unter unseren Obstbäumen. Im Kompost wären die Samen ein wenig zu viel des Guten.

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Im Herbst habe ich dann noch einmal tausende von Blumensamen via Amazon bestellt. Es gibt da einen britischen Anbieter, Nuts n‘ Cones, der eine riesige Auswahl hat. Ich hab mir zuvor die Finger wundgegoogelt und bestellt, bestellt, bestellt: Wildes Stiefmütterchen, Kleines Mädesüß, Weiße Lichtnelke, Knäuel-Glockenblume, Schlüsselblume, Schafgarbe, Betonie, Hopfenklee, Rundblättrige Glockenblume, Atlantisches Hasenglöckchen, Hundskamille, Flohkraut, Blutweiderich, Akelei, Teufelsabbiss, Blutauge.

Vielleicht wär das auch gar nicht nötig  gewesen. Ich habe nämlich eben einen Vergleich angestellt mit dem, was unsere Wiese heuer bietet und dem, was ich bestellt habe: Die allermeisten Pflanzen stammten von der Spezialmischung von Frau Böhmer! Aber vielleicht gehen die Blumen von Nuts n‘ Cones dann erst nächstes Jahr auf.

Zusätzlich habe ich 400 (!) Blumenzwiebeln bestellt, die wir im Herbst in unsere Wiese eingesetzt haben, damit sie schon im Frühjahr in Blüte steht. Die Frühlingsknotenblumen, Schneeglöckchen, Narzissen und Märzenbecher werden glücklicherweise von den vielen Schermäusen gemieden. Die Tulpen, Hyazinthen, Kronen-Anemonen und Zierlauch habe ich hingegen alle einzeln in einen Knäuel Haare aus der (Menschen-)Haarbürste und/oder Katzen-Bürste eingewickelt, bevor ich sie eingesetzt habe. Das hilft ganz gut, denn es riecht nach „fremdem Tier“ und dann bleiben die Mäuse weg.

Das hat sich in jedem Fall ausgezahlt. Erstens ist es wunderschön und zweitens helfen die Blumenzwiebeln beim Abmagern!

Dies waren der diesjährige März (Anfang: Krokusse, Schneeglöckchen und Frühlingsknotenblumen, Ende: Märzenbecher und Narzissen) und April  (Tulpen):

Tulpenwiese_01Tulpen-Gaten

Heuer neu dazu gekommen sind wunderwunderschöne Moschus-Malven, Vogelwicken, Margeriten, Jungfern im Grünen, Schachbrettblumen. Alle oben genannten Pflanzen haben sich vervielfacht.

So sah die Wiese im zweiten Jahr, also im diesjährigen im Mai aus:

Wildblumenwiese-Juni_04Wildblumenwiese-Juni_03Wildblumenwiese-Juni_02Wildblumenwiese-Juni_01SchachbrettblumeJungfrau-im-Gruenen

Und so jetzt, im zweiten Jahr Ende Juni/Anfang Juli:

Blumenwiese-Juni-Juli_04

(im Vordergrund eine schöne Taglilie)

Blumenwiese-Juni-Juli_01Blumenwiese-Juni-Juli_02Blumenwiese-Juni-Juli_03

Ist es nicht einfach toll zu sehen, wie sich eine solche Wildblumenwiese zunehmend verändert? Wir sind gespannt, wo uns dieser Weg noch hinführen wird!

Nächstes Jahr kommen vielleicht Glockenblumen, Teufelsabbisse und Acker-Stiefmütterchen dazu, die in meiner Bestellung waren. Und von unserer Nachbarin haben wir ausgeblühte (d.h. Samen ausgebildete) Vergissmeinnicht bekommen, die ich eingesetzt habe.

An eine ganz feuchten Stelle hab ich ausgegrabenen Wiesenknöterich gepflanzt (wir haben hier in der Nähe ein Moor und dort wachsen die zu zehntausenden – ich glaube, die Natur wird mir das Ausgraben verzeihen). Vielleicht treibt der wieder aus.

Ich habe außerdem vor, einige Ringelblumen im Töpfchen großzuziehen, und wenn sie kräftig genug sind, einfach die Pflanzen in die Wiese zu setzen. So hatten wir nur hier und dort eine schwache, kleine Ringelblume, die sich nicht wirklich durchsetzen konnte.

Wenn wir mal ein wenig magereren Boden geschafft haben,  hoffe ich außerdem ganz stark auf mehr Kornblumen und Mohnblumen (einige wenige waren jetzt auch drin).

Ihr seht schon, die Überschrift habe ich nicht zufällig gewählt: Es ist und bleibt ein Abenteuer!

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Indische-Gemuesepfanne-Pangasius_03

Indisches Kokos-Mandel-Gemüse (+Pangasius+)

Wieder ein Rezept aus der Kategorie Veg+: Veg+ bedeutet, dass es sich eigentlich um ein vegetarisches oder veganes Gericht handelt (diesmal vegan), das einfach um Fisch oder Fleisch ergänzt werden kann, wenn sich nicht alle im Haushalt fleischlos ernähren.

2-3 Portionen (ohne bzw. mit Fisch):

  • 1/2 Brokkoli inkl. Stiel
  • 2 Karotten
  • 1 großer Paprika (ich hatte 1/2 gelb und 1/2 rot)
  • 1 grüner Spitzpfefferoni=Spitzpeperoni
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Kokosflocken
  • 3 geh. EL Mandelmus
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Tamarindenpaste
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Asant (alternativ 1 gepresste Knoblauchzehe)
  • 3 geh. EL Mandeln
  • 3 geh. EL Kokoschips
  • Kokosöl, Salz, Pfeffer

Als mögliche Ergänzung:

  • Pangasius-Filets (oder anderes Fischfilet)
  • Zitronensaft
  • Kokosöl, Salz, Pfeffer, Garam Masala

Wenn Fisch gewünscht ist, diesen mit Zitronensaft beträufeln und zur Seite stellen.

Brokkolistiel und Karotten in Ringe schneiden. In sehr wenig Salzwasser (am besten in einem Dampf-Einsatz) 5min dünsten. Dann die Brokkoliröschen dazugeben und weitere 3min dünsten.

Frühlingszwiebel (mit dem Grün), Paprika und Pfefferoni in mundgerechte Stücke schneiden.

In einem ofenfesten Topf (ich hatte einen Schmortopf) Kokosöl zerlassen und Zwiebel, Paprika sowie Pfefferoni 5min anbraten. Gedünstetes Gemüse unterheben und Ofen ausschalten. 3 EL Kokosraspeln unterheben.

Backrohr auf 175°C vorheizen.

Mandelmus, Sojasauce, Tamarindenpaste, Garam Masala und Asant zu einer Paste verrühren und unter das Gemüse mischen.

Mandeln grob hacken und gemeinsam mit den Kokoschips auf das Gemüse streuen.

Für 20-25min ab ins Rohr.

Wer Fisch dazu isst, muss diesen nun noch 5min vor Ende der Garzeit würzen und in Kokosöl anbraten.

 

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Radischoten-Sauerrahm_05

Radischoten mit Pilzen in Sauerrahm

Radischoten, also die noch grünen, knackigen Samenanlagen von Radis=Rettichen, schmecken ganz wunderbar. Ich lasse immer absichtlich einige Radieschen und Radis auswachsen, damit ich Samen ernten kann (wie in diesem Beitrag beschrieben).

Dieses Jahr habe ich aber aufgrund eines Tipps von Oli in ihrem Blog Landidylle ausprobiert, die noch grünen Samenschoten zu ernten und zu kochen. Und was soll ich sagen, das schmeckt wirklich verflixt gut!

Radischoten könnt ihr euch von der Konsistenz her wie Zuckererbsenschoten vorstellen, nur mit einem sanften Radi-Geschmack. Mein Mann und ich sind begeistert und haben sie in diesem Gartenjahr schon mehrmals gegessen.

Meine ausgewachsenen Radis sind monströs – fast so groß wie ich! Ich hab sie mir letzten Herbst mit Kompost in die Blumenbeete „eingeschleppt“ und wachsen lassen. Den sehr milden Winter über hatten wir so immer wieder mal radieschengroße, lila Radis als Frischesnack. Im Frühjahr haben drei direkt vor dem Fenster dann zu schießen begonnen – und weil ich ihre lila Blüten so hübsch finde, durften sie das auch. Jetzt profitieren wir auch noch von ihren Samenschoten als Gemüse. Toll ist das! Danke, liebe Oli, für den Tipp!!

Radischoten-Sauerrahm_01Radischoten-Sauerrahm_02

2 Portionen:

  • 250g Radischoten (alternativ: Erbsenschoten)
  • 30g getrocknete Pilze (ich hatte Hallimasch)
  • 200g Sauerrahm=Saure Sahne
  • 1 Zwiebel
  • 1 kräftiger Schuss trockener Weißwein
  • viel frischer Estragon, Petersil und (weniger) Rosmarin
  • Salz, Pfeffer, Bio-Gemüsesuppenpulver, Butter

Die Pilze einige Zeit einweichen. Bei Hallimasch muss das Einweichwasser weggeschüttet werden, bei anderen kann es zum Gericht und dient der Würze.

Zwiebel fein hacken und in Butter anschwitzen. Eingeweichte Pilze hacken und zugeben. 5min braten.

Kräuter hacken.

Radischoten und Kräuter zugeben, mit etwas Gemüsesuppe und Weißwein ablöschen, würzen und 3min dünsten.

Zum Schluss den Sauerrahm einrühren (das Gericht sollte nicht mehr kochen, damit er nicht ausflockt – ein bisschen wird es aber trotzdem passieren, das stört nicht weiter).

Und schon fertig!

 

~~

So, und jetzt, weil es so lieb ist, noch ein paar Fotos, die ich heute Früh vom Badezimmer-Fenster aus gemacht habt. Eine Reh-Mama mit zwei Kitzerln bei der Morgentoilette:

Rehlein_01

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

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Rätsel-Post

Ein kleiner, eingeschobener Extra-Post, der genau gar nichts mit der Low Carb-Küche zu tun hat:

Wisst ihr, was das ist?

Auflösung folgt morgen.

Tipp: Die Antwort „Blattläuse“ ist nicht korrekt!😀

raetsel

Zucchininudeln_Wuerstel_Vegan_02

Zucchininudeln mit Würstel-Sugo (Vegan)

Heute mal wieder ein Rezept aus der Kategorie Veg+: Es ist ganz einfach, die veganen Würsterl durch normale auszutauschen, wenn der Bedarf besteht – bei zwei Essern mit unterschiedlichen Wünschen gibt man die Würstelscheibchen eben erst beim Servieren dazu.

Und Zucchininudeln erinnern einen einfach daran, dass der Sommer trotzdem irgendwann kommen wird. Das waren aber die ersten und letzten Supermarkt-Zucchini für dieses Jahr, die ich gekauft hab. Die ersten auf unseren Pflanzen haben schon die Größe von Delikatess-Mini-Zucchini. Das kann nicht mehr lange dauern! Juhuuuu!

2 Portionen:

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 2 Tomaten
  • 1 Paprika (rot oder gelb)
  • 1 Chili
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 vegane Tofu-Würsterl (oder normale)
  • 125-150ml passierte Tomaten
  • 1 gestr. EL Erythrit
  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • einige Oliven
  • Oregano, Basilikum
  • Salz, Pfeffer, Bio-Gemüsesuppenpulver, Olivenöl

Die Tofuwürsterl in Scheiben schneiden und in einer Marinade aus Essig, Erythrit und Salz einlegen.

Die Zucchini mit dem Spiralschneider zu Gemüsenudeln verarbeiten. Wer keinen hat, kann auch mit dem Sparschäler Zucchini“tagliatelle“ machen.

Zwiebel, Chili und Knoblauch hacken und in etwas Öl anbraten.

Paprika grob würfeln und zugeben. Die Wurstscheibchen inkl. der Marinade ebenso.

Mit Tomaten ablöschen, salzen, pfeffern, 15min köcheln lassen.

Gegen Ende der Kochzeit frische Kräuter hacken und unterheben sowie die Tomaten grob würfeln und noch etwas durchziehen lassen.

Jetzt die Zucchininudeln in wenig Olivenöl und mit etwas Salz und Gemüsesuppenpulver in einem Topf mit Deckel weich dünsten.  Ich mag sie gerne, wenn sie noch etwas Biss haben, das dauert dann nur 2-3min.

Die Pinienkerne ohne Fett in einem Pfännchen anrösten.

Zucchininudeln mit dem Sugo sowie zusammen mit frischen Kräutern, Oliven und Pinienkernen servieren.

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